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Die Veranstaltung darfst eh fotografieren, aber wenn ein Kind in der Nase bohrt, ist es nicht Teil der Veranstaltung. Also wenn du klassische Street mit Personen hast, kommt die Ausnahme der Kunst zu tragen, wenn du sie ausschließlich im künstlerischen Umfeld präsentiert. Restrisiko bleibt, ist aber nicht gross. Postkarten drucken ohne Model Release oder Werbung wirst ja damit nicht machen ;-)
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Wie siehst Du es denn aus der Sicht des Betroffenen? Sprich was würdest Du sagen bzw, wie fühlen wenn Du im Netz ein Bild entdeckst wo Du unwissentlich zu sehen bist.
Die Frage stell ich mir immer und daraus ergibt sich meist eine brauchbare Antwort. |
Hallo
Danke schon mal für die "frühen" Antworten... :shock: @mrieglhofer: Klar....Ich will jetzt bestimmt nicht mit meinen Anfängerphotos den Kommerziellen Markt aufmischen. Von Kindern würd ich mal allgemein die Linse fernhalten....das hat ja immer gleich ein "Geschmäckle". @DerKruemel: Kann ich klar nachvollziehen....Ich würde jetzt bestimmt nicht unvorteilhafte Situationen von Menschen "ausnutzen", oder von Personen die offensichtlich in einer misslichen Lage sind. Gruß Armin |
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"Ungewollt" wäre hier als Vokabel m.E. besser angebracht. Grüße Steffen |
Es ist egal, ob sich das Opfer nicht oder schon zu sehen wünscht, darauf kannst soundso nicht bauen. Morgen will er Geld dafür, übermorgen klagt er. Wenn es rechtlich zulässig ist, und das gibt es schon einige Entscheidungen, ist es eh risikoarm. Sonst halt riskanter. Kommerziell erwähnte ich nur, weilst da soundso dran bist,wenn überhaupt jemand das Bild vertreibt.
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Da sich mir die gleichen Fragen stellen, hatte ich bereits ein wenig recherchiert und bin zu folgenden Fausformeln angekommen. Wenn es eine öffentliche Veranstaltung und Versammlung ist (Beispiel Karnevalsumzug), dann dürfen Menschen abgebildet sein. Aber diese müssen mit der Veranstaltung auf jeden Fall im Zusammenhang erkennbar sein. Bei Straßenfotos dürfen Menschen nur abgebildet sein, wenn diese nicht das Hauptobjekt darstellt, sondern nur beispielsweise zufällig auf dem Bild zu sehen sind. Am besten ist es, wenn das Gesicht sowieso nicht zu sehen ist.
Leider ist das in Deutschland nicht so frei und Straßenfotografie mit Menschen ist dadurch erschwert. Aber damit muss man sich arrangieren. Ich gehe den oben beschriebenen Weg. |
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Sind wir wirklich schon soweit gekommen? |
Ja leider sind wir das. Ich halte die Kamer auch nicht in Richtung Kinder. Wir gehen ja jetzt im Falle von fremden Kindern auf der Straße aus. Auch sonst braucht man beim Fotografieren von Kindern die Erlaubnis der Eltern. Da ist die Veröffentlichung noch gar nicht in begriffen.
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Gruß, raul |
Dann hast allerdings eine Sysiphos Aufgabe übernommen. Spätestens mit Google Glass merkst nicht mal, dass eine Kamera da ist. Das ist schon entglitten.
Nebenbei kannst auch nicht verhindern, dass du auf einer öffentlichen Veranstaltung fotografiert wirst. Nur eine Aufnahme des nasenbohrenden Filius ohne Bezug zur Veranstaltung ist verbietbar. Allerdings gibts hier Grauzonen, wieweit Details erlaubt sind. Aber da gehst das Klagsrisiko ein. Auch gegen eine Veröffentlichung kannst nicht unternehmen, soweit es Presse ist. Aber auch hier gilt, im künstlerischen Umfeld gibt es durchaus mehr Freiraum und den sollten wir auch nutzen. Sonst braichst irgendwann keine Kamera mehr. |
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Du willst tatsächlich in der ÖFFENTLICHKEIT *unbeobachtet* sein?????:roll: Was erwartest du???? Das keiner hinsieht, wenn du am Volksfest besoffen bist??? Wenn dein Nachbar dich im Vorbeigehen beim Kotzen erwischt, das nicht brühwarm weiter erzählt??? Mach´s einfach wie die Generationen vor uns: BENIMM DICH IN DER ÖFFENTLICHKEIT SO WIE DU WAHRGENOMMEN WERDEN WILLST! |
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Wenn du Anhänger der "ich habe nix zu verbergen" Fraktion bist, liest du dir am besten nochmal durch, was Datenschutz bedeutet. Mit Benehmen hat das jedenfalls nix zu tun. |
@mriegelhofer:
Das Thema Glass beobachte ich im Hinblick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen auch mit Spannung, mal sehen was dabei rumkommt. Um das Verhindern geht es mir wegen der von dir beschriebenen Nichtumsetzbarkeit auch gar nicht, sondern eher um mein Fotografieverhalten. Ich schiesse halt niemanden ohne Erlaubnis, weil ich es von anderen auch erwarte. Und darum geht es hier ja eigentlich im Thread. Wenn der TO die Abgebildeten einfach fragt, sollte es doch kein Problem geben. Gruß, raul |
Noch ist nicht sicher, wie sich das mit solchen Kamera Brillen entwickeln wird. Vielleicht kommt ein neues Gesetz, welches derartige Geräte die heimlich Bilder aufnehmen können und jederzeit beteit sind, verboten. Wenn ich daran denke was hier für Aufstände gemacht wurden wegen Google Street, so ist das letzte Wort nicht gesagt.
Aber das hat mit klassischer Fotografie eigentlich nicht viel gemeinsam. Wenn ich auf der Straße fotografiere, so möchte ich das die Leute meine Kamera sehen und gegebenenfalls wissen das sie fotografiert werden oder nicht werden. Sowas macht man nicht heimlich. |
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Du willst doch nicht behaupten, dass dein Szenario eine reale Bedrohung darstellt? Wie willst du dem entgegenwirken? Wenn du deine Vorstellung konsequent weiterverfolgst, bleibt dir nur mehr der komplette Rückzug aus jeglicher Öffentlichkeit. *DAS* ist Paranoia! Und wenn du mir nicht getätigte Aussagen in den Mund legst, dann zeugt das nur von unredlichem Diskussionsverhalten oder Verfolgungswahn... Ich bin für den Schutz der Privatsphäre mit einer Überzeugung und Vehemenz, die auch durch die Mitarbeit bei Amnesty International weitere Nahrung erhalten hat. NIEMAND hat das Recht sich in meinem privaten Bereich zu tummeln, außer ich gewähre ihm dieses Privileg! Aber diesen Zustand auch in der Öffentlichkeit zu erwarten ist in meinen Augen einfach weltfremd. Wenn ich wie jeder Mensch "etwas zu verbergen habe" ist es doch *MEINE* Verantwortung es nicht selber ins Rampenlicht zu stellen. Muss ich meine Freiheit als Fotograf und Beobachter einschränken lassen, weil wir vom Blödest-Anzunehmenden-Mitbürger ausgehen, der vor sich selbst geschützt werden muss? Glauben wir, dass die Seele des Kindes geraubt wird, wenn wir, falls es soweit käme, in 20 Jahren feststellen an welcher Kindergartenrutsche es gespielt hat??? Das Problem liegt *NICHT* in der Öffentlichkeit. Es liegt in der späteren Nachverarbeitung der Daten. In die *MUSS* jeder Einsicht und Einspruchsmöglichkeit haben. Wenn wir Öffentlichkeit abschaffen, schaffen wir die Menschlichkeit ab. Angst ist der schlechteste Ratgeber den es gibt! |
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"In Chats und Internetforen gilt die Verwendung von Blockschrift innerhalb eines Satzes allgemein als An- oder Herumschreien, wenn es zuvor nicht anderweitig gekennzeichnet wurde, und widerspricht demzufolge den Regeln eines gepflegten Umgangstons." Zitat:
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Um Öffentlichkeitsabschaffung geht es überhaupt nicht. Ich denke dir fehlt ein wenig die Phantasie und/oder das technische Wissen um zu verstehen, welche Größe der mögliche Datenmissbrauch eines gläsernen Bürgers hat, daher nochmal mein Hinweis: lies dich in das Thema Datenschutz ein bevor du anderen Paranoia unterstellst oder Schlüsse wie den kompletten Rückzug aus der Öffentlichkeit ziehst. |
@raul
Ok, ich habe geschrien... :) Und ich gebe zu, mir ist der Kragen geplatzt, bei deiner Argumentation! Du tust so, als wäre Öffentlichkeit ein Konzept, das im Jahr 2014 vom Himmel gefallen ist. Vorher gab´s das nicht, und daher müssen wir komplett neue (restriktive) Verhaltensregeln akzeptieren. Ich bin von Sicherheitspersonal, Polizei und erbosten Privatpersonen angegriffen worden, ohne mehr getan zu haben als ein Foto (von nicht in irgendeiner Weise sicherheitsrelevanten Motiven) zu machen. (Achtung Aufschrei!) DAS IST UNAKZEPTABEL. Du und viele andere versuchen Privatsphäre in den öffentlichen Bereich auszudehnen. Der nächste Schritt wäre Personen zu zwingen bei Verhalten, das jemand anderen in negativem Licht zeigen könnte, wegzuschauen. Ich bin *sicher* kein Verfechter des gläsernen Menschen und arbeite schon seit Jahrzehnten in der Datenverarbeitung (mit teilweise *sehr* sensiblen Daten). Aber wenn du das Datum eines Aufenthalts an einem öffentlichen Ort als *schützenswert* betrachtest... Ich habe eine gewisse Zeit Tagebuch geführt (vor 30 Jahren), einige "Bewegungen" meiner Freunde kann man anhand dessen nachvollziehen. Verlangst du von mir, dass ich es verbrennen soll? Die Vernunft diktiert: Wenn ich Verhalten nicht öffentlich machen will, dann darf ich´s nicht in der Öffentlichkeit zeigen. Das ist eine Tautologie und daher immer wahr! Wenn ich meine Daten öffentlich mache *greift* das Thema Datenschutz einfach nicht. |
@Kopernikus1966:
Das dich die negativen Erfahrungen beim Fotografieren geprägt haben, kann ich nachvollziehen. Hast du denn versucht deren Erlaubnis einzuholen? Ich hab bisher nur einmal jemanden angesprochen, der die Linse genau auf mich gerichtet hatte und er hat das Bild ohne Probleme wieder gelöscht. Bei der Öffentlichkeit/Privatsphäre Diskussion reden wir aneinander vorbei. Mir geht es beim allzu sorglosen Erstellen von Daten um die automatisierte, nicht kontrollierbare, schon derzeitige Verarbeitungsmaschinerie, die sich daraufhin in Gang setzt und sehr fehleranfällig ist. Mal ein Beispiel, was es heute schon geben könnte: Du warst auf drei Weihnachtsmärkten (passend zum Thema ;)) und bist dort fotografiert worden, die Bilder wurden auf Fl*ckr gestellt und sind öffentlich zugänglich (und auswertbar). Auf genau denselben Märkten war ein Terrorist, der im Januar 20 Leute hochgebombt hat. Nachfolgend schaut sich ein gewisser Herr EnnÄssEy mal das ganz zufällig erstellte Bewegungsprofil des Terroristen an und stellt fest: du warst auch genau an den Orten die er "ausgekundschaftet" hat. Bei deinem nächsten USA Urlaub stehst du nach gebuchtem Flug und Hotel bei der Einreise plötzlich an der Homelandsecurity am JFK Airport und darfst nach stundenlangem Verhör die Heimreise antreten. Das ist ein harmloses Beispiel für Datenmissbrauch und fehlerhaftes automatisches Auswerten. Die Gegenmaßnahmen Politikern zu überlassen, die nicht mal ihr iphone bedienen können, ist grob fahrlässig und, wie nannte es Angie? Alternativlos. /Sarkasmus aus. Rückschluss zum Thema: ich fotografiere daher keine Menschen ohne deren Erlaubnis, da ich ebenso behandelt werden möchte. Alles weitere kann ich nicht mehr kontrollieren und birgt das Potential, missbraucht zu werden. Davon ausgenommen ist natürlich rechtlich korrektes, wie z.B. mrieglhofer beschrieben hat: Volksfest mit vielen Leuten auf dem Bild etc.. Bei den Beispielbildern vom TO würde ich die Abgebildeten lieber fragen. |
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Was glaubst du würde mir passieren, wenn der Terrorist beschattet wurde, und ich im Bericht der Ermittler dreimal auftauche, im Hintergrund der Bilder die sie selbst angefertigt haben? Andererseits, würde deiner fünfjährigen Tochter die Einreise verwehrt werden, weil sie auf denselben drei Märkten sichtbar war...? Zitat:
Auf keinen Fall kann die Lösung sein, den Bürgern das Gefühl zu geben sie seien berechtigt in *jeder* Situation von Überwachung frei zu sein. In der Lebensrealität der Menschen vor uns, war es *klar*, dass der öffentliche Raum eben *nicht* privat ist, dass wir dort der Beurteilung anderer unterliegen, die auch negativ ausfallen kann! Und damit hatten wir ein Korrektiv für unser soziales Verhalten. Auch ich bin ja nach der (berechtigten) Missbilligung meines berechtigten aber unangebrachten Ausbruchs wieder "vom Baum runter" gekommen. :) Zitat:
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Wenn du das für korrekten Datengebrauch hälst, kommen wir wirklich nicht auf einen Nenner. Der Grund, warum die Automatisierung eingeführt wurde, war ja gerade der, dass qualifiziertes Personal nicht günstig und ausreichend zur Verfügung stand und die Überwachung massiv ausgeweitet werden sollte. Denn jedem mit gesunden Menschenverstand fällt der Unterschied zwischen Witzbold oder echtem Terroristen relativ leicht. Rechnernetzen und verfehlten Prüfungsinstanzen dagegen nicht so sehr:
http://www.zeit.de/digital/internet/...-wegen-twitter Zitat:
Ich hab zwar auch ein kleines Hobbystudio, bin aber meistens draussen, wie man an meinen Bildern auch unschwer erkennen kann.;) |
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Idiotie ist keine Domäne von automatischer Datenerfassung! Die Idiotie ist in den Beamten am Flughafen, die hirnlos maschinelle Bewertungen übernehmen, ohne Entscheidungsspielraum zu haben! Ich hab am Flughafen einmal gesehen, wie ein Besucher einem abfliegenden Verwandten, der einen Niesanfall gehabt hat, ein Päckchen Papiertaschentücher über die Absperrung zugeworfen hat... In weniger als einer Minute waren Sicherheitsbeamte beim Reisenden und haben ihn abgeführt! Bei x-tausend Reisebewegungen *muss* es Handlungs- und Sicherheitsvorschriften geben. Trotzdem hat der handelnde Beamte Ermessensspielraum, selbst wenn das gar nicht vorgesehen ist. Nicht umsonst ist "Dienst nach Vorschrift" eine Drohung gegenüber dem Arbeitgeber! Und wenn man zu jenen Leuten gehört, die ihre Flugangst mit Terroristenwitzen abbauen wollen, dann tut´s mir leid, aber ich empfehle eine andere Therapie.... Zitat:
Wieviele Informationen erhalten die Dienste über Photosharingsites? Und wieviele über eigens aufgestellte Überwachungskameras? Was trägt mein Bild vor Nelsons Column zum Sieg des Überwachungsstaates bei? Zitat:
Allerdings, wer weiß, vielleicht hast du einen giftigen Frosch aufgenommen, und gerätst in Verdacht... |
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http://t3n.de/news/prism-infografik-481544/ Zitat:
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Dein Rechner ist doch mit dem Internet verbunden. Bist du dir 100% sicher, dass niemand auf deine Bilder zugreifen kann? Liegen sie auf einem Laufwerk, das nur angesteckt ist, wenn du weder WLAN noch Kabel mit dem Router verbunden hast? |
Die Technik wird uns weiterhelfen!
Da sowieso bald alle Kameras mit WiFi ausgestattet sind, fragt die Kamera beim Bild machen, alle im Bild erfassten Personen ab, ob diese mit einer Veröffentlichung einverstanden sind. Dies wird über deren Handy gesteuert, das sie einstellen können "Bilder dürfen veröffentlicht werden oder eben nicht". Ein Bild erhält dann einen Tag und kann nur ins internet gestellt werden, wenn alle Personen zugestimmt haben. Der Eifelturm hat natürlich einen Gigwatt-Sender, der verhindert dass in 5km Umkreis, sobald der Eifelturm im Sucher identifiziert wird, der Auslöser gedrückt werden kann (Zum Freigeben des Auslösers bitte Kreditkartennummer angeben!). Das ist das schöne an Technik, dass sich alle aus der Technik ergebenden Probleme mit noch mehr Technik lösen lassen. ;) |
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Ich fotografiere was immer ich will. Manchmal auch Kinder. Sofern dies in der Öffentlichkeit passiert und mich einmal wer darauf ansprechen sollte, werde ich die staatlich installierten Foto/Filmkameras als Argumentationshilfe einsetzen. Ich gehe davon aus, daß das Fotografieren von Menschen im öffentlichen Raum nicht verboten wird, solange die Politik an der Strategie festhält, jeden Winkel mittels Kameraüberwachung vor Geistern zu schützen.
Bei öffentlichen Großveranstaltungen mit Besuchen aus Deutschland (Erwachsene) ist mir sowas schon widerfahren und ich konnte mich (mit polizeil. Unterstützung) durchsetzen. Wer es darauf anlegt, mich diesbezüglich zu verklagen, dem wünsche ich eine gute Rechtschutzversicherung und einen langen Atem. Jeder muß für sich entscheiden, ob Einschüchterung seitens Behörden - oder von wem auch immer - wirksam werden. Trotz EU gibt es bemerkenswerte Differenzen in der AT/DE-Gesetzgebung in dieser Angelegenheit. Es zählt aber in jedem Fall nur das Gesetz des Landes, wo die "Tat" begangen wurde. Wer also Kinder fotografieren will, soll besser nach Österreich kommen. Hier gibt es zwar auch Kinderhasser, die sich zum Beschützer (frech ins Bild stellen) ausrufen, diese sind jedoch noch eine Minderheit. Erwachsene fotografiere ich seither rücksichtslos, wann immer sie ins Bild kommen. Bevorzugt Gäste aus DE, wenn sie sich zu erkennen geben! :cool: Servus Gerhard |
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Willst du einem Sportler dasselbe Recht verwehren, wie du es einer Person auf der Strasse zukommen läßt? Können Personen die im rechtlichen Sinn "Beiwerk" sind, nicht identifiziert und erkannt werden? Du machst ein Bild von einem Straßenmusikanten. Der gibt dir die Erlaubnis. Wenn ein Zuschauer erkennbar ist, kannst du das Bild schon nicht mehr machen. Daher meine Frage nach deiner Selbstbeschränkung... Und Re:"computationally infeasible" Wer ist jetzt naiv? |
@Kopernikus1966:
Also deine hypothetischen Fälle in allen Ehren, mir sind sie in Natura so nie untergekommen. Da hat jeder vielleicht auch andere Fotografievorlieben, aber z.B. Architektur schiesse ich sehr gerne und hatte noch nie ein Problem damit bekommen. OT: Zitat:
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Marktszenen in der Stadt, wenn er menschenleer ist? Es kommt doch um Gotteswillen nicht auf die *Größe* der abgebildeten Person an, nur ob sie erkennbar ist! Nicht ob sie *Hauptmotiv* ist oder nur Beiwerk! Zitat:
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Aber nach 40 Jahren in der Branche kann ich dir ebenfalls versichern, dass jedes Setup knackbar ist, schon allein wegen der menschlichen Komponente... |
Oh Gott, irgendwie bin ich erstaunt, welche Emotionen sowas weckt.
Wir sind doch bitte Fotografen, also kann unser Interesse nur sein, dass wir alles fotografieren können, das uns irgendwie anspricht. Selbstzensur im Kopf oder voreilender Gehoram, wir wissen wohin das geführt hat und führt. Und genau das ist gesetzlich ganz klar geregelt, ich brauche niemanden zu fragen, ob ich ihn fotografieren darf und wenn er blöd kommt, kann ich die Polizei rufen und er wird eine Nötigung ausfassen. Was anders ist gewerbliche Nutzung und Veröffentlichung. Hier sind der Regeln enger und ich kann im künstlerischen Umfeld praktisch alles veröffentlichen, im gewerblichen Umfeld nichts ohne eine Model Release. Viel dramstischer ist, dass mittlerweile überall fehlgeleitete Gutmenschen, private Securitys usw. gesetzeswidrig Aufnahmen verbieten wollen und damit nicht nur das Hobby erschweren, sondern auch das Aufdecken von Missständen zu verhindern suchen. Schauen wir doch nach England, was da abgeht. http://photographernotaterrorist.org/about/ Da machst harmlos in der U-Bahn ein Fotos, weil dich die Architektur fasziniert und der Resturlaub ist gelaufen, weil du den bei der Polizei verbringt. Oder Paris, nicht viel anders. Das macht mir mehr Sorgen. Und das sind ja noch demokratische Länder und normale Fotos und nicht verdeckte Reportagen, |
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Künstlerisches Fotografieren ist per se nicht für einen selbst sondern für Dritte. Und das beinhaltet auch die Veröffentlichung im künstlerischen Umfeld.
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