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Lightroom 5 Kamerakalibrierung
Wie kann ich im Entwickeln Modul von LR 5 unter Kamerakalibrierung das Profil für die A77 finden/aktivieren.
Bei mir gibts nur Profil: Adobe Standart mit Häkchen und sonst keine Alternativen. |
Da gibt's auch standardmäßig nicht mehr für die A77. Mit dem DNG-Profileditor von Adobe kannst Du Dir selbst eins basteln, falls Dir "Adobe Standard" nicht gefällt.
Viele Grüße von Zippo! |
Eigentlich wären ein Kalibrierung dafür sinnvoll, dass die Farben neutral und farbverbindlich werden. Manuelle Abweichungen sollte man nur erstellen, wenn der Workflow zuverlässig durch kalibriert ist. Sonst hat man am Ende alles kaputtjustiert.
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Adobe erhält von allen Herstellern die Meßdaten ihrer Modelle und hinterlegt diese Daten unter Adobe Stndard in Lightroom. Beim Import der Bilder erkennt Lightroom über die EXIF Daten Modell und Objektiv und modifiziert die Bilder mit den hinterlegten Profil.
Wenn du aber noch die letzten zehntel Prozent aus deiner Kamera herausholen möchtest, so geht der aufwendige Weg nur mit Photoshop und Color Checker, entsprechende Berechnungsscripte und Import in Lightroom Gruß Gercio |
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meshua |
Ich denke dass die Kamerakalibierung zu mehr gut ist als neutrale, richtige Farben zu bekommen, denn das will man ja nun nicht immer. Bevor man also mit dem Profile-Editor oder dem HSL-Tool anfängt zu spielen, ist es schneller ein paar der verfügbaren Profile zu probieren, ob eins davon eine bessere Ausgangsbasis bildet.
Einmal mehr der Link auf diese hier: http://www.piraccini.net ony (and Minolta) color profiles for Adobe Camera Raw and Adobe Lightroom @Gercio: Weißt du sicher dass Adobe diese Information von Canon und Nikon bekommen hat? Es könnte ja auch sein, dass sich Adobe da nur die Mühe gamcht hat, die Profile nachzubilden. |
Ich gehe mal davon aus, dass Adobe zumindest Zugriff zu einer Kamera bekommt und diese vermisst. Damit kommt man dann auf die Standardeinstellung. Wie sollst es denn sonst machen? Die Raw Datei anschauen und die Farbübertragung erraten?
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Es ergibt äusserst selten einen Sinn, der Kamera ein falsches Profil unterzujubeln, weil das Profil ja abhängig von der Beleuchtung ist. Es gleicht ja nur die Intensität der einzelnen Farben bei bestimmtem Licht an. Man kann zwar mit dem Profileditor ein Mischprofil erstellen, bei dem Tageslicht und Glühlampenlicht zu einem interpolierten Profil verrechnet werden, aber genau geht es nur, wenn man das Target mit dem gleichen Licht aufnimmt. Jubelt man jetzt so ein Profil unter, sind die Ergebnisse bei unterschiedlichen Lichtquellen relativ schwer vorhersehbar. Da erscheint es eher sinnvoll, ausgehend vom neutralen, kalibrierten Bild dann in LR entsprechende Styles zu definieren. Der von dir angeführte Link hat nur ein Problem, du arbeitet mit den Korrektur Profilen einer fremden Kamera. Da kannst gleich die Adobe Profile nehmen. Und wennst lustig bist, kannst die dann im Profileditor biegen und drehen und danach als neue Profile wieder einspielen, |
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Rainer |
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Na, das sind ja Styles, das hat doch bitte mit kalibrieren und profilieren nichts zu tun. Ich meine, du kannst auch beim Autotacho die Geschwindigkeit anders einstellen, oder beim Messgerät die Spannung, aber das ist üblicherweise nicht unbedingt sinnvoll und hat halt nichts mit kalibrieren zu tun.
Kalibrieren heisst per Definition, die Werte auf ein definierte Normal zurückzuführen. http://de.m.wikipedia.org/wiki/Kalibrieren Und wenn du eine Kamerastyle einsetzt und die Kamera damit kalibriert, ist der Style ja soundso wieder weg. Das ist ja der Sinn. Bei LR ist das ja auch deswegen missverständlich, weil das nur die Reglerstellung null bedeutet und man verschiedene Profile wählen könnte. Das verleitet natürlich dazu, die Kalibrierung und deren Sinn misszuverstehen. Dass LR das selbst macht und nicht in Styles allein auslagert, verstehe ich eh nicht. Entweder die Kamera ist daneben, dann brauchst ein Korrekturprofil oder eben nicht, dann kannst ja alles anpassen und die Korrektur speichern. Aber reproduzierbare Profile machst immer über Targets und nur dann kannst das bei jedem Licht wieder neutral bekommen. Nebenbei, ich habe es ja oben geschrieben, korrigierst du damit passend zu einer Lichtsituation. Hast anderes Licht, wird anders korrigiert. Daher ist es wohl sinnvoller, ein neutrales Bild zu haben, dass dann passend verändert wird. |
Deine Definition ist logisch und schlüssig. Nur scheint Adobe eine andere zu haben ;) Ob die sich dabei etwas sinnvolles gedacht haben, werden wir wohl nicht herausbekommen.
Schönen Tag, Gruß, Alison |
Haben sie, sie horchen auf die Kunden;-) Wenn einer von der Kompakten kommend mehr Kontrast haben will, drehen sie halt am Profileditor und stellens als Landschaftsprofil wieder rein.
Das kannst aber selber ja auch, nur so, wie du es halt willst. Daher sind das die Profile für die völlig unbedarften ;-) Ernsthaft, was sollen sie sich gedacht haben. Die messen ja die Kamera korrekt ein und das Standardprofil ist meist schon recht passend. Job done. Bei Rest gilt dann, je mehr Profile, desto mehr Freude bei Zielgruppe;-) Nebenbei hast ja unten zusätzlich noch Kalibrierung Regler, da kannst live alle anpassen. Da brauchst nicht mal ein Profil erstellen. |
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Viele Grüße, Martin |
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Erklärt mir mal, warum jemand ein unter irgendwelchen Bedingungen entstandene Aufnahme für ein Profil verwenden soll, wenn Adobe eh ein gut eingemessenes mitliefert. Ist wohl sinnfrei.
Kalibrierung dient halt nun mal dazu, sein eigenes Gerät AIF den Normwert zu bringen, wenn mans braucht. Die Profile werden durchaus zu gleichen Farben führen, aber nicht richtigen. Dies deshalb, da für die Profil Erstellung die Lichtverteilung wichtig ist. Du nimmt normal das Target mit dem Aufnahmelicht auf, daher bekommst nie farbverbindlichen Output, ohne ein passendes Target sachgerecht einzusetzen. |
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Nein, das ist falsch. Vielleicht erkläre ich kurz die Erstellung von Lightroom-Profilen. Es gibt nämlich zwei Varianten. Das ganze funktioniert allerdings nur für RAW-Fotografen.
Workflow Profilerstellung: Die Profilerstellung ist eigentlich nur einmal nötig pro ISO-Stufe. Ich mache jeweils ein Profil pro ganze ISO, da die Dynamik pro Kanal anders sei kann. Hier verwende ich "Universalprofile", die für jede Lichtart funktionieren. 1. Hierzu benötigt man jeweils eine Aufnahme des Kalibrationstargets bei niedriger und hoher Farbtemperatur des Umgebungslichts. Z.B eine Aufnahme bei Halogenlicht (3700K) und draussen im Schatten unter blauem Himmel (7200k). 2. Beide Aufnahmen werden in Lightroom importiert und nach DNG gewandelt. 3. Beide Aufnahmen in der Grid-Ansicht markieren und an ein X-Rite Plugin in Lightroom "exportieren". Zusätzlich gibt man dem Profil einen Namen: "UNVERSAL 100". 4. Das Plugin rechnet aus beiden Aufnahmen die Kaibrationswerte samt Interpolation/Extrapolation für andere Farbtemperaturen. 5. Um das Profil zu laden muss man Lightroom schliessen und wieder starten. 6. Nun taucht das Profil unter Kamerakalibration auf und kann verwendet werden. Es sind nur Profile für die Kamera anwählbar, mit der das Bild erstellt wurde. Das Colorchecker-Target im Kalibrationsbild sollte mit dem Profil nun genauso aussehen wie in Natura - kalibrierter Bildschirm vorausgesetzt. 7. Alle Bilder mit der Kamera und der ISO Einstellung mit dem Profil sychronisieren. Fertig Klingt umständlich, geht aber recht flott, wenn die Profile mal da sind. Die Universalprofile funktionieren recht gut, solange das Licht bei der Aufnahme weitgehen "weiss" war. Bei schwieriger Beleuchtung (farbige Flächen reflektieren ins Bild, Sonnenschirme, Mischlicht) ist es sinnvoll ein Einzelprofil zu erstellen. Beispiel: Tante Erna unter grünem Sonnenschirm. Tante Erna sieht darunter aus wie Kermit der Frosch, soll aber im Bild natürlich aussehen (Erbtante...) 1. Tante Erna bekommt zuerst den Colorchecker in die Hand und darf drüberweglächeln. Danach normal fotografieren 2.Mit der ersten Aufnahme erstellt man ein Profil, das nur für diese Tante Erna Session gebraucht wird. Es ist dann nur für diese Lichtmischung und ISO Zahl exakt und sinnvoll. Ich verwende daher das Datum als erster Teil des Namens und setze zzz davor, dann sind sie in der Profilliste "wegsortiert": zzz_120812_TanteErnaUnterSonnenschirm 2. Profil auf Targetaufnahme anwenden => Bild des Colorcheckers sollte nun korrekt erscheinen 3. Alle Bilder der Session auswählen und mit Profil synchronisieren =>Tante Erna ist wieder rosig im Gesicht. Siehe oben Viel besser als meine unbeholfenen Erklärungen sieht man das Ganze in diesem Video: Klick Und hier: Klack auf der x-rite Webseite sind auch noch Videos und Webinare... |
Das geht bei Profilen für Schwarzkörperstrahlung, nicht aber bei Profilen für Linienspektren. Da kommst du um eine individuelle Profilierung nicht herum.
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Unabhängig, welche Lichtquelle die auch einsetzen, LR liefern recht gute Profile mit. Meine selbst gemachten Profile haben bei Tageslicht praktisch keine Abweichungen.
Daher ist wie schon geschrieben, völlig sinnlos, auf irgendwelchen dubiosen Wegen unpassende Profile erstellen und damit die Bilder im schlechtesten Fall zu ruinieren. Wie Turboengine geschrieben haben, für sein konkrete Lichtsituation Profile zu erstellen macht Sinn, wenn man farbverbindlichen Output haben will. Damit halt das rosa Kleid dann nicht grün von der Wiese oder Orange vom Licht ist. Universal Profile zu erstellen kann Sinn machen, wenn man bei einem Event mit 2 unterschiedlichen Kameras fotografiert, deren Profile im LR nicht so exakt zusammenpassen. Dann erspart man sich beim Mischen der Bilder die Farbabstimmung wieder anzugleichen. Aber farbverbindlich sind diese dann nicht. |
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Mit Lichtquellen, die Linienspektren aufweisen mag das natürlich anders sein. Aber habe noch eine andere Frage: Wenn man für einzelne Aufnahmesituationen jeweils ein Spezial-Profil erstellt, wie verwaltet man dann die Profile in Lightroom? Es werden ja immer mehr und man sollte die alten Profile ja auch nicht löschen, solange man die zugehörigen Bilder noch braucht. Gibt es irgendeine Möglichkeit, dass nicht immer alle Profile zur Auswahl angezeigt werden, sondern man für solche Spezial-Profile auswählen kann, dass sie nur bei den zugehörigen Fotos zur Auswahl erscheinen? Viele Grüße, Martin |
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Es gibt von X-Rite noch den Profile-Manager. Der hilft aber nur zum Umbenennen und sortieren. LR zeigt immer alle an. |
Man drückt dem Model bei der ersten Aufnahme den ColorChecker (CC) in die Hand - entspricht 1 Minute Aufwand. Wieso Manche mittels fremden Bildern Profile erstellen möchten, um ihre eigenen Bilder (ohne Zukauf des ColorCheckers) korrigieren zu wollen, erschließt sich mir noch nicht. Je nach Lichtsituation erhält man ein kamera- und situationsspezifisches Farbprofil, welches mehr oder weniger nah am mitgelieferten Adobe-Profil liegt.
Der DNG Profile Editor kann aus dem aufgenommenen CC Target ein Kameraprofil für Lightroom erzeugen, welches man in Letzterem einfach auf das Bild (bzw. die Bildserie) anwendet. Das sollte doch kein ernsthaftes Problem darstellen - hierzu benötigt man noch nicht einmal die CC-eigene Software (welche nicht die Stabilste zu sein scheint). meshua |
Ich denke nicht dass das LR Standard Profil darauf ausgelegt ist Farben richtig wiederzugeben, dafür sind die Unterschiede zu den Colorchecker Profilen meine Meinung nach zu groß. Ich vermute eher, dass sie sich bemüht haben eine Farbgebung zu finden, die die meisten Menschen als angenehm empfinden.
Falls jemand Lust hat: hier ging es schon mal um das Thema: http://www.mi-fo.de/forum/index.php?...90&mode=linear |
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Ich kann mir ernsthaft nicht vorstellen, das Adobe an den Standard Profilen dreht. Das wäre ja sinnlos, da du dich darauf ja nicht verlassen könntest. Ich meine, die kommen ja auch dem Profi Bereich, die wissen, wie das geht. Vor allem kannst mit einer "angenehmen" Farbgebung sofort danebenliegen, weil das ja im Studio mit Leute ganz was anderes ist als eine Landschaft oder ein Produkt Du kannst ja auch sofort nachprüfen, ob dein Profil überhaupt stimmt. Du braucht ja nur das Target mit dem Profil bearbeiten und ohne zusätzliche Korrektur die Farbfelder dann überprüfen. Wenn dann nicht die Farbwerte des Target dort zu finden sind, dann ist das Profil Mist. |
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Glaube ich jetzt nicht. Wennst den Bildschirm dunkler stellt, ändert sich der Wert an der Pipette ja nichts. M.E. wird das ja am Weg von der Datei zum Bildschirm in der Grafikkarten umgerechnet. Damit sollte der Wert davon unabhängig sein.
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Und vor ihr über die angebliche Unbrauchbarkeit der HMI-Beleuchtung von Imaging Resource herzieht, solltet ihr das hier lesen. |
Davon wird der CRI von HMI auch nicht besser.
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Vor allem nehme ich nicht an, dass du mit HMI und der Kamera von imaging ressouce Studio fotografierst. Und damit sind die Profile soundso für den Hugo. Oder probierst du die Schuhe für deine Frau ?
Wenn dir die Profile von Adobe nicht passen, ist das ein Thema von 5min und du hast deine eigenen. Nur wirst du wohl nicht ernsthaft annehmen, dass Adobe was anderes macht, als von einem professionellen Target ein Universalprofil erstellen. Und wohl genau mit dem Adobe Profileditor, den sie wohl nicht zur Belustigung der Amateure geschrieben haben und als Tool freigeben. Warum sollen sie dann von deine abweichen, wenn du sie auch korrekt erstellst. Meine passen bei Tageslicht genau. Ernsthaft, mir ist sich völlig egal, wie deine Farben sind, aber es gibt meist dahinter einen logischen Grund, warum Leute sich schweineteure Targets tlw. sogar eingemessen mit Korrekturdaten kaufen, wenns anders auch ginge. Ich kenne auch Leute, die drucken sich ein Target aus. Also zum Mitschreiben, eine fremdes Target mit einer fremden Kamera fotografiert, noch dazu mit anderem Licht kannst getrost kübeln und dir die Arbeit sparen. |
Hinzu kommt, dass HMI-Lampen nach (beinah hätt ich geschrieben: vor) dem ersten Einschalten kontinuierlich altern. Davon ab, dass HMI Stunden brauchen, bis sie stabil sind, ändern sich die Farbtemperatur und Helligkeit mit jeder Brennstunde. Dass man so was für Vergleiche verwendet, die sich ja über einen längeren Zeitraum erstrecken, ist schon abenteuerlich.
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Hm. Da sich das Spektrum der Lampen ändert, gilt das Profil streng genommen nur für den Aufnahmezeitpunkt. 5000 Stunden später dürfte es deutliche Verschiebungen in der Farbwiedergabe geben. Ok, vielleicht etwas übertrieben, aber technisch einwandfrei ist das nicht.
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Noch zum Abschluss, vor ich meine Teilnahme an diesem Thread beende: Niemand ist gezwungen, auf die eine oder andere Art zu arbeiten oder Dinge zu probieren, die nach seiner Meinung sowieso nicht funktionieren können. Wer meint, eine bessere Methode zu haben, darf sich gern dieser bedienen. Ich habe einen Weg gesucht, die Farbwiedergabe meiner Kameras mit geringstmöglichem Aufwand einander anzugleichen und es hat auf diese erstaunlich simple Art sehr erfolgreich geklappt - viel besser als mit irgendwelchen Standardprofilen irgendeiner Software (Aperture, LR, Capture One - bei allen liegen die Ergebnisse mit den Standardeinstellungen leider meilenweit auseinander). Wer sich lieber mehr Mühe macht oder meint, das nicht nötig zu haben, weil die "professionellen" Standardprofile ja gar so toll seien, der soll diese ruhig weiter benutzen und sich über die auch irgendwie bunten Farben freuen, oder sein eigenes Target unter seinem eigenen Licht mit seinen eigene Kameras und Objektiven fotografieren, so oft er mag, gerne auch alle drei Tage neu oder von mir aus dreimal am Tag. Ich will hier niemand belehren. Es solle nur ein Tipp für diejenigen sein, die einigermaßen konsistente Ergebnisse brauchen, weil sie vielleicht mit mehreren Kameras unterschiedlichen Typs arbeiten, aber etwas Anderes zu tun haben, als den lieben langen Tag mit Normlicht und Profileditoren an ihren Kalibrierdateien herumzuschrauben. Ich habe nicht von der perfekten Lösung gesprochen und auch nicht behauptet, dass dies die richtige Methode sei, um Studiokameras für die Werbefotografie zu kalibrieren. Wer so etwas betreibt, wird wohl wissen, was er tut und braucht und dass dabei die Farbkalibrierung allenfalls der Anfang einer Prozesskette sein kann. |
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Am Endes des Tages garantiert nur ein aufnahme-spezifisiches Profil die korrekte Wiedergabe von Farbtönen und -helligkeiten. meshua |
Das Problem ist ja nicht, ob dir deine Profile gefallen oder nicht, sondern dass du systematisch etwas tust, was zwingend zu fehlerhafter Farbwiedergabe führen muss, und von dir als brauchbarer Weg dargestellt wird, weil du die Abweichungen offensichtlich nicht erkennst. Und das um dir 70€ zu ersparen.
Da können völlig Unbedarfte meinen, dass der Weg sachgerecht ist. Kauf dir doch einfach ein Target und die Sache ist gegessen und du wirst sehr schnell erkennen, dass die Ergebnisse damit unter Garantie um Ecken besser, vor allen auch unter wechselnden Licht Bedingungen stimmen. Nebenbei wird jedes Messgerät kalibriert. Und auch die Colorchecker weichen ab. Deswegen kannst du bei jeder besseren Profilerstellungsoftware anstatt der theoretischen Werte des Target auch die vom Hersteller oder selbst aus gemessenen Werte eintragen. Spielt aber nur eine Rolle, wenn man Targets lange verwendet oder sehr genaue Werte braucht. Und halt zufällig Zugriff auf passende Messtechnik hat ;-) |
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a) zwischen 2 Kameras gleichen Typs, b) zwischen 2 Targets gleichen Typs als vernachlässigbar klassifiziere im Vergleich zu den Abweichungen, die sich bei mir durch weniger reproduzierbare Lichtbedingungen und (sofern es sich um Kameras unterschiedlicher Hersteller handelt) unterschiedliche Objektivtypen egeben würden. Daher sehe ich weiterhin keinen Grund, die Brauchbarkeit meiner Methode in Frage zu stellen, zumal es mir am Ende des Tages auf die visuelle Auswirkung der Anwendung dieses Profils auf meine Aufnahmen ankommt. Und da gibt es für mich nahezu nichts zu bemängeln. Die restlichen paar Promille bekomme ich garantiert mit eigenen Aufnahmen des Targets auch nicht besser abgeglichen, sondern falls es die Farbfilter der verwendeten Kameras überhaupt hergeben, dann nur durch stunden- bis tagelange manuelle Profilbearbeitung und mit Targets, die deutlich mehr Punkte im Farbraum abdecken als der ColorChecker. Aber wie gesagt, meckert ruhig. Habt ihr es überhaupt ausprobiert? |
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