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Schärfe
hallo liebe Gemeinde.
Meine Frage mag vieleicht banal sein aber ich stelle sie einfach mal. Es bezieht sich auf die einstellung der schärfe. Wann stelle ich sie auf hart , weich oder normal. Welche auswirkungen hat das dann ?? |
Das ist eine Frage der persönlichen Vorliebe, mach doch einfach mal die Probe aufs Exembel. Ein Motiv, und dann dreimal foten weich, normal, hart.
Prinzipiel ist normal die "richtige" Einstellung, Veränderung in Richtung hart oder weich kannst du auch danach mittels EBV machen. Oder du fotest in Raw, dann hast du das unmanipulierte Bild und kannst danach die entsprechenden Parameter ganz nach Geschmack einstellen. |
Das sehe ich etwas anders. "Weich" ist nicht nachgeschärft, "Normal" ist nachgeschärft und "Hart" ist stark nachgeschärft. Demzufolge ist "Weich" die "richtige" Einstellung. Nur ob das dem eigenen Geschmack entspricht, ist damit nicht geklärt. Und letzendlich kommt es nur darauf an.
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Will man jedes Bild nachbearbeiten :shock: dann mag "weich" oder "normal" durchaus richtig sein. Will man das aber nicht, so kann man durchaus auf "hart" gehen, da es gerade Landschaftsaufnahmen öfter an der nötigen Schärfe fehlt. Es sei denn, man mag "weiche" Bilder ;)
digisucher |
Ich arbeite in "normal" und schärfe per EBV nach. Es gibt aber User - Tina z.B.- , die schwören darauf, mit "weich" zu arbeiten, weil man dann besser nachschärfen kann. Wie ist das zu erklären :?:
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Zitat:
Viele Grüße Tina |
Zitat:
letztendlich muss das aber jeder für sich und nach seinem Geschmack beurteilen. Gruss Dieter |
Kann man denn ein auf "normal" leicht geschärftes Bild nicht genausogut nachschärfen ? Oder ist die vollständige EBV-Nachschärfung qualitativ besser, als die kamerainterne? Das mag ich eigentlich nicht glauben.
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Zitat:
Viele Grüße Tina |
Zitat:
Gruss Dieter |
Ich würde das ein wenig stärker differenzieren. Natürlich würde ich grundsätzlich nur RAW empfehlen. Das kennt man von mir.
Wem das zu lästig ist, würde ich auch bei JPG grundsätzlich Weich empfehlen. Aber es gibt die, die möglichst wenig nacharbeiten wollen. Für die folgende Empfehlung: je stärker die Kontraste werden, umso weicher einstellen. Bei Nebel tut es sicher nicht weh Stark einzustellen, das so schon keine Kontraste vorhanden sind. |
Zitat:
ich mache häufig produktfotografie. zwar nutze ich da fast nur raw, wo also die schärfeeinstellung keine rolle spielt, aber bei jpg in verbindung mit der schärfeeinstellung auf "normal" treten bei kontrastreichen kanten, wie z.b. schwarzer text auf hellen verpackungen, bereits kleine schärfeartefakte auf. bei "weich" ist dies nicht der fall. in der einstellung "normal" auftretende artefakte würden bei eine nochmaligen nachschärfung und kontrastbearbeitung per bildbearbeitung negative auswirkungen haben. da ich grundsätzlich jedes bild nachbearbeite, kann ich sowas nicht brauchen - ergo steht meine a2 auf "weich" Zitat:
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Ich habe den Eindruck, dass ich weiche Bilder "sauberer" hinbekomme, weil ich sie erst entrauschen kann, und dann schärfen.
Wenn die Kamera schon geschärft hat, hat sie häufig auch ein paar Rauscherchen mit geschärft und die wieder rauszubekommen ist ungleich schwerer. Kommt mir das nur so vor oder ist dem so? Gruß Armin PS: Panasonic (bei der DMC FZ20) weißt ausdrücklich darauf hin, lieber weich zu schießen. |
Zitat:
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Wie Sie aus meinen Grundeinstellungen der A2 ersehen, stelle ich die Schärfe auf "hart" und habe damit bis jetzt beste Erfahrungen ohne Nachbearbeitung gemacht.
Lieber etwas mehr Rauschen als mangelnde Schärfe! Denn auf den Ausdrucken (bis A4) sieht man kein Rauschen, wohl aber mangelnde Schärfe, Brillanz und Farbsättigung! Meine Ausdrucke müssen schon auf den ersten Blick hin knackig scharf bei hoher Farbsättigung und Brillanz sein. Nur so erhalte ich ständig ein Lob meiner oft kritischen Auftraggeber und Abnehmer! Machen Sie den Test und legen Sie Ihren unvoreingenommenen Bekannten einmal Ausdrucke des genau gleichen Motivs vor mit Kameraeinstellung weich - normal - hart. Mal sehen, für welches Bild sich die Leute letztlich entscheiden... |
Wenn Sie einem Betrachter ein Bild, ich betone ein Bild hinlegen, mit weich aufgenommen und top nachgeschärft, wird er mit Sicherheit nicht fragen, sähe ein Bild mit Hart nicht besser aus.
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Ja und nein
Ein altes Thema und ein Dauerbrenner wie das Rauschen. Im Laufe der Zeit entwickelt wohle jeder seinen eigenen Stil und eine eindeutige Meinung zum Schärfen, meine ist:
Ja, Schärfen in der Kamera ist empfehlenswert: - wenn man nicht nachbearbeiten will oder (nicht gut) kann - wenn man schnelle Ergebnisse will - wenn man damit zufrieden ist... Nachteil: Schärfeartefakte können mit keiner Software dieser Welt wieder entfernt werden. Das Bild ist unter Umständen schon in der Kamera "im Eimer". Nein, kein Schärfen in der Kamera: - wenn man anspruchsvoll ist und alles aus den Bildern herausholen will - wenn man die ursprüngliche Aufnahme als Basis (wie ein Negativ) aufbewahren will, da man verschiedenste Endprodukte braucht (Druck, Poster, Prokjektion, Ausschnitte usw.) Nachteil: viel Zeit vor dem PC nötig. Aus den vielen technischen Möglichkeiten, das richtige Endprodukt angemessen zu schärfen, die "richtige Methode" auszusuchen, ist nicht einfach. Gruß, Christian |
@ christian
meine 100%ige zustimmung! |
@christian
dito :top: Gruß Armin |
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