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Blick vom Ferdinandstein
Moin, moin,
wie angedroht hier die ersten 360°-Panos aus der Sächsischen Schweiz. Die ersten beiden Panos wurden auf dem Ferdinandstein aufgenommen, der knapp unterhalb des Berghotels "Bastei" liegt. Während sich morgens dort noch die Photographen die Füße platt gestanden haben, war es am frühen Abend weitestgehend leer. Da wir ja noch in den Pano-Kinderschuhen stecken, haben wir auch bei diesen Aufnahmen wieder mit Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt. Dazu schreibe ich unterhalb der Bilder ein paar Zeilen. und hier das Pano als Rum-Saus-Bild: clickclack! Bei dem Pano stellte das Nadir-Bild das Problem dar. Die Verschränkung des Stativs mit der Absperrung in Kombination mit einem etwas knappen und zu flachen Aufnahmewinkel machten die Einarbeitung des Nadir-Bildes leider unmöglich. :( Für Tipps und Hinweise, wie man mit solchen Situationen, also solche, in denen das Nadir-Bild nicht nur zweidimensional, sondern dreidimensional sein müßte, umgeht, sind wir sehr dankbar! und hier auch das Pano als Rum-Saus-Bild: clickclack! Hier hat uns der Wind ein kleines Schnippchen geschlagen. Die Kamera nah stehende Birke bekam während des Umlaufs ein paar Windstöße ab, so dass die Einzelaufnahmen nicht mehr ideal zur Deckung kamen und somit Stitching-Probleme auftraten. :evil: Dafür hat das Nadir-Bild funktioniert... :roll: Wir hoffen, Ihr könnt Euch trotzdem mit den Panos anfreunden! Dat Ei |
Ich habe nur wenig Ahnung von Panoramen. Dafür waren wir 2012 auch dort in dieser wunderbaren Landschaft. Die Panoramen sind wie ein kleines Stück Urlaub.
Vielen Dank! |
erstens, beim anschauen deiner Panos weiß ich jetzt, warum ich endlich einen neuen Monitor mit 16:10 und vollem sRGB Farbraum habe:D
die beiden Bilder sind toll, aber die Panos in Vollbild am Bildschrim anzusehen, lassen die Fotos dann blass erscheinen bzw. nicht so 3 dimensional wie die Panos:top: die Birken mit den Stiching-Fehlern stören mich nicht so sehr, da die Landschaft viel zu schön zum anschauen is als, dass ich so genau auf den Baum im Vordergrund schauen würde;) und weil du sagst in den "Kinderschuhen", ich möchte überhaupt einmal ein normale Pano zusammen bekommen das halbwegs passt;) |
Hi,
der saubere Nadir ist oft das i-Tüpfelchen. Ich habe mich da auch schon oft gequält. In freier Natur bei genügend Licht und kurzen Verschlusszeiten mache ich immer noch eine Freihandaufnahme, wenn möglich von der Position wo die Cam vorher auf dem NPP Adapter war. Ich habe aber auch schon das eine oder andere mal das Stativ kompett händisch mit EBV weggezaubert. Meinen "Geländerspass" hatte ich an der Archenkanzel, wenn es Dich interessiert kann ich Dir ja mal das Nadir zeigen ;) ... da klappte das mit frei Hand nicht. Ich hätte da den Pano-Maxx als "Ausleger" montieren müssen. Zu den Panoramen an sich: Finde ich toll! Farben und Kontraste stimmen für mich. Daß man in eine Richtung einen blauen, und in die andere einen nahezu weißen Himmel hat lässt sich manchmal nicht vermeiden, oft gibt es nur ein kurzes Zeitfenster um das zu vermeiden. Die vorhandenen Probleme lassen sich später bestimmt noch ausbügeln! Sieht mir nach 15 Bilder in 3 Reihen aus? Das geht vor allem bei Wind nicht immer ... Gruß André |
Moin André,
eins unserer Probleme ist, dass die Kamera am dicken Panokopf hängt und wir nur einen gewissen Neigungswinkel nach unten hin hinbekommen. Aus der Hand dürfte aufgrund der 3 Belichtungen etwas schwierig werden. Die Archenkanzel ist Dir prima gelungen. Das Nadirbild schaue ich mir gerne mal an, aber es muss nicht mehr heute Abend sein. Für dieses WE habe ich vom Thema die Nase voll. :oops: Beide Panos bestehen aus 5 Reihen á 15 Spalten zu je 3 Aufnahmen plus Nadirbilder. Dat Ei |
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Bei mir ist das manchmal etwas länger anhaltend, ...ich habe 3 größere Kugelpanos (40Bilder) zwar im Herbst geschossen, aber erst im Winter die Muse gehabt die zu bearbeiten. Hatte aber ach den Vorteil, daß ich DxO dann bereits von 6.xx auf 8.xx aktualisiert hatte, und der allgem. Wissensstand bei KPs schon etwas fortgeschritten war :) Hier das Nadir zur Archenkanzel (beschnitten, nur relevanter Bereich), bis etwa zu den Stativbeinenden ist das Pano von den 6 horizontalen Bildern abgedeckt. Freilich habe ich bei 8mm an APS-C nur eine geringe Auflösung, die gerade so reicht, um Vollbild ohne Zoom zu zeigen, aber das ist manchmal sinnvoller als ein hochaufgelöstes, welches ich nicht zusammengeschraubt bekomme, da zu viel Bewegung im Bild. So viel ich weiß wird an der Nikon (VF) gern das 10.5mm Fisheye genommen, und die Ergebnisse sind klasse! Bei Canon k.A. ;) Wie Dein PanoKopf aussieht habe ich jetzt keine Vorstellung :? Gruß André |
Moin André,
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Ich kenn´ das allzu gut. Ich habe die Platte noch voll Bilder, die ich mit Hingabe und Leidenschaft geschossen habe, die aber auf dem Datenträger verschimmeln. So habe ich z.B. noch den kompletten Schnorchelurlaub des letzten Novembers unangetastet rumflacken. :oops: Zitat:
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Dat Ei |
Hi,
... ein Epic Pro, wennschon, dann richtig :mrgreen: Die Dinger sind mir schon 2-3 Jahre bekannt, hatte auch schon mal in den Fingern gekribbelt. Leider kann ich mir den Sherpa dazu nicht leisten ;) Dort wo ich mir solche Panos wünschen würde muss man zu Fuss hin, und meistens 1000 - 1500m höher als das Auto steht. Gruß André |
Hey André,
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Dat Ei |
Hallo Hella, Hallo Frank,
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2: Versuche doch mal das equirectanguläre Bild in sechs Würfelflächen zu transformieren. Dann hast du eine zweidimensionale Abwicklung des Bodens. Damit kann man recht oft den Nadir noch retten, vielleicht auch bei diesem Panorama? Helfen wird dir z.B. Pano2vr, das diese Art der Transformation vorwärts und dann auch wieder rückwärts (der nun saubere Nadir muss ja auch wieder eingebaut werden) kann. Bei Fragen - fragen! Zitat:
Liebe Grüße Basti |
Moin Basti,
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Im obigen Beispiel ist meiner Analyse nach die fette Belichtung durch kurze Windstöße verwischt. Das Layer mit der mittleren Belichtung ist scharf und ohne Verwischer. Mit der aktuellen Cashback-Aktion konnte mich unser Hersteller zum Fisheye f/4 8-15mm überreden. Das ist auch mal eine gute Alternative für unterwegs, wenn man nicht Panokopf und Stativ mitnehmen kann oder will. Dat Ei |
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Wenn du innerhalb eines "HDR-Sets" einen Windstoß und damit die Unschärfe hast hilft nichts, ausser ein Gefühl zu entwickeln und diese Position nochmals zu shooten. Ich hatte es irrtümlicherweise erst so verstanden das es kein HDR wäre, und du wegen des geringen Blickwinkels des Objektives nicht sauber stitchen könntest. Daher mein Tip mit der kürzeren Brennweite; und das Sigma hat mich durchaus überzeugt - ich verwende es selber. Zitat:
Liebe Grüße Basti |
Hey Basti,
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Dat Ei |
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Hey Basti,
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Dat Ei |
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Wirst du versuchen den Nadir zu perfektionieren? |
Hey Basti,
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Dat Ei |
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Dat Ei |
Bei manchen manuellen Nodalpunktadaptern gibt es die Möglichkeit, einen Nadiradapter zu verwenden. Im Prinzip wird damit der senkrechte Arm um 180° geschwenkt, so dass die Kamera freien Blick zum Boden hat. Das Stativ muss dafür um das genaue Schwenkmaß verschoben werden.
Für Deinen Apparat habe ich so ein Zubehör noch nicht gesehen. Die effektivste Möglichkeit ist sicher, den Standort so zu wählen, dass das Problem gar nicht erst entsteht. Bei diesem Pano hätte ich die Kamera nach der Aufnahmeroutine auf ein normales Stativ gesetzt, und den Nodalpunkt möglichst genau so positioniert, wie er vorher war, und einen HDR-Nadirshot gemacht. Es ist zwangsläufig so, dass es nicht genau passt, aber das Bild enthält immerhin Originalpixel, die man als Quelle für eine Retusche sehr gut gebrauchen kann. Sehr feine Panoramen, die Du in den letzten Tagen hier zeigst! |
Moin Gottlieb,
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Aber ich wird mir das mal durch den Kopf gehen lassen - für den Gigapan mag es keinen Nadiradapter geben, aber nachdem wir den gesamten Panokopf dank RRS-Schnellwechselklemme mit einem Handgriff vom Stativ trennen können, sind Alternativen vorstellbar. Zitat:
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Die Reise zur Bastei und in die Sächsische Schweiz war eine der ursprünglichen Motivationen, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, zu üben und den beschrittenen Weg zu gehen. Daher haben die gezeigten Panos eine kleine Vorgeschichte... Dat Ei |
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