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combonattor 05.04.2013 16:53

Altersarmut
 
Die Armut zwingt am meistens ältere Menschen , in Mülltonnen, nach verwertbares und Lebensmittel, zu suchen.

-> Bild in der Galerie
Das Bild entstand in Klausenburg, Rumänien.
Kommentare und Kritik sind Wilkommen!
Gruß,:a:lex

jupi 05.04.2013 17:05

Hallo Alex,
zur Situation muss man nichts sagen.

In deinem Foto bringst du jedoch den Gegensatz zwischen Wohlstand und Armut gut rüber. Im HG eine moderne, sicher nicht billige Wohnung mit Klima und im VG ... naja.:top:

Robert Auer 05.04.2013 20:16

Zitat:

Zitat von combonattor (Beitrag 1434060)
Die Armut zwingt am meistens ältere Menschen , in Mülltonnen, nach verwertbares und Lebensmittel, zu suchen.
Das Bild entstand in Klausenburg, Rumänien.
Kommentare und Kritik sind Wilkommen!
Gruß,:a:lex

Solche Bilder kann man hier in Ostdeutschland tagtäglich machen, da braucht man nicht erst nach Rumänien. Leider!
Das wird zwar Keiner hören wollen, hängt aber m.E. auch damit zusammen, dass die seit 1996 gesetzlich versprochene Angleichung (Löhne, Renten usw.) immer noch nicht erfolgte, hier 1-Euro-Jobs und besonders niedrige Löhne viel häufiger als im Westen unserer BRD bezahlt werden, vor diesem Hintergrund heute viele unserer Leistungsträger im Westen arbeiten oder nach Dänemark und Norwegen abgewandert sind. Man kann es diesen (meist jungen) Leuten nicht verdenken, dass sie sich nicht um ihre Lebensleistung betrügen lassen wollen.
Das Thema ist m.E. zu traurig, um es hier im Forum weiter zu vertiefen, auch würde ich mich nicht trauen, die Betroffenen (auch Nachbarn) öffentlich zur Schau zu stellen.:oops:

Dyas1251 05.04.2013 23:01

Von der fotografischen Dokumentation her und technisch einwandfrei.

Einerseits finde ich es gut, daß Misstände unserer Gesellschaft öffentlich gemacht werden, andererseits hätte ich mich nicht getraut das Foto zu machen.
Ich war öfters in Afrika und konnte mitten durch Elendviertel gehen, hab' aber dann jedesmal die Kamera wieder eingesteckt. Es war zu erdrückend.

Trotzdem, das Foto gehört in die Öffentlichkeit.

Gruß Dyas1251

Zaar 05.04.2013 23:11

Unglücklicherweise gehören Leute, die in Mülltonnen wühlen (müssen), in Deutschland doch mittlerweile auch zum allgemeinen Stadtbild und das ganz sicher nicht nur (sorry Robert) im Osten der Republik.

Um es mal plakativ zu formulieren: wir können es uns nicht mehr leisten, die Einkommensschwachen oder mit niedrigen Renten ausgestatteten Leute zu unterstützen, weil wir unsere ganze Kohle dafür aufbringen müssen, Zinsen an die zu zahlen, die eh schon alles haben, oder die zu retten, die das reale Volksvermögen in virtuellen Geldblasen verzocken.

Robert Auer 05.04.2013 23:53

Zitat:

Zitat von Zaar (Beitrag 1434183)
Unglücklicherweise gehören Leute, die in Mülltonnen wühlen (müssen), in Deutschland doch mittlerweile auch zum allgemeinen Stadtbild und das ganz sicher nicht nur (sorry Robert) im Osten der Republik.

Um es mal plakativ zu formulieren: wir können es uns nicht mehr leisten, die Einkommensschwachen oder mit niedrigen Renten ausgestatteten Leute zu unterstützen, weil wir unsere ganze Kohle dafür aufbringen müssen, Zinsen an die zu zahlen, die eh schon alles haben, oder die zu retten, die das reale Volksvermögen in virtuellen Geldblasen verzocken.

Da ist was dran:top:

About Schmidt 06.04.2013 09:30

Zitat:

Zitat von Zaar (Beitrag 1434183)
Unglücklicherweise gehören Leute, die in Mülltonnen wühlen (müssen), in Deutschland doch mittlerweile auch zum allgemeinen Stadtbild und das ganz sicher nicht nur (sorry Robert) im Osten der Republik.

Um es mal plakativ zu formulieren: wir können es uns nicht mehr leisten, die Einkommensschwachen oder mit niedrigen Renten ausgestatteten Leute zu unterstützen, weil wir unsere ganze Kohle dafür aufbringen müssen, Zinsen an die zu zahlen, die eh schon alles haben, oder die zu retten, die das reale Volksvermögen in virtuellen Geldblasen verzocken.

Und da der deutsche Michel ein Schlappschwanz diesbezüglich ist, steht er auch nicht auf und wehrt sich gegen diese Methoden, sondern buckelt schön brav weiter vor sich hin und rennt sehenden Auges weiter den Hang der finanziellen Katastrophe herunter.

Nur nicht aufmucken nur ducken. Meist, wenn man aufbegehren mag und gleichgesinnte sucht bekommt man zur Antwort:" was soll man denn da tun, das macht sowieso kein Sinn."

Nein, macht es kein Sinn, gegen die Armut in Deutschland, der EU oder der alten Dame in Rumänien zu kämpfen?

Dein Bild rüttelt wach, aber leider nur kurze Zeit und leider nur wenige. Mich packt beim anschauen solcher Bilder die blanke Wut, besonders wenn man dieser Tage ließt, dass Damen und Herren Billionen auf die Cayman´s geschaufelt haben.

Gruß Wolfgang

jupi 06.04.2013 11:11

Zitat:

Zitat von Zaar (Beitrag 1434183)
Unglücklicherweise gehören Leute, die in Mülltonnen wühlen (müssen), in Deutschland doch mittlerweile auch zum allgemeinen Stadtbild und das ganz sicher nicht nur (sorry Robert) im Osten der Republik.

Um es mal plakativ zu formulieren: wir können es uns nicht mehr leisten, die Einkommensschwachen oder mit niedrigen Renten ausgestatteten Leute zu unterstützen, weil wir unsere ganze Kohle dafür aufbringen müssen, Zinsen an die zu zahlen, die eh schon alles haben, oder die zu retten, die das reale Volksvermögen in virtuellen Geldblasen verzocken.


:top::top::top: aus dem letzten Zipfel Ostthüringens.

Irmi 06.04.2013 11:34

ich finde, dass unsere Politiker absolut die Augen verschließen gegenüber der Realität.
Wenn ich gerade sehe, was auf meine Mutter zukommt, wird es mir ganz übel.
Mein Vater hat sein Leben viel gearbeitet, mußte einen schlimmen Raubüberfall im Beruf (keinerlei Opferentschädigung) über sich ergehen lassen, meine Mutter war immer für uns Kinder da, war zuhause und hat für uns gesorgt. Mein Vater bekommt eine sehr gute Rente, weil er privat vorgesorgt hat, meine Mutter nur eine Minirente von 200 Eur.

Jetzt ist es so, dass mein Vater schwer pflegebedürftig geworden ist und ein Eigenanteil zum Pflegeheim gezahlt werden muß, welcher höher ist, als die Gesamtrente beider Eltern. Eine Pflege zuhause wäre absolut unmöglich. Das haben wir 1/2 Jahr versucht. Wenn in ein paar Monaten das Gesparte der Eltern weg ist, ist meine Mutter ein Sozialfall. Ich finde das ungerecht, weil ihre Lebensleistung zu wenig gewürdigt wird.

Zum Glück wohnen wir in einem Haus und wir werden das wohl gemeinsam hinkriegen, aber auch unser Gehalt wird nicht ausreichen, sie komplett zu unterstützen.

Das macht mir Sorge. Und nun sollen wir, neben den bereits vorhandenen Altersvorsorgeversicherungen, noch eine neue Eigenversicherung abschließen (Pflegebahr) zur Altersvorsorge. Wer das noch alles bezahlen soll, ich weiß es nicht.
Wir werden unseren Lebensstandard wohl erheblich einschränken müssen. :roll:

Und wenn ich dann noch an die ganzen Hürden denke, die einem in den Weg gestellt werden bei Antragstellungen zur Pflege, zur Zuzahlungsbefreiung etc. dann platzt mir der Kragen. Wenn ein alter Mensch allein ist, ist er aufgeschmissen!

Zum Bild, er rührt mich an, es regt mich auf. Sehr gute Dokumentation. :top:
Muß viel öfter gezeigt werden.

mrieglhofer 06.04.2013 12:32

Das ganze ist nur solange ein Problem, solange du noch was hast. Bei uns ist es mittlerweile üblich, Häuser und sonstige Werte relativ früh zu verschenken und nur ein Wohnrecht zu haben. Wenn es lange genug her ist, ist in Österreich kein Zugriff auf die Werte möglich, Kinderregress ist auch gefallen und es wird somit max. die Rente abzüglich Taschengeld und abzüglich Partnerunterhalt weggenommen.
Ist zwar asozial, aber es funktioniert recht gut.
Wenn man noch etwas mehr hat, geht's natürlich auch mit einer Stiftung ganz gut. Dann kann man eigentlich beruhigt in die Zukunft blicken.
Blöd ist nur, wenn man ehrlich ist.

Irmi 06.04.2013 13:33

Das Haus ist zum Glück meins. Aber es ist schon ungerecht zu sehen, wie viel Geld ins Ausland verschoben wird, der kleine, ehrliche Mann ist der Dumme.:cry:

Löwe 06.04.2013 14:11

Zitat:

Zitat von Irmi (Beitrag 1434266)
Das Haus ist zum Glück meins. Aber es ist schon ungerecht zu sehen, wie viel Geld ins Ausland verschoben wird, der kleine, ehrliche Mann ist der Dumme.:cry:

Kann ich Dir nur rechtgeben. Kenne diesen mühsamen Weg leider aus eigener Erfahrung.
Eines unserer Kinder ist schwerbehindert und ich könnte Bücher schreiben über meinen
Kampf mit Behörden, Krankenkassen und und....
Dieser Bürokratismus der dich Monat für Monat, Jahr für Jahr beschäftigt, das zerrt an den Nerven.
Wenn Du dann noch mitbekommst, wie die Institutionen, in denen diese Menschen arbeiten und teilweise auch leben, um jeden Cent kämpfen müssen, da kochst Du manchmal schon vor Wut, vor allem, wenn Du dann liest, dass Gelder die dringend bei uns gebraucht würden, in irgendwelche dubiosen Kanäle fliesen.
So das musste jetzt mal raus. :twisted:
Jetzt zum Foto. Diese Bilder rütteln auf und müssen auch gezeigt werden. Leider gibt es solche Dinge auch in unserer näheren Umgebung.
Vielleicht sind wir Deutschen wirklich zu brav und lassen uns zu viel gefallen.

combonattor 06.04.2013 14:30

Zitat:

Zitat von Löwe (Beitrag 1434280)
Vielleicht sind wir Deutschen wirklich zu brav und lassen uns zu viel gefallen.

Ich glaube das könnte man pauschalisieren. Gilt zumindest auch für die Rumänen.

Zum Bild: das neue Gebäude im Hintergrund ist eine Privatklinik wo verschiedene ärtzliche Untersuchungen durchgeführt werden. Ich war mit meine Schwägerin da, sie mußte eine CT (Computer Tomographie) machen .Sie ist zwar gesetzlich versichert mußte aber die CT selber bezahlen und es kostete um die 60€ .Zum Vergleich : der minimal gesetzlich geregeltes Gehalt beträgt ca.150€ . Da es fast 2 Stunden gedauert hat ,hatte ich genügend Zeit die Umgebung näher kennen zu lernen und zu fotografieren.
Gruß,Alex

About Schmidt 06.04.2013 14:37

Ich kenne das momentan nur von einem Freund, der ohne Unterbrechung 52 Jahre gearbeitet hat. Dafür bekommt er nun 1280 Euro Rente. Zieht man die Miete seiner mehr als bescheidenen Wohnung inkl. Nebenkosten ab, bleiben ihm noch rund 800 Euro. Er fährt ein 12 Jahre alten KA, eine uralte MZ und das meiste erledigt er mit dem Fahrrad. Seine Mutter, nun 98 Jahre alt, kann kaum noch laufen, geschweige denn sich anziehen, waschen oder den Haushalt machen. Von Kochen oder Einkaufen ganz zu schweigen. Er kämpft seit fast einem Jahr für die Pflegestufe II. Drei mal am Tag fährt er zu ihr hin, wäscht sie, hilft beim anziehen, macht Frühstück, kocht Mittagessen, reinigt die Wohnung, bringt sie zu Bett. Von seinem Dasein als Rentner hat er nichts, das hatte er sich anders vorgestellt.
Es geht hier schon lange nicht mehr darum, ob jemand für Deutschland seine Dienste (Steuern) geleistet hat, sondern nur noch um das Geld derer, die eh genügend davon haben und da kann ich mehr und mehr die verstehen die Sagen, dafür lege ich mich nicht mehr krumm. Klar kann das nicht der Weg sein, verstehen kann ich es trotzdem.

Mein Fazit für Deutschland:

Wer sein Geld mit seiner Hände Arbeit oder seinem geistigen Wissen erwirtschaftet ist ein armes Schwein. Nur wer die Gesetzes- und Steuerlücken geschickt zum betrügen und besch...en ausnutzt, hat im Alter gut lachen. Eigentlich müsste es umgekehrt sein - oder plappere ich nur leeres Stammtischgespräch?

Gruß Wolfgang

screwdriver 06.04.2013 16:33

Zitat:

Zitat von About Schmidt (Beitrag 1434292)
Ich kenne das momentan nur von einem Freund, der ohne Unterbrechung 52 Jahre gearbeitet hat. Dafür bekommt er nun 1280 Euro Rente.


Darüber kann man sich ja nu wirklich nicht beschweren.
Das ist genauso viel wie ein schwer arbeitender Bau- Handwerker (mit Steurklasse 1) im Monat an Nettoverdienst hat.

About Schmidt 06.04.2013 17:52

Zitat:

Zitat von screwdriver (Beitrag 1434311)
Darüber kann man sich ja nu wirklich nicht beschweren.
Das ist genauso viel wie ein schwer arbeitender Bau- Handwerker (mit Steurklasse 1) im Monat an Nettoverdienst hat.

Das war auch mal anders. Ich habe zunächst als Fliesenleger am Bau gearbeitet. Und zwar vier Jahre als Geselle. Zum Schluss hatte ich über 2000 DM Netto. Damals wurde der Job noch gut bezahlt! Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Man soll Mobil sein, mehr als 100 km am Tag auf die Arbeit und zurück fahren, die Löhne sinken und der Staat kassiert fast ein Euro an Mineralölsteuer. Aber angeblich ist kein Geld für die Straßen da, weil Ackermann und Konsorten es auf die Cayman´s geschafft haben. Warum hat man von Staatsseite nichts unternommen, müssen sie sich fragen lassen?
Die Antwort liegt auf der Hand, weil sie genau so viel Dreck am Stecken haben, gewusst, da bin ich mir sicher, haben sie es allemal. Ich glaube, da sind nun einige, und das nicht zu unrecht, am zittern.

Gruß Wolfgang

karwendelyeti 06.04.2013 18:11

Das Thema Armut habe ich jeden Morgen um halb sechs in der früh auf dem Weg zur Arbeit sehen müssen. Beim Gang über den Münchener Marienplatz lagen jeden morgen Obdachlose in den Portalen der Kirchen, eingewickelt in Decken oder lumpige Schlafsäcke.
Keiner kann hinter die Kulissen schauen warum diese Menschen so leben (müssen?). Die Kommentare vieler eiliger Passsanten möchte ich nicht wieder geben. Weiß man obs mal einen selber erwischt? Vorstellen kann und will sich das keiner. Sicher ist wohl nur die oberste Schicht unserer Gesellschaft. Auch das wohlhabende München hat solche Schattenseiten.
Den Gedanken das fotografisch fest zu halten hab ich schnell wieder verworfen.

Irmi 06.04.2013 20:26

Zitat:

Zitat von Löwe (Beitrag 1434280)
Kann ich Dir nur rechtgeben. Kenne diesen mühsamen Weg leider aus eigener Erfahrung.
Eines unserer Kinder ist schwerbehindert und ich könnte Bücher schreiben über meinen
Kampf mit Behörden, Krankenkassen und und....
Dieser Bürokratismus der dich Monat für Monat, Jahr für Jahr beschäftigt, das zerrt an den Nerven.
...

Hallo Werner,

das haben wir auch noch dazu, der Bruder meines Mannes ist schwerst mehrfach behindert, für ihn müssen wir auch kämpfen. Wir sind müde ...

und wenn man dann noch die chronische Unterbesetzung im Pflegepersonal sieht, heißt es immer, der Personalschlüssel ist erfüllt. Man kann es nicht fassen !

Löwe 06.04.2013 20:37

Zitat:

Zitat von Irmi (Beitrag 1434397)
Hallo Werner,

das haben wir auch noch dazu, der Bruder meines Mannes ist schwerst mehrfach behindert, für ihn müssen wir auch kämpfen. Wir sind müde ...

und wenn man dann noch die chronische Unterbesetzung im Pflegepersonal sieht, heißt es immer, der Personalschlüssel ist erfüllt. Man kann es nicht fassen !

Nein, man kann es wirklich nicht fassen. Ich kann Dich gut verstehen.

Irmi 06.04.2013 22:17

Wir schweifen ein wenig ab, aber manchmal ist es so, dass ein Thema das andere nach sich zieht. Ich hoffe, der Alex ist nicht böse. :oops:

Zaar 07.04.2013 00:12

Zitat:

Zitat von Irmi (Beitrag 1434429)
Ich hoffe, der Alex ist nicht böse. :oops:

Das kann ich mir nicht vorstellen, denn zum einen ist es hier die Kiste und zum anderen scheint mir das Foto zu genau einer solchen Diskussion anzuregen ...

Shooty 07.04.2013 00:34

Um mal wieder zum Bild zu kommen ... ich könnte es mit mit extrem gesteigerten Microkontrasten als SW umsetzung vorstellen! ;) :top:
Würde sicherlich nochmal mehr zum Thema passen und NOCH besser wirken! :) :top:

wus 07.04.2013 01:11

Zitat:

Zitat von mrieglhofer (Beitrag 1434250)
Blöd ist nur, wenn man ehrlich ist.

Genau, diese Denkweise ist das eigentliche, grundlegende Problem. Das haben sich auch all die gedacht die ihr Vermögen auf die Caymans oder andere Steuerparadiese gebracht haben.

Zitat:

Zitat von combonattor (Beitrag 1434289)
... mußte aber die CT selber bezahlen und es kostete um die 60€.

Klasse, danke für den Tipp, jetzt habe ich vielleicht einen guten Grund mal nach Rumanien zu fahren wenn ich mal wieder eine CT brauche! Bei uns kostet sowas mindestens das 10-fache, ich hab auch schon mal über 1000 für eine bezahlt!

baerle 07.04.2013 09:08

Zitat:

Zitat von screwdriver (Beitrag 1434311)
Darüber kann man sich ja nu wirklich nicht beschweren.
Das ist genauso viel wie ein schwer arbeitender Bau- Handwerker (mit Steurklasse 1) im Monat an Nettoverdienst hat.

Nur das 1280€ Rente NICHT Netto sind ...

mfg

Manuel

combonattor 07.04.2013 10:04

@ Markus Shooty
in SW habe ich die auch ,da ich auch auf SW stehe:

-> Bild in der Galerie


-> Bild in der Galerie
@ all Die Diskussion stört mich überhaupt nicht.
Das war auch der Sinn des Threads.
Gruß, :a:lex

About Schmidt 07.04.2013 12:50

Ein Bild ist doch erst dann richtig gut, wenn es so was anstößt. Außerdem fand ich dass hier ja nichts entgleist ist. Allenfalls war es etwas OT, aber in meinen Augen immer noch im Rahmen.

Danke für das Bild, kann ich da nur sagen.
Gruß Wolfgang

TaPeete 07.04.2013 13:07

Wenn ich so etwas sehe, bekomme ich immer ein schlechtes Gewissen. Eine Sony a99 in der Tasche und andere wühlen im "Dreck".

Ich lass dann die Kamera auch in der Tasche. Schon traurig, dass Menschen in Armut und Leid leben.

screwdriver 07.04.2013 13:51

Zitat:

Zitat von baerle (Beitrag 1434470)
Nur das 1280€ Rente NICHT Netto sind ...

Aber annähernd.
Dafür hat der Rentner dann auch keine solchen Kosten, die für einen Handwerker immer anfallen nur WEIL er arbeitet.

Gemessen an dem, was MICH an Rente erwartet, steht besagter "armer Rentner" noch glänzend da.

combonattor 08.04.2013 18:42

Zitat:

Zitat von screwdriver (Beitrag 1434561)
Aber annähernd.
Dafür hat der Rentner dann auch keine solchen Kosten, die für einen Handwerker immer anfallen nur WEIL er arbeitet.

Gemessen an dem, was MICH an Rente erwartet, steht besagter "armer Rentner" noch glänzend da.

Da kann ich voll zustimmen. Das gleiche gilt auch in Rumänien : ein heutige Rentner verdiennt mehr wie ein Verkäufer oder Verkäuferin.
Gruß, :a:lex

Franco44 08.04.2013 19:53

Was mich an diesem Thema extrem aufregt ist, dass immer nur "von den Renten" geredet wird.
Das wirkliche Problem in Deutschland sind die Pensionen, diese Kosten sind nicht mehr beherrschbar.

Lösung: Beide Leistungen zu einer gerechten und gleichen Struktur zusammenlegen! :top:
Nachteil: Pensionäre würden dann netto 3/4 weniger in der Geldbörse haben. :roll:

Geht aber nicht, da Pensionen aus Steuern bezahlt werden und gesetzlich abgesichert sind,
Renten dagegen nicht!

Robert Auer 08.04.2013 20:18

Zitat:

Zitat von Franco44 (Beitrag 1435163)
Was mich an diesem Thema extrem aufregt ist, dass immer nur "von den Renten" geredet wird.
Das wirkliche Problem in Deutschland sind die Pensionen, diese Kosten sind nicht mehr beherrschbar.

Lösung: Beide Leistungen zu einer gerechten und gleichen Struktur zusammenlegen! :top:
Nachteil: Pensionäre würden dann netto 3/4 weniger in der Geldbörse haben. :roll:

Geht aber nicht, da Pensionen aus Steuern bezahlt werden und gesetzlich abgesichert sind,
Renten dagegen nicht!

:top::top::top: Aber das zu korrigieren ginge nur über einen Volksentscheid! Meines Wissens gibt es auch nur einen Politiker, der dieses Thema anfasst. Politiker sind ja auch Pensionsanwärter und in den Verwaltungen sitzen ja auch vorwiegend Pensionsanwärter.

larry-low 09.08.2013 13:23

Hi,

hier mal ein aktueller Artikel zum Thema Pensionen im Focus:

http://www.focus.de/finanzen/altersv...d_1066884.html

Laut dem Artikel sind die Pensionen des deutschen Beamtentums in vergangenen 10 Jahren zwischen 13 - 15 % gestiegen. Nicht übel wenn man bedenkt, das schon damals niemand weniger als 2000 Euro verdient hat.

huessi 09.08.2013 13:29

Zitat:

Zitat von Franco44 (Beitrag 1435163)
Was mich an diesem Thema extrem aufregt ist, dass immer nur "von den Renten" geredet wird.
Das wirkliche Problem in Deutschland sind die Pensionen, diese Kosten sind nicht mehr beherrschbar.

Lösung: Beide Leistungen zu einer gerechten und gleichen Struktur zusammenlegen! :top:
Nachteil: Pensionäre würden dann netto 3/4 weniger in der Geldbörse haben. :roll:

Geht aber nicht, da Pensionen aus Steuern bezahlt werden und gesetzlich abgesichert sind,
Renten dagegen nicht!

liebe leute, wenn adenauer nicht die pensionskasse für den aufbau der bundeswehr verjubelt hätte würden die heutigen diskussionen überhaupt nicht aufkommen. außerdem solltet ihr mal bedenken das es auch staatsdiener gibt, wie mich, die im sg. mittleren Dienst tätig sind und sich freuen können wenn sie mal 1500 euro (brutto) zusammenbekommen, allerdings auf 2 personen gerechnet. also mit ehefrau.
ich bin der meinung und das hat dieter nuhr so schön formuliert "wer keine ahnung hat sollte einfach mal die schn.... halten". danke

huessi 09.08.2013 13:31

Zitat:

Zitat von larry-low (Beitrag 1475418)
Hi,

hier mal ein aktueller Artikel zum Thema Pensionen im Focus:

http://www.focus.de/finanzen/altersv...d_1066884.html

Laut dem Artikel sind die Pensionen des deutschen Beamtentums in vergangenen 10 Jahren zwischen 13 - 15 % gestiegen. Nicht übel wenn man bedenkt, das schon damals niemand weniger als 2000 Euro verdient hat.

lächerlich - ich komme heute mit frau und kind auf etwas mehr als 2300 nach abzug unserer kv's

- ihr glaubt auch alles was so geschrieben wird :flop:

larry-low 26.08.2013 10:31

Huessi, in einem Post verdienst du 1.500 und einem anderen 2.300. Warum bekommt denn deine Frau keine Rente oder andere Hilfe?

Tom D 26.08.2013 10:38

Die Diskussion ab Beitrag #32 hat in einem Bildthread so was von gar nichts zu suchen.
Wenn man schon auf irgendwelche Mißstände aufmerksam machen will, kann man ja im Café einen Thread aufmachen und nicht einen 4 Monate alten Bildthread kapern. :zuck:

Wolfgang_0455 26.08.2013 18:46

Zitat:

Zitat von combonattor (Beitrag 1434060)
Die Armut zwingt am meistens ältere Menschen , in Mülltonnen, nach verwertbares und Lebensmittel, zu suchen.

-> Bild in der Galerie
Das Bild entstand in Klausenburg, Rumänien.
Kommentare und Kritik sind Wilkommen!
Gruß,:a:lex

Ein mutiges Thema, und ein gutes Bild zum Thema.
Egal wo auf der Welt, das Thema und das Bild dazu sind "stimmig"

Respekt :top:

Rainer B. 27.08.2013 09:46

Zitat:

Zitat von About Schmidt (Beitrag 1434332)
Das war auch mal anders. Ich habe zunächst als Fliesenleger am Bau gearbeitet. Und zwar vier Jahre als Geselle. Zum Schluss hatte ich über 2000 DM Netto. Damals wurde der Job noch gut bezahlt!

2000 DM entsprechen umgerechnet 1022,58 Euro. Der Euro wurde vor 11 Jahren eingeführt. Bei einer jährlichen Inflationsrate von rund 2% jährlich würden die 2000 DM heute einem Gegenwert von ca. 797,00 Euro entsprechen. Das ist auch nicht gerade viel Geld.

@TomD: Entschuldigung, habe deinen Beitrag erst gelesen, als ich weiter im Thread gelesen hatte. Ich klinke mich an dieser Stelle schon wieder aus dem Thread aus.

BeHo 27.08.2013 15:48

Zitat:

Zitat von Rainer B. (Beitrag 1481617)
2000 DM entsprechen umgerechnet 1022,58 Euro. Der Euro wurde vor 11 Jahren eingeführt. Bei einer jährlichen Inflationsrate von rund 2% jährlich würden die 2000 DM heute einem Gegenwert von ca. 797,00 Euro entsprechen. Das ist auch nicht gerade viel Geld.

Du musst aber in die andere Richtung rechnen. Die 2000 DM waren demnach vor 11 Jahren ungefähr soviel wert wie heute 1300 Euro. Und Wolfgangs Gesellenzeit dürfte wohl länger als 11 Jahre zurück liegen.


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