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moelbar 01.04.2013 10:08

Laptop-Kaufberatung
 
Aktuell habe ich ein Fujitsu Amilo Pa 2510 - gekauft im Mai/Juni 2008. Damals war das Gerät bestimmt schon 1 Jahr auf dem Markt:
Test Fujitsu-Siemens Amilo Pa2510 Notebook - Notebookcheck.com Tests
Am aktuellen Gerät stören mich folgendes:
- sehr laut, auch wenn ich nur im Internet surfe oder Word nutze
- Akku miserabel, hält keine 2h bei Inet & Office
- Display reflektiert sehr stark

Da ich seit fast einem Jahr eine Alpha 37, nutze ich seitdem auch Lightroom. Photoshop 6 reizt mich auch, aber hab es mir noch nicht angeschaut. Das schafft der Laptop grade noch so. Hat auch nur 2GB RAM. Aber es hängt schon extrem und macht teilweise keinen Spaß.

Daher suche ich nach einem Laptop, den ich überwiegend für Internet, Office, Videos anschauen und Lightroom nutzen möchte. Wenn ich darauf noch ab und zu FIFA oder oder so zocken könnte, wäre ich happy.

Welchen Laptop könnt ihr mir empfehlen mit folgenden Eigenschaften:
- 14 -16 Zoll, eher 15,x Zoll (Amilo: 15,4)
- Auflösung: am besten HD (1600 x 900) - keine 1366 x 768!!!
- Arbeitsspeicher: 4-6GB RAM, am besten aufrüstbar wegen Lightroom
- nicht schwerer als 2,7kg (Amilo hat 2,67kg)
- mattes Display
- Kapaziät: 500GB (AMilo: 120 GB)
- Grafikkarte: bin ich grad überfragt...
- Akku: 4-6h ohne Netzbetrieb bei Office und Internet
- leise
- am liebsten Win 7, Win 8 auch ok
- Multimedia/Kommunikation: WLAN, Bluetooth, SD-Karten-Anschluss, HDMI; also die Standardanschlüsse halt

Reicht ein i5-Prozessor, wenn ich in Zukunft ab und zu Fifa oder so zocke? Wie siehts aus mit der Graphikkarte?

Habe noch eine externe Festplatte von Toshiba mit 1000 GB, da lager ich meine Bilder immer aus. Die ich bearbeiten möchte, ziehe ich dann auf die Festplatte vom Laptop.

Welchen davon könnt ihr mir empfehlen? Bin Student und auch nur Hobbyfotograph, daher ist mein Budget max. 650 € - gerne auch ein gebrauchtes Gerät.

daso 01.04.2013 11:25

Vom zocken würd ich mich verabschieden. Das erfordert eine starke grafikkarte die aufwändig und laut zu kühlen ist (von deiner gewünschten akkulaufzeit könntest du dich dann auch verabschieden). Im idealfall planst du noch ne SSD ins budget ein. Nach den installationen dann DVD LW raus und die normale festplatte in deren schacht. Schau auch das 8gb ram drin stecken, kost heut nix mehr und ist in der bildbearbeitung unverzichtbar...

mozi.mbg 01.04.2013 12:00

Auf die Gefahr hin dass ich geschlagen werde ("Der TO will einen Laptop haben"):

Überlege dir ob du wirklich einen neuen Laptop brauchst. Da du im Sonyforum danach fragst unterstelle ich dir einfach mal dass dir Fotobearbeitung sehr wichtig ist (auch als Hobbyfotograf). Das macht an einem PC mit einem ordentlichen Prozessor (der so nicht in einem Laptop zu finden sein wird) und einem großen Monitor viel mehr Spaß.
Für deine angepeilten 650 € bekommst du da schon was ganz brauchbares.

Deinen alten Laptop kannst du ja mobil weiter nutzen.

Ich habe einen PC und einen kleinen leichten und uralten Laptop für die Hochschule oder Bahnfahrten.

mrieglhofer 01.04.2013 12:09

Thermisch bist natürlich mit einem Desktop um Ecken besser dran. Auch high End Läppi werden gerne mal zum Staubsauger, wenn man sie ordentlich belastet ;-)

Und Akkus sind soundso nach 2 Jahren kaputt, wenn man sie im Läppi lässt.

Excel 01.04.2013 12:39

Dito, mit einem Desktop bekommst du für wenig Geld sehr gute Leistung für die Bildbearbeitung. Ein Core i5 oder einer der größeren AMD FX-Prozessoren liefern hier genug Rechenleistung für die Bildbearbeitung. Dazu sollten es wenigstens 8 GB RAM sein.
Bei den Grafikkarten kommt es auch auf Ansprüche und Auflösung an. Die AMD-Grafikkarten bieten derzeit sehr viel Leistung gemessen am Preis. Eine Radeon 7870 mit leisem Kühler etwa empfiehlt sich hier, um auch anspruchsvollere Spiele in hoher Qualität zu betreiben.
Das Betriebssystem ist wohl Geschmackssache, ich bleibe momentan noch bei Windows 7, dazu läuft es einfach zu gut.

urmeli-hd 01.04.2013 16:36

Photoshop und Laptop verträgt sich nicht miteinander.

Wenn du über Photoshop nachdenkst, willst du wohl auch ernsthafte Bildbearbeitung betreiben. Das geht mit einem Laptop-Display nicht. Die sind alle von derart schlechter Qualität (aus der Sicht des Bildbearbeiters), dass du da zu keinen verlässlichen Ergebnissen kommst.

Nachdenken könntest du ggfs. über eine Laptop-Lösung plus externer Monitor - der externe Monitor sollte dann evtl. auch kalibrierbar sein.

konzertpix.de 01.04.2013 16:54

Es gibt Laptop-Monitore, die außergewöhnlich gut sind. Ich mache zum Beispiel - weil es einfach die schnellste Maschine bei mir im Haushalt ist - fast alles am Macbook. Aber das spielt preislich in einer ganz anderen Liga und die anderen Notebooks der Konkurrenz, die ähnlich gute Bildschirme haben, leider auch.

Neonsquare 01.04.2013 17:54

Ich sehe das ähnlich: Es gibt durchaus Laptops die zur Bildbearbeitung geeignet sind. Ein Sonderfall ist hier für mich das MacBook Pro Retina - ich bin vor einiger Zeit von einem iMac auf die 15"-Variante des MBPR umgestiegen und empfinde gerade dieses Display als großen Vorteil bei der Bildbearbeitung. Man sieht selbst bei 24MP-Bildern noch erstaunlich viel bei 100%-Ansicht. Außerdem ist die 100%-Ansicht eben nicht "pixelig" sondern gleicht eher einem ausbelichteten Foto. Ich denke es ist eine Frage der Zeit bis sich derartig hochauflösende Bildschirme auch bei anderen Systemen durchsetzen. Auch ansonsten kann ich über die Leistung des Geräts nicht meckern: Core i7 Quad, 16GB RAM und immerhin eine Nvidia GeForce GT 650M. Preislich ist es natürlich recht hoch angesetzt - aber für mich ist es für Fotosachen wirklich ideal.

ha_ru 01.04.2013 18:02

HAllo,

ein Laptop/Notebook der für die Bildverarbeitung und Zocken taugt und nicht mehr als 2,5kg wiegt hat kein 4-6 h Laufzeit. Die Erwartungen das für 650 € zu bekommen sind nicht erfüllbar.

Ich habe einen Dell Vostro mit i5 und Geforce GT330m Garfikkarte. Der Bildschirm ist 17" mit 1600*900 und mattem Display. Bildbearbeitung mit dem Notebookbildschirm geht, aber optimal ist was anderes. Ich ziehe vor mit einem externen Monitor zu arbeiten. Ich habe es auch als Arbeitsnotebook und da brauche ich die Leistung und den Num-Block, Flaschenhals ist die langsame 2.5" Festplatte. Als Akku habe ich einen Zweitakku mit 90 Wh zusätzlich zum Originalakku mit 56 Wh damit konnte ich anfangs rd. 4-5 h autark arbeiten (Fachprogramme + Excel etc.). Aktuell nach 1,5 Jahren hat sich das fast halbiert.

Deshalb ist die Frage, ob man nicht für unterwegs was billig kleines nimmt (Tablet, Netbook), oder der Alte es noch tut, und für zuhause einen Desktop zusätzlich.

Hans

urmeli-hd 01.04.2013 18:14

Ich habe nicht nur ein MacBook - alle sind kein Vergleich mit einem Desktop-Display. Selbst das Retina-MacBook hat hinsichtlich Graustufen und Farbwerten kaum irgendeinen Vorteil gegenüber den anderen. Vom Kostenfaktor mal ganz abgesehen.

Meinen Ansprüchen würde das nicht genügen.

Excel 01.04.2013 18:15

Die Preise für das MacBook aber auch sehr fürstlich. Wenn ich bedenke, was ich für den Preis für eienn Rechner bekomme. Das langt sogar noch für einen hochauflösenden Monitor und noch schnelle Hardware. Bei Preis-/Leistung macht man mit Notebooks keinen Stich (ich hab ja selbst ein flottes NB hier stehen, wenn auch nicht mehr ganz neu). Erst vor wenigen Tagen hab ich ein system zusammen gestellt, dass das MBP übertrifft, für weniger als 1000€ und dabei auch unter Last sehr leise bleibt. Aber letztlich hat ja jeder andere Bedürfnisse und Anforderungen.

Neonsquare 01.04.2013 18:22

(DISCLAIMER: Dieser Beitrag enthält Spurenelemente von Erfahrungsberichten zu Apple-Geräten. Wer auf jegliche Erwähnung von solchen Allergisch reagiert soll bitte einfach beim nächsten Beitrag weiterlesen. Ich denke meine Erfahrung ist übertragbar auf andere Systeme und ich fände es idiotisch wegen Apple-Hatern alles zu zensieren)

Zitat:

Zitat von ha_ru (Beitrag 1432739)
Deshalb ist die Frage, ob man nicht für unterwegs was billig kleines nimmt (Tablet, Netbook), oder der Alte es noch tut, und für zuhause einen Desktop zusätzlich.

Diese Empfehlung kann ich unterstreichen. Es ist eine außerordentlich gute Idee sich über die tatsächliche Verwendung klar zu werden. Der Grund für die damalige Anschaffung meines iMac war, dass ich mein Notebook nahezu ausschließlich am Schreibtisch mit angeschlossenem externen Monitor genutzt habe. Wenn ich es dabei hatte, kam es entweder nie aus der Tasche oder höchstens um kurz etwas nachzuschauen. Nahezu alle meiner mobilen Anwendungsfälle waren auch per Smartphone (in meinem Fall iPhone) oder Tablett (in meinem Fall iPad) zu erledigen. Gerade das iPad war eine riesige Entlastung. Ein Zugriff per Remotedesktop auf den Desktop war dabei das i-Tüpfelchen. Im lokalen Netz wirken viele Programme so wie Nativ auf dem Tablet.

Warum bin ich dann letztlich doch wieder der Desktop+Tablet-Idee untreu geworden? Ich sag es ganz offen: Mein Desktop-Wechsel war vor dem erscheinen der Retina-MacBooks und seit es die Dinger gab war mir klar, dass dies die einzige Form von Notebook ist, die für mich heutzutage noch interessant ist. Das Gerät ist leistungsfähig, recht kompakt, leicht und hat eine lange Laufzeit - aber es kommt in der "mobilen Bequemlichkeit" trotzdem niemals mit einem Tablet mit.

Neonsquare 01.04.2013 19:32

Zitat:

Zitat von urmeli-hd (Beitrag 1432742)
Ich habe nicht nur ein MacBook - alle sind kein Vergleich mit einem Desktop-Display. Selbst das Retina-MacBook hat hinsichtlich Graustufen und Farbwerten kaum irgendeinen Vorteil gegenüber den anderen. Vom Kostenfaktor mal ganz abgesehen.

Meinen Ansprüchen würde das nicht genügen.

:D - tut mir Leid dass ich so anspruchslos bin. Mir reichen tatsächlich die 99% sRGB des Retina-Display aus. Mein Workflow ist sowieso auf sRGB begrenzt - auch wenn Flyer, Broschüren oder Kataloge in den Druck gehen reicht mir sRGB vollkommen aus - Im Internet sowieso. Ich kann trotzdem sagen, dass Bildbearbeitung mit einem Retina-Display echt Spaß macht.

Zitat:

Zitat von Excel
Bei Preis-/Leistung macht man mit Notebooks keinen Stich (ich hab ja selbst ein flottes NB hier stehen, wenn auch nicht mehr ganz neu).

Definitiv! Man kriegt wirklich enorm mehr Leistung für das Geld eines tragbaren Geräts. Notebooks sind Kompromisslösungen.

Zitat:

Zitat von Excel
Erst vor wenigen Tagen hab ich ein system zusammen gestellt, dass das MBP übertrifft, für weniger als 1000€ und dabei auch unter Last sehr leise bleibt. Aber letztlich hat ja jeder andere Bedürfnisse und Anforderungen.

Es ist tatsätchlich schwer vergleichbar, weil man es ja nie zu 100% hinkriegt. Ich gehe allerdings nicht davon aus, dass Du für unter 1000€ ein i7-Quad mit 7h Akkulaufzeit bei 2kg Gewicht hingekriegt hast. Das muss ja auch nicht sein. Für mich kommt ja eh nur ein Mac infrage, weil ich auf Hackintosh keine Lust habe und Windows bei mir nur zum programmieren von Windows-Anwendungen nützlich ist.

urmeli-hd 01.04.2013 22:33

Zitat:

Zitat von Neonsquare (Beitrag 1432780)
:D - tut mir Leid dass ich so anspruchslos bin.

Sorry, das klang vielleicht arrogant, war aber gar nicht so gemeint. Es ging darum, dass es unterschiedliche Ansprüche gibt. Für meinen Bedarf würde es nicht passen, für den Bedarf eines anderen vielleicht durchaus - das muss jeder selbst entscheiden.

Zitat:

Zitat von Neonsquare (Beitrag 1432780)
Mir reichen tatsächlich die 99% sRGB des Retina-Display aus. Mein Workflow ist sowieso auf sRGB begrenzt - auch wenn Flyer, Broschüren oder Kataloge in den Druck gehen reicht mir sRGB vollkommen aus - Im Internet sowieso. Ich kann trotzdem sagen, dass Bildbearbeitung mit einem Retina-Display echt Spaß macht.

Da hast du was falsch verstanden: sRGB sagt etwas über den Farbraum eines Monitors aus, aber nichts über dessen Darstellungsqualität. Wichtig für einen Monitor, an dem du einigermassen gute Bildbearbeitung machen willst, sind Farbstabilität (die ist bei keinem Notebook, das ich kenne, auch nur annähernd gewährleistet), bestmögliche Darstellung der Graustufen und der RGB-Farben. Da gehen schon die meisten Schreibtischmonitore in die Knie, Notebook-Displays können das einfach nicht.

Für Urlaubsbilder mag's reichen, für hochwertige Arbeiten reicht das keinesfalls.

Neonsquare 01.04.2013 22:43

Zitat:

Zitat von urmeli-hd (Beitrag 1432849)
Für Urlaubsbilder mag's reichen, für hochwertige Arbeiten reicht das keinesfalls.

Tut mir Leid das so sagen zu müssen, aber Du lehnst Dich da weit aus dem Fenster.

KHD46 02.04.2013 08:14

Habe einen Dell xps 15 z mit 7i, 8 GB RAM, 1080 HD, NVIdia 2 GB und 512 SSD, auf de Schreibtisch steht noch ein 27" Eizo. Mit dieser Kombi bin ich gut zufrieden.

urmeli-hd 02.04.2013 08:39

Zitat:

Zitat von Neonsquare (Beitrag 1432853)
Tut mir Leid das so sagen zu müssen, aber Du lehnst Dich da weit aus dem Fenster.

Warum?

mozi.mbg 02.04.2013 09:09

Zitat:

Zitat von KHD46 (Beitrag 1432903)
Dell xps 15 z, 27" Eizo.

Dann müsste sich der TO aber von seiner 650 € Vorstellung verabschieden.

moelbar 02.04.2013 10:58

Wow, vielen Dank für das wahnsinnige Feedback. Das hätte ich nie im Leben erwartet :top:
Ich denke die Idee mit der Kombination Laptop und Desktop-Rechner ist ganz gut. Da ich gerade am Ende von meinem Studium stehe, in den nächsten 6 Monaten in eine eigene Wohnung ziehen werde, wird das schon sehr kostspielig sein (neue Einrichtung, Möbel etc).

Heißt für mich, dass ich mit meiner alten Kiste am Laptop erstmal weiterarbeite und mir dann monatlich was bei Seite lege.

Thread kann natürlich weiterhin offen bleiben, kann dann ja als eine Art Sammelthread genutzt werden...

ha_ru 02.04.2013 11:30

Hallo,

dann noch eine Anregung von mir.

An erster Stelle steht ein vernünftiger Bildschirm, denn was nützt die rasende Bearbeitung, wenn das Ergebnis nicht wirklich kontrolliert werden kann. Auf meinem „Wunschzettel“ steht ein Dell Ultrasharp U2711, mein aktueller 24" ist mir immer wieder für die Bildbetrachtung und vor allem bei der Bildbearbeitung zu klein. Ich bin da bei der Bearbeitung zur Kontrolle viel am Zoomen.

Laut tftshop (Händler und auch User im DSLR-Forum, dessen sachliche Beratung mir schon aufgefallen ist, sonst kenne ich ihn nicht) sind die Dell Monitore 2410 und 2711 zwar nicht ganz so gut wie Profimonitore von z.B. Eizo oder NEC, aber für Privatanwender Preistipps. Für mich so was wie die Einstiegskategorie.

Und da der Monitor das wichtigste Computerteil bei der Bildbetrachtung ist, sollte man an der Stelle nicht sparen wollen. Daher wäre ein Bildschirm für mich an Deiner stelle die erste Anschaffung

Hans

Neonsquare 02.04.2013 13:39

Zitat:

Zitat von urmeli-hd (Beitrag 1432910)
Warum?

Wenn Du das fragen musst, hast Du schon verloren.

Erebos 03.04.2013 01:23

Also ich arbeite auch immer am Laptop. da ich in der Wohnung keinen Platz für einen Desktoprechner von meiner Frau genehmigt bekommen habe.
Rechenleistung für EBV ist damit kein Problem, gegen das was ich beruflich damit mache ist das bisschen EBV ein Witz (gut, das Laptop war jetzt auch ein wenig teurer als der genannte Zielpreis :lol:), aber der Monitor ist echt nicht wirklich zu gebrauchen. Ich habe den mal versucht zu Kalibrieren, aber der bringt nur 80% RGB.
Also Minimum wäre Laptop + externer Monitor

urmeli-hd 03.04.2013 06:44

Zitat:

Zitat von Neonsquare (Beitrag 1432989)
Wenn Du das fragen musst, hast Du schon verloren.

Das glaube ich nicht.

urmeli-hd 03.04.2013 09:43

Ich erzähle mal meine Foto- und Bildbearbeitungsgeschichte:

Vor über 15 Jahren habe ich an einem 15-Zoll-Röhrenmonitor gearbeitet, an diesem habe ich auch mit EBV angefangen, anfangs habe ich nur meine eigenen mit meiner Digitalkamera fotografierten Bilder für private Zwecke. Ich fand die Ergebnisse gut, weil ich es nicht anders wusste und mein 15-Zöller war für mich das Nonplusultra. Dann kam ein externer 17-Zoll-TFT. Ich war erschrocken, wie meine Bilder, die ich am alten Monitor bearbeitet hatte, nun aussahen: Alle Farben waren verändert, Graustufen waren teilweise nicht mehr sichtbar etc. - und das bei einem Hochpreis-TFT. Mir war das aufgefallen, aber ich bin sicher, dass der Mehrzahl der Betrachter die Unterschiede gar nicht bewusst geworden wären. Dann folgten ein 21-, schliesslich ein 24-Monitor, jedesmal das gleiche Erlebnis - wobei ich nicht sagen konnte, welcher Monitor nun die beste Darstellung lieferte, aber alle produzierten unterschiedliche Ergebnisse. Parallel kam nun ein iBook mit 14 Zoll hinzu - es lieferte trotz seines stattlichen Preises im Vergleich mit den Standalone-Monitoren die schlechtesten Ergebnisse.

Der 21- Zoll und der 24-Zoll-Monitor wurden abgeschafft und ein 30-Zoll-Cinema-Display gekauft, an dem ich das dann gekaufte 15-Zoll-MacBook betrieb. Mal abgesehen davon, dass Aperture auf dem MacBook eine Performance-Qual war, erschienen mir die gleichen Bilder, die einmal auf dem MacBook-Display angezeigt wurden wie von einer anderen Welt, wenn ich sie auf dem Cinema Display darstellte. Ich hatte begriffen, wie unterschiedlich Displays sein konnten und kaufte mir eine Möglichkeit zum Kalibrieren. Alle Bilder, die ich je gemacht hatte und die mir hinreichend wichtig waren, bearbeitete ich nun noch einmal (glücklicherweise hatte ich bis dahin ich von allen Bilddateien die Originale behalten). Heute habe ich einen 27-Zoll-iMac, Macbooks, einen Eizo mit 19 Zoll und ein Apple Cinema Display mit 23 Zoll. Der iMac-Monitor ist ganz gut, lässt sich aber nicht verlässlich kalibrieren. Nach einem Display-Tausch (das alte Display hatte Mura-Flecken entwickelt), war der iMac-Monitor nicht mehr für Bildbearbeitung zu gebrauchen, das Display wurde noch einmal getauscht, aber wirklich gut wurde es trotzdem nicht.

Soweit zu meiner Erfahrung und vielleicht als Beleg, dass ich durchaus mitreden kann, weil ich die Dinger sogar im direkten Vergleich beurteilen kann - auch wenn mein Freund "Neonsquare" das in Zweifel stellen wird.

Laptops, die den RGB-Bereich nur halbwegs abdecken, sind für den Preis, den buyakascha nannte, nicht zu bekommen. Laptop-Monitore habe allesamt keine Farbwert- und Graustufendarstellung, die nur annähernd an die Darstellung eines externen Monitors heran reichen (allerdings rede ich da nicht von irgendwelchen Billigteilen vom ALDI, sondern von ernst zu nehmenden Monitoren). Retina bringt kaum einen Vorteil für die EBV, weil sich das nicht auf die Farbwert- und Graustufendarstellung, sondern auf die wahr genommene Auflösung auswirkt. Verlässlich kalibrieren lässt sich kein Laptop-Monitor, den ich kenne. Laptop-Monitore haben meist 13, 15, in seltenen Fällen auch 17 Zoll - das ist einfach zu klein, um Bilder angemessen beurteilen zu können. 17 Zoll mag gehen, aber dann ist das Kriterium Mobilität, das zur Laptop-kauf-Entscheidung geführt hat, eigentlich auch schon dahin. Die MacBooks haben übrigens noch das zusätzliche Problem, dass die Displays katastrophal spiegeln. Noch ein Problem der Laptops: Laptops sind mobil - das ist auf der einen Seite ein Vorteil und auch ein Kaufgrund. Die Mobilität bedingt aber auch, dass du deinen Laptop in unterschiedlichen Umgebungen zur EBV benutzen wirst. Jede Umgebung wirkt sich aber anders auf die Darstellung der Bilder auf dem Display aus, in einer roten Umgebung wirst du dein Bild völlig anders beurteilen wie in einer blauen - es fehlt also jede Verlässlichkeit.

Am Ende bleibt für mich die Schlussfolgerung:
  1. ein Laptop ist im Einzelfall durchaus sinnvoll - auch für EBV, aber a) immer eine Kompromisslösung zu Lasten der Qualität der ausgegeben Bilder und b) in der Summe immer teurer wie eine Lösung aus Desktop plus externer Monitor
  2. ohne externen Bildschirm gibt es kein Notebook in einem sinnvollen preislichen Rahmen, das zur Bildbearbeitung taugt.
  3. mit externem Bildschirm kann man tatsächlich auch ein Standardnotebook nehmen (ausgenommen vielleicht du nutzt das ressourcenhungrige Aperture, dann muss das Notebook über ausreichend Rechenleistung v.a. der Grafikkarte verfügen. Lightroom ist da wohl nicht so anspruchsvoll)
  4. selbst wenn man einen externen Monitor anschliesst, muss man auch hier auf Qualität achten, der Medion-Lidl-Penny-Monitor bietet da i.d.R. eher wenig. Ausserdem muss man seinen Monitor auf seine Darstellungsqualität hin überprüfen, und dies bitte regelmässig, weil sich Monitore verändern. Also musst du kalibrieren, mindestens softwarebasiert, besser aber hardwarebasiert.
Und speziell für meinen Freund "Neonsquare": Das Alles mag aus der Sicht begrenzter Ansprüche übertrieben erscheinen, aber spätestens dann, wenn die Ansprüche steigen (und in der Regel tun sie das bei jemandem, der sein Fotohobby halbwegs ernsthaft betreibt), ärgert man sich nachher schwarz, wenn man seine Fotosammlung an einem ungeeigneten Display in Grund und Boden "optimiert" hat.

mrieglhofer 03.04.2013 10:38

Na ja, man kanns auch übertreiben

Wenn du farbverbindlich bearbeiten und drucken mußt, dann ist das klar notwendig. Aber dann brauchst auch einen kalibrierten Drucker, einen Farbbemusterungsplatz und eine genormte D50/D65 Raumbeleuchtung definierter Helligkeit. Sonst kannst den High End Monitor auch kübeln.

Nachdem ich Zuhause nachbearbeite und übliche Raumbeleuchtung habe, lebe ich mit dem Kompromiß. Mir reicht ein normaler kalibrierter "Billigsdorfer" mit ca. sRGB Farbraum leicht aus. Ich habe auch 4 Monitore, die ich aufeinander hinkalibrieren mußte und die Farbwiedergabe ist ausreichend konsistent. Selbst der Laptop Monitor ist, wenn man den Kopf an der richtigen Stelle hält ;-) ausreichend kalibrierbar. Das Problem bei mir ist eher, dass tlw. die Raumhelligkeit schwankt und dadurch sichtbare Beurteilungsfehler im Helligkeitseindruck auftreten. Da kann der Monitor aber nichts dafür und man muß halt konsequent sich auch am Histogramm orientieren.

Was natürlich schon stimmt ist, dass Farben am Rande des Farbraumes bei den Monitoren unterschiedlich dargestellt werden. Die betrifft aber in 99% der Fälle künstliche Vorlagen und keine Fotos.

Neonsquare 03.04.2013 17:54

@urmeli-hd
Ich habe zwei ältere 24" Eizos und einen günstigen aber schon recht brauchbaren Dell-Monitor (immerhin IPS), ein paar eher billige TFT-Panels mit 17-20" und bis vor kurzem einen iMac. Allerdings keinen Monitor mit Wide-Gamut, weil mir das einfach in meinen persönlichen Workflow nicht viel bringt. Auch ich kalibriere meine Monitore um möglichst farbverbindlich arbeiten zu können.

Notebook-Monitore kenne ich von einem alten Dell Inspiron über ein iBook G4, die ersten 15" MacBook Pros dem MacBook "Alu" Uni-Body und nun dem MacBook Pro Retina 15" auch so einige Generationen an Displays in allerlei Glossy und Matt-Varianten. Alles in eigenem Besitz - benutzt habe ich weit mehr Varianten. Wer behauptet, dass sich seit dem iBook G4 bis zu einem MacBook Pro Retina 15" praktisch nichts geändert hat, der könnte nicht falscher liegen.

Ich habe ja nicht nur ein Notebook sondern diverse andere Monitore auf welchen ich Arbeiten überprüfe. Ich kenne die Stärken und Schwächen meiner Geräte. Gerade wenn es um Websachen geht, prüfe ich die Sachen auch bewusst auf den billigen Panels weil das ein Bild davon gibt wie das ganze für viele Betrachter am Ende wirklich aussehen kann.

Ich möchte Dich trotzdem noch einmal an Deine Aussage erinnern:

Zitat:

Für Urlaubsbilder mag's reichen, für hochwertige Arbeiten reicht das keinesfalls.
Das ist Pauschal mit dem vollständigen Ausschluss einer anderen Möglichkeit. Nur für (anspruchslose) Urlaubsbilder geeignet. Das (!) ist Die Aussage hinter Der Du eisern stehst. Ich sehe das anders und sehe mich da nicht alleine. Nach meiner Erfahrung durchlaufen Fotos eine ganze Reihe von Schritten, bei welchen zu diversen Zeitpunkten eine Verwertung stattfinden kann. In manchen Fällen muss es praktisch nahezu "out of cam" fertige Ergebnisse geben. Dann reicht hin und wieder noch, dass man noch On-Location erste Korrekturen vornimmt. Daheim Angekommen kann mit mehr Zeit und in besserer Umgebung noch mehr reingesteckt werden. Mein kompletter Workflow ist nicht-destruktiv und es passiert häufig, dass ich auch ältere Bilder noch einmal in anderer Bearbeitung verwerte. Viele Bildbearbeitungsschritte sind auf einem guten Notebook durchführbar und zwar auch jenseits einfacher Urlaubsbilder. Man muss eben wissen um was es geht. Bei einem Crop sind Farbwerte einfach nicht so relevant. Selbst bei den Farben kommt es darauf an _welche_ Farben es sind und eben immer wieder wofür die jeweilige Variante verwendet werden soll. Für Websachen kann man die Ansprüche beispielsweise auch niedriger ansetzen, weil die Darstellung sowieso zu 99% unkontrolliert ist.

Ich sag es ganz offen - ich mag keine undifferenzierten Pauschalaussagen - Du hast eine solche getroffen. Meine Haltung ähnelt denke ich eher jener von mrieglhofer, indem ich Deine Aussagen für schlicht maßlos übertrieben halte. Es kommt insbesondere auf die geplante Verwendung an und bei einem anständigen nichtdestruktiven Workflow können im Laufe der Zeit und mit unterschiedlichem Aufwand verschiedene Varianten für unterschiedliche Zwecke entstehen. Ich sehe keinen Grund, warum man eine solche differenzierte Vorgehensweise als "lediglich geeignet für anspruchslose Urlaubsbilder" diffamieren muss.

urmeli-hd 03.04.2013 18:18

Mich erinnert die Diskussion an die vielen nutzlosen Diskussionen irgendwelche Fotohandy-Besitzer, die mir glaubhaft versichern wollen, dass es rein technisch gesehen, absolut keinen Unterschied zwischen den Bildern gibt, die sie mit ihrem Handy machen und denen, die mit einer anspruchsvollen DSLR gemacht werden. Ich will in keiner Weise diese Fotohandy-Besitzer diffamieren, die Qualität einer Aufnahme ist auch von ganz anderen Faktoren abhängig wie ausschliesslich von der technischen Ausstattung des Aufnahmegeräts und es gibt zahllose Handybilder, denen die Bilder, die mit einer noch so teuren DSLR gemacht worden sind, nicht das Wasser reichen können, aber es geht um's Grundsätzliche:

Wir diskutieren hier in einem Fotoforum um's Thema EBV. Regelmässig gibt es hier Diskussionen um Themen ob der Vollformatsensor der A 99 nun besser oder schlechter ist wie der einer Canon/Nikon/Irgendwie-Kamera. Oder es werden Diskussionen um Aberrationen und Verzeichnungen des Objektiv XYZ geführt - um was es da genau geht, ist austauschbar. Ich will gar nicht darüber sprechen, ob diese Diskussionen inhaltlich berechtigt sind oder nicht, aber sie sind Ausdruck dessen, dass das hier ein Forum für eher ambitionierte Nutzer ist und nicht für den Feldwaldwiesenknipser (den ich überhaupt nicht herab würdigen will, wenn er mit den Ergebnissen seiner Fotografie zufrieden ist). Was mich wundert, ist der einerseits hohe Anspruch an technisches Equipment, wenn es um Kameras, Objektive o.a. geht. Und nun fragt jemand nach dem bestmöglichen Equipment für EBV angesichts eines begrenzten Budgets - und ausgerechnet da soll der Anspruch nicht mehr gelten…?

Nein, mein Anspruch ist nicht übertrieben und schon gar nicht ist er "masslos" übertrieben. Es ist der Anspruch von jemand, der einen Laptop für EBV im Vergleich zu einer keineswegs teureren Lösung mit externem Monitor für den schlechteren Weg hält.

mrieglhofer 03.04.2013 18:31

Klar hast du theoretisch recht. Da will ich dir auch nicht widersprechen. Nur ist das zu Hause in der Regel einfach nicht umzusetzen, unterwegs rede ich mal gar nicht davoon.

Aber hast du an deinem Arbeitsplatz Normlicht D65 mit gemessener Helligkeit? Hast du einen Bemusterungsplatz mit Normlicht zur Beurteilung der Ausdrucke? Nehme mal an nicht, zumindest ist es unwahrscheinlich, wenn man eine Wohnung mit Frau und Kinder teilt ;-)

Das ist für mich das Problem. Du kannst zwar High Tech Equipment kaufen und viel Geld ausgeben, aber wenn das Umgebungslicht nicht genau stimmt, ist es schade ums Geld, weil die Ergebnisse nicht besser werden als bei billigem Equipment.

Ein ordentlich kalibrierter Monitor mit abgestimmter geringer Beleuchtung reicht normal aus, die Bilder nicht fehlerhaft zu optimieren. Natürlich ist eine bessere Qualität beim Monitor durchaus sinnvoll, aber dann gehören halt auch die anderen Maßnahmen dazu geamcht. Sonst bist halt wie bei einer A99 mit einem Suppenzoom unterwegs, mit dem man im allgemeinen trotz teurem Body nicht die beste Leistung erreichen wird.

fornie 03.04.2013 18:40

Zitat:

Zitat von mrieglhofer (Beitrag 1433448)
Ein ordentlich kalibrierter Monitor mit abgestimmter geringer Beleuchtung reicht normal aus, die Bilder nicht fehlerhaft zu optimieren.

Da stimme ich dir uneingeschränkt zu.

Zitat:

Zitat von urmeli-hd (Beitrag 1433439)
Es ist der Anspruch von jemand, der einen Laptop für EBV im Vergleich zu einer keineswegs teureren Lösung mit externem Monitor für den schlechteren Weg hält.

Und Michael sicher auch. Er mag doch nur Laptopbildschirme nicht ;)

mrieglhofer 03.04.2013 18:52

Ich auch nicht, aber unterwegs sind sie halt unschlagbar ;-)

DrKimble 04.04.2013 16:37

Hallo,

könnte man vielleicht wieder auf die Eingangsfrage zurückkommen und ein paar Notebooks empfehlen.:top:

Mich interessiert die Eingangsfrage nämlich auch.:?:

Ich überlege gerade ein 17" Notebook zu kaufen und finde das ASUS N76VJ nicht schlecht.

Gibts auch als 15er soweit ich weiß...allerdings reichen da wohl 650.- nicht denke ich.

Gruß Nico

fornie 04.04.2013 16:44

Ganz offensichtlich möchte keiner ein Notebook empfehlen;)
Die Gründe dazu wurden deutlich gemacht.

Die eierlegende Wollmilchsau für 650 Euronen gibt es nicht.

Erebos 04.04.2013 21:00

Naja, was auf die Anforderungen passendes gibt es nicht. Vor allem gibt es bei den Anforderungen einige Ziel Konflikte. Das ist wie wenn man schreibt ich hätte gerne einen v8 mit 300PS, 2 Litern Verbrauch und 5000€ neupreis.
Bildschirm für Bildverarbeitung sollte groß sein, das kostet aber Akku und Gewicht. Prozessor schnell macht Wärme, kostet auch Akku und braucht viel Kühlung was nicht sehr leise ist usw. Also alleine die Laufzeit wünsche sind schon ein KO für alles andere.
Meine zwei Laptops im Haus waren deutlich teurer, wiegen aber mehr und haben nur rund 2 Stunden Akku Laufzeit, aber mehr als genug Rechenleistung. Die Monitore sind zwar mit 17" ausreichend groß aber Farblich halt nix für Profis. Für mich aber bisher ausreichend.

moelbar 10.11.2013 14:21

Hallo zusammen,

ich greife hier nochmal das Thema auf - hatte ja vor einiger Zeit den Thread hier erstellt.

Anfügen möchte ich kurz, dass ich aktuell mit einem Laptop (Fujitsu Amilo Pa 2510 - gekauft im Mai 2008) mit folgenden Daten in Lightroom arbeite und ich "recht zufrieden" bin:
Prozessor: AMD Turion 64 X2 TL-50 1.6 GHz (AMD Turion 64 X2)
RAM: 2GB
und eine ganz normale Festplatte

Was ich mit den o.g. Daten sagen will ist, dass ich nicht sehr hohe Ansprüche wie einige (Professionelle) hier habe. Meine bisherigen Bilder habe ich auch auf dieser alten Kiste bearbeitet (eine Auswahl findet sich hier: http://500px.com/moelbarphotography)- auch wenn es zwischendurch Hänger hab!

Ich habe mich nun entschlossen auch weiterhin mit einem Laptop zu arbeiten - trotz der hier erwähnten berechtigten Einwände. Und dazu werde ich mir dann ggf. einen externen Monitor anschaffen.

Nun tendiere ich dazu mir einen Macbook Pro 15' anzuschaffen - keins mit Retina, weil diese mir zu teuer sind und man den RAM nicht aufrüsten kann. Könnt ihr mir sagen, welche Generation ihr empfehlen könnt? Man liest immer mal wieder, dass 3-4 alte Geräte locker für Lightroom ausreichen...

mekbat 12.11.2013 23:04

Hallo buyakascha

Was meinst du mit 3-4 alten Geräten? Notebooks aus "vergangenen Zeiten" etwa?

Je nach finanzieller Lage und Ausgabefreudigkeit sind in der Bucht auch richtig gute gebrauchte Workstation erhältlich, welche für das Schneiden und Rendern von Videos gebaut wurden. Solche sollten mit Lightroom sehr umgänglich sein.
z.B. Lenovo W500er oder W700/W701er Reihe, Toshiba Qosmio, Alienware
http://www.ebay.de/itm/Lenovo-Thinkp...item27da92f69c

Bei diesen Geräten habert es zumindest nicht an Leistung.
Jedoch sind diese kaum für (hab ich irgendwo hier gelesen) 650 Euro zu bekommen.
Auch wenn diese schon etwas älter sind.

steve.hatton 12.11.2013 23:51

Zitat:

Zitat von buyakascha (Beitrag 1511480)
...

Nun tendiere ich dazu mir einen Macbook Pro 15' anzuschaffen - keins mit Retina, weil diese mir zu teuer sind und man den RAM nicht aufrüsten kann. Könnt ihr mir sagen, welche Generation ihr empfehlen könnt? Man liest immer mal wieder, dass 3-4 alte Geräte locker für Lightroom ausreichen...

Ich habe ein 15,4" MacBook Pro (2,8 GHz Intel Core 2, 4 Gb RAM) welches allerdings Liste 2.400 € gekostet hätte und im refusbished Store bei Apple 1.850 € kostete...das sollte heute um die 600-900 € zu bekommen sein - allerdings sollte man gleich einen neuen Akku bei einem 3-4 Jahre alten Gerät mit einkalkulieren. Lightromm (bzw Aperture ) läuft tadellos, DXO ist manchmal etwas mühsam sodass ahrscheinlich bald eine SSD Platte reinkommen wird. Es gibt diese Serie auch mit einem HighResolution Panel - zu erkennen an dem besseren Bild und dem dünnenschwarzen Rand.

Neonsquare 13.11.2013 10:29

Zitat:

Zitat von buyakascha (Beitrag 1511480)
Nun tendiere ich dazu mir einen Macbook Pro 15' anzuschaffen - keins mit Retina, weil diese mir zu teuer sind und man den RAM nicht aufrüsten kann. Könnt ihr mir sagen, welche Generation ihr empfehlen könnt? Man liest immer mal wieder, dass 3-4 alte Geräte locker für Lightroom ausreichen...

Es stimmt nach meiner Erfahrung schon, dass man mit 3-4 Jahre alten Macbooks oft noch sehr gut arbeiten kann. Das Macbook Unibody meiner Frau ist älter und geht noch sehr gut. Allerdings sollte man schon bedenken, dass Apple Gerätegenerationen in etwa bis 5 Jahre unterstützt. D.h. wenn z. B. ein neues OSX rauskommt, dann kann es passieren, das Gerätegenerationen deren Erstveröffentlichung (!) mehr als 5 Jahre zurückliegt auch mal vom Update ausgeschlossen sind. Wenn Du nun also ein 3-4 Jahre altes Macbook Pro kaufst besteht die Möglichkeit, dass Du in 2 Jahren bei einem Update in die Röhre schaust. Das Gerät ist deswegen dann nicht unbenutzbar - ich hab auch noch einen alten Mac Mini hier rumstehen - aber auf Dauer werden dann immer mehr Programme wieder nur noch mit der neuen OS-Version laufen - nochmal 2 Jahre drauf und das Gerät ist vermutlich wirklich nur eingeschränkt nutzbar (im Alter von dann vielleicht 7-8 Jahren.

About Schmidt 13.11.2013 13:16

Ich war vor kurzem im Mediamarkt, dort sind gleichzeitig 25 Laptops gelaufen. Darunter ein Toshiba für etwas über 700 Euro. Er hatte mit Abstand das beste Bild. Ausstattung grob i5 Prozessor, aber fragt mich nicht welcher? 4GB Ram, erweiterbar auf 8GB, und eine 500GB Festplatte. Monitor war 17" allerdings fand ich nichts über die Auflösung. LR und PSE sollten da problemlos laufen. Hätte ich ein LT gesucht, den hätte ich glatt gekauft.

Gruß Wolfgang

Neonsquare 13.11.2013 14:49

Zitat:

Zitat von About Schmidt (Beitrag 1512765)
Ich war vor kurzem im Mediamarkt...

Ich auch - und auch ich bin durch die Notebook-Abteilung geschlendert. Was ich aber mit großem Erschrecken festgestellt habe: Die Topplates (wo die Tastatur drin ist) sind bei praktisch ALLEN aktuellen Notebooks derartig lapprig, das man sie sich komplett durchbiegen wenn man mit dem Finger auf eine der mittigen Tasten drückt. Sogar Sony Vajos - die ich früher schon gut fand waren da keine Ausnahme.

About Schmidt 13.11.2013 15:02

Das kann ich nun von meinem Dell Studio 15 hier nicht sagen. Den habe ich mir damals wegen des Display gekauft. Da gab es, natürlich gegen Aufpreis, ein hochwertigeres Display mit besserer Auflösung. Soweit ok, die Festplatte war irgendwann hin. Da ich aber eine gespiegelte hatte, alte raus, neue rein und schon lief es wieder.

Gruß Wolfgang


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