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Iceland@Christmas
So Bilder sind gesichtet und aufbereitet.
"Aufbereitung" war relativ wichtig, in der Weihnachtswoche war zwar für isländische Verhältnisse ganz passables Wetter, kein Regen, kein Schnee, aber doch auch oft tief hängende Wolken mit Dauergrau in Grau, Sonnenaufgang um 11:20 und Sonnenuntergang um 15:30, so dass man doch oft die Bilder etwas aufpeppen musste. :) Falls ich dabei etwas zu viel an den Reglern gedreht haben sollte, würde ich mich freuen, wenn Ihr mich darauf hinweisen würdet und richtig klasse wäre es, wenn Ihr ein paar Tipps hättet, wie man flaue Bilder wieder flott bekommt. :) Ich stelle auch gerne die RAWs zur Verfügung. Wir hatten uns also über Weihnachten für eine Woche eine Ferienwohnung in Reykjavik gemietet, mitten in der Stadt, eine Parallelstraße zur Haupteinkaufsstraße. Von dort aus haben wir dann immer Tagestouren unternommen, quasi in jede Himmelsrichtung. So war unser Radius natürlich eingeschränkt, aber für eine Woche gibt es ausreichend lohnenswerte Tagesziele und natürlich Reykjavik selbst. Wir haben uns also nur im zivilisierten Bereich von Island bewegt, das einsame Inland ist im Winter sowieso komplett gesperrt. 1. Tag: Da wir kein festes Programm hatten, haben wir uns für eine Rundfahrt über die Reykjanes Halbinsel entschieden. Also auf die autobahnähnliche Straße Richtung Flughafen und auf ca. halben Wege links raus und zack sind wir auf einer Schotterpiste. ![]() -> Bild 1 Oops, ob das mit unserem superduper Hyundai i30 Mietwagen klappt? Die Schotterpiste ist sehr fest und hat eigentlich keine Schlaglöcher, durch das dunkle Lavagestein sieht sie aus wie eine normale Straße und fährt sich auch fast so, also weiter zum Kleifarvatn See. Erster Fotostopp mit allen Widrigkeiten: Schwarze Lava, weiße Wolken, keine Sonne, 0°C und heftig Wind, so dass man sich bei gefühlten -12°C echt beeilt hat, um ein paar Bilder zu schießen. ![]() -> Bild 2 ![]() -> Bild 3 Ziel war das Hochtemperatur Gebiet Seltun. Der erste Kontakt mit richtig kräftigem Schwefelgeruch. (In unserer Ferienwohnung durften wir schon das Warmwasser genießen; das ist morgens zum Duschen schon recht gewöhnungsbedürftig. ;)) ![]() -> Bild 4 ![]() -> Bild 5 ![]() -> Bild 6 ![]() -> Bild 7 ![]() -> Bild 8 ![]() -> Bild 9 ![]() -> Bild 10 Ich fand die heißen, dampfenden und blubbernden Pools in dem bunten Gestein ziemlich „cool“ (hehehe schlechtes Wortspiel). Ich habe so etwas noch nie gesehen. Weiter ging es Richtung Meer nach Grindavik. ![]() -> Bild 11 ![]() -> Bild 12 Außer Schafen und düsterem Meer gab es in Grindavik nicht so viel ![]() -> Bild 13 ![]() -> Bild 14 und wir sind weiter zum Gunnuver Hochtemperaturgebiet oder besser bekannt als blaue Lagune. Diese ist aufgeteilt in einen etwas „naturbelasseneren“ Teil mit kaltem Wasser und einem Schwimmbadbereich mit warmem Wasser. Der See ist durch einen „Betriebsunfall“ des benachbarten Geothermiekraftwerks entstanden. Man wollte das Wasser aus der Tiefe dort einfach in das Lavafeld pumpen und dann versickern lassen. Aber der hohe Silikatanteil im Wasser verstopfte die Poren des Lavabodens und hat dies verhindert. Durch die Kieselalgen im Wasser entstand dieser See mit dem blauen milchigen Wasser. Als wir dort ankamen war es schon recht spät (15:00 Uhr) und somit ziemlich finster, also musste ich etwas das Blau aus den Bildern kitzeln. ![]() -> Bild 15 ![]() -> Bild 16e ![]() -> Bild 17 ![]() -> Bild 18 Danach war wurde es dunkel und wir sind wieder Richtung Rejkyavik gefahren. Weiter geht es dann mit Tag 2. |
Wirklich wunderschöne Urlaubsfotos! danke fürs teilen!
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Ich war auch schon mal zu Weihnachten in Reykjavik, ich weiß noch, wie wir am ersten Morgen stündlich aus dem Fenster geschaut haben und es einfach nicht heller werden wollte :lol:
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Zitat:
Vielen Dank für das Zeigen der Bilder. Da steigt bei mir schon die Vorfreude auf die Insel Ende Juni. :D |
Danke. :)
Es gab genau 3 Licht Stimmungen schwarze Nacht, Graue Wolken oder roter Sonnenauf- bzw. untergang. Im Sommer viel ich sicherlich auch noch mal hin. BeHo Du warst ja schon in Island, worauf legst Du diesmal den Schwerpunkt? Weiter gehts: 2. Tag (24.12.): Am Abend vorher sagte der Wetterbericht gutes Wetter (Sonne?) voraus, also haben wir uns für die Golden Circle Route entschieden. Losgefahren sind wir gegen 9:00 in Richtung Pingvelir und fuhren somit die erste Stunde in völliger Dunkelheit. Als dann das erste Licht raus kam haben wir am Leirvogsvatn einen kurzen Fotostopp eingelegt. Bild (19) ![]() -> Bild in der Galerie Da es so aussah dass wir mal Sonne haben würden haben wir uns entschieden Pingvelir links liegen zu lassen und direkt nach Geysir zu fahren. In Geysir war es mal wieder fies windig, aber es „drohte“ ein schöner Sonnenaufgang zu werden, also nix wie raus und es hat echt alles gepasst. Strokkur in der frühen Phase des Ausbruches Bild (20) ![]() -> Bild in der Galerie Strokkur kurz nach dem Sonnenaufgang Bild (21) ![]() -> Bild in der Galerie Strokkur beim Antäuschen eines Ausbruchs Bild (22) ![]() -> Bild in der Galerie Strokkur mitten im Ausbruch Bild (23) ![]() -> Bild in der Galerie Stokkur in voller Größe Bild (24) ![]() -> Bild in der Galerie Strokkur mit Sonne im Rücken Bild (25) ![]() -> Bild in der Galerie Blesi der blaue“ See“ Bild (26) ![]() -> Bild in der Galerie Und Geysir, der Geysir nach dem alle Geysire benannt sind (hatte mal 80 m Höhe). Seit 2000 ist er nur noch wenige Male am Tag unregelmäßig aktiv und wohl nur noch 10 m hoch. Bild (27) ![]() -> Bild in der Galerie Als wir ordentlich durchgefroren waren, kamen die Busse an und wir sind nach kurzem Aufwärmen im Besucherzentrum weiter zum Gulfoss Wasserfall. Leider war hier die Sonne doch tatsächlich so hoch gestiegen, dass sich die Wolken davor schoben. Außerdem war der untere zum Wasserfall nähere Weg wegen Vereisung gesperrt. Auch hier hat es wieder brutal gepfiffen und wir wohl schon etwas durchgefroren vom Strokkur, so dass wir nur kurz von oben ein paar Bilder gemacht haben. Bild (28) ![]() -> Bild in der Galerie Hier am Gulfoss war dann auch Ende der Piste Bild (29) ![]() -> Bild in der Galerie und man musste umkehren und wir sind Richtung Küste gefahren. Unterwegs gab es noch ein paar schöne Lichtstimmungen. Bild (30) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (31) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (32) ![]() -> Bild in der Galerie Als es dunkel wurde kamen wir in Hveragerdi an, die Stadt der Gewächshäuser. Klingt irgendwie groß, ist aber ein Minikaff mit vielleicht 20-30 Gewächshäusern, von denen die meisten leider gar nicht beleuchtet waren. Ein paar schon: Bild (33) ![]() -> Bild in der Galerie und zurück in Reykjavik haben wir uns die Lagafellkirka angeschaut, die uns schon morgens mit Ihren bunten Kreuzen auf den Gräbern aufgefallen ist. Ob die jetzt so das ganze Jahr da stehen haben wir nicht heraus bekommen, allerdings besuchen die Isländer wohl über Weihnachten (und besonders an Heilig Abend) die Gräber ihrer Angehörigen und entzünden so etwas wie Grablichter, was bei dem Wind nicht immer einfach ist. Bild (34) ![]() -> Bild in der Galerie Als die Kirche denn voll war, haben wir uns daran erinnert das ja Heilig Abend ist und wir sind auch zurück nach Rejkavik. T.b.c. |
Tolle Fotos und Du hast die Regler sehr gut bedient! Island steht schon lange auf meiner Wunschliste, ist aber für den Familienurlaub leider nicht mehrheitsfähig.
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Danke.
Schade, dass das Du keine Mehrheit bei Dir findest für einen Familienurlaub. Du warst doch auch schon mit Familie in Nord-Norwegen/Finnland? Da ist Island aber deutlich abwechlungsreicher; gerade für Kinder. Ok, einen warmen Sommerurlaub darf man natürlich nicht erwarten. :) |
Toller Nachschlag mit teils wunderbaren Bildern. :top:
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Sehr schöne Bilder mit wunderbarer Lichtstimmung.
@ Reisefoto: Unsere Islandreise fand auch auf Wunsch lediglich einer einzelnen Dame statt - und nach mehrjährigem Quengeln. Der Rest der Familie -einschliesslich mir- war durchweg nicht scharf drauf. Hinterher waren wir alle begesitert! Vielleicht erzählst Du das mal im Familienkreise. Einziger Wehrmutstropfen: Die Kosten einer längeren Reise mit 4 Personen. Die Wikinger waren noch dirikter auf Raubzug, die Isländer stehen zu dieser Tradition tun es aber heute über die Preise (Baden in der blauen Lagune zb kostet -ohne Handtuch- pro Person rund 35€) Viele Grüße Ingo |
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Und ganz toll: Kinder können im Frühsommer auch um Mitternacht Fußball spielen. Hatte ich mal auf einem Campingplatz in Reykjavík unweit meines Zeltes. :roll: :lol: |
3. Tag:
So. Dritter Tag in Folge ohne dass Regen oder Schnee angesagt war. Also machen wir uns auf Richtung Vik um uns unterwegs ein paar Wasserfälle und Vik die schönen Strände anzusehen. Wiedermal begrüßt uns der Tag mit einer schönen Lichtstimmung. Bild (35) ![]() -> Bild in der Galerie Der erste Wasserfall war der Seljalandsfos. Dort war es allerdings schon wieder grau in grau. Irgendwie haben wir kein Glück mit den Wasserfällen. ;-) Erschwert wurden die Fotobedingungen diesmal neben Kälte und Wind noch durch die gefrierende Gischt des Wasserfalls. Dadurch war die komplette nähere Umgebung zugeeist. Diese Treppe habe Ich die „Treppe des Todes“ getauft. Die war ohne Spikes unter den Füßen wirklich tückisch zu begehen. Bild (36) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (37) ![]() -> Bild in der Galerie Weiter hinter den Wasserfall haben wir uns nicht gewagt; Bild (38) ![]() -> Bild in der Galerie Fortbewegen war dort echt nicht ungefährlich und als es mir dann den Fotorucksack mit einer Eisschicht Überzogen hat sind wir umgedreht. So dick wie hier war die Eisschicht auf meinem Rucksack allerdings nicht :): Bild (39) ![]() -> Bild in der Galerie Weiter ging es zum Skogarfoss. Dabei kommt man automatisch am Eyjafjallajökull vorbei. Aber von der Straße aus gibt es da nicht mehr soviel spannendes zu sehen. Am Skogarfoss angekommen, freuten wir uns, dass es zum Glück keine Treppen gab. Bild (40) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (41) ![]() -> Bild in der Galerie Aber es war alles rund herum genauso mit Eis überzogen. Bild (42) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (43) ![]() -> Bild in der Galerie Nachdem dann dort mein Stativ mit einer Eisschicht überzogen war sind wir weitergefahren. Am Strand von der Halsanefshellir spitzte die Sonne mal wieder etwas unter den Wolken hervor und wir konnten die Höhle mit den Basaltsäulen genießen. Bild (44) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (45) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (46) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (47) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (48) ![]() -> Bild in der Galerie Die Felsnadeln im Wasser sind die Reynisdrangar. Bild (49) ![]() -> Bild in der Galerie Am Strand von Vik, der zwar schönen feinen Sand war es schon recht spät (ca. 15:00 Uhr) so dass die Sonne schon wieder in die tiefstehenden Wolken versank, so dass der schwarze Sand doch recht finster wurde. Bild (50) ![]() -> Bild in der Galerie Auf dem Rückweg habe ich noch kurz ein Bild vom Myrdasjökull (direkt neben dem Eyjafjallajökull) mit Mond gemacht. Bild (51) ![]() -> Bild in der Galerie Und kurz vor Hveragerdi stand nochmal eine Kirchlein mit bunten Kreuzen abgelichtet (hier hat es schon wieder so stark gestürmt, dass aus einer ganzen Serie nur 2 Bilder scharf geworden sind). Bild (52) ![]() -> Bild in der Galerie Damit ging wieder ein schöner Tag auf Island zu Ende. T.b.c. |
Na dann mache ich mit meinem Diavortrag mal weiter. ;)
4. Tag Heute waren das erste mal nur dicke Wolken, ohne Chance auf Sonnenlicht vorhergesagt und wir waren etwas unentschlossen was wir unternehmen sollten. Wir haben uns dann für nähere südliche Küste von Reykjavik (Alfanes) und den nördlichen Teil der Rejkanes-Halbinsel entschlossen. In Alfanes ist eigentlich nur der Wohnsitz des Präsidenten von Island interessant. Bild (53 ) ![]() -> Bild in der Galerie Neben der Autobahn in einem Ort kurz vor dem Flughafen standen mitten in einem Industriegebiet ein paar der für Island typischen Grasdachhäuser. Bild (54) ![]() -> Bild in der Galerie Dort in der Nähe haben wir dann auch mal bei einigen Islandpferden Halt gemacht; das sind schon wirklich zähe Viecher. Wir waren nach 20 Minuten komplett durchgefrostet, die Pferde stehen da den ganzen Winter. Bild (55) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (56) ![]() -> Bild in der Galerie Diese originelle Weihnachtsbeleuchtung haben wir auch noch entdeckt. (Bild 57) ![]() -> Bild in der Galerie Dann war der Tag mit etwas weniger Höhenpunkten auch schon rum. T.b.c. |
So ich mal weiter für die treue stille Mitleserschaft.
5. Tag: Der erste Schnee wurde angekündigt! Und am ehesten sollte man ihn im Norden entkommen, was wir auch machen wollten, da unser Mietwagen (2WD) nur einfache Winterbereifung hatte. Also haben wir uns in die letzte Himmelsrichtung in der wir noch nicht waren aufgemacht. Ziel war Akranes. Hin ging es entlang des Hvalffjördur Fjordes durch eine leicht verschneite und wie immer eingeeiste Landschaft. (Bild 58) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (59) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (60) ![]() -> Bild in der Galerie Akranes selbst ist eher etwas industriemäßig angehaucht, haben aber einen tollen Strand und es kam sogar die Sonne etwas hervor. Bild (61) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (62) ![]() -> Bild in der Galerie Trotzdem haben wir unser Picknick „Englisch“ gemacht (Auto auf Parkplatz am Strand mit Blickrichtung zum Meer geparkt und dann Tee und Sandwiches schön im Auto gegessen :). Akranes hat auch einen netten Leuchtturm zu dem wir uns dann aufgemacht haben. Etwas versteckt zwischen Fischhallen und Schiffswerften liegt er an einer Landspitze. Neben dem Strand wohl touristisches Highlight, da es eine Skulptur am Strand gab, einen alten Leuchtturm der nicht mehr in Betrieb ist und alten Fischgestellen. Der „neue“ Leuchtturm ist noch in Funktion und beherbergt eine Art Museum. Bild (63) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (64) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (65) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (66) ![]() -> Bild in der Galerie Zufällig war der Museumsbetreiber da, um nach dem Rechten zu schauen und hat uns rein gelassen. Das Museum bestand aus Fotos von Einheimischen (Landschaften, Feste, besonderen Ereignissen usw. und Nordlichtern!). Wir haben wohl so sehnsüchtig nach oben geschaut, dass er uns sogar hat oben am Leuchtfeuer rausgehen lassen, obwohl er anfangs sagte dass dies wegen dem Wind derzeit nicht möglich ist. Bild (67) ![]() -> Bild in der Galerie Von oben haben wir altes Wrack auf einer Schiffswerft entdeckt und nachdem wir uns beim „Leuchtturmwärter“ erkundigt haben, ob man dort hin könnte und er diese bejahte haben wir uns nach einem Eintrag ins Gästebuch verabschiedet (Ich glaube er war mächtig stolz dass er einen Eintrag außerhalb der Saison bekommen hat. J Die Werft war natürlich ein fotographisches Paradies, aber irgendwie wie immer war einfach zu kalt um es richtig genießen zu können. Bild (68) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (69) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (70) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (71) ![]() -> Bild in der Galerie Der Himmel drehte auch mal wieder richtig auf. Bild (72) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (73) ![]() -> Bild in der Galerie Zurück sind wir dann recht flott über den neuen Tunnel unter dem Fjord. Wir hatten nämlich ein Date. Mit Yoko Onos Imagine Peace Tower. Oben habe ich ja schon die Nordlichter mit Ausrufezeichen erwähnt. Wir hatten in der Woche, in der wir da waren leider kein Glück; es war zum einen quasi Null Sonnenaktivität und zum Anderen selbst wenn Aktivität gewesen wäre, war die Bewölkung so dicht, dass man nichts gesehen hätte. Also haben wir uns als Northern lights Ersatz den Imagine Peace Tower vorgenommen. Dies ist eine 350m hohe Licht Säule die von Yoko Ono entworfen wurde und ursprünglich nur zu John Lennons Todestag bis jeweils 8. Dezember leuchten sollte. Die Stadt Reykjavik hat aber gebeten, dass er öfters leuchten sollte, so dass er jetzt zu mehreren Terminen während eines Jahres leuchtet. So auch zwischen Weihnachten und Silvester, was uns sehr gefreut hat, da wir anfangs nur obige Info hatten und nicht damit gerechnet hatten dass er noch an ist. Der Imagine Peace Tower liegt auf der Insel Vedey und man kommt dort nur mit einer organisierten Tour hin. Vedey ist auch so geschichtlich bedeutsam, da hier eine der ältesten Siedlungen Islands sind und die älteste (und noch Originale) Holzkirche Islands steht. Bild (74) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (75) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (76) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (77) ![]() -> Bild in der Galerie So ging mal wieder ein prall gefüllter Tag zu Ende. T.b.c. |
Servus Knut,
Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. :) Tolle Bilder zeigst du hier. :top: Genauso gut der Text. Danke für's zeigen. :top: Gruß Wolfram |
Danke :)
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Zitat:
Tolle Bilder = Motivation es bei der nächsten Reise gleich oder zumindest ähnlich zu tun. bydey |
Sehr schöne Bilder wieder. Die Eistreppe finde ich toll!
Aber ich bin echt froh, dass ich letztes Jahr im SOMMER da war. Man kann die Kälte in Deinen Bildern richtig fühlen. Viele Grüße Ingo |
Schöne Fotos - Die schüren in mir nun noch mehr die Vorfreude auf unsere Islandpremiere im April! ;)
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Hallo,
jetzt wo wieder so schön winterlich ist; wird es Zeit die winterlichen Themen zu Ende zu bringen. Tag 6: Wir hatten tatsächlich doch noch einen Tag in Island mit richtig miesem Wetter. Der Schneefall hat schon in der Nacht eingesetzt und es war angekündigt, dass dieser im Laufe des Tages noch stärker werden würde, also haben wir die dauernd aufgeschobene Stadtbesichtigung von Reykjavik am Tage in Angriff genommen. Stopps waren der Warmwasserspeicher Perlan der auch als Kulturzentrum und Museum dient (gar kein gescheites Bild hinbekommen; weder drinnen noch draußen), Hallgrimskirkja (naja gab auch schon bessere Bilder davon) und schon nicht mehr am Tage Old Harbor und das Sinfoniehaus Harpa. Problem war, es wurde auch immer wärmer so dass der Schnee wahnsinnig nass wurde und man nach einer viertel Stunde draußen klatschnass waren. Bild (78) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (79) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (80) ![]() -> Bild in der Galerie Bild (81) ![]() -> Bild in der Galerie So das war es. Vielen Dank an alle fürs Vorbeischauen und die netten Kommentare. :D P.S.: Hier eine kleine Making of Galerie :) ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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War länger nicht mehr hier. Wenn ich deine Fotos anschau, klappern mir einfach nur die Zähne. Ich war 2008 über Weihnachten in Island und ich hab in meinem ganzen Leben noch nicht so gefroren, wie beim Ausflug zum Gullfos und Strokur. Ich kann also sehr gut nachempfinden, unter welchen Bedingungen deine Fotos entstanden :cool:
Ihr hattet großes Glück mit dem Wetter. Bei uns war es die ganze Zeit grau in grau und höllischer Wind. Die Sonne haben wir nur an einem Tag mal ganz kurz gesehen. Ich bin sehr beeindruckt, welche Strecken ihr da zurück gelegt habt. Von Reykjavik nach Vik und Akranes sind ja ganz schöne Touren - und das im Winter :shock: Um die Jahreszeit Fotos zu machen, die einen aus dem Sessel haun, ist bei dem wenigen Licht sehr schwierig, aber du hast das super hinbekommen und ich fand es sehr interessant zu sehen, wie die Island-Highlights, die ich im Sommer (im August/Sept. 2012 war ich noch mal in Island) erlebt hab, im Winter aussehen. Vielen Dank für deinen Bericht und die Fotos :top: |
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