SonyUserforum

SonyUserforum (https://www.sonyuserforum.de/forum/index.php)
-   Sony A-Mount Kameras (https://www.sonyuserforum.de/forum/forumdisplay.php?f=24)
-   -   SLT A77 vs. Alpha 700 - Bildqualität (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=127625)

Karantania 14.01.2013 17:23

SLT A77 vs. Alpha 700 - Bildqualität
 
Hallo!

Ein Fotofreund von mir überlegt von der Alpha 700 auf die SLT A77 umzusteigen, Hauptbeweggrund ist vor allem die hohe Serienbildgeschwindigkeit der SLT, der Einsatzzweck ist nämlich die Eisenbahnfotografie. Verwendet dabei wird ausschließlich das SAL 35 f 1.8. Jetzt die Frage, lohnt sich ein solcher Umstieg auch in Punkto Bildqualität?

Er benötigt zwar nicht 24 MP, doch ich persönlich denke schon, dass zwischen den beiden Kameras schon wieder einiges an Entwicklungsarbeit geleistet wurde und es dadurch auch Fortschritte in der Bildqualität gibt.

Fotografiert wird ausschließlich bei sehr guten Lichtverhältnissen, dabei hat man bis dato mit der A700 mit ISO 200 das Auslangen gefunden.

LG

Chris II 14.01.2013 17:44

Bin selber ein Eisenbahnfan und habe die a77, allerdings nicht wegen der Serienbildgeschwindigkeit. Du musst auf der HP von Sony die Funktionen der beiden Kameras vergleichen. Das sind Welten !!!:top::top:
Es gibt natürlich noch die a65. Sie ist billiger und hat, für mich den entscheidenden Nachteil, dass der Monitor einfach schwenkbar ist. Die Geschwindigkeit ist auch "leicht" weniger.
Warum nur die Festbrennweite ?

Gruss Christian

Karantania 14.01.2013 19:02

Hallo!

Warum Festbrennweiten? - ganz einfach wir fotografieren nach der sog. Wiener Schule, dass bedeutet Vollformat mit 50mm, APC-C mit 35mm, mit dem Vorteil der guten Bildqualität von Festbrennweiten sowie der Lichtstärke - für viele ziemlich langweilig:roll:, doch unter uns das non plus ultra.

LG
Robert

Hansevogel 14.01.2013 19:05

Zitat:

Zitat von Karantania (Beitrag 1403996)
Warum Festbrennweiten? - ganz einfach wir fotografieren nach der sog. Wiener Schule, dass bedeutet Vollformat mit 50mm, APC-C mit 35mm, mit dem Vorteil der guten Bildqualität von Festbrennweiten sowie der Lichtstärke - für viele ziemlich langweilig:roll:, doch unter uns das non plus ultra.

Kann ich nachvollziehen! :top: :top: :top:

Gruß: Joachim

raul 14.01.2013 19:08

Zitat:

Zitat von Karantania (Beitrag 1403996)
... für viele ziemlich langweilig:roll:...

Seit wann ist Bildqualität langweilig? Bin ich hier im falschen Forum?:mrgreen:
Gruß,
raul

renus 14.01.2013 19:09

Schule?
 
Zitat:

Zitat von Karantania (Beitrag 1403996)
... sog. Wiener Schule ...

Vielleicht solltest Du Dich mit dem Gedanken vertraut machen, dass Schulen veralten:
- Technik entwickelt sich weiter,
- Zooms werden lichtstärker,
- Festbrennweiten sind nur in "Ausnahmefällen" unersetzlich.

Mit der Veränderung der Realität verliert die Theorie, das Glaubensbekenntnis einer Schule, seinen Sinn.

Eine Wiener Schule gibt es in der Musik und in der Kunstgeschichte, aber "Deine" "sog. Wiener Schule" scheint doch eher eine obskure Fantasiebildung zu sein, denn sonst wäre sie irgenwo im Internet zu finden:
such doch mal!!

Karantania 14.01.2013 19:30

Hallo!

Bei uns in Österreich ist der Begriff "Wiener Schule" unter Eisenbahnfotografen sehr geläufig, hier eine website wo man überwiegend nach diesen Regeln fotografierte Bilder findet:

http://bahnbilder.warumdenn.net/

Auf der Startseite gibt es einen kurzen Hinweis darauf.

Vielleicht könnten wir wieder zum ursprünglichen Thema kommen;)

LG
Robert

Jens N. 14.01.2013 19:32

Ich bin von der A700 auf die A77 umgestiegen und habe im Zuge dessen auch beide Kameras direkt verglichen, in punkto Auflösung, Rauschen usw. Kurz gesagt: die A77 ist in allen bildqualitativen Belangen der A700 überlegen. Ich meine ich hätte damals auch ein paar Beispiele dazu gezeigt, die Suche wird da sicher helfen.

Beim Rauschen mag man sich da vielleicht wundern, vergleicht man aber fair bei 12 MP großen Bildern (A77 also runter skaliert), liegt die A77 mit gut einem EV vorne. Und der Auflösungsvorteil bleibt dennoch. Ähnlich sieht's beim WA und der Dynamik aus, auch die JPEGs fand ich besser. Wo ich mich schwer getan habe, waren die RAWs im direkten Vergleich, die waren bei der A700 irgendwie "fertiger", bzw. der Unterschied zu den JPEGs war deutlicher. Bei der A77 muß man schon einiges an Arbeit investieren, damit ein aus dem RAW entwickeltes Bild so (oder gar besser) aussieht wie ein JPEG OOC. Vor allem bei höheren Lichtempfindlichkeiten. Aus dem Grund fotografiere ich mit der A77 nach wie vor in RAW + JPEG, bei der A700 war's zu 99% RAW.

Von der Ausstattung usw. ist die A77 natürlich ebenfalls die wesentlich bessere Kamera. Ich habe den Wechsel nicht bereut, Voraussetzung dafür ist aber natürlich, daß man sich mit dem Sucherkonzept arrangieren kann. Das kann oder will nicht jeder und so hat auch die A700 natürlich noch ihre Anhänger.

Ob man für die beschriebene Art der Fotografie (Züge mit Festbrennweiten, 24 MP nicht nötig, idR. gutes Licht) nun einen besonderen Nutzen aus dem Umstieg ziehen kann weiß ich allerdings nicht. Ob man die Serienbildgeschwindigkeit für Eisenbahnfotos braucht kann ich nicht beurteilen, bedenken sollte man aber, daß die Dauer der Serien bei der Kamera ein wenig eingeschränkt ist - sie bietet zwar eine hohe FPS Zahl, schafft das dann aber nur für eine rel. beschränkte Anzahl Bilder und somit Dauer - in der Beziehung war die A700 mit ihren kleineren Dateien und geringeren Geschwindigkeit sogar im Vorteil wenn ich mich nicht irre.

Man 14.01.2013 19:52

Wenn dein Freund beislang mit 12 MP zufrieden ist (und nicht mehr braucht, z. B. für Ausschnitte oder größere Ausdrucke), hat er mit der A77 vermutlich für den angefragten Verwendungszweck (Eisenbahnfotografie bei guten Lichtverhältnissen mit 35mm-Objektiv) keinen echten Vorteil.

Die A77 hat (natürlich) einige (meiner Meinung nach wichtige) Vorteile, z. B.
- klappbares Display (rückenschonend bei der Aufnahme aus der Froschperspektive)
- schnelleren AF (mit mehr Kreuzsensoren - aber meines Wissens leider ohne den Doppelkreuzsensor in Bildmitte der A700)
- höhere Serienbildgeschwindigkeit (bis zu 5 Bilder/Sek. bei der A700, bis zu 8 Bilder /Sek. bei der A77 - wenn man mit fester Blende 3,5 leben kann, geht es sogar mit 12 Bilder/Sek bei der A77)
- Objektive können bzgl. der Entfernungseinstellung feinjustiert werden.

Es macht bestimmt Spaß, mit einem Ferrari morgens die Brötchen beim Bäcker zu holen - rein sachlich reicht dafür aber auch ein Golf oder (noch besser) ein Fahrrad.
Fotografieren mit der A77 macht bestimmt auch viel Spaß, aber für viele Situationen würde auch eine A700 völlig ausreichen.

Es ist also meiner Meinung nach eher die Frage, ob dein Freund die A77 will - nicht ob er sie (tatsächlich) braucht.

vlG

Manfred

WoBa 14.01.2013 19:52

Hallo,

Schulen mögen veralten, aber sie bleiben die Grundlage einen eigenen Stil zu entwickeln.
Die Technik schreitet voran, aber auch die Ansprüche an die Gerätschaften.
Sicher werden es noch mehr lichtstärkere Zooms geben, die meisten bleiben eben um f/4,5 -5,5.
Ich steige wieder auf Festbrennweiten um.

Gruß

Wolfgang

Jens N. 14.01.2013 20:06

Zitat:

Zitat von Man (Beitrag 1404027)
wenn man mit fester Blende 3,5 leben kann, geht es sogar mit 12 Bilder/Sek bei der A77

Wenn man auf AF-C verzichten kann geht das mit jeder Blende.

Reisefoto 14.01.2013 20:37

JensN hat eigentlich schon alles gesagt. Wenn man mehr Bildqualität braucht (oder haben möchte), ist die A77 ein Fortschritt. Gleiches gilt für den AF, den Stabilisator usw. Leider fehlt der A77 die Fernsteuermöglichkeit über USB, das dürfte für Eisenbahnfotografie aber auch nicht wichtig sein.

padiej 14.01.2013 23:11

A77 ist besser
 
Ich habe mir nach der A77 die A700 gekauft, um das Vorgängermodell auch kennen zu lernen.
Die A77 ist aber wesentlich weiter entwickelt.
Der Peaking Mode ist gerade mit manuellen Objektiven eine unglaubliche Hilfe. Die Sucherlupe "digital und immer" dabei ebenso.

Dann die Auflösung. Mit guten Gläsern, die Festbrennweiten meistens sind, kannst Du die 24 MP ausreizen.

Gerade für Deine Zwecke ist die A77 perfekt.

Hier die A77 mit Ikon Zeiss Ultron:

http://www.flickr.com/photos/padiej/8039980389

ein Modellauto ca. 1:200 mit dem Sonnar 3,5/135 mit der A77 fotografiert:

http://www.flickr.com/photos/padiej/6897398743

Gerade für Modellbau und Makro kommt einem die A77 sehr entgegen. Das flexible Display, der hochauflösende Sensor, Sucherlupe mit Peakingmode, etwas besseres habe ich noch nicht erlebt.

lg Peter

renus 14.01.2013 23:21

Schule???
 
Zitat:

Zitat von WoBa (Beitrag 1404029)
... Schulen mögen veralten, aber sie bleiben die Grundlage einen eigenen Stil zu entwickeln....

Nur: diese Schule gibt es offenbar gar nicht, sie ist eine Fantasie (Erfindung) aus dem Land, wo die Neurosen (, der Narzissmus und der Titelnarzissmus) blühen.

Ein aufgeblasenes Nichts!

minfox 14.01.2013 23:38

Zitat:

Zitat von padiej (Beitrag 1404137)
Gerade für Modellbau und Makro kommt einem die A77 sehr entgegen. Das flexible Display, der hochauflösende Sensor, Sucherlupe mit Peakingmode

Es geht doch um richtige Eisenbahnen. Die findet man auch ohne Sucherlupe.;) Aber im Grunde hast du Recht.

Dirkle 14.01.2013 23:43

Zitat:

Zitat von raul (Beitrag 1404000)
Seit wann ist Bildqualität langweilig? Bin ich hier im falschen Forum?:mrgreen:
Gruß,
raul

Er meint damit nicht die Bildqualität oder Lichtstärke die langweilig ist, Sonder daß man nur das 35mm Festbrennweite-Objektiv benutzt könnte für einige langweilig wirken!

Dirk

raul 14.01.2013 23:50

Zitat:

Zitat von Dirkle (Beitrag 1404152)
Er meint damit nicht die Bildqualität oder Lichtstärke die langweilig ist, Sonder daß man nur das 35mm Festbrennweite-Objektiv benutzt könnte für einige langweilig wirken!

Dirk

Na dann bin ich ja froh, hier doch wieder gut aufgehoben zu sein!;)

Gruß,
raul

Dirkle 14.01.2013 23:55

Zitat:

Zitat von renus (Beitrag 1404146)
Nur: diese Schule gibt es offenbar gar nicht, sie ist eine Fantasie (Erfindung) aus dem Land, wo die Neurosen (, der Narzissmus und der Titelnarzissmus) blühen.

Ein aufgeblasenes Nichts!

Ob es diese Schule gibt oder nicht, es ist seine Art und sein Stil zu fotografieren. Wenn er das so machen will soll es das so machen. Ich finde es gut. Hauptsache jeder hat Spaß an der Fotografie.

:top::D:top:

Canax 15.01.2013 11:23

Zitat:

Zitat von renus (Beitrag 1404146)
Nur: diese Schule gibt es offenbar gar nicht, sie ist eine Fantasie (Erfindung) aus dem Land, wo die Neurosen (, der Narzissmus und der Titelnarzissmus) blühen.

Ein aufgeblasenes Nichts!

Ich würde hier mal ein bisschen den Ball flach halten. Freiheit geht m.E. nach nur soweit, wie sie die Freiheit der Anderen nicht beeinträchtigt.

Ciao
Canax

Neonsquare 15.01.2013 11:46

Zitat:

Zitat von Canax (Beitrag 1404217)
Ich würde hier mal ein bisschen den Ball flach halten. Freiheit geht m.E. nach nur soweit, wie sie die Freiheit der Anderen nicht beeinträchtigt.

Ganz so einfach ist es nun nicht, allerdings stimme ich wohl mit Dir überein, dass der Kommentar von Renus so notwendig ist wie ein Kropf.

insomapi 15.01.2013 12:02

Zitat:

Zitat von renus (Beitrag 1404004)
Vielleicht solltest Du Dich mit dem Gedanken vertraut machen, dass Schulen veralten:
- Technik entwickelt sich weiter,
- Zooms werden lichtstärker,
- Festbrennweiten sind nur in "Ausnahmefällen" unersetzlich.

Was alles damit nichts zu tun hat dass man mit einer Festbrennweite wesentlich bewusster fotografiert!


Zitat:

Zitat von renus (Beitrag 1404004)
Eine Wiener Schule gibt es in der Musik und in der Kunstgeschichte, aber "Deine" "sog. Wiener Schule" scheint doch eher eine obskure Fantasiebildung zu sein, denn sonst wäre sie irgenwo im Internet zu finden:
such doch mal!!

Nun wer sein Wissen ausschließlich auf das www bezieht, und ein Fehlen im Internet gleichsetzt mit der fehlenden realen Existenz und so einen Ton anschlägt ...tja der weiß es natürlich besser :lol:

unWesen 15.01.2013 12:06

Zitat:

Zitat von renus (Beitrag 1404004)
...aber "Deine" "sog. Wiener Schule" scheint doch eher eine obskure Fantasiebildung zu sein, denn sonst wäre sie irgenwo im Internet zu finden:
such doch mal!!

Suchbegriffe: Wiener Schule Eisenbahn

Auf den ersten zwei Resultatseiten finden sich drei Treffer mit direktem Bezug. Ich geh jetzt mal nach Troll und Fail suchen...

Zum Thema: die A77 ist auf jeden Fall ein Mehrwert, allein schon wenn man vielleicht mal auf die Idee kommt, dass man einen Zug auch mal filmen kann... (und auch mal ein Pfeifen, Bimmeln, Hornen zu hören kriegt).

ericflash 15.01.2013 12:09

Ich hatte unlängst die Möglichkeit eine Alpha 700 auszuprobieren, und habe selber die Alpha 77. Also für mich liegt da schon einiges an Fortschritt dazwischen. Aber ob du das wirklich für die Eisenbahnfotografie brauchst ist fraglich. Solltet ihr vorhaben auch andere Dinge zu fotografieren würde ich nicht lange fackeln und das Ding kaufen wenn das Geld da ist.
@ Troll ist immer wieder ein Wahnsinn wie kleinlich Menschen sein können. Nur zum Kopfschütteln.

cgc-11 15.01.2013 12:59

Zitat:

Zitat von Karantania (Beitrag 1403965)
Hallo!
Ein Fotofreund von mir überlegt von der Alpha 700 auf die SLT A77 umzusteigen, Hauptbeweggrund ist vor allem die hohe Serienbildgeschwindigkeit der SLT, der Einsatzzweck ist nämlich die Eisenbahnfotografie. Verwendet dabei wird ausschließlich das SAL 35 f 1.8. Jetzt die Frage, lohnt sich ein solcher Umstieg auch in Punkto Bildqualität?
LG

Ich habe die A700 seit ihrem Erscheinen und auch die A77 seit dem Erscheinungstermin.
Mit der A700 habe ich einige Eisenbahnbilder gemacht, mit der A77 bisher noch nicht - keine Zeit durch Haussanierung. Aber wenn ich schon früher die Möglichkeit gehabt hätte, die mir die A77 bietet, wäre ich in manchen Fällen glücklich gewesen.
Ich habe 1997 eine CDROM über die Eisenbahnen in Österreich auf den Markt gebracht, auf der sich ungefähr 3800 Bilder befinden. Ich bin gerade dabei, diese Sammlung zu aktualisieren. Im web gibt es eine Seite dafür, wo ich momentan die alten Inhalte erfasse. Der Großteil davon sind historische Aufnahmen und da kommen wir genau zu jenem Grund, warum mit 50mm Brennweite an KB fotografiert wird, denn das ist historisch bedingt. Die meisten der "alten" Eisenbahnfotografen hatt damals eben meistens nur ein einziges Objektiv - genau das 50mm. Für mehr Objektive reichte es oft nicht und so entstanden Unmengen von Fotos mit 50mm. Jedoch verwendeten auch die alten Hasen mit mehr Kohle - wie Mag. Alfred Luft, ein Apotheker aus Wien - meistens nur das 50mm Objektiv. Viele Aufnahmen aus seiner Sammlung habe ich eingescannt und auf der website sieht man diverse davon. Meistens waren diese Leute irgendwo im Nirgendwo unterwegs - sehr oft imn unwegsamen Gelände - so dass sie einfach nur eine leichte Ausrüstung mitgenommen haben. :top:
Ich habe zwar die Erklärung dafür, aber ich halte es trotzdem für etwas großspurig, von der so genannten "Wiener Schule" zu sprechen. Es war keine Schule sondern der erzwungene Alltag - nicht nur in Oe sondern auch anderswo - und manche meinen eben, sich an den alten Gepflogenheiten anhalten zu müssen, ohne genau zu wissen, warum! :cool:
Auf der zitierten website heisst es aber auch "ca. 50mm" - das bedeutet für mich ein Zoom. Und genau dafür habe ich mir die A77 mit dem 16-50/2.8 gekrallt, was nach meiner Meinung das optimalere Objektiv für die Eisenbahnen wäre - schließlich kann man sich mit dem 35mm oft nicht dorthin stellen, wo man gerne möchte!

LG Gerhard

renus 15.01.2013 13:39

keine Gummilinse!
 
Zitat:

Zitat von cgc-11 (Beitrag 1404233)
...
großspurig, von der so genannten "Wiener Schule" zu sprechen. Es war keine Schule sondern der erzwungene Alltag ... alten Gepflogenheiten ... zu müssen, ohne genau zu wissen, warum! ...
"ca. 50mm" - das bedeutet für mich ein Zoom. ...

Danke für Deine unterstützende Interpretation.

Aber aus "ca. 50mm" lese ich, dass ein 'Normal'objektiv auch 46, 52, 55 mm haben kann, zu den frühen Analog-/35mm-Filmzeiten war diese Streuung real, aber kaum eine damals sog. Gummilinse (Zoom)!

cgc-11 15.01.2013 16:16

Zitat:

Zitat von renus (Beitrag 1404242)
Danke für Deine unterstützende Interpretation.
Aber aus "ca. 50mm" lese ich, dass ein 'Normal'objektiv auch 46, 52, 55 mm haben kann, zu den frühen Analog-/35mm-Filmzeiten war diese Streuung real, aber kaum eine damals sog. Gummilinse (Zoom)!

Das stimmt, aber ich meinte damit auf heutige - oder meine derzeitigen - Verhältnisse umgelegt ... :cool:

LG Gerhard

dinadan 15.01.2013 16:18

Zitat:

Zitat von renus (Beitrag 1404146)
Nur: diese Schule gibt es offenbar gar nicht, sie ist eine Fantasie (Erfindung) aus dem Land, wo die Neurosen (, der Narzissmus und der Titelnarzissmus) blühen.

Ein aufgeblasenes Nichts!

da kommt anscheinend jemand nicht zum Jahrestreffen...

alberich 15.01.2013 16:32

Zitat:

Zitat von insomapi (Beitrag 1404223)
Was alles damit nichts zu tun hat dass man mit einer Festbrennweite wesentlich bewusster fotografiert!

Hm. Das wird zwar immer wieder gerne und zahlreich behauptet, aber ich hab da so meine Zweifel. Jemand der eine Festbrennweite benötigt um "bewusster" zu fotografieren, erinnert mich eher an jemanden der um bewusster spazieren zu gehen eine Eisenkugel am Fuß benötigt.

konzertpix.de 15.01.2013 18:41

Alberich, der Vergleich hinkt im wahrsten Sinne des Wortes. Mit einer Festbrennweite loszuziehen heißt, sich ganz bewußt zu reduzieren auf das Motiv, um es trotz der Einschränkung auf eine Brennweite optimal zu fotografieren. Es gibt auch Leute, die extra eine besonders kleine Speicherkarte einlegen und dann losziehen, um "einen 36er Film" voll zu fotografieren.

alberich 15.01.2013 18:57

Zitat:

Zitat von konzertpix.de (Beitrag 1404322)
Mit einer Festbrennweite loszuziehen heißt, sich ganz bewußt zu reduzieren auf das Motiv, um es trotz der Einschränkung auf eine Brennweite optimal zu fotografieren.

Na ja, das geht ebenso wenn man einfach nicht am Zoomring dreht.

Zitat:

Es gibt auch Leute, die extra eine besonders kleine Speicherkarte einlegen und dann losziehen, um "einen 36er Film" voll zu fotografieren
Und wenn ich bis 36 zählen kann, brauch ich auch keine "kleine" Speicherkarte.

Karantania 15.01.2013 19:06

Hallo!

Vielen Dank für eure zahlreichen Tipps und Erfahrungswerte - mich wundert es schon ein wenig, was der Begriff "Wiener Schule" bei manchen hier bewirkt:roll:

cgc-11 hat ja schon ausführlich erklärt was hinter diesem Begriff steckt. Zu Analogzeiten mit ISO 100 Diafilmen war man auf sehr lichtstarke Objektive angewiesen um fahrende Züge als auch die Landschaft scharf abzulichten. Heute fährt man eben mit den ISO höher und kann auch Zooms verwenden, keine Frage.

LG
Robert

konzertpix.de 15.01.2013 20:03

Beides ist richtig, alberich, aber wenn man das nicht konsequent betreibt, schummelt man zwangsläufig früher oder später.

Aber es ist halt wie so vieles. Der eine braucht dies, der andere das. Beide werden damit glücklich, so what?

Es gibt halt nicht nur schwarz und weiß oder gut und schlecht, sondern es gibt darüber hinaus unzählige Abstufungen dazwischen. Wohl demjenigen, die diese Abstufungen auch sehen und akzeptieren kann, das macht das Leben viel abwechslungsreicher und interessanter ;)

padiej 15.01.2013 21:37

Ein Wiener fragt nach:
 
Zitat:

Zitat von Karantania (Beitrag 1404337)
Hallo!

Vielen Dank für eure zahlreichen Tipps und Erfahrungswerte - mich wundert es schon ein wenig, was der Begriff "Wiener Schule" bei manchen hier bewirkt:roll:

cgc-11 hat ja schon ausführlich erklärt was hinter diesem Begriff steckt. Zu Analogzeiten mit ISO 100 Diafilmen war man auf sehr lichtstarke Objektive angewiesen um fahrende Züge als auch die Landschaft scharf abzulichten. Heute fährt man eben mit den ISO höher und kann auch Zooms verwenden, keine Frage.

LG
Robert

Oder ISO unten lassen und mitziehen.

Was verstehst Du unter "Wiener Schule". Meinst Du Ludwig und Viktor Angerer?

fbe 16.01.2013 03:17

Zitat:

Zitat von padiej (Beitrag 1404399)
Oder ISO unten lassen und mitziehen.

Du wirst einräumen müssen, dass man so zwar den fahrenden Zug scharf kriegt, aber nicht die Landschaft:).

renus 16.01.2013 09:43

noch so eine Ideologie
 
Zitat:

Zitat von insomapi (Beitrag 1404223)
Was alles damit nichts zu tun hat dass man mit einer Festbrennweite wesentlich bewusster fotografiert!

1. Wenn Dein Bewusstsein erst mit Festbrennweite richtig arbeitet, solltest Du Dir immer ein 50er vor's Gesicht halten!
Oder
2. Für unterbewusstes Fotografieren empfiehl allen doch mal ein Zoom!

renus 16.01.2013 09:48

"Wiener Schul"-Gefasel
 
Zitat:

Zitat von insomapi (Beitrag 1404223)
Nun wer sein Wissen ausschließlich auf das www bezieht, und ein Fehlen im Internet gleichsetzt mit der fehlenden realen Existenz und so einen Ton anschlägt ...tja der weiß es natürlich besser :lol:

Nur weil irgendwelche Eisenbahnknipser von einer "sogenannten Wiener Schule" faseln, gibt es sie noch lange nicht.
Sie ist weiterhin eine aufgeblasene Fantasiebildung!

Nur wenn Du mal relevante Literatur nennen würdest, könntest Du Seriosität nachweisen. Du selber beziehst Dich ja doch selber nur auf Internetgefasel!

renus 16.01.2013 09:51

Freiheit!?
 
Zitat:

Zitat von Canax (Beitrag 1404217)
Ich würde hier mal ein bisschen den Ball flach halten. Freiheit geht m.E. nach nur soweit, wie sie die Freiheit der Anderen nicht beeinträchtigt....

Klar hat jeder die Freiheit hier jeden Müll zu erzählen, aber man muss den Müll auch Müll nennen dürfen.

Flach halten kann man nur mit flachem Niveau!

renus 16.01.2013 10:02

:-)
 
:top:
Zitat:

Zitat von alberich (Beitrag 1404279)
...Jemand der eine Festbrennweite benötigt um "bewusster" zu fotografieren, erinnert mich eher an jemanden der um bewusster spazieren zu gehen eine Eisenkugel am Fuß benötigt.

Ja richtig, da sind so einige Märchen/Fantasien bei Leuten in den Köpfen unterwegs, die sie dann im Internet verbreiten, ohne zu merken, dass das nur lächerlich ist.

renus 16.01.2013 10:06

Urlaub
 
Zitat:

Zitat von dinadan (Beitrag 1404273)
da kommt anscheinend jemand nicht zum Jahrestreffen...

Meinen Urlaub verbringe ich sicherlich anderswo (westlicher). :D

Neonsquare 16.01.2013 10:06

Zitat:

Zitat von renus (Beitrag 1404545)
Nur weil irgendwelche Eisenbahnknipser von einer "sogenannten Wiener Schule" faseln, gibt es sie noch lange nicht.
Sie ist weiterhin eine aufgeblasene Fantasiebildung!

Nur wenn Du mal relevante Literatur nennen würdest, könntest Du Seriosität nachweisen. Du selber beziehst Dich ja doch selber nur auf Internetgefasel!

Ich glaube Du übertreibst massiv. Es ist vollkommen legitim für derartiges einen Begriff wie "Wiener Schule" zu etablieren. Dazu ist keine Literatur oder gar wissenschaftliche Veröffentlichung notwendig. Umgekehrt ist die übertriebene Fixierung auf "legitime Herkunft" oder "institutionalisierte Legitimation" (Standesdünkel) etwas sehr rückständiges. Ich würde mit dem Begriff "Profilneurose" bezeichnen.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 22:36 Uhr.