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SLT A77 vs. Alpha 700 - Bildqualität
Hallo!
Ein Fotofreund von mir überlegt von der Alpha 700 auf die SLT A77 umzusteigen, Hauptbeweggrund ist vor allem die hohe Serienbildgeschwindigkeit der SLT, der Einsatzzweck ist nämlich die Eisenbahnfotografie. Verwendet dabei wird ausschließlich das SAL 35 f 1.8. Jetzt die Frage, lohnt sich ein solcher Umstieg auch in Punkto Bildqualität? Er benötigt zwar nicht 24 MP, doch ich persönlich denke schon, dass zwischen den beiden Kameras schon wieder einiges an Entwicklungsarbeit geleistet wurde und es dadurch auch Fortschritte in der Bildqualität gibt. Fotografiert wird ausschließlich bei sehr guten Lichtverhältnissen, dabei hat man bis dato mit der A700 mit ISO 200 das Auslangen gefunden. LG |
Bin selber ein Eisenbahnfan und habe die a77, allerdings nicht wegen der Serienbildgeschwindigkeit. Du musst auf der HP von Sony die Funktionen der beiden Kameras vergleichen. Das sind Welten !!!:top::top:
Es gibt natürlich noch die a65. Sie ist billiger und hat, für mich den entscheidenden Nachteil, dass der Monitor einfach schwenkbar ist. Die Geschwindigkeit ist auch "leicht" weniger. Warum nur die Festbrennweite ? Gruss Christian |
Hallo!
Warum Festbrennweiten? - ganz einfach wir fotografieren nach der sog. Wiener Schule, dass bedeutet Vollformat mit 50mm, APC-C mit 35mm, mit dem Vorteil der guten Bildqualität von Festbrennweiten sowie der Lichtstärke - für viele ziemlich langweilig:roll:, doch unter uns das non plus ultra. LG Robert |
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Gruß: Joachim |
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Gruß, raul |
Schule?
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- Technik entwickelt sich weiter, - Zooms werden lichtstärker, - Festbrennweiten sind nur in "Ausnahmefällen" unersetzlich. Mit der Veränderung der Realität verliert die Theorie, das Glaubensbekenntnis einer Schule, seinen Sinn. Eine Wiener Schule gibt es in der Musik und in der Kunstgeschichte, aber "Deine" "sog. Wiener Schule" scheint doch eher eine obskure Fantasiebildung zu sein, denn sonst wäre sie irgenwo im Internet zu finden: such doch mal!! |
Hallo!
Bei uns in Österreich ist der Begriff "Wiener Schule" unter Eisenbahnfotografen sehr geläufig, hier eine website wo man überwiegend nach diesen Regeln fotografierte Bilder findet: http://bahnbilder.warumdenn.net/ Auf der Startseite gibt es einen kurzen Hinweis darauf. Vielleicht könnten wir wieder zum ursprünglichen Thema kommen;) LG Robert |
Ich bin von der A700 auf die A77 umgestiegen und habe im Zuge dessen auch beide Kameras direkt verglichen, in punkto Auflösung, Rauschen usw. Kurz gesagt: die A77 ist in allen bildqualitativen Belangen der A700 überlegen. Ich meine ich hätte damals auch ein paar Beispiele dazu gezeigt, die Suche wird da sicher helfen.
Beim Rauschen mag man sich da vielleicht wundern, vergleicht man aber fair bei 12 MP großen Bildern (A77 also runter skaliert), liegt die A77 mit gut einem EV vorne. Und der Auflösungsvorteil bleibt dennoch. Ähnlich sieht's beim WA und der Dynamik aus, auch die JPEGs fand ich besser. Wo ich mich schwer getan habe, waren die RAWs im direkten Vergleich, die waren bei der A700 irgendwie "fertiger", bzw. der Unterschied zu den JPEGs war deutlicher. Bei der A77 muß man schon einiges an Arbeit investieren, damit ein aus dem RAW entwickeltes Bild so (oder gar besser) aussieht wie ein JPEG OOC. Vor allem bei höheren Lichtempfindlichkeiten. Aus dem Grund fotografiere ich mit der A77 nach wie vor in RAW + JPEG, bei der A700 war's zu 99% RAW. Von der Ausstattung usw. ist die A77 natürlich ebenfalls die wesentlich bessere Kamera. Ich habe den Wechsel nicht bereut, Voraussetzung dafür ist aber natürlich, daß man sich mit dem Sucherkonzept arrangieren kann. Das kann oder will nicht jeder und so hat auch die A700 natürlich noch ihre Anhänger. Ob man für die beschriebene Art der Fotografie (Züge mit Festbrennweiten, 24 MP nicht nötig, idR. gutes Licht) nun einen besonderen Nutzen aus dem Umstieg ziehen kann weiß ich allerdings nicht. Ob man die Serienbildgeschwindigkeit für Eisenbahnfotos braucht kann ich nicht beurteilen, bedenken sollte man aber, daß die Dauer der Serien bei der Kamera ein wenig eingeschränkt ist - sie bietet zwar eine hohe FPS Zahl, schafft das dann aber nur für eine rel. beschränkte Anzahl Bilder und somit Dauer - in der Beziehung war die A700 mit ihren kleineren Dateien und geringeren Geschwindigkeit sogar im Vorteil wenn ich mich nicht irre. |
Wenn dein Freund beislang mit 12 MP zufrieden ist (und nicht mehr braucht, z. B. für Ausschnitte oder größere Ausdrucke), hat er mit der A77 vermutlich für den angefragten Verwendungszweck (Eisenbahnfotografie bei guten Lichtverhältnissen mit 35mm-Objektiv) keinen echten Vorteil.
Die A77 hat (natürlich) einige (meiner Meinung nach wichtige) Vorteile, z. B. - klappbares Display (rückenschonend bei der Aufnahme aus der Froschperspektive) - schnelleren AF (mit mehr Kreuzsensoren - aber meines Wissens leider ohne den Doppelkreuzsensor in Bildmitte der A700) - höhere Serienbildgeschwindigkeit (bis zu 5 Bilder/Sek. bei der A700, bis zu 8 Bilder /Sek. bei der A77 - wenn man mit fester Blende 3,5 leben kann, geht es sogar mit 12 Bilder/Sek bei der A77) - Objektive können bzgl. der Entfernungseinstellung feinjustiert werden. Es macht bestimmt Spaß, mit einem Ferrari morgens die Brötchen beim Bäcker zu holen - rein sachlich reicht dafür aber auch ein Golf oder (noch besser) ein Fahrrad. Fotografieren mit der A77 macht bestimmt auch viel Spaß, aber für viele Situationen würde auch eine A700 völlig ausreichen. Es ist also meiner Meinung nach eher die Frage, ob dein Freund die A77 will - nicht ob er sie (tatsächlich) braucht. vlG Manfred |
Hallo,
Schulen mögen veralten, aber sie bleiben die Grundlage einen eigenen Stil zu entwickeln. Die Technik schreitet voran, aber auch die Ansprüche an die Gerätschaften. Sicher werden es noch mehr lichtstärkere Zooms geben, die meisten bleiben eben um f/4,5 -5,5. Ich steige wieder auf Festbrennweiten um. Gruß Wolfgang |
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JensN hat eigentlich schon alles gesagt. Wenn man mehr Bildqualität braucht (oder haben möchte), ist die A77 ein Fortschritt. Gleiches gilt für den AF, den Stabilisator usw. Leider fehlt der A77 die Fernsteuermöglichkeit über USB, das dürfte für Eisenbahnfotografie aber auch nicht wichtig sein.
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A77 ist besser
Ich habe mir nach der A77 die A700 gekauft, um das Vorgängermodell auch kennen zu lernen.
Die A77 ist aber wesentlich weiter entwickelt. Der Peaking Mode ist gerade mit manuellen Objektiven eine unglaubliche Hilfe. Die Sucherlupe "digital und immer" dabei ebenso. Dann die Auflösung. Mit guten Gläsern, die Festbrennweiten meistens sind, kannst Du die 24 MP ausreizen. Gerade für Deine Zwecke ist die A77 perfekt. Hier die A77 mit Ikon Zeiss Ultron: http://www.flickr.com/photos/padiej/8039980389 ein Modellauto ca. 1:200 mit dem Sonnar 3,5/135 mit der A77 fotografiert: http://www.flickr.com/photos/padiej/6897398743 Gerade für Modellbau und Makro kommt einem die A77 sehr entgegen. Das flexible Display, der hochauflösende Sensor, Sucherlupe mit Peakingmode, etwas besseres habe ich noch nicht erlebt. lg Peter |
Schule???
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Ein aufgeblasenes Nichts! |
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Dirk |
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Gruß, raul |
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:top::D:top: |
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Ciao Canax |
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Auf den ersten zwei Resultatseiten finden sich drei Treffer mit direktem Bezug. Ich geh jetzt mal nach Troll und Fail suchen... Zum Thema: die A77 ist auf jeden Fall ein Mehrwert, allein schon wenn man vielleicht mal auf die Idee kommt, dass man einen Zug auch mal filmen kann... (und auch mal ein Pfeifen, Bimmeln, Hornen zu hören kriegt). |
Ich hatte unlängst die Möglichkeit eine Alpha 700 auszuprobieren, und habe selber die Alpha 77. Also für mich liegt da schon einiges an Fortschritt dazwischen. Aber ob du das wirklich für die Eisenbahnfotografie brauchst ist fraglich. Solltet ihr vorhaben auch andere Dinge zu fotografieren würde ich nicht lange fackeln und das Ding kaufen wenn das Geld da ist.
@ Troll ist immer wieder ein Wahnsinn wie kleinlich Menschen sein können. Nur zum Kopfschütteln. |
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Mit der A700 habe ich einige Eisenbahnbilder gemacht, mit der A77 bisher noch nicht - keine Zeit durch Haussanierung. Aber wenn ich schon früher die Möglichkeit gehabt hätte, die mir die A77 bietet, wäre ich in manchen Fällen glücklich gewesen. Ich habe 1997 eine CDROM über die Eisenbahnen in Österreich auf den Markt gebracht, auf der sich ungefähr 3800 Bilder befinden. Ich bin gerade dabei, diese Sammlung zu aktualisieren. Im web gibt es eine Seite dafür, wo ich momentan die alten Inhalte erfasse. Der Großteil davon sind historische Aufnahmen und da kommen wir genau zu jenem Grund, warum mit 50mm Brennweite an KB fotografiert wird, denn das ist historisch bedingt. Die meisten der "alten" Eisenbahnfotografen hatt damals eben meistens nur ein einziges Objektiv - genau das 50mm. Für mehr Objektive reichte es oft nicht und so entstanden Unmengen von Fotos mit 50mm. Jedoch verwendeten auch die alten Hasen mit mehr Kohle - wie Mag. Alfred Luft, ein Apotheker aus Wien - meistens nur das 50mm Objektiv. Viele Aufnahmen aus seiner Sammlung habe ich eingescannt und auf der website sieht man diverse davon. Meistens waren diese Leute irgendwo im Nirgendwo unterwegs - sehr oft imn unwegsamen Gelände - so dass sie einfach nur eine leichte Ausrüstung mitgenommen haben. :top: Ich habe zwar die Erklärung dafür, aber ich halte es trotzdem für etwas großspurig, von der so genannten "Wiener Schule" zu sprechen. Es war keine Schule sondern der erzwungene Alltag - nicht nur in Oe sondern auch anderswo - und manche meinen eben, sich an den alten Gepflogenheiten anhalten zu müssen, ohne genau zu wissen, warum! :cool: Auf der zitierten website heisst es aber auch "ca. 50mm" - das bedeutet für mich ein Zoom. Und genau dafür habe ich mir die A77 mit dem 16-50/2.8 gekrallt, was nach meiner Meinung das optimalere Objektiv für die Eisenbahnen wäre - schließlich kann man sich mit dem 35mm oft nicht dorthin stellen, wo man gerne möchte! LG Gerhard |
keine Gummilinse!
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Aber aus "ca. 50mm" lese ich, dass ein 'Normal'objektiv auch 46, 52, 55 mm haben kann, zu den frühen Analog-/35mm-Filmzeiten war diese Streuung real, aber kaum eine damals sog. Gummilinse (Zoom)! |
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LG Gerhard |
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Alberich, der Vergleich hinkt im wahrsten Sinne des Wortes. Mit einer Festbrennweite loszuziehen heißt, sich ganz bewußt zu reduzieren auf das Motiv, um es trotz der Einschränkung auf eine Brennweite optimal zu fotografieren. Es gibt auch Leute, die extra eine besonders kleine Speicherkarte einlegen und dann losziehen, um "einen 36er Film" voll zu fotografieren.
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Hallo!
Vielen Dank für eure zahlreichen Tipps und Erfahrungswerte - mich wundert es schon ein wenig, was der Begriff "Wiener Schule" bei manchen hier bewirkt:roll: cgc-11 hat ja schon ausführlich erklärt was hinter diesem Begriff steckt. Zu Analogzeiten mit ISO 100 Diafilmen war man auf sehr lichtstarke Objektive angewiesen um fahrende Züge als auch die Landschaft scharf abzulichten. Heute fährt man eben mit den ISO höher und kann auch Zooms verwenden, keine Frage. LG Robert |
Beides ist richtig, alberich, aber wenn man das nicht konsequent betreibt, schummelt man zwangsläufig früher oder später.
Aber es ist halt wie so vieles. Der eine braucht dies, der andere das. Beide werden damit glücklich, so what? Es gibt halt nicht nur schwarz und weiß oder gut und schlecht, sondern es gibt darüber hinaus unzählige Abstufungen dazwischen. Wohl demjenigen, die diese Abstufungen auch sehen und akzeptieren kann, das macht das Leben viel abwechslungsreicher und interessanter ;) |
Ein Wiener fragt nach:
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Was verstehst Du unter "Wiener Schule". Meinst Du Ludwig und Viktor Angerer? |
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noch so eine Ideologie
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Oder 2. Für unterbewusstes Fotografieren empfiehl allen doch mal ein Zoom! |
"Wiener Schul"-Gefasel
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Sie ist weiterhin eine aufgeblasene Fantasiebildung! Nur wenn Du mal relevante Literatur nennen würdest, könntest Du Seriosität nachweisen. Du selber beziehst Dich ja doch selber nur auf Internetgefasel! |
Freiheit!?
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Flach halten kann man nur mit flachem Niveau! |
:-)
:top:
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Urlaub
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