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erich_k 02.12.2012 14:47

Erfahrung mit SSD
 
Ich möchte mir vom Weihnachtsmann eine SSD schenken lassen und bin nun auf der Suche nach einer möglichst schnellen und guten dieser Art.

Größe so um die 120 GB - aber welche soll der Weinhnachtsmann bringen?

André 69 02.12.2012 14:51

Hi,

... ich habe seit 11 Monaten eine in Betrieb, und belese mich immer mal wieder.
Einhellig empfohlen werden Crucial und Samsung.
z.Zt. würde ich diese hier nehmen: http://geizhals.at/de/740876

Gruß André

Update: http://geizhals.at/de/740867 selbe Serie, 128Gb.

Win7 dringendst empfohlen (Unterstützung für SSDs), und die eine oder andere Einstellung, die die SSD schont, dann hällt sie auch ewig.
Es gibt Marken die sterben besonders gern, werde ich aber nicht öffentlich erwähnen, da auch nur gelesen.

mrieglhofer 02.12.2012 14:56

Einzig was bei den Bewertungen immer wieder unabhängig von der Marke durchkommt, sie sterben sehr oft und ssssehr plötzlich. Dies ist eigentlich der Grund, warum ich zur Zeit noch zögere. Wenn ich nach 1 Monat dann das ganze System wieder aufsetzen muß und das vielleicht mehrfach oder alle paar Tage ein Backup vom Sytem machen muß, geht halt auch viel Zeit drauf.

Sonst würde ich die Crucial M4 512 nehmen. Ca. 300 €

alberich 02.12.2012 14:59

Wenn Du eventuell keine Lust haben solltest das komplette System neu zu installieren, dann ist auch diese Möglichkeit einen Blick und eine Überlegung wert. Selbst in der CT hat man sich lobend über diese Platte geäußert. Für 40€ sicher keine schlechte Sache.
Und wenn sie plötzlich stirbt wird lediglich der Rechner langsamer, aber die Daten bleiben auf der Magnetfestplatte erhalten.

Sandisk Ready Cache

-Pu 02.12.2012 15:08

Das plötzliche sterben von SSD hab ich auch schon des öfteren gesehen. Selbst bei richtig teuren Markenprodukten. Mein Bruder ist ein PC "spinner" der hatte schon seine Probleme die letzten Jahre.
Ich hab ne SSD auf der mein System läuft. Aber meine Fotos hab ich trotzdem lieber auf den Scheibchen... Nur zum importieren und bearbeiten werden sie auf die SSD geschaufelt.
Die Performance ist gesteigert, die Sicherheit ist gegeben. System aufsetzen geht heut zum glück schneller als mit WIN95 :-) als man zuerst noch gefühlte 17 diketten mit DOS installieren musste :-)
Ich benutze nun schon ewig ne ADATA S511 (120GB)

WB-Joe 02.12.2012 15:14

In meinem Schlepptop hab ich eine 830er von Samsung (128GB) seit einem Jahr am werkeln. Völlig problemlos.
Im Zen-Book verrichtet eine Adata mit 256GB ebenfalls problemlos ihren Dienst.
Auf beiden SSD ist aber nur das System und die Anwendungen, Daten speichere ich grundsätzlich mehrmals auf externen FP.

konzertpix.de 02.12.2012 15:19

Ich weiß, es geht hier um eine SSD in einem PC.

Bei mir werkelt in der Zwischenzeit eine Crucial M4 mit 256 GB im 2010er Macbook und das Teil RENNT seitdem nur noch!

Über ein Absterben brauche ich mir am Mac kaum Gedanken machen, denn dank TimeMachine hält er ständig ein Backup, das schlimmstenfalls eine Stunde alt ist, vor. Und die Bilder kopiere ich eigentlich immer auf die ebenfalls vorhandene interne Platte (nun im DVD-Einschub) und aufs Netz.

Windows 7 hat doch eine eingebaute Sicherung, die das so ähnlich leistet, allerdings nicht so kurzfristig. Läßt die sich aber nicht einfach durch Anpassung des Planes auf kürzere Intervalle einstellen? Dann hätte man ein ähnliches Szenario, denn die Windows-Sicherung ist ähnlich wie beim Mac eine einmalige Vollsicherung, die anschließend inkrementell die geänderten Daten wegsichert und damit nach der initialen Sicherung binnen Minuten im Hintergrund erledigt ist.

Dann hätte die SSD-Sterbestory ihren Schrecken einigermaßen verloren... (die Windows-Sicherung kommt auch mit einem Netzwerklaufwerk z.B. von einer NAS klar)

Excel 02.12.2012 15:28

Habe seit einigen Monaten ebenfalls eine Samsung SSD (830, 128GB) am Laufen. Bis jetzt gar keine Probleme damit gehabt.
Eine Sicherung wichtiger DAten, egal ob automatisch oder manuell, ist sowieso immer notwendig. Wer die nicht macht, handelt mit einem hohen Risiko.
Ich habe sie kombiniert mit einer 2,5" HDD von 500GB, die nur läuft, wenn Daten davon gebraucht werden, sosnt schläft sie. Für größere Datenmengen gibts noch eine große, externe Festplatte. Diese Konstellation hat sich bei mir seither bestens bnewährt.

walter_w 02.12.2012 15:30

Ich habe seit 1 1/2 Jahren eine SSD mit 256 GB. Leider bereits die zweite...
Die erste hat einfach so über Nacht ihren Betrieb eingestellt, ohne jegliche Vorwarnung.
Der Händler hat sie auf Garantie ausgetauscht und dabei geseufzt, dass die SSD, unabhängig der Marke, eine höhere Ausfallquote hätten als die klassischen Festplatten. Obwohl der Austausch der SSD mir 11 Punkte des Aktivierungssystemes von Win7-64 gekostet hat, war noch keine Neuaktivierung von Windows notwendig.

Das Zurückspielen des vorhandenen Acronis Backup funktioniert in einem solchen Fall nur mit einem vorhandenen Fullbackup, inkremente Backups können nicht zurückgespielt werden. Auch mit Win7 funktionierten nur Fullbackups, alles inkrementelle funktionierte nicht, weil die neue SSD ein paar MB kleiner war als die bisherige.

Die Programme sind bei mir auf der SSD, die Daten auf mehreren Festplatten.


Walter

erich_k 02.12.2012 15:34

Auf meine SSD sollen auch nur das Betriebssystem und die Programme.

robert0176 02.12.2012 15:43

Ich würde ne Samsung 830 oder 840 nehmen, inzwischen recht günstig, schnell und zuverlässig. Aber es stimmt schon, Win7 sollte es sein und dann noch ein paar Systemeinstellungen ändern (z.B. Indizierung ausschalten usw.). Lässt sich aber alles über Google finden.

WB-Joe 02.12.2012 15:45

Ich würde wieder die 830 nehmen, von denen liest man eigentlich nur gutes.:top:
Die hat mir auch unser Firmen-Computertechniker empfohlen, und preislich sind die auch im Rahmen.

About Schmidt 02.12.2012 15:48

Diese Idee hatte ich auch schon. Darauf hin hat der Händler meines Vertrauens mir zwei identische Rechner hin gestellt. Einer mit SSD, auf der nur Betriebssystem und Programme waren, ein weiterer ohne SSD, aber sonst die absolut gleiche Ausstattung.

Fazit:
Der Rechner mit SSD bootet sauschnell, der andere braucht 10 mal so lange. Also etwa 15 Sek zu 150 Sek.
Programme jedoch laufen nur ungleich schneller. Hier ist Rechnerleistung und Hauptspeicher kritischer als Festplatte oder SSD.
In beiden Rechnern war ein i5 Prozessor und 8GB Hauptspeicher auf einem Intel Board verbaut. Die Festplatte war eine 2TG Green Caviar von WD.

Ich habe für mich entschlossen, dass mir das keine 200 Euro wert ist. Vielleicht im nächsten Rechner. Viel lieber rüste ich für kleines Geld meine Maschine auf mehr Prozessorleistung und mehr Hauptspeicher um und spare dabei noch 100 Euro.

Gruß Wolfgang

erich_k 02.12.2012 15:50

Zitat:

Zitat von WB-Joe (Beitrag 1391015)
Ich würde wieder die 830 nehmen, von denen liest man eigentlich nur gutes.:top:

Obwohl die beim Schreiben recht langsam sind? Macht das überhaupt einen großen Sinn, wenn die SSD mit dem OS und den Programmen recht schnell ist.

Kann man LR mit einer schnellsen SSD beschleunigen, wenn man die SSD nur zum Bearbeiten der Bilder verwendet?

André 69 02.12.2012 15:52

langsam?? lesen: 520MB/s • schreiben: 320MB/s ... was ist dann schnell??

robert0176 02.12.2012 15:52

Zitat:

Zitat von About Schmidt (Beitrag 1391017)
Programme jedoch laufen nur ungleich schneller. Hier ist Rechnerleistung und Hauptspeicher kritischer als Festplatte oder SSD

Schon klar, dass die Programme unter Last nicht schneller laufen. Allerdings ist jede Lese- und Schreibgeschwindigkeit deutlich schneller, also Programmstarts, ZIP aus- und einpacken usw. Ich will nicht mehr darauf verzichten.

erich_k 02.12.2012 15:59

Zitat:

Zitat von André 69 (Beitrag 1391020)
langsam?? lesen: 520MB/s • schreiben: 320MB/s ... was ist dann schnell??

Die 830er, die ich bei Alternate finde, schreiben alle mit 90 MB/s !

Welche 830er Typenbezeichnung ist dann die mit 320 MB/s ?

robert0176 02.12.2012 16:01

Diese KLICK als zum Beispiel ;) Keine Ahnung, wo Du bei Alternate die andere 830er gefunden hast...

WB-Joe 02.12.2012 16:10

Zitat:

Zitat von erich_k (Beitrag 1391019)
Obwohl die beim Schreiben recht langsam sind? Macht das überhaupt einen großen Sinn, wenn die SSD mit dem OS und den Programmen recht schnell ist.

Kann man LR mit einer schnellsen SSD beschleunigen, wenn man die SSD nur zum Bearbeiten der Bilder verwendet?

Langsam?:shock::shock::shock:
Die Festplatte ist im Normalfall der Bremsklotz.
In meinem Laptop ist ein i7 mit 8 Kernen verbaut, seit dem ich die SSD drinn hab ist das bei allen Anwendungen wie ein Biturbo.

WB-Joe 02.12.2012 16:12

Zitat:

Zitat von erich_k (Beitrag 1391025)
Die 830er, die ich bei Alternate finde, schreiben alle mit 90 MB/s !
Welche 830er Typenbezeichnung ist dann die mit 320 MB/s ?

90Mb/s?
Da ist meine externe FP mit poesata schneller, die liegt bei 100-110MB/s Schreibgeschwindigkeit.

erich_k 02.12.2012 16:18

Habs gemerkt, das sind die mSATA

*thomasD* 02.12.2012 16:29

Zitat:

Zitat von WB-Joe (Beitrag 1391033)
In meinem Laptop ist ein i7 mit 8 Kernen verbaut, seit dem ich die SSD drinn hab ist das bei allen Anwendungen wie ein Biturbo.

Das rechnest du dir aber schön, oder? Der i7 hat vier Kerne mit Multithreading.

Mein Vater hat seit über einem Jahr in seinem Rechner eine Crucial M4 für OS und Programme erfolgreich laufen, die Daten liegen über USB 3 verbunden auf zwei Festplatten in einem Raid 1-Gehäuse.
Ich werde das demnächst ähnlich machen, allerdings mit einer oder zwei Samsung 840 Pro.

Neonsquare 02.12.2012 17:51

Zitat:

Zitat von mrieglhofer (Beitrag 1390989)
Wenn ich nach 1 Monat dann das ganze System wieder aufsetzen muß und das vielleicht mehrfach oder alle paar Tage ein Backup vom Sytem machen muß, geht halt auch viel Zeit drauf.

Das ist das eigentliche Problem. Backups nur alle Jubeltage oder gar Wochen ist auch ohne SSD ein Garant für äußerst nervige "Erlebnisse".

Wenn es nur um das System an sich geht (nicht die Fotos/Daten) - dann reicht für einfache Fälle vielleicht auch eine zumindest tägliche Spiegelung. Auch die kann mit intelligenten Mitteln (rsync o.ä.) in wenigen Sekunden oder Minuten erfolgen. Wichtig ist dabei, dass Du dafür nichts "tun" musst und das einfach vollautomatisch im Hintergrund erfolgt.

Ich arbeite seit kurzem am iMac mit einem in Eigenregie erzeugten "Fusiondrive" also einer SSD (Samsung 830 128GB) und Festplatte (WD Caviar Black 2TB) als zwei Logische Volumes in einer Logic Volume Group zusammengefasst. Das Betriebssystem kümmert sich automatisch um den Abgleich der genutzten Daten zwischen SSD und HD - wobei stets ein 4 GB Schreibpuffer auf der SSD bereitsteht. Bislang funktioniert das äußerst zuverlässig und richtig schnell. Das System fühlt sich noch genauso schnell an wie im reinen SSD-Betrieb, nur dass ich jetzt 2TB habe und mich nicht mehr um das hin- und herschaufeln der Daten kümmern muss.

Backups mache ich mit QRecall in unterschiedlichen Intervallen: Das gesamte System einmal täglich und die Benutzerdaten stündlich - wobei die Sicherung unbemerkt im Hintergrund stattfindet und lediglich die Änderungen (Im Gegensatz zu Timemachine blockweise!!!) gesichert werden.

Unter Windows greife ich zu "Syncovery" das ist - einmal eingerichtet - ein zuverlässiges und performantes Backup und Synchronisationstool.

Gruß,
[neon]

Jens N. 02.12.2012 19:37

Meine derzeit noch verwendete SSD hat auch mal von heute auf morgen den Geist aufgegeben. Leider gab es da kein backup, was aber natürlich meine eigene Dummheit war. Ich denke SSDs sind nicht unzuverlässiger als nicht statische Speicher (eher im Gegenteil), nur kündigen sich Probleme hier eben vorher absolut nicht an.

Mit ein paar Tricks konnte ich die Platte wieder reaktivieren und verwende sie nun seit einigen Monaten wieder ohne Probleme, dafür aber mit einer anderen Backupstrategie ;) Verloren habe ich "nur" das System (bei den mails und allen Einstellungen war das schmerzhaft), Nutzdaten lagern auf mechanischen Platten und für Bilder habe ich eh backups - die Bilder meiner Kinder zu verlieren wäre hier der GAU, entsprechend habe ich die mehrfach gesichert. Zum Speichern großer Datenmengen wie Bilderarchiven usw. sind SSDs eigentlich zu teuer und bringen auch nur wenig Mehrleistung.

Aktuell würde ich übrigens diese kaufen: http://geizhals.at/de/626829

Die im thread schon mehrmals erwähnte Samsung hat soweit ich weiß einen besonderen controller, den es nur bei Samsung gibt. Die Serie, mit der ich mich vor einiger Zeit mal näher befasst habe, hatte zwar den Ruf enorm zuverlässig zu sein, aber ich meine irgendeinen Haken hatte dieser besondere controller. Nix schlimmes meine ich und ich kann mich auch nicht mehr genau dran erinnern was es war, aber die Crucial M4 soll halt auch sehr gut sein.

Den Leistungsvorteil der SSD als Systemlaufwerk möchte ich übrigens nicht mehr missen, die sonstigen Vorteile (keine Geräusche oder nennenswerte Wärmeabgabe) auch nicht.

mrieglhofer 02.12.2012 19:59

Zitat:

Ich denke SSDs sind nicht unzuverlässiger als nicht statische Speicher (eher im Gegenteil), nur kündigen sich Probleme hier eben vorher absolut nicht an.
Also wenn ich mir das bei Amazon und div. Foren durchlese, entsteht ein anderes Bild. Da ist es eher Glück, wenn sie das Aufsetzen überleben. Okay, sind meist Betroffene.

Ich habe bei insgesamt 10 betreuuten PCs und 2 NAS vielleicht alle 2 Jahre einen Plattenausfall, meist davor schon Smart Infos.

Beim Mac ist die Situation insofern anders, als dass man mit Super Duper eine exakte Kopie der Platte im laufenden Betrieb erstellen kann und mit dieser auch sofort booten kann. Bei einem Systemausfall bootet man von der Backup Disk und kann weiterarbeiten. Zusätzlich hat man die Generationen in der Timemaschine.

Bei Windows ist mir eine solches Sytem nicht bekannt, außer bare metal Kopien. Und das geht nicht im Betrieb. Die Backups, die im Betrieb (VSS) erstellt wurden, waren zumindest früher unzuverlässig und erforderten zuerst das Aufsetzen des Grundsystems. Damit heißt das im Regelfall 1 Tag Ausfall Beschaffung und Wiederaufsetzen. Daher kann das System nur sehr schwer regelmäßig gesichert werden. Bei mir sinds konkret 1 mal pro Monat. Dazwischen wird es eingefroren und änders sich auch nicht. Die Daten liegen natürlich auf einem NAS und werden regelmäßig gesichert.

Da warte ich dann schon lieber ein wenig beim Start ;-)

Pittisoft 02.12.2012 20:27

Habe mir für mein Sony Laptop mit HM65 Chipsatz auch eine SSD der Firma Samsung Modell 840 Pro gegönnt und die vorhandene HDD in den DVD-Schacht eingebaut, der Unterschied zur Toshiba HDD mit 5400 Umdrehungen ist schon enorm und die 5 Jahre Garantie sind auch nicht zu verachten...:top:

Aber wo viel Licht ist auch viel Schatten:

Nach vorherigen Recherchen meinerseits unterstützt der HM65 Chipsatz auch den SATA-Standard mit 6 GBit/s nur habe ich mal wieder die Rechnung ohne Sony gemacht:evil:

Was ich erst jetzt mitbekommen habe:

Bei der Neuerscheinung der Laptop Serie SA/SB/SC/SE hatte er auch den SATA-Standard mit 6 GBit/s unterstützt welcher mit späteren Bios-Updates auf 3GBit/s gedrosselt wurde, danke Sony und dafür ein :flop:

Abhilfe würde ein Bioshack schaffen nur traue ich mich gerade nicht so recht..

Noch ein weiteres Bios Forum...

Reisefoto 02.12.2012 20:27

Ich habe seite einigen Jahren eine SSD als Systemlaufwerk im Einsatz (die Daten sind selbstverständlich auf einer Festplatte). Bisher hat es noch keine Probleme gegeben und der Rechner ist täglich mindestens 10 Stunden im Einsatz.

Meine SSD ist eine Corsair Force mit Sandforce Controller. Das waren die ersten Multi Cell SSDs die schnell waren (und trotzdem preisgünstig). Inzwischen gibt es bestimmt besseres. Dass man ein funktionierendes Systembackup hat, ist ohnehin selbstverständlich. Ich mache immer ein Systembackup, wenn ich an der Software wesentliche Änderungen vorgenommen habe. Vor diesen Änderungen spiele ich zunächst ein "jungfäuliches" Image Backup zurück, so dass die neue Software auf ein nicht verhunztes System trifft. Ich nutze die SSD noch unter Windows XP, aber die Installation ist dann etwas aufwändiger als unter Windows 7. Leider arbeitet mein Backupprogramm (Drive Image) auch nicht sonderlich gut mit der SSD zusammen. Bei Festplatten konnte ich die Partition C einfach schnell mit dem Backup Image überschreiben, aber bei der SSD muss ich die SSD vor dem Rückschreiben erstmal mit gparted (Linux liveCD) überschreiben. Das kostet Zeit.

Als die SSD neu war (Erstinstallation), konnte ich die richtige Sektorzuordnung mit dem Paragon Alignment Tool einstellen. Wenn ich das nun nach dem Rückspielen eines Backups tue, ist die Partition danach nicht bootfähig? Weiß jemand warum? Da falsches Aligment Leistung und insbesondere SSD Lebensdauer kostet, wäre es schön, diesen Missstand abstellen zu können.

Ich kann eine SSD als Systemlaufwerk sehr empfehlen. Ich habe noch nie eine Hardwareumstellung am Rechner gehabt, die einen so großen Geschwindigkeitszuwachs gebracht hat.

GBayer 02.12.2012 21:59

Auch ich verwende die SSD der Firma Samsung, Modell 840 - 250GB.

Hintergrund: Seit den frühen 90ern setze ich auf Samsung und Infineon/Siemens und habe noch nie damit ein Problem erlebt. Im speziellen Fall der SSD hat Samsung den immensen Vorteil alles aus eigener Entwicklung/Produktion im Hause zu machen, während alle anderen Teile zukaufen müssen, sofern sie überhaupt selber produzieren. Solange ich diesen Vorsprung bei Samsung kaufen kann, werde ich das tun.

Servus
Gerhard

nidschki 02.12.2012 22:41

Ich besitze eine Intel SSD, die seit bald 3 Jahren täglich ihren Dienst tut und nie Probleme machte, sowie die Samsung 830 mit 256GB, die auch seit einigen Monaten täglich zum Einsatz kommt und noch keine Faxen gemacht hat.

SanGerman 02.12.2012 23:34

ich hab die Samsung 840 mit 500GB - bisher ohne Probs und einfach mal nur geil :)

looser 03.12.2012 08:56

Zitat:

Zitat von alberich (Beitrag 1390991)
Wenn Du eventuell keine Lust haben solltest das komplette System neu zu installieren, dann ist auch diese Möglichkeit einen Blick und eine Überlegung wert. Selbst in der CT hat man sich lobend über diese Platte geäußert. Für 40€ sicher keine schlechte Sache.
Und wenn sie plötzlich stirbt wird lediglich der Rechner langsamer, aber die Daten bleiben auf der Magnetfestplatte erhalten.

Sandisk Ready Cache

Morgen,

Thema Cach Drive. Ich habe bei meinem Lenovo Laptop das DVD Laufwert entfernt und eine OCZ Synapse nachgerüstet. Kein System neu aufsetzen nur eine SW installieren und nach 2-3 Neustarts Faktor 10 schneller booten und Programmstarts sind auch super beschleunigt. Die 128GB Synapse cacht 64GB der meist genutzten Daten. Das reicht mehr als aus.

About Schmidt 03.12.2012 09:52

Zitat:

Zitat von robert0176 (Beitrag 1391021)
ZIP aus- und einpacken usw. Ich will nicht mehr darauf verzichten.

Das kommt bei mir im Jahr vielleicht 4-5 mal vor, da trinke ich dann ein Kaffee bis das fertig ist. ;) Es muss halt jeder selbst entscheiden. Eine gute und ausreichend große SSD kostet ~ 200 Euro. Ein i5 mit 3,4 MHz etwa das gleiche. Wenn ich also einen langsamen Prozessor habe, investiere ich lieber in diese Baustelle. Ein i5 mit 3,1 Mhz ist so günstig, da reicht der Rest der 200 Euro noch für 4 GB Hauptspeicher. Bei einem 4-5 Jahre alten Rechner sähe meine Rechnung dann halt so aus.

Gruß Wolfgang

user15 03.12.2012 10:32

besitze nun genau 2 Jahre eine Crucial C300 als primär LW C:/ mit täglicher Nutzung.
Vor einem Jahr habe ich mir zusätzlich zwei M4 Crucial gekauft um auch Speed auf die Datenlaufwerke zu bekommen, z.Bsp. für RAW in Tiff in JPG usw. Gelegentlich mache ich mal einen Benchmark um die Performance zu prüfen, bis heute, wie am ersten Tage als das erste mal der Benchmark lief. Warum Crucial, weil diese von Micron einem Enterprise SSD Hersteller gebaut werden. Micron stellt für fast alle großen Server Hersteller die SSD bereit, was man von allen anderen am Markt nicht sagen kann.
Da ich Micron aus unseren Servern kannte und die Enterprise Marke auf für Konsumer produziert, gab es für mich nix anderes, egal welche theoretischen Leistungswerke
lesen/schreiben die anderen Hersteller dran schreiben.... Was bei Crucial als lese/schreib Leistung genannt wird, wird genau so eingehalten.

André 69 03.12.2012 10:46

Etwas Theorie:

Bei SSD findet man 2 relevante Angaben was die Lebensdauer betrifft, die MTBF und die Datenmenge die insgesamt geschrieben werden kann.
Im Beispiel einer Crucial m4 128Gb wären MTBF 1.2Mio Stunden, kannst rechnen, so alt wird kein Mensch.
Die Angabe der Datenmenge bis zum vorraussichtlichen Tod der SSD findet man eher selten und beträgt bei der Crucial m4 128Gb und 256Gb 72Tb,
bei der 64Gb sind es nur 36Tb.
Eine Crucial m4 128Gb kann also ca. die 570 fache Menge der eigenen Kapazität schreiben. Wenn man jeden Tag 50% der Platte neu beschreiben würde (was kein Mensch macht) wäre die Platte rein rechnerisch nach 3 Jahren hin, bei 10% neu schreiben pro Tag kann man die Platte vermutlich nicht mehr bis zum Lebensende einsetzen, da es dann sicher keine SATA Anschlüsse mehr gibt ;)
Grobe Fehler wie defragmentieren etc. sollte man freilich nicht machen, und im Netz gibt es genug Anleitungen eine SSD/System richtig einzurichten.
In meinen Augen wäre die Auslagerungsdatei die vermutlich größte immer wieder zu schreibende Datei auf der SSD, aber die habe ich auf eine Daten-HDD gelegt, da ich genug Arbeitsspeicher habe, wird die eh nie benötigt.
--------------------

Bis vor 1 Jahr dachte ich auch, was will ich mit einer SSD, der Rechner wird ja eigentlich nicht schneller wegen einer Festplatte.
Abgesehen von den Bootzeiten wird aber der gesamte PC reaktiver, er reagiert einfach schneller, man klickt - und schon ist es da. Man arbeitet flüssiger, geschmeidiger ...

Einer der Gründe warum ich eine SSD drin habe: Vor 11 Monaten ist mir meine letztgekaufte HDD gestorben eine WD Black ... und ich wollte eine dedizierte Systemplatte.

Gruß André

badenbiker 03.12.2012 10:49

Wichtig bei der SSD ist nicht defragmentieren...
denn dieses würde sehr viele Schreib lesezugriffe bedeuten.
Und vom Rechner ein Image ziehen um es im Notfall wieder Aufspielen zu können.
Auf meiner SSD ist auch nur das system und die Programme.
Die Daten kommen auf die Festplatte.

DerRappi 03.12.2012 11:33

Ich kann nur zu SSDs raten!
Habe privat einen Mac Mini 2011 mit 128GB Corsair Force GT und 8GB RAM.
Das Teil geht ab wie die Hölle!
Hab jetzt noch eine 2. SSD eingebaut (256GB Samsung) und damit die urspünglich eingebaut 500GB HDD ersetzt.
Jetzt kommen auch alle Fotos in Lightroom von der SSD - ein deutlicher Unterschied :)
Für Fotos, die nicht mehr in aktueller Bearbeitung sind, gibts ein Archiv auf einer herkömmlichen 2TB HDD.

Meine Windows Workstation in der Firma habe ich mittlerweile auch auf SSD umgerüstet. Was das an Zeit spart, holt die Kosten der SSD mehrfach wieder raus!

VG Jörg

mrieglhofer 03.12.2012 12:29

Zitat:

Im Beispiel einer Crucial m4 128Gb wären MTBF 1.2Mio Stunden, kannst rechnen, so alt wird kein Mensch.
Die Angaben sind blankes Papier. Wenn ich allein bei Amazon schaue, wievielen Leute dort die SSD innerhalb des ersten Monats abgeraucht ist, dann müssen die tatsächlich sehr viele verkaufen, damit sich das mit der MTBF ausgeht. Und nachprüfen kann man sie soundso nur, wenn man zigtausende im Einsatz hat.
Klar ist, dass ein deutliche Beschleunigung des Startvorganges stattfindet, die Programme schneller starten ind geringfügig schneller laufen, je nach Basisausstattung.
Allerdings ist die Kompatibilität und die Sterberate halt der Pferdefuß, wobei sich hier diverse Studien auch deutlich unterscheiden. Festplatten sind halt eine alte und ausgereifte Technologie, SSD eine doch recht neue. SLC Zellen, wie sie in teuren Industriepodukten zum Einsatz kommen, haben eine um das x-fache höhere Lebensdauer (und sind damit sehr zuverlässig) als die billigerern MLC Zellen in den Consumer Produkten.

André 69 03.12.2012 14:01

Zitat:

Zitat von mrieglhofer (Beitrag 1391333)
Die Angaben sind blankes Papier. Wenn ich allein bei Amazon schaue, wievielen Leute dort die SSD innerhalb des ersten Monats abgeraucht ist, dann müssen die tatsächlich sehr viele verkaufen, damit sich das mit der MTBF ausgeht.

Die 1.2 Mio Stunden ist eine statistische Angabe für Kalkulationen der MTBF / MTTF und damit Grundlage für Wartungsverträge, Versicherungen etc.
Als einzelne privat handelnde Person (Beispiel 1x SSD) kann man mit dem Wert freilich nichts anfangen, Unternehmen schon.

Für eine Kamera wie wir sie benutzen sieht so eine Kalkulation vermutlich eher erschreckend aus, dagegen ist eine SSD / HDD ein ausfallsicheres Produkt.

Neonsquare 03.12.2012 14:58

Zitat:

Zitat von mrieglhofer (Beitrag 1391333)
Wenn ich allein bei Amazon schaue, wievielen Leute dort die SSD innerhalb des ersten Monats abgeraucht ist, dann müssen die tatsächlich sehr viele verkaufen, damit sich das mit der MTBF ausgeht. Und nachprüfen kann man sie soundso nur, wenn man zigtausende im Einsatz hat.

Wobei eine solche Statistik anhand von Amazon-Kommentaren ja auch nicht sonderlich wissenschaftlich ist oder? :D Ich habe hier bislang 8x Samsung 830 im Einsatz; der "erste Monat" ist lange her und davon ist noch keine einzige defekt. Dabei sind das auch nicht meine ersten SSDs - mir ist bislang noch keine SSD abgeraucht. Das ist natürlich statistisch eine homöopathische Menge, aber ich finde Du stellst es trotzdem weit kritischer dar, als es sich mir bislang im Alltag zeigt. Bei mechanischen Festplatten hatte ich über die Jahre sehr oft und manchmal auch schon in kürzerer Zeit Ausfälle.

Es führt einfach nichts daran vorbei, dass man seine Daten redundant speichert. Auch eine mechanische Festplatte kann sehr plötzlich und ohne vorherige Hinweise sterben. Wer sich auf den "Klick des Todes" verlässt und hofft dann auch noch schnell alles rechtzeitig sichern zu können handelt grob Fahrlässig.

Man kann es auch anders sehen: Wenn das Arbeiten ohne SSD 3-5mal so lange dauert, dann erhöht das die Wahrscheinlichkeit irgendeines Ausfalls ebenfalls. ;). Womöglich ist der häufigste Defekt dann schlicht umschrieben mit "Wutanfall".

[neon]

konzertpix.de 03.12.2012 18:05

Zitat:

Zitat von About Schmidt (Beitrag 1391297)
Das kommt bei mir im Jahr vielleicht 4-5 mal vor, da trinke ich dann ein Kaffee bis das fertig ist. ;) Es muss halt jeder selbst entscheiden. Eine gute und ausreichend große SSD kostet ~ 200 Euro. Ein i5 mit 3,4 MHz etwa das gleiche. Wenn ich also einen langsamen Prozessor habe, investiere ich lieber in diese Baustelle. Ein i5 mit 3,1 Mhz ist so günstig, da reicht der Rest der 200 Euro noch für 4 GB Hauptspeicher. Bei einem 4-5 Jahre alten Rechner sähe meine Rechnung dann halt so aus.

Gruß Wolfgang

Sorry fürs Vollzitat, aber es ist einfach zu cool :top:

Ich hoffe nicht, daß dein Rechner noch ne langsamere Taktrate besitzt aus die CPUs, die du hier zitierst - MHz hatten wir mit dem i286er, wenn mich nicht alles täuscht. Und wenn so ein "Bolide" dann noch RAWs entwickeln soll, könnte das auf mehrere Kaffee's hinauslaufen - in Kannen ;)

Aber wenn du schon so rechnest - jeder neue Rechner, der heute komplett verkauft wird, dürfte um Längen schneller sein als dein vier oder fünf Jahre älter Rechner. Selbst, wenn du ihn mit einer neuen CPU und dem meist notwendigen neuen Board und RAM beglückst, doch die kosten auch Geld. Wie ein neuer der unteren Kategorie.


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