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Alpha 77 gegen A 900
Liebe Community!
Seit September vergangenen Jahres habe ich die Alpha 77 in Betrieb. Ich wollte mich einmal erkundigen, ob dieses Modell der A 900 überlegen ist, da ich überlege, die 77 zu verkaufen, und mir dafür das 99er Modell anzuschaffen oder dann, günstiger, die A 900. Danke im Voraus! Sollte ich einen bereits existierenden Thread zu diesem Thema übersehen habe, tut es mir leid. |
Ich behaupte mal das ist eine GLAUBENSFRAGE !
Wichtiger ist eher, was du brauchst. Wenn du APSC haben willst (also Geld sparen bei Obejektiven) und >10 frames/sec dann solltest du die A77 behalten. Wenn du auf Vollformat dann A900 Schlecht sind sicher beide nicht. |
Dies Frage beschäftigt mich auch, habe z.Z die a700 möchte mich der Frage anschliessen...Kleinbildformat versus C Format
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Eine Vollformat Sensor kann jedes Bild einer APS-C Sensor machen - umgekehrt nicht. Was erwartest du mehr gewinn von einer 99er ? oder 900er ? Dann kann dir schnell geholfen werden. |
Naja das mit Geld sparen bei Objektiven ist so ne Sache .. kommt drauf an was man dann an Objektiven haben will :)
Aber generell ist das eine eine Kamera mit APS-C Sensor und das andere ne Vollformatkamera ... Von dem Technichen Stand ist die 77 in ein paar Punkten einfach moderner, aber das ist vermutlich schon jedem klar der sich ein bischen mit dem System auskennt. SLT ist halt etwas anderes ein Spiegel .... also ständiges focussieren usw. die 99 wird dann halt auch auf einem höheren Stand sein wie die 900 .... tjo und nu kommts drauf an was man will :D |
Ich sollte wohl vorausschicken, dass ich in Sachen Fotografie noch ein Laie bin. Für mich würde es auf die Bildqualität ankommen, Schwerpunkt Architektur und Landschaft. Man sehe mir bitte meine Unwissenheit etwas nach, bis vor kurzem war ich noch Schüler und hatte keine Gelegenheit, mich grundlegend mit allen Einzelheiten auseinanderzusetzen.
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Schau dir dafür mal die Hasselblad H4D-200MS näher an. :) |
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Natürlich ist die A900 besser, der Vorteil des großen Sensors liegt allerdings in erster Linie im besseren Rauschverhalten. Bei Landschaft und Architektur wird man aber eh ein Stativ benutzen, wenn man die optimale Qualität herausholen will, d.h. man kann problemlos mit längeren Belichtungszeiten und dem niedrigsten ISO-Wert arbeiten. Und da geht die A77 bis ISO 50 runter, die A900 aber nur bis ISO 100, also insgesamt Gleichstand. Da würde ich dann schon das aktuellere Modell bevorzugen. Bei Available Light aus der Hand mit hohen ISO-Werten z.B. sähe die Sache anders aus, da gibt es zur Zeit noch keine wirkliche Alternative zur A900. |
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Bei höheren ISOs (800 bis 1600) ist die A900 dem 24MP APS Chip dann aber recht deutlich überlegen. viele Grüße aidualk |
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Dann sollte er die Möglichkeiten der A77 erst mal aussschöpfen (lernen) und sich gutes verzeichnungsarmes Weitwinkel- Glas dafür zulegen, welches im Zweifelsfall auch an Vollformat funktoniert. Diese Investition ist - gerade für Architekturfotografie - deutlich gravierender. |
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Zum Trost: Man bleibt sein Leben lang ein Schüler, in gewisser Weise =) Zum Thema: Bevor du nicht die Abgrenzung zwischen diesen beiden Kameras verstehst, lass dein Geld lieber erstmal bei dir. :top: |
Also mein Plan war eigentlich, mir vom Erlös meiner A77 (und einer Zusatzinvestition) die A99 zu holen. Jetzt spekuliere darauf, dass dann die A900 noch günstiger zu haben sein sollte.
Aber ich muss zugeben, am besten gefiel mir doch die hier erwähnte Hasselblad ;) Es ist doch stark anzunehmen, dass ein Vollformatsensor bei der Bildqualität bzgl der Detailgenauigkeit doch noch einmal einen Unterschied machen dürfte, zumal wenn wir an Aufnahmen in der Natur oder Städtepanoramen denken. |
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Wichtig is aufm Bild! ;)
Das Ergebnis zählt, wie so ein Sensor aufgebaut ist, eher nicht. Mich zumindest. :cool: |
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Ich würde eher mit zwei unterschiedlichen Sensorformate arbeiten, die A77 behalten und
überlegen, ob A900 oder A99 als Ergänzung passt. Bei z.Bsp. Tilt/Shift in der Architektur hat man beim Schneider-Kreuznach 50mm an Aps-C den Grösseren T/S Bereich, dafür 75 mm. So gibt es noch weitere Beispiele, wo man die Eigenschaften der unterschiedlichen Sensorgrössen gezielt einsetzten kann. Für ein Kugelpanorama genügt ein Fischauge, zBsp. das Walimex 8mm, rasiert für die A900 (ein 3-Tagebart würde bei den ff-Damen zusätzlich vignettieren). Gruss, frank |
Vielleicht wär es doch mal eher an den Tag gebracht zu erwähnen mit welcher Optik der "Schüler" fotografiert ?
Wenn jetzt die Kitoptik kommt oder ein Tamron 10-24 dann wissen wir ja Bescheid wo der Weg hinführt. |
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Neee, diesen Smiley brauchst du nicht. Und der Preis ist nur der für den Body. :) Dieser Vorschlag ist durchaus ernst gemeint wenn Architekturfotografie das Ziel ist und bewegt sich hierfür eher noch auf dem unteren Level. Du brauchst dann aber noch ein paar Objektive die Tilt/ Shift-fähig sein sollten. Und natürlich einen T/S-Adapter. Eine Gesamtausrüstung für (über) 100.000EUR ist in diesem Genre nichts ungewöhnliches. |
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Das du meinst das ich keine Gebäude vernünftig ohne dieses Equipment fotografieren kann ? |
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Vielleicht sollte dem TO lieber ein vernünftiges Objektiv als eine Vollformatkamera ans Herz gelegt werden.
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Siehe Beitrag #13 :top: |
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Allein ein Blick in den Bereich Architektur unserer Galerie zeigt, dass es auch mit weitaus kleineren Summen möglich ist sehr gute Architekturfotos zu machen. |
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Ob dies aber bei Ausbelichtung auf A3 oder grösser noch "lupentauglich" ist? Diesen Anspruch hat Architekturfotografie nämlich durchaus. |
Um mal ein-zwei andere Aspekte aufzuzeigen: bei Architektur kann es durchaus mal zu eher ungewöhnlichen Perspektiven und Kamerahaltungen kommen. Hier könnte das Schwenkdisplay mit LV der A77 von Vorteil sein. Die elektronische Wasserwaage ebenfalls (wenn es gar keine andere Orientierungsmöglichkeit gibt IMO durchaus nützlich).
Auf den anstrengenden Glaubenskrieg VF vs. APS-C (und darauf läuft es ja mal wieder hinaus, was bei der Frage und dem Einsatzzweck aber auch klar ist), bzw. die Sensordiskussion will ich mich hier eigentlich gar nicht so sehr einlassen, nur so viel: zumindest für Architektur wird ein gutes WW Objektiv Pflicht sein (bei der Landschaft kommt es darauf an - Landschaft bedeutet nicht zwingend WW. Architektur zwar auch nicht, aber hier behaupte ich mal geht es noch weniger ohne WW). Schau halt mal, was es da für APS-C und was es für's VF gibt, wie die Qualitäten und die Kosten so gelagert sind. Und ansonsten weiß ich nicht so recht, was überhaupt für eine andere Kamera sprechen sollte, wenn bereits eine gute und aktuelle vorhanden ist. Aber vielleicht gibt es ja etwas, das du vermisst oder was du meinst das mit einer anderen Kamera besser geht - wenn ja, was wäre das? Die Auflösung wurde genannt, hier verweise ich mal auf review Seiten, die 1:1 Vergleiche mehrerer Kameramodelle erlauben (wenn auch nicht mit den gewünschten sujets), z.B. www.dpreview.com oder www.imaging-resource.com |
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Für Landschaftsfotografie eignet sich o.g. Objektiv ebenfalls hervorragend, auch dafür gibt es genügend Beispiele in unserer Galerie. Ein SAL-1635cz bekommst du neu ab 1.700 Euro (gebraucht ca. 1400) und ein gutes Stativ mit entsprechendem Stativkopf solltest du für 400-500 Euro bekommen. Dann noch ein Polfilter für 100 Euro dazu, das macht somit in Summe gut 2.300 Euro. Du sparst also locker mal 97.700 Euro ein. Die Bilder kannst du anschließend getrost auf A3 vergrößern lassen und wenn du magst sogar noch ein kleines Stückchen größer. ;) Damit spielst du zwar noch nicht in der Oberliga wie unser screwdriver mit, kannst dich im Forum aber absolut sehen lassen und viele User werden dich bewundern. ;) |
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Übrigens schon einmal vielen Dank für die Antworten! |
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Die Suchfunktion hilft hier weiter, ich habe im Forum auch schon Stimmen gelesen, die über eine zweite A900 als Ersatzteillager nachdachten, für den Fall, dass die erste repariert werden muss und Geisler die benötigten Teile nicht mehr beschaffen kann. Zitat:
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Know your Equipment! Besser, Du beschäftigst Dich mit der Qualität von Stativen, Graufiltern und was man sonst noch so rund um die Kamera braucht. Viel Glück. |
Oh mei, Oh mei... eine Kamera ist immer nur so gut wie es der Fotograf hinter der Kamera zu nutzen versteht.
Du schreibst ja selbst das du noch ein ziemlicher Laie bist, was versprichst du dir von einer A900 bzw. Vollformat ? Vermutlich ganz einfach bessere Bilder, aber so einfach ist Fotografie nun mal nicht. Die A900 ist eine völlig anders ausgerichtete Kamera, ziemlich puristisch mit einem exzellenten optischen Sucher und ohne den ganzen Schnickschack der A77, getrimmt auf maximale Bildqualität bei Low ISO. Für Anfänger meiner Meinung nach eher ungeeignet. Nicht umsonst gibt es eine Einteilung in unterschiedliche Kameraklassen, weil beispielsweise Einsteigerkameras mit ihren Motivprogrammen Laien ohne Erfahrung damit durchaus unterstützen können. Bei eine A900 gibt es das nicht (und braucht sie meiner Meinung nach auch nicht). Gute Weitwinkelobjektive für das Vollformat sind außerdem keine billige Angelegenheit. Also bleibe bei deiner A77, investiere das Geld in gute Objektive und lerne die Qualitäten der Kamera zu nutzen. Gruß Roland |
Hallo,
ich wüprde erst mal mit der A77 udn dem 16-80 fotografieren. Für Architekturfotografie zu Dokmunetaionszekcen (Architekturstudium...) würd eich mal mich den Möglichkeiten von Tilt-Shift-Objektiven beschäftigen Hier mal reinlesen: http://www.schneiderkreuznach.com/pd...n_2,8_28_d.pdf Hans |
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Beschäftige dich mal mit Grundlegenden Fotografischen Begriffen. Das ist nicht böse gemeint. Wenn du den Führerschein grad gemacht hast brauchst du auch keinen Bentley fahren. Witzig gerade bei der Fotografie kaufen die Leute immer von Anfang an das teuerste vom teursten und dann wirds eh wieder verkauft. Andererseits gut für 2. Hand Käufe. Und glaube mir als Architekturstudenten wirst erst mal lernen müssen. Wennst noch neben bei arbeitest wirst du zum fotografieren recht wenig dazu kommen. Studium ist eine andere Welt als Schule! Versprochen! |
Also schön, ihr habt mich überzeugt. Dann werde ich mein Geld nochmal sparen und die A77 bleibt in der Kameratasche :) Die Groschen werde ich in Gold umtauschen und in der nächsten Rezession werden damit die Hasselblad-Bestände aufgekauft ;)
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Sieh doch mal zu, ob du nicht ein Praktikum bei einem ausgewiesenen Architektur-Fotografen machen kannst um mal richtig in die Materie reinzuschnuppern. Gasthörer in Grundkurs Physik - Optik- wäre auch keine schlechte Idee: http://www.ifp.uni-bremen.de/ryder/lv/gk/opt_print.pdf |
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