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Auflösung Prosumer <--> Film
Welche Auflösung bieten aktuelle 8 MP-Prosumer-Digitalkameras gegenüber herkömmlichem Film? Erreichen die Digicams bereits Filmqualität? Hat der Film dann noch Chancen?
Jeder rein auf Bilder ausgelegter Vergleich muss immer hinken, da beide Techniken nur allzu verschieden sind. Vor allem kommen die Vor- und Nachteile beider Verfahren dabei überhaupt nicht zum Tragen. Es geht hier also nur um einen schlichten Bildvergleich sehr unterschiedlicher Equipments mit all seinen Mängeln und Ansätzen zur Kritik. Trotzdem war es für mich interessant, wie weit sich aktuelle Prosumer-Digicams in der Bildqualität bereits gemausert haben. Digital: Minolta Dimage A2, 3264 x 2448, JPEG, Fine, ISO 64, Blende 5.6, Autofokus FFP, Kontrast +2, Sättigung +2, Schärfe hart, Weißabgleich AWB, Farbraum AdobeRGB, Fernauslöser. Analog: Leica R9, Apo-Macro-Elmarit-R 2.8/100, Blende 5.6, Fernauslöser, Fuji Velvia ISO 50, Filmscanner Nikon Super Coolscan 4000 ED (4000 dpi) ohne ICE. Gesamtbild: http://www.schulacc.de/Bilder/Vergle...gDigital-1.jpg Ausschnitt digital: http://www.schulacc.de/Bilder/A2-100mm-2.jpg Ausschnitt analog: http://www.schulacc.de/Bilder/Leica-100mm-2.jpg |
Guten Morgen WinSoft,
vielen Dank für ihre Arbeit, wie immer ein aussagekräftiger Vergleich :top: |
Hallo winsoft,
sehr intressant, was Sie uns da zeigen! Danke für die Mühe! Ich muß aber feststellen, das es für die Digitalen noch ein weiter Weg ist um mit den Analogen gleichzuziehen. Man sieht das deutlich an dem Schrift-Beispiel: digtal kann man so gut wie nicht lesen... Da ich mal gehört habe, das ein gutes Dia ca. 20.000 pixel enthält, wissen wir, was auf uns noch zukommt ;) |
Danke, Winsoft :!: Ein super Vergleich :top:
Da es von 8 MP bis 20 MP "nur" der Faktor 2,4 ist, wage ich mal den Gedanken, dass es die Pixel allein nicht sein werden. Der große Unterschied muss noch woanders begründet sein. Objektivleistung und Signalverarbeitung vermute ich und die Größe des Sensors/Films. |
Hallo Herr Winsoft !
Der gezeigte Vergleich ist ja auf den ersten Blick niederschmetternd für die Digitalen. Da aber viele Fotofreunde ihre Bilder am Rechner nachbearbeiten (viel mehr als zu Analogzeiten eine Dunkelkammer betrieben) Wäre es mal interessant, wie sieht der Vergleich zwischen : 1. Analog und keine Nacharbeit 2. Digital mit auf Nacharbeit ausgerichteten Kameraeinstellungen und im Rechner bearbeitet. Der Vergleich klingt zwar nach "Äpfel gegen Birnen" gibt aber nach meinem Ermessen die realen Möglichkeiten sehr vieler Leute wieder. Beim heutigen Mio.Pixel Wahn auf kleinsten Chips wäre es auch interessant einmal Vergleiche zwischen Chipgrößen bei gleicher Pixelzahl zu haben. Da ich keine Möglichkeit habe, solche Vergleiche durchzuführen (mangels Ausrüstung und Sachkunde), hoffe ich auf jemand (wie z.B. Sie) der dies mal untersucht Gruß HANS |
Hallo,
sieht es für die Digitalen besser aus, wenn man statt JPEG Fine die Option X-Fine nimmt? Sollte ja die Details verbessern. Grüße, Michael |
Ich meine, mal gelesen zu haben, das aufgrund der Tatsache, das der analoge Film nie vollkommen plan in der Kamera liegt von den "20 MPixeln" nur ca. 11-13 MP nutzbare übrigbleiben... Und da wären wir mit 8 MP in der Prosumer-Klasse doch schon nah dran...
katmai |
Re: Auflösung Prosumer <--> Film
Zitat:
sicher ist es richtig, immer mal diese Frage zu stellen, und sich anhand zweier Testaufmahmen zu vergewissern, wo die eigene Digitaltechnik steht. Aber aber, so ganz glücklich bin ich über den Vergleich nicht. Bei der Leica wird ein brutal scharf zeichnendes Makroobjektiv genommen, vermutlich eine Festbrennweite, und ein hervorragender 50-ISO-Film. Und der Scanner war bestimmt auch nicht von schlechten Eltern. Bei der Dimage muß hingegen mangels Wechselobjektiven das Superzoom antreten. Hm, da war der Ausgang vorher klar. Trotzdem wundert mich, daß bei Betrachtung der Pixel die Trennschärfe der Digitalaufname zu wünschen läßt. Ich habe nämlich schon schärfere Aufnahmen der Dimage gesehen. Wenn ich den Barcode im Detail betrachte, stelle ich nämlich fest, daß beim gescannten Dia zwei Pixelreihen zwischen den Strichen liegen. Gut. Bei der Digitalaufnahme müßten zwei Pixelreihen normalerweise auch reichen, um die auseinander liegenden Striche zu trennen. Man sollte allerdings nicht erwarten, daß eine oder zwei Pixelreihen immer ausreichen. Bei der geringsten Verschiebung kann sich der Spalt nämlich so über die Pixelreihen erstrecken, so daß Striche und Spalt zu einer grauen Masse verkommen. Ob das Raster der Pixel passend über der fotografierten Struktur liegt oder nicht, das ist manchmal geradezu Glückssache. Beim unregelmäßig verteilten Korn des Filmes ist es hingegen viel wahrscheinlicher, daß eine Trennung sichtbar wird. Nun also nochmal zurück zur Digitalaufnahme. Es kann sein, daß WinSoft einfach Pech mit dieser Aufnahme hatte. Es kann aber auch sein, daß sich ein klitzekleiner Fehler zwischen Aufbereitung und Präsentation eingeschlichen hat, der für das unbefriedigende Ergebnis sorgt. |
HoHoHo.....:))
das ist doch was...ich wuste es eigentlich immer schon....denn Scanns meiner großen Formate.... sehen eben immer noch "anders" aus.... egal ob man stundenlang in PS oder sonstwo nachbereitet! ....nur es interessiert ja offensichtlich "keinen" mehr:)) und...es wird noch sehr lange dauern...bis diese Leica-Ergebnisse getoppt werden! Mfg gpo |
Hallo WinSoft,
danke für den Vergleich, es war ja eigentlich zu erwarten. |
Hallo Hans,
das passiert, wenn Du im Web-Browser rückwärts springst, um Deine Eingaben zu prüfen oder zu ändern, und dann nochmal RETURN drückst. Benutze zum Korrigieren bitte nur die EDIT-Funktion. |
Hallo,
der Vergleich ist interessant. Man bedenke jedoch: Hier ist Toyota gegen Maybach angetreten. Ein guter Allround-Japaner gegen Deutsche Ingenieurskunst für die oberen 10.000. Trotzdem Danke Frank |
Eins darf man aber auch nicht außer acht lassen. Winsoft hat bei seinem Test auf "analoger" Seite natürlich hervorragendes Equipment eingesetzt. (Soll keine Kritik sein!!!). Ob der Test so eindeutig ausgefallen wäre, wenn statt der verwendeten Leica und des Objektivs ein qualitativ geringwertigeres "Prosumergut" verwendet worden wäre, das der A2 Preisklasse entspricht, ist spekulativ.
Überraschend finde ich das Ergebnis nicht. Die verwendeten Kameras erfüllen m.E. die Ansprüche, die an sie gestellt werden können. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und sooo gewaltig finde ich den Unterschied unter diesem Gesichtspunkt dann nicht mehr. Digital ist noch nicht am Ziel, holt aber auf. Danke für die anschaulichen Bilder! Gruß aus Duisburg Echidna |
Interessant wäre hier noch ein Vergleich mit einer DSLR, an der man dann auch ein vergleichbares Objektiv benutzen könnte oder ein Vergleich mit einer guten Kleinbildkamera mit vergleichbarem Superzoom-Objektiv.
Der Test zeigt denke ich schon die Grenzen der A2 auf, aber keinesfalls die Grenzen der Digitalphotographie an sich. Irgendwo hier im Forum habe ich gefunden, daß ISO64 unschärfere Bilder liefert als ISO100. Ist da eigentlich was dran? Dann wäre ein Vergleichsbild mit ISO100 natürlich hilfreich, obwohl es hier wohl keine Veränderung der Rangfolge geben würde. Ob die A2 jetzt allerdings ein Toyota ist oder vielleicht doch ein Saab oder BMW will ich mal nicht kommentieren ... ;) |
an dieser stelle kann ich wie immer nur ausdrücklich auf diesen link und die weiterführenden links auf dieser seite verweisen:
http://www.uni-mainz.de/~sprec000/Digicam2.html und http://www.uni-mainz.de/~sprec000/Digicam4.html |
Zitat:
Leica R9, Maybach = Deutschland daher der Vergleich. :cool: Mehr möchte ich dazu wohl nicht schreiben, sonst sind wir a.s.a.p. im Cafe und da gehört WinSofts vergleich nicht hin. Frank |
Schön anschaulicher Vergleich, danke WinSoft!
Man sieht, daß die Digitalkamera noch einiges aufzuholen hat... (gemeint ist die A2). Mich würde ja auch mal ein aussagekräftiger Vergleich (Testbilder) der Bildauflösung der A2 bei 8MP-und 5MP-Einstellung interessieren. Am besten dazu noch das gleiche Testbild mit der A1 und einer D7/i/Hi... Tom |
Zitat:
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Zitat:
Gruß Ernst Meine Galerie |
Zitat:
B.T.W.: Interessant sind solche Vergleiche, wenn man vor der Wahl steht, mit dem zur Verfügung stehenden Geld etwas neues oder etwas gebrauchtes zu kaufen. Beim Auto zum Beispiel einen neuen Toyota für 25.000 Euro oder eine mehrere Jahre alten Mercedes für ebenfalls 25.000 Euro. Bei Cams eine neue A2 oder eine gebrauchte z.B. Leica. Gut, WinSoft Hardware ist wohl neu, aber der Vergleich regt doch zum überlegen an. Frank |
Hi Frank-
Zitat:
derjenige, dem diese Prosumers halt nicht ausreichen wird sich sowie so nach einer DLSR umsehen........aber ich würde für eine Entscheidung PRO/CONTRA Prosumer nicht meine Zeissobjektive heranziehen......und hier hinkt m.E. dieser Vergleich......... Gruß Ernst Meine Galerie |
Zitat:
zurück zum Auto: Wenn Du 25 TSD Euro in einen neuen Wagen investierst, kriegst Du einen normalen Wagen mit normalem Motor, hier unser 28-200mm Objektiv. Kaufst Du für den gleichen Kurs einen höherwertigen Gebrauchten mit sehr gutem Motor, hier Leika-Objektiv, kannst Du vergleichen, und zwar über den Preis. Das Leica-Objektiv ist zwar gebraucht, dem KM-Objektiv dennoch um längen überlegen, zumindest was reine Leistungsdaten anbelangt. Nun musst Du selbst entscheiden: neu und normal oder alt und top. Natürlich kann man Folgekosten usw. mitberücksichtigen, aber das lassen wir mal aussen vor. Frank P.S.: Ich selbst fahre Neu und Normal. Auch beim Auto. |
Zitat:
Tom PS: Im Allgemeinen halte ich nicht viel von Verallgemeinerungen... ;-) |
Den Vergleich an sich finde ich sehr interessant.
Aber die Qualitätsunterschiede werden wohl erst bei 100% - Ansichten am Bildschirm oder großformatigen Abzügen/Ausbelichtungen sichtbar. Wenn ich nun meine Bilder normalerweise im Format 10x13 oder 10x15 (oder selten auch mal etwas großer) ausbelichten lasse, werde ich wohl von den Unterschieden nicht viel merken. Somit reicht für meine Ansprüche in Sachen Auflösung/Bildqualität meine D7i völlig. Dafür ist sie handlicher und günstiger als die hier zum Vergleich angetretene Leica. Deshalb finde ich solche Vergleiche zwar interessant, aber für den "normalen" Hobby-Fotografen ziemlich irrelevant. |
Zitat:
So kann man erkennen, was technisch möglich ist und wie weit diese Digitalkamera davon noch entfernt ist (ist nicht abwertend gemeint). Tom |
Nein. Ich bin mit dem Beispiel von WinSoft nicht zufrieden. Ich bitte um Entschuldigung,
aber da muß ich unserem Meister mal reinpfuschen ;) Um dem Auflösungsvermögen der Dimage (im meinem Fall sogar mit dem B-300-Telekonverter von Olympus drauf) mal auf den Zahn zu fühlen habe ich neulich eine Testreihe aufgenommen. Die Brennweite war 200*1,7=340 mm. Ziel war ein ca. 50 cm langes Stromkabel an einer Verteilerdose auf dem Dach eines Hochhauses, das etwa 300, 400 oder gar 500 m weit weg ist. Die Aufnahmen entstanden schon fast im Gegenlicht, also unter schwierigen Bedingungen. Außerdem bitte ich zu berücksichtigen, daß eine Vorsatzlinse wie der Telekonverter B-300 die Abbildung ja nicht gerade verbessert. Hier sind erstmal alle 9 Original-Ausschnitte in normaler voller Auflösung: http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../anx.thumb.jpg http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../any.thumb.jpg http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../anz.thumb.jpg http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../aoa.thumb.jpg http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../aob.thumb.jpg http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../aoc.thumb.jpg http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../aod.thumb.jpg http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../aoe.thumb.jpg http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../aof.thumb.jpg Hier sind ersten 5 Ausschnitte skalierend vergrößert, wobei nur die Blende variiert wurde: http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../ano.thumb.gif http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../anp.thumb.gif http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../anq.thumb.gif http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../anr.thumb.gif http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../ans.thumb.gif <== Blende 5.6 ==> <== Blende 8.0 ==> <== Blende 9.0 ==> <== Blende 10 ==> <== Blende 11 ==> Und hier folgen die letzten 4 skalierend vergrößerten Ausschnitte, wobei hier am Fokus gespielt wurde: http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../ant.thumb.gif http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../anu.thumb.gif http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../anv.thumb.gif http://www.d7userforum.de/phpBB2/mod.../anw.thumb.gif <== Fokus 30 m ==> <== Fokus 40 m ==> <== unendlich A ==> <== unendlich B ==> Diese Beispiele zeigen, was ich zuvor schon ausdrücken wollte. Wenn man sich der Auflösungsgrenze des CCD-Chips nähert, d.h. einer Pixelreihe, dann kann man verschiedene interessante Beobachtungen machen ... Ich bin von den Ergebnissen übrigens positiv beeindruckt. Es ist nur unheimlich wichtig, sich beim Belichten und beim Fokussieren wirklich Mühe zu geben. Seht mal, wie schlecht das Ergebnis ist, wenn ich manuell einfach auf unendlich stelle. (siehe unendlich B) Wenn die Anzeige dagegen gerade auf unendlich springt, ist die Schärfe noch einigermaßen gut (unendlich A) |
also entweder ich hab was übersehen oder überlesen, denn: Die Unterschiede oder Qualitätsmängel im digitalen Bild sehen für mich ganz nach jpg-Artefakten aus, ist ja auch in JPG aufgenommen.
Dasselbe in RAW, Herr Winsoft? Beste Grüsse, Bjoern |
Re: Auflösung Prosumer <--> Film
Zitat:
2) Das Leica Apo-Macro-Elmarit-R 2.8/100 ist eine Festbrennweite. Zoom-Objektive aus dem Analogbereich besitze ich nicht. 3) Wo haben Sie schon schärfere Aufnahmen der A2 gesehen? Von diesem Motiv, aus dieser Entfernung, mit dieser Brennweite? Können Sie das ohne Beweis und ohne Vergleiche einfach so behaupten? Sehen Sie sich doch mal das Gesamtbild an! Es ist das unbearbeitete Foto der A2 und doch recht ansehnlich scharf, oder? 4) Wie können Sie erkennen, dass im Barcode des gescannten Dias zwischen den Strichen genau 2 Pixelreihen liegen? Da bin ich überfordert! 5) Wieso hatte ich Pech mit der Aufnahme? Wissen Sie denn nicht, dass ich immer viele Reihenaufnahmen mache und aus diesen das beste Foto herausfische? 6) Welche Fehler sollten sich denn eingeschlichen haben? Ich kann nicht mehr tun, als das unbearbeitete Bild des "besten" Fotos der Reihen ohne irgendwelche "Aufbereitung" hier einzustellen. Bei gescannten Dia können auf dem langen Bearbeitungsweg (Planlage in Kamera und Scanner, Fokus von Kamera und Scanner. Entwicklungsfehler) wesentlich mehr Fehler auuftreten als bei einer Digitalkamera! Hallo bjoern, RAW kommt erst ab Donnerstag, wenn der jüngste Film entwickelt und zum Vergleich eingescannt ist. Dann wird's bei 300 mm und satten 5 bis 6 m Distanz im ruhigen Zimmer ohne Luftturbulenzen und ab schwerem Stativ interessant... |
Zitat:
Du erhälst heute noch Urleicas die in ihrer Abbildungsqualität nichts aber auch nichts eingebüßt haben- dass es heute natürlich Qualitätsunterschiede zu den ursprünglichen Gläsern gibt ist aufgrund der techn. Möglichkeiten nicht von der Hand zu weisen........ und den Kauf eines NEUEN oder GEBRAUCHTEN Autos als Vergleich zum Alter und der Langlebigkeit opotischer Gläser heranzuziehen kannst ja wohl nicht im Ernst meinen- :roll: Gruß Ernst Meine Galerie |
Zitat:
- Leica R9: 08.2004 (Nachfolger der R3-R4-R5-R7-R8, seit etwa 1970) - Apo-Macro-Elmarit-R: 11.1988 - Nikon Super Coolscan 4000 ED: 11.2001 - Fuji Velvia ISO 50: 06.1999 verfallen... (im Tiefkühlschrank gelagert) - Minolta Dimage A2: 02.2004 - Älteste, noch benutzte Leitz-Artikel: 05.1960 |
Nachtrag:
ich glaube ja auch nicht, daß meine Dimage A2 bei 100 mm jemals einer Leica mit Apo-Macro-Elmarit-R und Fuji Velvia ISO 50-Film das Wasser reichen kann. Nö, das kann keiner erwarten. Vielleicht kann es das beste Macro von Canon auf einer 1Ds aber schon ... Oben habe ich vielmehr aufzeigen wollen, daß ein Strich in der Größe der Auflösungsgrenze des Chips (1 Pixelreihe) nur unter günstigen Umständen auch wirklich genau eine Pixelreihe breit ist; oft beeinflußt er aber etwas mehr Pixel als nur eine Reihe. Das finde ich im Prinzip ganz normal. Trotzdem wird man natürlich mit jeder Digitalkamera danach streben, feinste Strukturen in Pixelbreite aufgelöst zu bekommen. Wie findet Ihr die Beispiel-Aufnahmen des Antennen- oder Stromkabels ? |
@Ernst
Ich weiss, das Leicas sehr langlebig sind. Ich will nur zeigen, das dieser Apfel-Birnen-Vergleich von WinSoft auch eine Berechtigung hat. Ich selbst habe eine Minox aus den 60ern, die funzt 1a. Es gibt noch Leicas Baujahr 2004, wenn schon niemand mehr an die A2 denkt. Es hat übrigens mal den Vergleich VW Polo und Mercedes 560 SEC gegeben. Der Polo neu für 20.000 DM, der 560er einige Jahre alt, auch 20.000 DM. Da ist es dann die pers. Vorliebe. was krieg ich für mein Geld. Kleinwagen, aber Neu oder Statussymbol mit allem erdenklichen Luxus mit den Risiken eines Gebrauchtfahrzeuges (Verschleiss etc.). Mehr will ich nicht sagen. @WinSoft So genau wollte ich es nicht wissen, trotzdem Danke. Frank |
Zitat:
Man kann so einen Vergleich natürlich machen, aber die Aussagekraft ist doch sehr eingeschränkt. |
Zitat:
Gruß Ernst Meine Galerie |
Re: Auflösung Prosumer <--> Film
Zitat:
herzlichen Dank für Ihren Test, er paßt auch in Digitalkamera.de wie die Faust aufs Auge nach den hitzigen Diskussionen Film/Digital. Wieder mal ist es Ihre Zeit und Ihr Aufwand von dem ich profitieren kann. Ich hätte aber trotzdem noch eine Anregung wenn Sie noch weitere Tests durchführen. Könnten Sie als Fotoobjekt etwas verwenden was jedem in identischer Form zugänglich ist (z.B. Geldschein, Cola-Flasche...), dann könnten auch andere User mit solchen Test ihre Ausrüstung überprüfen. Vielen Dank Lothman |
So, nachdem hier viel über Obst geredet wird, geb ich auch mal meinen Senf dazu. :)
Rein theoretisch gesehen ist die Analogfotographie der Digitalfotografie überlegen. Ein guter Farbfilm schafft unter optimalen Umständen eine Auflösung von 100 lpmm (ich hoff, die Zahl stimmt). Das ergibt dann irgendwas um die 12 Megapixel aufwärts (wer Lust hat, kann das jetzt ganz genau berechnen ;) ). Soweit zur Theorie. In der Praxis schaut das ganze nicht ganz so aus. Ich denke, es kann nicht sichergestellt werden, dass der Film 100%ig in der Kamera auf der Rückwand aufliegt, somit ist ein Schärfeverlust schon einmal vorprogrammiert. Der Film muss dann noch vom entwickelt werden. Danach folgt das Belichten auf das Fotopapier. Dies sind 2 unnötige Fehlerfaktoren, die einen erheblichen Qualitätsverlust mit sich bringen können. Das Belichten auf Fotopapier spar ich mir, unschärfere Ergebnisse liefert mein R800 auch nicht. So, um jetzt ein praktisches Beispiel zu bringen: Mein Vater hat eine Minolta 505si (Spiegelreflex). Mit solch einem Objektiv, was meine A1 drauf hat, hätte sie damals genauso viel gekostet, wie ich später für meine A1 bezahlt habe. Was ich eigentlich sagen möchte, seitdem ich die A1 habe, liegt die 505si nur noch im Kasten und wartet darauf, dass sie irgendwann wieder verwendet wird. Momentan schaut es aber aus, dass dieser Zeitpunkt in weiter Ferne liegt. |
Merci
Als Autor der hier auch zitierten Seiten:
http://www.uni-mainz.de/~sprec000/Digicam2.html und http://www.uni-mainz.de/~sprec000/Digicam4.html kann ich Winsoft zu seinem Equipment und dem verwendeten Labor nur beglückwünschen. Entscheidend ist der Vergleich der beiden Ausschnittbilder (wer Winsoft kennt weiß das er sehr profunde Tests liefert) . Und der Unterschied ist wirklich enorm! Ich würde den auf "doppelt so gut" quantifizieren. Das kommt zu einem Teil durch die JPG-Kompression bei der A2. Aber selbst im Vergleich zu einer 1Ds (11 MPixel, hab einige Prints hier liegen) wird der 50 ASA Film knapp gewinnen. Nur ist der Workflow analog dermassen zeitaufwändig das es viele genau so eben nicht machen... die präzise Arbeit ist aber notwendig um genau diesen Qualitätsvorteil zu erhalten! Die angesprochenen Filmplanlageprobleme stellen sich beim Kleinbild meist nicht (erst recht nicht bei einer R9). Bei Mittelformatkameras ist das aber sehr wohl ein Faktor, aus diesem Grunde verwenden Puristen Vakuumrückwände. MfG, Christoph |
Hallo!
Mit interesse habe ich die Diskussion bis hierher verfolgt, habe aber mit dem Vergleich gewisse Probleme. Da die wenigsten der A2-Kritiker haben wohl je eine Leica mit Festbrennweite in der Hand gehabt oder damit sogar fotografiert haben, ist für mich der Vergleich zwar interessant, aber nicht praxistauglich. Zuerst würde mich ein Vergleich interessieren zwischen einer "normalen" Analog-SLR mit "normalem" ISO-100-Film und mit "normalem" Superzoom (28-200, meinetwegen auch ein 70-200er, aber halt in einer Preisklasse, die der normalsterbliche SLR-Hobbyfotograf sich leisten kann) und der Spitzenausrüstung, die Winsoft verwendet. Da könnte man dann die Ergebnisse der A2 dagegen halten. Ich bin mir ziemlich sicher, daß der Unterschied zwischen der A2 und der Standard-Analog-SLR nur minimal ist. Sicher ist schon beim Vergleich einer Leica-Festbrennweite und einem "nomalem" Superzom mit dem erwähnten - nicht gerade alltäglichen - Fuji-Film ein riesen Unterschied zu bemerken. Vielleicht findet sich ja in der Nähe von Winsoft jemand, der für solche Tests mal seine Analoge SLR zur Verfügung stellt? Peter |
Zitat:
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@newdimage
Das wäre aber sehr schade, wenn man sich als Vegetarier ausserhalb des eigenen Esszimmers nicht über Obst unterhalten sollte, bloss weil ein Fleischesser zuhören könnte. |
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