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Wie schärft Ihr Eure Bilder?
Die Meisten sicherlich mit der USM Methode, die meistgenutzte Methode also.
Im CT Sonderheft wird die Methode Deconvolution unter die Lupe genommen. Habe nie etwas über diese Methode gelesen, obwohl sie ein alter Hut ist. Hat sich wohl nicht durchgesetzt, eventuell wegen umständlicher Bedienung? Sie soll in Photoshops"Selektiv Schärfen" enthalten sein, sowie in Raw Therapee als Alternative zu USM. Auch Image Analizer soll sie benutzen ,sowie Focus Magic in beiden Variationen. Hat Jemand hier schon mal die RL Deconvolutins Methode ausprobiert, und wenn ja,mit welchem Ergebnis? Beste Grüße Ernst-Dieter. die Forumssuche hat kaum etwas ergeben. |
ich lass sie im Lightroom bei Export entweder für den Bildschirm oder für den Druck schärfen je nachdem was mit dem Foto gemacht wird ;)
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Focus Magic ist ganz gut. Nicht nur dass es gut schärft, es gleicht auch kleine Fokusungenauigkeiten gut aus. Geht notfalls auch für leichte Verwacklungen. M.E. ein Tool das bei jedem im Werkzeugkasten sein sollte.
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Ich verwende RL Deconvolution manchmal in RawTherapee.
Der Unterschied zu USM ist stark vom Ausgangsbild abhängig, reicht von 'kein Unterschied sichtbar' bis 'feiner geschärft, mehr Details sichtbar'. Allerdings ist es auf meinem Komputer recht 'langatmiger' gegenüber USM. Gruß: Joachim |
Meistens nur in Lightroom. Wenn ich doch mal in Photoshop schärfe, dann mit der Highpass-Methode. USM verwende ich garnicht.
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Ob das Plug in mit PSE klappt weiß ich nicht! Ernst-Dieter |
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Der Sharpener von Nik scheint die beste Qualität zu bieten! Aber sehr teuer!:flop: Ernst-Dieter |
Je nach Ausgabeformat und -medium, liefern meines Erachtens nach Focal Blade und PhotoKitSharpener sehr gute Ergebnisse.
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Ich nehm den Sharpener von Nik und bin super zufrieden
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ööhhm - Entschuldigung wenn ich doof frage oder mich oute:
Meine Bilder sind alle bei Aperture und da gibt es ein Schärfen, das ich aber so gut wie nie benutze. Ich habe mir darüber noch gar keine Gedanken gemacht. Sollte ich das? Gibt es ein paar Hinweise irgendwo dazu, dass ich auch weiß wovon Ihr redet? |
Es gibt bei Aperture eine ganze Reihe von Schärfetools. Die Anpassung "Schärfe" ist veraltet und nur noch aus Gründen der Rückwärts-Kompatibilität dabei. Das neue bessere Tool ist "Kanten schärfen" und entspricht einem Unscharf Maskieren. Außerdem gibt es den Schärfepinsel, mit welchem man graduell an einzelnen Stellen mehr Schärfe anbringen kann. Mit der Anpassung "Definition" kann man den lokalen Kontrast erhöhen, was ebenfalls den Schärfeeindruck eines Fotos beeinflussen kann. Technisch dürfte das wohl ein USM mit sehr großen Radien sein. Zuguterletzt gibt es noch die Schärfeeinstellungen im RAW-Finetuning - dabei handelt es sich um ein "Vorschärfen" der Rohdaten, falls diese etwas Weich ausfallen. Wenn Bilder zur Verwendung verkleinert werden, dann verlieren sie durch die Herunterskalierung ebenfalls oft an Schärfe; da ist es auch üblich noch nachzuschärfen.
Unabhängig von Aperture: Hochpass-Schärfen und USM ist im Prinzip das gleiche. Letzteres ist gewissermaßen die in ein fertiges Werkzeug verbackene Variante. Spätestens seit man USM auch nichtdestruktiv und kanalspezifisch und mittels Masken anwenden kann, ist der Zusatznutzen des Hochpass-Schärfens nicht mehr so hoch. Trotzdem sieht man in der Hochpassebene eben sehr schön, welche Partien besonders verstärkt werden. |
Irgend wo habe ich gelesen, dass FocusMagic die Exifs killt.
- Ist dem tatsächlich so? - Gibt es einen gravierenden Unterschied zw. StandAlone u. PlugIn? |
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bydey |
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Ernst-Dieter |
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Jetzt kann ich's auch bestätigen (Testversion): - StandAlone = Exifs weg - PlugIn PSE9* = Exifs bleiben erhalten (* funktioniert tadellos) |
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Ernst-Dieter |
Ich muss gestehen, dass ich bewusst kein Bild mehr nachgeschärft habe, seit ich das Dia scannen aufgegeben habe.
Implizit habe ich im Rahmen der DXO Objektivkorrektur eine kleine Schärfekorrektur enthalten. Das reicht. Zu viele Digitalbilder wirken künstlich infolge des Schärfens, auch wenn sie frei von Schärfungsartefakten sind, sowas mag ich nicht und sowas mach ich nicht. |
Hallo,
ich schärfe meist leicht mit Unscharfmake, Gaussfilter oder Hochpass. Gelegentlich iteratives Gaus oder iteratives PSF. Dekonvulsion eher seltener. Kommt immer auf die Vorlage an. Gruß Wolfgang |
Muss mich hierzu nochmal melden, weil ich dank Eures Tips mir die tools in Aperture angesehen habe. Es ist wohl alles da, was hierzu erwähnt wurde. Dennoch passt das nicht in meinen Arbeitsablauf: Ich habe ein Bild in Raw, das ich verarbeite und dann je nach Verwendungszweck in unterschiedlichen Größen speichern will. Die Größe stelle ich beim Exportieren ein, aber das Schärfen müsste ich vorher machen. Sollte insbesondere bei kleinerem Endprodukt stärker geschärft werden, dann würde sich das auf alle nachfolgenden Versionen auswirken oder?
Kann ich meinem Aperture beibringen, dass es nur für den jeweiligen Export das Bild schärft und in der Mediathek unangetastet lässt? Bin etwas verwirrt. Allerdings habe ich Papierabzüge machen lassen, die deutlich unschärfer aussehen als mein Original am Bildschirm. Muss mich wohl doch mal intensiver damit auseinandersetzen. Vielleicht kann es mir ja jemand erklären. Interessant wären dabei auch die Parameter, die einzustellen wären, bzw. wie ich das Schräfen den kontrollieren kann, wenn es im Vollbild noch nicht auffällt, sondern erst beim export. |
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@an-my
An und für sich ist die Anpassung "Kanten schärfen" adaptiv zur Exportgröße. Allerdings kriegt man so natürlich kein so pixelgenaues Resultat, wie wenn man in der Zielgröße selbst nachschärft. Wenn ich Bilder ausbelichten oder drucken lasse, dann schärfe ich üblicherweise vorher in der 50%-Darstellung. Früher habe ich bei 100% geschärft und im Nachhinein noch mit PhotoLine pixelgenau per USM nachgeschärft. Mittlerweile reicht es jedoch auch einfach so. Wer wirklich viel Bilder in physisch ausgibt und dabei auch sehr unterschiedliche Größen, der wird mit Spezialtools bessere Ergebnisse erzielen oder zumindest leichter zum Ziel gelangen. |
Ich muss sagen, dass ich meine Bilder ziemlich oft mit Photoshop bearbeite. So kann man diese noch deutlich "besser" machen. Einige sagen, sie würden es nie machen. Ist halt Geschmackssache !
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Ein altes Thema noch einmal aufgeschnappt!
Der Imageanalyzer 1.34 bietet die Möglichkeit Bilder per Deconvolution zu restaurieren, benutzt Jemand das Programm noch als zusätzliches Programm? Ernst-Dieter |
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