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Shooty 25.11.2010 23:17

Das perfekte Einbeinstativ!
 
Nach der interessanten Diskussion über das perfekte Reisestativ würde mich nun (und diesmal wirklich ohne Kaufabsicht und irgendwie in verführung zu geraten!) das Perfekte Einbein Stativ interessieren ;)

Ich werfe mal etwas in den Ring:

Als "Standfuß" den Monostat Fuß (obwohl er ja eigendlich seperat nichtmehr zu bekommen ist)
Das Manfrotto 685B als Stativ wegen seines "Handgriffs" mit dem man das Stativ schnell ohne Klemmung oder schraubung in der Höhe verstellen kann.

Und als Kopf den Manfrotto Action-Griff 322RC2
um schnell von hoch auf Querformat wechseln zu können.

Was meint ihr zu der Kombi?
Was würdet ihr als das beste vom besten sehn? ;)

Ellersiek 26.11.2010 00:16

Was das Stativ angeht kann ich dir nur zustimmen, aber sollte man drei Nachteile nicht verschweigen:
  • Nicht gerade das preiswerteste unter den Einbeinen (muss man halt ein bisschen länger sparen)
  • Das relativ absolut lange Packmaß: 76 cm ohne Kopf
  • Die Beine sind nicht gegen Verdrehen gesichert. Das ist jetzt nicht wirklich ein Problem im normalen Einsatz. Aber ich habe es letzens dazu genutzt um aus einer Menschenmenge über sie hinweg zu fotografieren. Dazu habe ich das Stativ weit nach oben gehalten (also am unteren Ende festgehalten) und die Kamera per Fernauslöser ausgelöst. Dabei kann sich, wenn man das ganze etwas schief hält, die Kamera (bzw. die Stativbeinelemente) drehen

Ich darf es seit zwei Monaten mein eigen nennen und bin begeistert, bin mir aber noch nicht sicher, welchen für welchen Kopf ich mich entscheiden werde.

Gruß
Ralf

der_knipser 26.11.2010 01:07

Ob es das "perfekte Einbein" gibt? Ich glaube, das kommt auf den Einsatzzweck an. Dein Vorschlag würde sehr gut zu meinen Bedürfnissen passen. Den Fuß und den Kopf habe ich ja, nur das Rohr dazwischen ist ein 69 cm langes 681B. Das ist beim Ein- und Ausfahren nicht so schnell, aber eigentlich auch schnell genug.
Würde ich viel reisen, dann wäre mein Einbein sicher leichter und kleiner.
Auf jeden Fall wäre es für mich ein gutes Stück besser, wenn man damit echte Langzeitbelichtungen machen kann, ohne auf eine Anlehnkante angewiesen zu sein.

Shooty 26.11.2010 08:19

Naja ich weis auch nicht was daran wahr ist aber ich hab gelesen und gehört das das 685B gerne mal kaputt gehen soll wenns z.b. dreck ins getriebe bekommt ^^

Ich frag mich aber sowiso ob Einbeinstative als Alu oder Carbon irgend einen weiteren Vorteil haben auser das sie leichter sind. Schwingungen spielen da ja nun nicht wirklich solch eine große Rolle. .... oder irre ich mich da?

frame 26.11.2010 10:50

Zitat:

Zitat von Shooty (Beitrag 1108445)
Ich frag mich aber sowiso ob Einbeinstative als Alu oder Carbon irgend einen weiteren Vorteil haben auser das sie leichter sind. Schwingungen spielen da ja nun nicht wirklich solch eine große Rolle. .... oder irre ich mich da?

da denke ich genauso - Carbon beim Einbein spart wirklich nicht viel Gewicht und ist mir den Mehrpreis keinesfalls wert.

Mein ideales Einbein sieht deinem sehr ähnlich, allerdings habe ich es nicht. ich habe ein 681 mit Monostat-Fuss, genail. Und ein 334 mit revolerhöhenverstellung, genial (finde ich)- Und der optimale Kopf ist meiner Meinung nach von RRS, obwohl ich den noch nie in echt gesehen habe (war mir bisher doch zu teuer).

gpo 26.11.2010 13:42

Moin

das "perfekte Einbein" wirds nicht geben weil...
es ausschließlich von der Handhabung des Fotografen abhängig ist...
und da haben wir alles zusammen, der blutige Anfänger über die Semis bis zum Berufenem :roll:

ich erinnere noch diverse Winsoft Beiträge wo man ebenso auf diesen Tatbestand verweist...
jeder macht es anders...damit ist auch alles möglich :top:

ich habe ein kleines mit Dreieckrohr und Klemmen von Cullmann, gedacht für eine Reise die nicht stattfand:cry:
und inzwischen auch ein Monostat extra lang :top:

Mehrfachnutzen sehe ich selbst für die billigsten, man kann sie gut zweckentfremden...wie Wanderstock oder als Zusatzstütze wie bei Macros usw.

bei den Köpfen bin ich auch ratlos...
ein kleiner Job(Autofotografieren) mit dem Monostat erinnerte mich an Chaoshandling...
immerhin ist man um seine (fette) Kamera besorgt, kann nicht gleichzeitig das Einbein einstellen...
muss sich drauf verlassen...das wirklich nix wackelt, abrutscht oder einfährt(Beine)....

wenn es dann komplett ist hünert man mit dem Gestänge rum....da ist dann der Kopf schon fast egal....
bisher hatte ich kleine Neiger benutzt, habe aber auch den Manfrotto Griff, der macht oben "Gewicht"

und....es bleibt eine Frage "wie schnell" man beides trennen kann...
also wiedrum die Diskussion von verdrehsicheren Schnellwechselplatten(noch mehr Gewicht!)

bitte nicht vergessen....
im Ablauf mit Einbeinen/Stativen, kann man ein Stativ immer "abstellen", sich dann um die Kamera kümmern...
beim Einbein muss es ständig nach oben gehalten werden, wenn dann noch ein BG unter der Kamera ist...
schweben da mit einem 70-200 dann fast 5 Kilo oben herum :oops:

das macht gute Tennisärme:top:
Mfg gpo

Shooty 26.11.2010 14:21

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 1108489)
Mein ideales Einbein sieht deinem sehr ähnlich, allerdings habe ich es nicht. ich habe ein 681 mit Monostat-Fuss, genail. Und ein 334 mit revolerhöhenverstellung ...

Oh du hast so eine revolerhöhenverstellung?
Wäre ja mal interessant die in "Live zu erleben"
Bzw schonmal mit dem Action grip drauf probiert?
Irgenwie braucht man dann doch mindestens 3 Hänge oder muss ständig umgreifen wenn ich mir das alles so recht überlege *G*

Und diese Speziellen Einbeinneiger sind dann ja quasi nur in der Kippung verstellbar. Also Hoch und quermormat. Um die Kamera nach "unten" zu neigen muss man dann das Einbein nach vorne stellen? oder wie kann man sich das vorstellen ^^

badenbiker 26.11.2010 14:43

Das riecht nach einer Revolverparade am nächsten stammi...
Ich nutze das Cullman Magnesit 560 und bin sehr zufrieden damit.
Kopf habe ich meist einen 486RC2 von Manfrotto drauf.
(will nicht für jede Kamera eine andere Befestigungsplatte.)

Ja wenn mir so ein Monostat fuß noch günstig in die Hände fällt wird es noch umgebaut.
Nutze das Einbein aber recht wenig.
(Formel eins und Moto GP) sind die Haupteinsätze.

frame 26.11.2010 23:08

Zitat:

Zitat von Shooty (Beitrag 1108564)
zw schonmal mit dem Action grip drauf probiert?
Irgenwie braucht man dann doch mindestens 3 Hänge oder muss ständig umgreifen wenn ich mir das alles so recht überlege *G*

Und diese Speziellen Einbeinneiger sind dann ja quasi nur in der Kippung verstellbar. Also Hoch und quermormat. Um die Kamera nach "unten" zu neigen muss man dann das Einbein nach vorne stellen? oder wie kann man sich das vorstellen ^^

Mit dem 322 noch drauf habe ich nicht probiert, das wird mir etwas zu klobig.

Der Einbein-Neiger ist selbstverständlich um die Kamera nach vorn/hinten zu neigen, Hochformat erreicht man indem man die Kamera im Hochformat einlegt.

Der RRS Kopf ist hauptsächlich für wirkliche Belastungen mit schweren Teles gemacht, das bringt der kleine Manfrotto-Neiger nicht den man sonst so einsetzt.

der_knipser 26.11.2010 23:17

Zitat:

Zitat von frame
....Der Einbein-Neiger ist selbstverständlich um die Kamera nach vorn/hinten zu neigen,....

Der Neiger, der nur in einer Richtung kippen kann, wäre für mich ungeeignet. Ich habe einige Langzeitbelichtungen vom Einbein aus gemacht, und hätte es nicht immer senkrecht anlehnen können. Mit Kugelkopf habe ich es probiert, und es funktioniert, ist mir aber zu unhandlich und dauert zu lange. Deshalb ist meine optimale Lösung eben dieser Actiongrip. Wie gesagt, das Gewicht stört mich nicht.


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