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wus 04.06.2016 23:35

Zitat:

Zitat von meshua (Beitrag 1825858)
der Benny kommt damit im professionellen Bereich offenbar so gut damit klar, das es mittlerweile seine Hauptkamera ist. ;)

Du vergisst dabei dass Benny's Spezialität ja genau Wildlife mit kurzen Brennweiten ist!

Zitat:

Zitat von wwjdo? (Beitrag 1825909)
Mal ganz ehrlich. Wie viele Leute würden sich ein 300mm 2.8 kaufen?

Das 300/2.8 ist doch seit langem eine Standardoptik - unter Profis.

Dumm ist nur dass Profis in aller Regel rechnen können, und auch wissen worauf's bei so einem Objektiv ankommt. Der E-Mount-Größenvorteil ist bei so einem Klopper von Objektiv marginal. Da fällt für viele wahrscheinlich mehr ins Gewicht, dass das Handling mit dem kleinen Body alles andere als optimal ist. Der AF müsste natürlich topp sein, zumindest gleich gut wie bei den Konkurrenten. Vor allem aber - bei dem Preis, den Sony höchstwahrscheinlich für ein E-Mount 300/2.8 aufrufen würde (vielleicht auch müsste), führt es sich daher für den relevanten Markt automatisch ad absurdum. So gesehen kann ich verstehen dass Sony derzeit keins angekündigt hat.

Vielleicht ändert sich das ja wenn der on-Sensor AF mal mit dem klassischen DSLR PDAF mithalten kann oder ihn sogar übertrifft. Allerdings glaube ich da nicht so recht dran, denn AF auf Topp-Level hat viel mit Software, genauer: mit Software Finetuning zu tun. Und genau das ist ja die große Schwachstelle von Sony.

Peter Lobert 05.06.2016 03:00

Ich habe mir den Sigma MC-11 schon mal zugelegt, um diverse 2,8/300er mal unter meinen Bedingungen zu testen - ob der AF im Theater bei düsterer Beleuchtung an der A7rII hinreichend gut funktioniert. Gebrauchte Canons ohne IS bekommt man günstig, und das Sigma 120-300 auch schon teilweise unter 2000 Euro - mit quasi nativer Funktionalität.
Gerade der Canon-Gebrauchtmarkt gibt da einiges her...
Hat hier eventuell schon jemand Erfahrungen mit adaptierten 300ern gesammelt?
Herzlichen Gruß,
Peter.

Ernst-Dieter aus Apelern 05.06.2016 08:19

Zitat:

Zitat von dey (Beitrag 1825987)
Ernst-Dieters Vorschlag mit Konzentration auf FB-Tele finde ich gut. Das Minolta 200/2.8 war schon schnuckelig und würde sicher auch mit e-label flott daherkommen.
Ich würde dem a-mount dafür dann auch noch ein 400/4 oder ähnliches gönnen.
Wobei sich das 500/4 selbst gebraucht nicht gut verkauft

Bei den heute guten High Iso Eigenschaften der Kameras kann das Tele ruhig eine moderate Lichtstärke aufweisen, außerdem wird es dadurch preiswerter.Ein 4,0/300mm für 1300 Euro z.b. würde sich gut verkaufen meiner meinung nach.

Oldy 05.06.2016 10:18

Danach bräuchte man gar kein lichtstarken Objektive mehr, den gute Digitale können auch bei ISO 1600 oder gar 3200 rauschfreie Bilder produzieren.
Blendenwerte 3.5 ergeben eine schlechtere Freistellung, schlechtere Offenblendmessung und schlechtere Dynamik.
Am Vorteil lichtstarker Objektive hat sich in den letzten Jahrzehnten nichts geändert.

Ernst-Dieter aus Apelern 05.06.2016 10:24

Zitat:

Zitat von Oldy (Beitrag 1826083)
Danach bräuchte man gar kein lichtstarken Objektive mehr, den gute Digitale können auch bei ISO 1600 oder gar 3200 rauschfreie Bilder produzieren.
Blendenwerte 3.5 ergeben eine schlechtere Freistellung, schlechtere Offenblendmessung und schlechtere Dynamik.
Am Vorteil lichtstarker Objektive hat sich in den letzten Jahrzehnten nichts geändert.

Ist freistellen denn für Wildlife wirklich wichtig?

Oldy 05.06.2016 10:48

Zitat:

Zitat von Ernst-Dieter aus Apelern (Beitrag 1826084)
Ist freistellen denn für Wildlife wirklich wichtig?

In bestimmten Situationen möglicherweise.. Aber da fragst du besser einen Wildlife-Fotografen.
Da fällt mir grad der Ziesel ein.

hpike 05.06.2016 10:56

Oh ja durchaus. Kommt zwar auf die Situation an, aber Freistellung kann durchaus wichtig sein. Beispiel die klassische Schnepfe auf dem Weidezaunpfahl. Oder der Eisvogel auf seinem Startplatz zum fangen der Beute. Da macht das durchaus Sinn und ist erwünscht. In der Serengeti beim ablichten einer Zebraherde, ist das natürlich Quatsch. Ansonsten ist Freistellung in der Wildlife Fotografie durchaus ein Thema.

Ernst-Dieter aus Apelern 05.06.2016 11:03

Zitat:

Zitat von Oldy (Beitrag 1826090)
In bestimmten Situationen möglicherweise.. Aber da fragst du besser einen Wildlife-Fotografen.
Da fällt mir grad der Ziesel ein.

Du meinst die Bilder vom Ziesel, oder meinst Du einen Wildlife Fotografen mit Namen Ziesel?;)
Die Ziesel Bilder sind mit Blende 4 an einer Mikro Four Third Kamera aufgenommen worden.Die Freistellung ist wunderbar gelungen, das sollte ein 4,0/300mm an APS-C oder Vollformat aber auch so schaffen.

goethe 05.06.2016 11:31

Zitat:

Zitat von Ernst-Dieter aus Apelern (Beitrag 1825823)
Nein, umgekehrt!
Das A-Mount lebt, solange es noch keine Todeszeichen gibt, die endgültig sind, Hirntod!
Indizien, die Du meinst sind keine Beweise.Das solltest Du doch wissen.

Versuch der Faktenlage:
Als Index bezeichnet man die Zusammenfassung mehrerer Indikatoren zu einem Sachverhalt. Hierzu zwei Indikatoren: 1) Objektivsystem wird vom Hersteller nicht mehr gepflegt, bzw. nicht mehr weiterentwickelt. 2) Vollformatgehäusestillstand...

In Folge dessen reichen diese beiden Beispiele als "Anzeiger" und "Beleg" zu diesbezüglicher Feststellung einer nicht Weiterentwicklung vollständig aus.

Ob man nun zusätzlich einen diversen "Hirntot" als letztes Beweismittel hineininterpretiert, erscheint aufgrund der diesbezüglichen Faktenlage völlig belanglos.

Allein der Hersteller vermag durch reale Neuentwicklungen in diesem Segment eine veränderte Ausgangsbasis herzustellen.

Klaus

Ernst-Dieter aus Apelern 05.06.2016 11:40

Zitat:

Zitat von goethe (Beitrag 1826108)

Allein der Hersteller vermag durch reale Neuentwicklungen in diesem Segment eine veränderte Ausgangsbasis herzustellen.

Klaus

Das ist der Kernsatz! Die Ausgangsbasis ist schlecht, aber nicht hoffnungslos für mich bis heute! Niemand weiß aber wie Sony wirklich tickt.
Ob ich das am 31.12.2016 noch behaupten kann ist völlig unklar.
Also die Situation als Schüler 3 Monate vor den Zeugnissen würde lauten:Versetzung gefährdet!


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