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BeHo 03.03.2022 14:41

Zitat:

Zitat von KSO (Beitrag 2236103)
Die kriecht auch so langsam runter.

Statista

Bei deutlich weniger PCR-Tests würde ich ein stärkeres Absinken der gemeldeten Infektionszahlen erwarten, da ja weniger tatsächliche Infektionen ans RKI gemeldet werden.

peter2tria 03.03.2022 14:44

@turboengine
Den Vergleich mit Sandalenträgern halte ich für niveaulos- es geht um Menschenleben.

Mehr will ich nicht sagen, weil ich zu wenig Ahnung dazu habe.
Wer die wirklich hat, kann es gerne machen.

turboengine 03.03.2022 15:30

Zitat:

Zitat von peter2tria (Beitrag 2236107)
@turboengine
Den Vergleich mit Sandalenträgern halte ich für niveaulos- es geht um Menschenleben.

OK, vielleicht bin ich da unsensibel - aber blödsinnige Zahlenreihen mit Toten ist das auch.
Da werden Schicksale für politisches Framing missbraucht.

ha_ru 03.03.2022 15:31

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2236105)
COVID-19 wird so nun immer stärker systematisch als Todesursache überschätzt. Denn wenn die Anzahl der *Todesfälle diskutiert wird, bleibt die Grundmortalität oft ausser Acht. «Gestorben mit COVID-19» ist einfach nicht dasselbe wie «gestorben an COVID-19». Unter solchen Umständen können nur regelmässig durchgeführte Obduktionen zu einer genaueren Todesursachenstatistik und somit zu einer realistischen Letalitätseinschätzung beitragen. Das ist aber nicht Grundlage der Statistik.

Da haben wir tatsächlich einen "blinden Fleck" und es fehlt eine systematische Untersuchung mittels eines repräsentativen Stichprobe aller unter Corona-Verstorbenen.

Es gibt aber z.B. eine Untersuchung des UKE von im Krankenhaus Verstorbenen. Die meisten Untersuchten starben an Corona.

"Insgesamt seien vergangenes Jahr im Hamburger Institut für Rechtsmedizin von Mitte März bis zum 31. Dezember 735 Sterbefälle im Zusammenhang mit Corona untersucht worden, erklärte Ondruschka. „Davon war bei 618 Fällen Covid-19 todesursächlich." Sieben Prozent der untersuchten Todesfälle seien zwar Corona-positiv gewesen, bei ihnen sei das Virus jedoch nicht die Todesursache gewesen."

Und zu einer Übersterblichkeit hat Corona auch geführt:Click

Es ist unbestreitbar, dass vor allem ältere Menschen an Covid-19 verstorben sind. Es aber deswegen zu bagatellisieren ist genauso falsch wie es zu dramatisieren. Was für mich aber immer mehr in den Vordergrund rückt ist, dass auch Menschen nicht an oder mit sondern wegen Corona sterben. So habe ich in meinem Bekanntenkreis zwei Fälle, die deren Krebsdiagnostik wegen Corona sehr, sehr schleppend verläuft und Untersuchungen immer wieder verschoben werden. Bei Krebssarten, die bekannterweise metastasierend sind, immer wieder die MRT-Termine abgesagt zu bekommen ist zermürbend.

felix181 03.03.2022 16:42

Zitat:

Zitat von ha_ru (Beitrag 2236111)
"Insgesamt seien vergangenes Jahr im Hamburger Institut für Rechtsmedizin von Mitte März bis zum 31. Dezember 735 Sterbefälle im Zusammenhang mit Corona untersucht worden, erklärte Ondruschka. „Davon war bei 618 Fällen Covid-19 todesursächlich." Sieben Prozent der untersuchten Todesfälle seien zwar Corona-positiv gewesen, bei ihnen sei das Virus jedoch nicht die Todesursache gewesen."

Ich hab das eh schon einmal angemerkt: die grosse Schwierigkeit bei der Diskussion hier ist die Realisierung für viele, dass die derzeitige Virusmutation einfach gar nicht mehr mit den früheren vergleichbar ist. Nach 2 Jahren medialer Dauerpräsenz des Coronathemas sicher auch kein Wunder und es benötigt offenbar wieder eine gewisse Zeit um die eigenen Meinungen zum Thema neu auszurichten.
Insoferne passt aus meiner Sicht der Vergleich schlichtweg nicht - und ich hoffe, dass das auch so bleibt ;)

ha_ru 03.03.2022 18:47

Zitat:

Zitat von felix181 (Beitrag 2236117)
die grosse Schwierigkeit bei der Diskussion hier ist die Realisierung für viele, dass die derzeitige Virusmutation einfach gar nicht mehr mit den früheren vergleichbar ist. Nach 2 Jahren medialer Dauerpräsenz des Coronathemas sicher auch kein Wunder und es benötigt offenbar wieder eine gewisse Zeit um die eigenen Meinungen zum Thema neu auszurichten.

Ich kann deinen Beitrag schlecht einordnen, bin mir über deine Kernaussage unklar.

Die aktuelle Variante ist offensichtlich weniger gefährlich und verursacht insbesondere weniger akutes Lungenversagen als die vorherigen Varianten. Trotzdem versterben jeden Tag (letzte Meldung 297) viele in Verbindung mit einer Coronainfektion. Harmlos sind die neuen Varianten also nicht, die Datenlage speziell bei uns ist dünn. Daher kann nicht genau beziffert werden, wie viele ohne die Einschränkungen mehr pro Tag verstreben würden und bei wie vielen Corona die Hauptursache war.

Die richtige Abwägung zwischen einschränkenden Präventionsmaßnahmen (Impfpflicht, Maskenpflicht, Versammlungseinschränkungen) ist da sehr schwer zu treffen. Eine totale Aufhebung würde aber sicher die gefährdeten Personengruppen einem ansteigendem Risiko aussetzen und zumindest in ihre Bewegungsfreiheit einschränken.

felix181 03.03.2022 19:03

Zitat:

Zitat von ha_ru (Beitrag 2236125)
Ich kann deinen Beitrag schlecht einordnen, bin mir über deine Kernaussage unklar.

Die Kernaussage ist, dass die derzeitige Variante offensichtlich deutlich weniger gefährlich ist als die vorherigen - zum Glück!
Daher finde ich Vergleiche zwischen den Zahlen der "alten" Mutationen und der derzeitigen nicht zulässig. Noch dazu, wo ja die Zahlen immer in Relation gesehen werden müssen.

Ernst-Dieter aus Apelern 03.03.2022 19:33

Der Hammer https://www.kicker.de/vor-der-partie...53/artikelbeim Fußball

minolta2175 03.03.2022 19:53

In den letzten Jahren habe ich bei der SonntagsZeitung eine Zunahme der Traueranzeigen bemerk, in der Ausgabe vom 27.02.2022 waren 8 Seiten Traueranzeigen.
Ich habe noch einige Ausgaben von 2010, da waren es nur 3-4 Seiten mit Traueranzeigen, warum auch immer???

felix181 03.03.2022 20:06

Zitat:

Zitat von Ernst-Dieter aus Apelern (Beitrag 2236128)

Das ist nicht ungewöhnlich - in Salzburg waren es vor einer Woche auch 17


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