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webwolfs 07.03.2023 18:47

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2270003)
Das ist wie immer eine Fundierte und Belegte Meinung.

.

Eben. Es funktioniiert ohne Beispiele ist genau so wenig fundiert und belegt. Im Internet finde ich leider nur negative Beispiele. Nicht, das es nicht funktioniert, aber es ist halt nicht effizient. Na ja, aber man geht ja dann nicht frieren automatisch.:D

chri$ti@n 07.03.2023 18:50

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2269966)
Dieses Kältemittel fällt unter die F- Gase- Verordnung, u.A. müssen solche Anlagen ab einem CO2 Äquivalent von 10 t GWP jährlich einer Dichtigkeitsprüfung durch einen Fachbetrieb unterzogen werden.

Ich Dummkopf hatte den Begriff "jährlich" auf den ersten Teil des Satzes bezogen (und darauf bezog sich auch meine Frage). Ich hatte nicht begriffen, dass es sich um ein "jährliche Dichtheitsprüfung" geht :P


Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2270018)
Nach der aktuellen F- Gase- Verordnung sind mittlerweile alle Anlagen mit einen GWP von mehr als 5 t einer jährlichen Dichtigkeitsprüfung zu unterziehen (ich hatte noch die alten Zahlen im Kopf). bei größere Anlagen gehen die Prüfintervalle auf bis zu 3 Monate herunter.
https://de.wikipedia.org/wiki/Verord..._Treibhausgase
Damit ist auch deine WP mittlerweile prüfpflichtig.

Danke für die Information. Zum Thema Prüfpflichtigkeit:
Es ist doch bitte keinem Konsumenten zuzumuten, dass er von dieser Verordnung selbständig Wind bekommt. Wie sollte/müsste das denn zum Konsumenten kommen?

Ok, wenn ich eine neue Anlage kaufe, wird mich der Verkäufer davon in Kenntnis setzen müssen. Müsste er jetzt (beinahe 13 Jahre nach Kauf!) an mich herantreten? Vermutlich (?) gilt das nur für Neukaufe seit 1.1.2022.

turboengine 07.03.2023 19:50

Zitat:

Zitat von chri$ti@n (Beitrag 2270050)
Es ist doch bitte keinem Konsumenten zuzumuten, dass er von dieser Verordnung selbständig Wind bekommt. Wie sollte/müsste das denn zum Konsumenten kommen?

Indem der Bezirksschornsteinfeger das übernimmt. Der ZIV des Schornsteinfegerhandwerks schon fleißig mit den Gesetzgebenden Gremien am Diskutieren wie eine Überwachung / Anmeldung von Wärmepumpenanlagen / LLWP aussehen könnte.

turboengine 07.03.2023 21:22

Prof. Ganteför (Em. Prof. Uni Konstanz): Mit dem derzeitigen Deutschen Strommix ist eine Luftwärmepumpe schlechter in Bezug auf CO2 als eine Gasheizung. Dafür geringfügig billiger.

https://youtu.be/hm_O6E7noo0


→ Bild in der Galerie


→ Bild in der Galerie

In der Schweiz und in Frankreich ist das allerdings anders - Grund ist die (noch) CO2 freie Stromversorgung. Ansonsten bringt das Verbot von fossilen Heizungen nämlich genau gar nichts.

Nur mit Wind und Solar ist eine CO2-freie Stromversorgung im Winter reine Illusion und Wärmepumpen sind dann sinnlos.

webwolfs 08.03.2023 01:48

Zitat von einer Internetseite zu WP in Altbauten:

"Theoretisch lassen sich Wärmepumpenheizungen in jedes Gebäude integrieren. Allerdings sind sie unter schlechten Bedingungen nicht wirtschaftlich und bieten folglich auch keine finanziellen Vorteile für den Nutzer. In einem nicht oder nur unzureichend gedämmten Altbau erreichen Wärmepumpen nur eine Jahresarbeitszahl von 3 oder weniger, die Effizienz ist mangelhaft. Folglich benötigen die Geräte zur Bewältigung der Heizlast große Mengen Strom, was die Heizkosten erhöht und sich negativ auf die Umweltbilanz auswirkt."

chri$ti@n 08.03.2023 08:48

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2270018)
Damit ist auch deine WP mittlerweile prüfpflichtig.

Ich habe mich jetzt in die Verordnung etwas eingelesen.

Ich denke nicht, dass ich prüfpflichtig bin. Artikel 4 Absatz 1:
Zitat:

Zitat von Verordnung (EU) Nr. 517/2014
Elektrische Schaltanlagen werden den Dichtheitskontrollen gemäß diesem Artikel nicht unterzogen, sofern sie eine der nachstehenden Bedingungen erfüllen:
a) sie weisen eine geprüfte Leckagerate von weniger als 0,1 % pro Jahr auf, die in den technischen Spezifikationen des Herstellers aufgeführt und als solche auf der Kennzeichnung angegeben ist;
b) sie sind mit einem Sensor zur Überwachung des Drucks oder der Gasdichte ausgestattet;
c) sie enthalten weniger als 6 kg fluorierter Treibhausgase.

Ich denke, dass zumindest zwei dieser Bedingungen erfüllt sind.

turboengine 08.03.2023 09:16

Zitat:

Zitat von chri$ti@n (Beitrag 2270078)
Elektrische Schaltanlagen

Heizt Du mit einer Schaltanlage? Lies nochmal genau… :D
Dann ist mein Auto auch nicht mehr prüfpflichtig weil ich es als Vogelhäusschen deklariere.

Vermutlich kommst Du eher durch die Füllmenge raus.

https://www.umweltbundesamt.de/theme...ionsvermeidung

Beispiel bei meiner Anlage: Füllmenge 2.5 kg mit 407C.
Der Schwellenwert für regelmässige Kontrollen sind 2.8 kg für ein 5t CO2-Äquivalent.
Diese Wärmepumpe wäre in der EU damit nicht prüfpflichtig.

frame 08.03.2023 09:27

Zitat:

Zitat von ha_ru (Beitrag 2270024)

Zitat von frame Beitrag anzeigen
Was bleibt denn konkret noch wenn Öl und Gas verboten sind?
Fernwärme oder Pellets die schon heute schwer zu bekommen sind.

Da bist auf das Lobbyistengeschrei reingefallen, die so argumentieren um im Vorfeld auf möglichst weiche Vorgaben hinzuwirken.

"Es gebe aktuell noch keine finalen Entwürfe, sagte eine Sprecherin am Dienstag in Berlin. "Die Entwürfe, die teilweise kursieren, sind nicht aktuell und entsprechen nicht dem aktuellen Stand", betonte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums."

Quelle Stand 04.03.2023

In den Entwürfen ist bisher vorgesehen, dass 65% aus sogenannten regenerativen Quellen sein sollen, wie die 65% berechnet werden ist noch offen und es wird sicher wie bisher Ausnahmen für Fälle gegen wo das aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht machbar ist. Die Industrie setzt auf Hybridlösungen, d.h. Kombinationen aus PV, Solarthermie, Brennwerttechnik und WP.

Sorry, wenn der Herr Minister möchte dass man ihn nicht falsch interpretiert dann soll er sich halt präzise ausdrücken. ICH denke über das nach was er sagt und nicht über das was er noch nicht gesagt haben könnte.

So wie ich die Statements der letzten Tage verstehe bedeutet das mit den 65% dass faktisch kein Öl- und Gas mehr verbaut werden kann. Das war ja schon geplant für Neubauten. Mir ist völlig schleierhaft ist wie man mit Solarthermie und PV auf 65% kommen will - diese haben von Mitte November bis Ende Januar null Ertrag.

Und er hat noch nichts über irgendeine Technologie gesagt was nicht Wärmepumpe war. Das bedeutet für mich dass er für ALLE gebäude in Deutschland die nicht mit Fernwärme oder den Exoten Biogas oder Pellets beheizt werden (können) Wärmepumpen vorschreibt.

Nun warte ich gespannt auf die Ausformulierung.

frame 08.03.2023 09:31

Zitat:

Zitat von webwolfs (Beitrag 2270072)
"Theoretisch lassen sich Wärmepumpenheizungen in jedes Gebäude integrieren. Allerdings sind sie unter schlechten Bedingungen nicht wirtschaftlich und bieten folglich auch keine finanziellen Vorteile für den Nutzer. In einem nicht oder nur unzureichend gedämmten Altbau erreichen Wärmepumpen nur eine Jahresarbeitszahl von 3 oder weniger, die Effizienz ist mangelhaft. Folglich benötigen die Geräte zur Bewältigung der Heizlast große Mengen Strom, was die Heizkosten erhöht und sich negativ auf die Umweltbilanz auswirkt."

Hast du gelesen was ich zu dem Thema geschrieben habe? Der entscheidende Punkt ist dass die Effizienz der Wärmepumpe bei sinkenden Temperaturen sehr stark sinkt während der Verschleiss hochgeht. Und sobald es kälter ist als der Bivalenzpunkt explodiert der Stromverbrauch und verdoppelt bis verdreifacht sich. Bei allen Wärmepumpen gleichzeitig. Hält das Stromnetz DAS aus?

frame 08.03.2023 09:49

Um auch mal wieder zum Thema Klima zu kommen und zu illustrieren was für Peanut-
Diskussionen (E-Fuel) derzeit mal wieder Deutschland aufwühlen:

Zitat:
More than 1,000 “super-emitter” sites gushed the potent greenhouse gas methane into the global atmosphere in 2022, the Guardian can reveal, mostly from oil and gas facilities. The worst single leak spewed the pollution at a rate equivalent to 67m running cars.

https://www.theguardian.com/environm...tipping-points

Panflam 08.03.2023 10:07

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2270082)
Sorry, wenn der Herr Minister möchte dass man ihn nicht falsch interpretiert dann soll er sich halt präzise ausdrücken. ICH denke über das nach was er sagt und nicht über das was er noch nicht gesagt haben könnte.

So wie ich die Statements der letzten Tage verstehe bedeutet das mit den 65% dass faktisch kein Öl- und Gas mehr verbaut werden kann. Das war ja schon geplant für Neubauten. Mir ist völlig schleierhaft ist wie man mit Solarthermie und PV auf 65% kommen will - diese haben von Mitte November bis Ende Januar null Ertrag.

Und er hat noch nichts über irgendeine Technologie gesagt was nicht Wärmepumpe war. Das bedeutet für mich dass er für ALLE gebäude in Deutschland die nicht mit Fernwärme oder den Exoten Biogas oder Pellets beheizt werden (können) Wärmepumpen vorschreibt.
Nun warte ich gespannt auf die Ausformulierung.


Aber das ist doch die alte Masche der Minister: Mit den Forderungen hoch einsteigen damit man Glaubhaft bleibt in den eigenen Reihen.
Wenn sich dann der endgültige Beschluss doch anders, weichgespülter liest ist das die ˋSchuld´ der Koalitionspartner.

Gruß Jörg

turboengine 08.03.2023 11:23

Zitat:

Zitat von Panflam (Beitrag 2270090)
Aber das ist doch die alte Masche der Minister: Mit den Forderungen hoch einsteigen damit man Glaubhaft bleibt in den eigenen Reihen.

Das ist an der Stelle aber völlig schwachsinnig, weil die Leute dann schnell aus Panik noch in letzter Minute Öl- und Gasheizungen “auf Vorrat” einbauen lassen bevor es verboten ist.

Das ist dasselbe dumme Getue wie bei den Embargos. Leut Denken ist da kontraproduktiv. Lerneffekt: 0.

steve.hatton 08.03.2023 11:55

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2270082)
Sorry, wenn der Herr Minister möchte dass man ihn nicht falsch interpretiert dann soll er sich halt präzise ausdrücken. ICH denke über das nach was er sagt und nicht über das was er noch nicht gesagt haben könnte.

So wie ich die Statements der letzten Tage verstehe bedeutet das mit den 65% dass faktisch kein Öl- und Gas mehr verbaut werden kann. Das war ja schon geplant für Neubauten. Mir ist völlig schleierhaft ist wie man mit Solarthermie und PV auf 65% kommen will - diese haben von Mitte November bis Ende Januar null Ertrag.
.....


Du bemängelst unpräzise Formulierungen in der Politik und antwortest mit solchen Sätzen:
Mir ist völlig schleierhaft ist wie man mit Solarthermie und PV auf 65% kommen will - diese haben von Mitte November bis Ende Januar null Ertrag.

Die "0" kannst Du sicher irgendwie belegen.

twolf 08.03.2023 12:00

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2270083)
Hast du gelesen was ich zu dem Thema geschrieben habe? Der entscheidende Punkt ist dass die Effizienz der Wärmepumpe bei sinkenden Temperaturen sehr stark sinkt während der Verschleiss hochgeht. Und sobald es kälter ist als der Bivalenzpunkt explodiert der Stromverbrauch und verdoppelt bis verdreifacht sich. Bei allen Wärmepumpen gleichzeitig. Hält das Stromnetz DAS aus?

Das ist Auslegungssache!
Wärmepumpen können bis zu -20 Grad ab, und der Bivalenzpunkt ergibt sich je nach der Auslegung, darum die Behauptung deine WP ist nicht auf deine Ansprüche Ausgelegt.
https://www.energie-experten.org/hei.../bivalenzpunkt

Darum ist deine Behauptung falsch!

Ich Vermute dein Heizungsbauer vertreibt nur ein Produkt, und das Verkauft er!

steve.hatton 08.03.2023 12:01

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270098)
Das ist an der Stelle aber völlig schwachsinnig, weil die Leute dann schnell aus Panik noch in letzter Minute Öl- und Gasheizungen “auf Vorrat” einbauen lassen bevor es verboten ist.

Das ist dasselbe dumme Getue wie bei den Embargos. Leut Denken ist da kontraproduktiv. Lerneffekt: 0.

Aber die Oligarchen brauchten ja auch ein bißchen Zeit um ihr Geld & Yachten in "sicheren Häfen" zu verlegen.

turboengine 08.03.2023 12:03

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2270103)
Die "0" kannst Du sicher irgendwie belegen.

Guckst du:

https://www.agora-energiewende.de/se...01.2023/today/

Da ist mit Solareinspeisung gar nix los. Daher ist die spezifische Emission der Stromerzeugung bei 580 g/kWh. Da ist selbst eine Ölheizung noch besser Als eine Wärmepumpe mit COP 3,5.

twolf 08.03.2023 12:11

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270098)
Das ist an der Stelle aber völlig schwachsinnig, weil die Leute dann schnell aus Panik noch in letzter Minute Öl- und Gasheizungen “auf Vorrat” einbauen lassen bevor es verboten ist.

Das ist dasselbe dumme Getue wie bei den Embargos. Leut Denken ist da kontraproduktiv. Lerneffekt: 0.

Sorry, dann zeige mir doch mal wie genau das Öl und Gas nicht mehr Eingebaut werde darf, Das ist faktisch Blödsinn!
Es gibt da genauso Ausnahmeregeln.
Bleib doch mal Sachlich, und Treibe nicht jedesmal eine neue Sau durch das Dorf!

https://www.haus.de/geld-recht/gebae...etz-2020-29890

Zitat " Wenn am Standort von Gebäuden Erdgas oder Fernwärme nicht verfügbar und die Nutzung von erneuerbaren Energien technisch nicht umsetzbar ist, kann von den gesetzlichen Vorgaben abgewichen werden."

https://www.verbraucherzentrale.de/w...iegesetz-13886

Zitat " Die Austauschpflicht gilt jedoch nicht für Brennwert- und Niedertemperatur-Kessel." Punkt 5 " - Gebäude, die keinen Gas- oder Fernwärmeanschluss aufweisen."

turboengine 08.03.2023 12:11

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2270104)
Das ist Auslegungssache!

Du erzählst schon wieder mal von Sachen von denen Du offensichtlich keine Ahnung hast. Bei einem Altbau ohne Flächenheizungen kommst Du mit einem Bivalenzpunkt von -20 Grad zu einer total überdimensionierten Anlage - zumal wenn das Gebäude in einer Gegend mit milden klimatischen Verhältnissen wie in der Ortenau steht.

Zitat:


Bivalenzpunkt und Wirtschaftlichkeit

Damit ein Gebäude möglichst wirtschaftlich beheizt werden kann, darf der Bivalenzpunkt einer Wärmepumpe weder bei einer zu hohen noch bei einer zu niedrigen Außentemperatur liegen.

… kann auch ein niedriger Bivalenzpunkt unwirtschaftlich sein. Die Wärmepumpe versorgt das Gebäude dann zwar auch bei niedrigsten Temperaturen mit ausreichend Wärme, diese hohe Leistung wird jedoch nur an wenigen Tagen im Jahr benötigt, sodass die Wärmepumpe überdimensioniert ist.
https://www.wegatech.de/ratgeber/wae...bivalenzpunkt/

turboengine 08.03.2023 12:21

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2270107)
Sorry, dann zeige mir doch mal wie genau das Öl und Gas nicht mehr Eingebaut werde darf, Das ist faktisch Blödsinn!
Es gibt da genauso Ausnahmeregeln.
Bleib doch mal Sachlich, und Treibe nicht jedesmal eine neue Sau durch das Dorf!

https://www.haus.de/geld-recht/gebae...etz-2020-29890

Der von Dir zitiert Artikel stammt aus 2020, bitte überprüfe doch mal was Du da zusammenkopierst und mäßige Deinen Ton.

https://www.agrarheute.com/managemen...izungen-604005
Der Artikel ist von letzter Woche.

Zitat:

Habeck will Ölheizungen ab 2024 verbieten - Gasheizungen auch
Dass solche Schlagzeilen zu Panikreaktionen führen, sollte selbst Dir einleuchten.
Weiter unten heisst es:

Zitat:

In bestimmten Fällen sieht das Papier allerdings auch Übergangsfristen vor: Geht beispielsweise eine Heizung kaputt und kann nicht repariert werden, darf eine andere Heizungsanlage mit fossilen Brennstoffen als Übergangslösung angeschafft und drei Jahre lang betrieben werden, berichtet das ZDF.
Für drei Jahre eine Übergangsheizung? WTF? Was haben denn die geraucht? Denken ist echt Glückssache in Berlin.

Und nochmal - mit dem derzeitigen Energiemix sind Wärmepumpen eher kontraproduktiv.

steve.hatton 08.03.2023 12:22

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270106)
Guckst du:

https://www.agora-energiewende.de/se...01.2023/today/

Da ist mit Solareinspeisung gar nix los. Daher ist die spezifische Emission der Stromerzeugung bei 580 g/kWh. Da ist selbst eine Ölheizung noch besser.

In Deinen Augen mag das wenig bis gar nichts sein, aber es ist doch sehr weit von "0" entfernt.

chri$ti@n 08.03.2023 12:28

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270080)
Heizt Du mit einer Schaltanlage? Lies nochmal genau… :D

Danke für die Klarstellung. Umso mehr wird klar, dass solche EU-Verordnungen nicht an den Konsumenten gerichtet sein können.

turboengine 08.03.2023 12:29

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2270110)
In Deinen Augen mag das wenig bis gar nichts sein, aber es ist doch sehr weit von "0" entfernt.

Süß. Du lässt Dir halt Deinen schönen Glauben nicht nehmen.

Solareinspeisung ist irrelevant gegenüber der konventionellen Produktion und kann diese im Winter keinesfalls ersetzen. Wieviel Solar müsstest Du den zubauen, dass der kleine gelbe Streifen die Grösse der konventionellen Produktion auch im Winter annimmt? Reicht da die Fläche von Deutschland? Und was macht man mit dem ganzen Strom im Sommer?

Das ist doch die Lebenslüge der Energiewende: das konsequente Ignorieren physikalischer Tatsachen und Kompensation mit Glaube und Haltung.

chri$ti@n 08.03.2023 12:35

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270112)
Solareinspeisung ist irrelevant gegenüber der konventionellen Produktion und kann diese im Winter keinesfalls ersetzen.

Wobei der Ausgangspunkt eigentlich PV und " Solarthermie" war. Ist aber deswegen egal, weil nach meinem Wissensstand bei Solarthermie der Ertrag ja noch geringer ist!

turboengine 08.03.2023 12:39

Zitat:

Zitat von chri$ti@n (Beitrag 2270114)
Wobei der Ausgangspunkt eigentlich PV und " Solarthermie" war. Ist aber deswegen egal, weil nach meinem Wissensstand bei Solarthermie der Ertrag ja noch geringer ist!

Ich hatte Solarthermie in meinem Haus in Deutschland - da ist im Winter tote Hose und im Sommer explodiert Dir förmlich der Kollektor.

chri$ti@n 08.03.2023 12:45

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270106)
Daher ist die spezifische Emission der Stromerzeugung bei 580 g/kWh. Da ist selbst eine Ölheizung noch besser Als eine Wärmepumpe mit COP 3,5.

Klaus, kannst du uns das vorrechnen?

Ich bin mir zwar sicher, dass deine Grundaussage ("WP ist nicht so umweltfreundlich, wie uns alle weiß machen wollen") korrekt ist, aber ich käme doch auf ein anderes Ergebnis (zumindest bei COP 3.5). Ich will mich aber auch nicht mit der fehlerhaften Rechnung blamieren ;)

turboengine 08.03.2023 12:58

Zitat:

Zitat von chri$ti@n (Beitrag 2270117)
Klaus, kannst du uns das vorrechnen?

https://www.sonyuserforum.de/forum/s...postcount=3684

Bitte Video von Prof. Ganteföhr anschauen.


→ Bild in der Galerie

In dem von mir gezeigten Zeitraum ist der Energiemix noch schlechter als die Werte im Video. Daher meine Aussage.

steve.hatton 08.03.2023 13:03

Da gebe ich Dir recht - aber wenn jemand unpräzise Äußerungen oder kurze Tweets von Politikern, wegen eines Mangels an Ausführlichkeit kritisiert und dann ein "0" plakativ in den Ring wirft......hierauf bezog sich mein EInwand.

Grundsätzlich sind wir uns schon einig
Zu viel PV im Sommer die keiner "verbrauchen" kann und zu wenig im Winter wenn man sie mehr braucht.

Ersatz der fossilen durch regen. Energien ist so lange ein Traum, wie nicht ausreichend Speicher vorhanden sind.

Mein Ansatz ist aber eher kleinteiliger:

Nimm das neu gebaute Einfamilienhaus, welches mit PV und Speicher und evtl LWP oder E-Heizung rechnerisch autark wäre (faktisch natürlich nicht - es benötigt immer den Stromversorger für "Minderertragszeiten" - das wird in Zukunft dann mehr kosten, wie beim Tante Emma laden die "vergessene Butter" auch etwas mehr kostete....bis sie weg war.).

Hiermit könnte man peu a peu die gesamte Wohnraumheizungs-Emissionen reduzieren. Nicht auf "0" aber deutlich reduzieren.

Ich glaube weder bei E-Mobilität noch bei der Nutzung regenerativen Energien für die Heizung von gewerblichen und wohlwirtschaftlichen Gebäuden definitiv nicht an einen 100%en Ersatz innerhalb der nächsten 30 oder auch 50 Jahre !

Aber das typisch deutsche Bashing/Denken/Fordern, wenn 100% nicht sofort möglich sind ist das Ganze Mist, halte ich für wenig hilfreich.

Frei nach Konfuzius: Jeder Reise beginnt mit einem ersten Schritt.

Vieles wird sich Schrittweise wandeln und wahrscheinlich sind hier Verbote sogar weniger Zielführend als die massive Förderungen von individuellen, objektorientierten Maßnahmen. Aber eben auch hier nicht wie wild LWP fördern - egal für welche Abriss-Laube.

Das erinnert mich alles viel zu sehr an die 50% Sonder-Afa (Abschreibung) nach der Wiedervereinigung - jedes zweite Kuhkaff im Osten hatte plötzlich mehr Bau- und Supermärkte als eine Städt hier im Westen.

Die Gießkanne ist m.E. meist das falsche Instrument.

Deshalb Einsparungen durch persönliches Handeln einerseits und technischen Fortschritt nutzen, wo er sinnvoll genutzt werden kann.

Bin gestern vom Stammtisch mal wieder mit beschaulichen 120km/h auf der Autobahn heimgesegelt - wegen der 5 Minuten potenzieller Zeitersparnis, muss ich nicht 5 Liter mehr verblasen....

steve.hatton 08.03.2023 13:05

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270115)
Ich hatte Solarthermie in meinem Haus in Deutschland - da ist im Winter tote Hose und im Sommer explodiert Dir förmlich der Kollektor.

Für den sprichwörtlichen Waschlappen hätte es wahrscheinlich doch noch gereicht. (Duck und wech...)

Sorry, vergessen Ironie als solche zu kennzeichnen....

twolf 08.03.2023 13:20

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270108)
Du erzählst schon wieder mal von Sachen von denen Du offensichtlich keine Ahnung hast. Bei einem Altbau ohne Flächenheizungen kommst Du mit einem Bivalenzpunkt von -20 Grad zu einer total überdimensionierten Anlage - zumal wenn das Gebäude in einer Gegend mit milden klimatischen Verhältnissen wie in der Ortenau steht.



https://www.wegatech.de/ratgeber/wae...bivalenzpunkt/

Bivalenzpunkt von -20 Grad? Den zusamenhang habe ich nicht Hergestellt!

turboengine 08.03.2023 13:20

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2270123)
Für den sprichwörtlichen Waschlappen hätte es wahrscheinlich doch noch gereicht. (Duck und wech...)

Ja, für 17 Grad Frischwassertemperatur. Erfrischend.

chri$ti@n 08.03.2023 13:51

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270119)
Bitte Video von Prof. Ganteföhr anschauen.


→ Bild in der Galerie

In dem von mir gezeigten Zeitraum ist der Energiemix noch schlechter als die Werte im Video. Daher meine Aussage.

Ok, ich glaube, ich habs verstanden.

Hier tritt die Wärmeenergieerzeugung mit Gas bzw. Öl-Brennwertkesseln mit Wirkungsgraden ganz nahe bei 100% gegen eine Stromheizform mit einem COP von z.B. 3,5 an (=> Wirkungsgrad 350%) an, bei dem die Stromerzeugung aber nur einen Wirkungsgrad von etwa 40% hat.
(Wirkungsgrade) 3,5 * 0,4 = 1,4 => 140% der Primärenergiemenge.

Diese dann schon wesentlich knappere Rechnung ginge aus ökologischer Sicht trotzdem ganz hervorragend zu Gunsten der Wärmepumpe aus, wenn denn die Primärenergie CO2-arm oder gar CO2-frei wäre. Da dies gegenwärtig aber nicht so ist, kann das je nach Strommix sogar gegen die Wärmepumpe und im Vergleich zugunsten einer Öl-Heizung ausgehen (dieser skizzierte Vergleich bezieht sich wohl auf Brennwertgeräte vs. Luft-Wärmepumpe im Neubau).

Liege ich damit richtig?

Falls ja, habe ich aber meine Schlussfolgerungen parat:
  • Die Wärmepumpe ist sehr wohl eine(die) Heizung der Zukunft.
  • Damit sie aber auch eine Heizung der Gegenwart ist/wird, muss dringendst der CO2-Wert der Strommixes reduziert werden.
  • Und das aber nicht im Sommer (da heizt keiner :P), sondern im Winter.
  • Netzausbau und saisonale Speicherung sind dazu alternativlos wie die Reduktion des notwendigen Heizbedarfs (Dämmmaßnahmen).


@turboengine
Im Bereich Gaskraftwerke kennst du dich doch besonders gut aus. Sind die Gas und Dampf-Kombikraftwerke (noch) nicht überwiegend im Strommix vertreten? Denn dann müsste ich wohl die 40% mit etwa 60% ersetzen und die obige Rechnung würde kaum zugunsten einer Öl-Heizung ausgehen.

frame 08.03.2023 13:53

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2270103)
Die "0" kannst Du sicher irgendwie belegen.

Ich lese seit Monaten in entsprechenden PV-Foren und kenn gut die Panikmeldungen "meine Anlage hat heute gar nichts produziert, ist sie kaputt??".

Aber wenn du unbedingt Nachhilfe brauchst:
Im Winter geht die Sonne spät auf und früh unter
Im Winter steht die Sonne sehr flach
Im Winter ist es oft bewölkt oder neblig

dazu kommt noch. Im Winter liegt manchmal Schnee ....

An ganz wenig Tagen erzeugt da eine PV überhaupt genug für den Eigenverbrauch, geschweige denn dass da noch was für die Heizung bleiben würde.

turboengine 08.03.2023 13:58

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2270125)
Bivalenzpunkt von -20 Grad? Den zusamenhang habe ich nicht Hergestellt!

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2269939)
Da scheint eher bei der Auslegung einiges falsch zu laufen.
Wenn bei minus 3 Grad der Heizstarb Zuheizt, na dann gute Nacht

Das ist der Bivalenzpunkt - ab dann wir zugeheizt.

-3 Grad ist “Gute Nacht”.. Welche Temperatur soll es denn sein?
Früher im Thread war von -5 als Auslegungspunkt die Rede.

Und das hier zeigt, dass Du überhaupt nicht begriffen hast, worauf es im Kältemaschinen-Kreisprozess ankommt.

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2270003)
Das ist wie immer eine Fundierte und Belegte Meinung.

Es gibt auch im Altbau WP, Der Verbrauch ist da Höher, wie mit jeden anderen Heizung.
Denn der Wärmebedarf ist immer der Selbe, und es ist wurscht wie du denn dann Erreichst.

Es geht im Altbau nicht vorwiegend um den Wärmebedarf sondern vorwiegend um die Temperaturniveaus in der Heizanlage. Und die sind nunmal bei Altbauten mit ihren Radiatoren viel höher als bei Fußbodenheizung. Das ist schlecht für Wärmepumpen - insbesondere im Winter.

turboengine 08.03.2023 14:14

Zitat:

Zitat von chri$ti@n (Beitrag 2270129)
Liege ich damit richtig?

Akkurat.

Gedankenexperiment: Du hast zwei Heizanlagen im Keller, eine Wärmepumpe und eine Gasheizung. Die kannst Du alternativ einschalten. WP mit viel Stromverbrauch, Gasheizung braucht nur Elektronik und Umwälzpumpen - weniger als 100 Watt.

Wo kommt wohl der Strom dafür her?
Wenn die Wärmpumpe eingeschaltet wird, weht dann der Wind stärker oder beginnt die Sonne plötzlich zu schienen?
Nein.
Ein Gas- oder Kohlekraftwerk wir klitzeklein hochgeregelt um das auszugleichen. Daher stammt der Strom hierfür aus einem Kohlekraftwerk und nicht aus dem “Mix”.

Dasselbe gilt für Elektroautos vs. Diesel.

turboengine 08.03.2023 14:21

Zitat:

Zitat von chri$ti@n (Beitrag 2270129)
@turboengine
Im Bereich Gaskraftwerke kennst du dich doch besonders gut aus. Sind die Gas und Dampf-Kombikraftwerke (noch) nicht überwiegend im Strommix vertreten? Denn dann müsste ich wohl die 40% mit etwa 60% ersetzen und die obige Rechnung würde kaum zugunsten einer Öl-Heizung ausgehen.

Doch, aber die werden nicht eingesetzt, da Gas als Brennstoff zu teuer ist (war). Erst in den letzten Tagen kam der Gaspreis so weit herunter dass sich in Verbindung mit den rekordhohen CO2-Preisen (95 EUR/t) nun der Einsatz für die hocheffizienten Blöcke wieder zu rentieren beginnt. Stichwort: “Fuel Switch Price”.

Das kam schon in der Vergangenheit schon immer mal vor, dass die hin- und hergeht.

https://www.reuters.com/business/ene...ng-2021-04-21/

Der Emissionshandel wurde unter anderem dafür eingeführt, den Gaskraftwerken einen Vorteil zu verschaffen um die Emissionsziele zu erreichen. Vorher war Kohle uneinholbar billiger.

Ausserdem will man Gas sparen, da man die Gasspeicher schonen will. Daher wird Kohle Priorität eingeräumt. Auch weil sie recht leicht speicherbar ist. Das wird natürlich so offen nicht ausgesprochen. Auch werden alte Ölkraftwerke weiterbetrieben - unter Notrecht (systemrelevant).

Z.B. Heilbronn:

https://www.bundesnetzagentur.de/Sha...cationFile&v=2

Wenn das nachts anspringt wird mit Öl eine Gasturbine angetrieben und der Strom (Wirkungsgrad ca. 35%) dann in die Wärmepumpe gegeben.

Dass dies schlechter ist als das Öl selbst zu verbrennen, liegt auf der Hand.

Es ist wieder das alte Muster: Erst Verbieten - dann denken.

amateur 08.03.2023 15:03

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2270130)
An ganz wenig Tagen erzeugt da eine PV überhaupt genug für den Eigenverbrauch, geschweige denn dass da noch was für die Heizung bleiben würde.

In bewölkten Dezembern bis Februar kann ich das unterschreiben. Ansonsten stimmt die Aussage "an ganz wenigen Tagen" aus meiner Erfahrung nicht.

Stephan

db2gu 08.03.2023 15:49

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2270122)
Da gebe ich Dir recht - aber wenn jemand unpräzise Äußerungen oder kurze Tweets von Politikern, wegen eines Mangels an Ausführlichkeit kritisiert und dann ein "0" plakativ in den Ring wirft......hierauf bezog sich mein EInwand.

Grundsätzlich sind wir uns schon einig
Zu viel PV im Sommer die keiner "verbrauchen" kann und zu wenig im Winter wenn man sie mehr braucht.

Ersatz der fossilen durch regen. Energien ist so lange ein Traum, wie nicht ausreichend Speicher vorhanden sind.

Mein Ansatz ist aber eher kleinteiliger:

Nimm das neu gebaute Einfamilienhaus, welches mit PV und Speicher und evtl LWP oder E-Heizung rechnerisch autark wäre (faktisch natürlich nicht - es benötigt immer den Stromversorger für "Minderertragszeiten" - das wird in Zukunft dann mehr kosten, wie beim Tante Emma laden die "vergessene Butter" auch etwas mehr kostete....bis sie weg war.).

Hiermit könnte man peu a peu die gesamte Wohnraumheizungs-Emissionen reduzieren. Nicht auf "0" aber deutlich reduzieren.

Ich glaube weder bei E-Mobilität noch bei der Nutzung regenerativen Energien für die Heizung von gewerblichen und wohlwirtschaftlichen Gebäuden definitiv nicht an einen 100%en Ersatz innerhalb der nächsten 30 oder auch 50 Jahre !

Aber das typisch deutsche Bashing/Denken/Fordern, wenn 100% nicht sofort möglich sind ist das Ganze Mist, halte ich für wenig hilfreich.

Frei nach Konfuzius: Jeder Reise beginnt mit einem ersten Schritt.

Vieles wird sich Schrittweise wandeln und wahrscheinlich sind hier Verbote sogar weniger Zielführend als die massive Förderungen von individuellen, objektorientierten Maßnahmen. Aber eben auch hier nicht wie wild LWP fördern - egal für welche Abriss-Laube.

Das erinnert mich alles viel zu sehr an die 50% Sonder-Afa (Abschreibung) nach der Wiedervereinigung - jedes zweite Kuhkaff im Osten hatte plötzlich mehr Bau- und Supermärkte als eine Städt hier im Westen.

Die Gießkanne ist m.E. meist das falsche Instrument.

Deshalb Einsparungen durch persönliches Handeln einerseits und technischen Fortschritt nutzen, wo er sinnvoll genutzt werden kann.

Bin gestern vom Stammtisch mal wieder mit beschaulichen 120km/h auf der Autobahn heimgesegelt - wegen der 5 Minuten potenzieller Zeitersparnis, muss ich nicht 5 Liter mehr verblasen....

:top:

steve.hatton 08.03.2023 16:05

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270119)
https://www.sonyuserforum.de/forum/s...postcount=3684

Bitte Video von Prof. Ganteföhr anschauen.


→ Bild in der Galerie

In dem von mir gezeigten Zeitraum ist der Energiemix noch schlechter als die Werte im Video. Daher meine Aussage.

Gutes Video!

chri$ti@n 08.03.2023 17:37

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270132)
Wo kommt wohl der Strom dafür her?

Ich denke, du weißt, dass ich das begriffen habe. ;)
Aber danke für die Antworten auf meine anderen Fragen!

Zitat:

Zitat von amateur (Beitrag 2270136)
In bewölkten Dezembern bis Februar kann ich das unterschreiben. Ansonsten stimmt die Aussage "an ganz wenigen Tagen" aus meiner Erfahrung nicht.

Stephan

Aber das sind genau die Tage, an denen der meiste Energie für eine Luft-Wärmepumpe draufgeht. Genau in diesen drei Monaten verbraucht unsere Luft-WP 51% des Jahresbedarfes an Strom, in den restlichen 9 Monaten sind es die verbleibenden 49%. Sobald ein stundenaktueller Tarif für die Stromkosten käme, würde sich das auf ökonomischer Seite noch verstärken. Und nur zur Klarstellung: Mit den 49% in den verbleibenden 9 Monaten wird insbesondere auch Warmwasser/Pufferspeicher gemacht, sonst wäre das Verhältnis noch viel gravierender!

Insoferne denke ich nicht, dass die Kombination aus Fotovoltaik/Pufferbatterie/Wärmepumpe ein ideales Gespann ist, solange die saisonale Speicherung dafür noch nicht erfunden bzw. ökonomisch sinnvoll geworden ist. Ich habe keine Fotovoltaik-Anlage, sonst könnte ich wohl Diagramme hochladen, die zeigen würden, wie sehr das nicht "harmoniert".

Fotovoltaik/Pufferbatterie ist wohl eine Ideallösung für die meisten Tage zwischen März und November - aber selbst da nicht für alle!

turboengine 08.03.2023 17:47

Zitat:

Zitat von chri$ti@n (Beitrag 2270147)
Ich denke, du weißt, dass ich das begriffen habe. ;)
Aber danke für die Antworten auf meine anderen Fragen!

Ja, positiv! :D
Das war nur nachgereicht, warum ich noch etwas pessimistischer rechne als der Professor - der energiewirtschaftliche Ansatz berücksichtigt immer die fehlende Speicherfähigkeit von Strom.


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