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Es ist doch bitte keinem Konsumenten zuzumuten, dass er von dieser Verordnung selbständig Wind bekommt. Wie sollte/müsste das denn zum Konsumenten kommen? Ok, wenn ich eine neue Anlage kaufe, wird mich der Verkäufer davon in Kenntnis setzen müssen. Müsste er jetzt (beinahe 13 Jahre nach Kauf!) an mich herantreten? Vermutlich (?) gilt das nur für Neukaufe seit 1.1.2022. |
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Prof. Ganteför (Em. Prof. Uni Konstanz): Mit dem derzeitigen Deutschen Strommix ist eine Luftwärmepumpe schlechter in Bezug auf CO2 als eine Gasheizung. Dafür geringfügig billiger.
https://youtu.be/hm_O6E7noo0 → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie In der Schweiz und in Frankreich ist das allerdings anders - Grund ist die (noch) CO2 freie Stromversorgung. Ansonsten bringt das Verbot von fossilen Heizungen nämlich genau gar nichts. Nur mit Wind und Solar ist eine CO2-freie Stromversorgung im Winter reine Illusion und Wärmepumpen sind dann sinnlos. |
Zitat von einer Internetseite zu WP in Altbauten:
"Theoretisch lassen sich Wärmepumpenheizungen in jedes Gebäude integrieren. Allerdings sind sie unter schlechten Bedingungen nicht wirtschaftlich und bieten folglich auch keine finanziellen Vorteile für den Nutzer. In einem nicht oder nur unzureichend gedämmten Altbau erreichen Wärmepumpen nur eine Jahresarbeitszahl von 3 oder weniger, die Effizienz ist mangelhaft. Folglich benötigen die Geräte zur Bewältigung der Heizlast große Mengen Strom, was die Heizkosten erhöht und sich negativ auf die Umweltbilanz auswirkt." |
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Ich denke nicht, dass ich prüfpflichtig bin. Artikel 4 Absatz 1: Zitat:
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Dann ist mein Auto auch nicht mehr prüfpflichtig weil ich es als Vogelhäusschen deklariere. Vermutlich kommst Du eher durch die Füllmenge raus. https://www.umweltbundesamt.de/theme...ionsvermeidung Beispiel bei meiner Anlage: Füllmenge 2.5 kg mit 407C. Der Schwellenwert für regelmässige Kontrollen sind 2.8 kg für ein 5t CO2-Äquivalent. Diese Wärmepumpe wäre in der EU damit nicht prüfpflichtig. |
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So wie ich die Statements der letzten Tage verstehe bedeutet das mit den 65% dass faktisch kein Öl- und Gas mehr verbaut werden kann. Das war ja schon geplant für Neubauten. Mir ist völlig schleierhaft ist wie man mit Solarthermie und PV auf 65% kommen will - diese haben von Mitte November bis Ende Januar null Ertrag. Und er hat noch nichts über irgendeine Technologie gesagt was nicht Wärmepumpe war. Das bedeutet für mich dass er für ALLE gebäude in Deutschland die nicht mit Fernwärme oder den Exoten Biogas oder Pellets beheizt werden (können) Wärmepumpen vorschreibt. Nun warte ich gespannt auf die Ausformulierung. |
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Um auch mal wieder zum Thema Klima zu kommen und zu illustrieren was für Peanut-
Diskussionen (E-Fuel) derzeit mal wieder Deutschland aufwühlen: Zitat: More than 1,000 “super-emitter” sites gushed the potent greenhouse gas methane into the global atmosphere in 2022, the Guardian can reveal, mostly from oil and gas facilities. The worst single leak spewed the pollution at a rate equivalent to 67m running cars. https://www.theguardian.com/environm...tipping-points |
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Aber das ist doch die alte Masche der Minister: Mit den Forderungen hoch einsteigen damit man Glaubhaft bleibt in den eigenen Reihen. Wenn sich dann der endgültige Beschluss doch anders, weichgespülter liest ist das die ˋSchuld´ der Koalitionspartner. Gruß Jörg |
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Das ist dasselbe dumme Getue wie bei den Embargos. Leut Denken ist da kontraproduktiv. Lerneffekt: 0. |
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Du bemängelst unpräzise Formulierungen in der Politik und antwortest mit solchen Sätzen: Mir ist völlig schleierhaft ist wie man mit Solarthermie und PV auf 65% kommen will - diese haben von Mitte November bis Ende Januar null Ertrag. Die "0" kannst Du sicher irgendwie belegen. |
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Wärmepumpen können bis zu -20 Grad ab, und der Bivalenzpunkt ergibt sich je nach der Auslegung, darum die Behauptung deine WP ist nicht auf deine Ansprüche Ausgelegt. https://www.energie-experten.org/hei.../bivalenzpunkt Darum ist deine Behauptung falsch! Ich Vermute dein Heizungsbauer vertreibt nur ein Produkt, und das Verkauft er! |
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https://www.agora-energiewende.de/se...01.2023/today/ Da ist mit Solareinspeisung gar nix los. Daher ist die spezifische Emission der Stromerzeugung bei 580 g/kWh. Da ist selbst eine Ölheizung noch besser Als eine Wärmepumpe mit COP 3,5. |
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Es gibt da genauso Ausnahmeregeln. Bleib doch mal Sachlich, und Treibe nicht jedesmal eine neue Sau durch das Dorf! https://www.haus.de/geld-recht/gebae...etz-2020-29890 Zitat " Wenn am Standort von Gebäuden Erdgas oder Fernwärme nicht verfügbar und die Nutzung von erneuerbaren Energien technisch nicht umsetzbar ist, kann von den gesetzlichen Vorgaben abgewichen werden." https://www.verbraucherzentrale.de/w...iegesetz-13886 Zitat " Die Austauschpflicht gilt jedoch nicht für Brennwert- und Niedertemperatur-Kessel." Punkt 5 " - Gebäude, die keinen Gas- oder Fernwärmeanschluss aufweisen." |
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https://www.agrarheute.com/managemen...izungen-604005 Der Artikel ist von letzter Woche. Zitat:
Weiter unten heisst es: Zitat:
Und nochmal - mit dem derzeitigen Energiemix sind Wärmepumpen eher kontraproduktiv. |
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Solareinspeisung ist irrelevant gegenüber der konventionellen Produktion und kann diese im Winter keinesfalls ersetzen. Wieviel Solar müsstest Du den zubauen, dass der kleine gelbe Streifen die Grösse der konventionellen Produktion auch im Winter annimmt? Reicht da die Fläche von Deutschland? Und was macht man mit dem ganzen Strom im Sommer? Das ist doch die Lebenslüge der Energiewende: das konsequente Ignorieren physikalischer Tatsachen und Kompensation mit Glaube und Haltung. |
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Ich bin mir zwar sicher, dass deine Grundaussage ("WP ist nicht so umweltfreundlich, wie uns alle weiß machen wollen") korrekt ist, aber ich käme doch auf ein anderes Ergebnis (zumindest bei COP 3.5). Ich will mich aber auch nicht mit der fehlerhaften Rechnung blamieren ;) |
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Bitte Video von Prof. Ganteföhr anschauen. → Bild in der Galerie In dem von mir gezeigten Zeitraum ist der Energiemix noch schlechter als die Werte im Video. Daher meine Aussage. |
Da gebe ich Dir recht - aber wenn jemand unpräzise Äußerungen oder kurze Tweets von Politikern, wegen eines Mangels an Ausführlichkeit kritisiert und dann ein "0" plakativ in den Ring wirft......hierauf bezog sich mein EInwand.
Grundsätzlich sind wir uns schon einig Zu viel PV im Sommer die keiner "verbrauchen" kann und zu wenig im Winter wenn man sie mehr braucht. Ersatz der fossilen durch regen. Energien ist so lange ein Traum, wie nicht ausreichend Speicher vorhanden sind. Mein Ansatz ist aber eher kleinteiliger: Nimm das neu gebaute Einfamilienhaus, welches mit PV und Speicher und evtl LWP oder E-Heizung rechnerisch autark wäre (faktisch natürlich nicht - es benötigt immer den Stromversorger für "Minderertragszeiten" - das wird in Zukunft dann mehr kosten, wie beim Tante Emma laden die "vergessene Butter" auch etwas mehr kostete....bis sie weg war.). Hiermit könnte man peu a peu die gesamte Wohnraumheizungs-Emissionen reduzieren. Nicht auf "0" aber deutlich reduzieren. Ich glaube weder bei E-Mobilität noch bei der Nutzung regenerativen Energien für die Heizung von gewerblichen und wohlwirtschaftlichen Gebäuden definitiv nicht an einen 100%en Ersatz innerhalb der nächsten 30 oder auch 50 Jahre ! Aber das typisch deutsche Bashing/Denken/Fordern, wenn 100% nicht sofort möglich sind ist das Ganze Mist, halte ich für wenig hilfreich. Frei nach Konfuzius: Jeder Reise beginnt mit einem ersten Schritt. Vieles wird sich Schrittweise wandeln und wahrscheinlich sind hier Verbote sogar weniger Zielführend als die massive Förderungen von individuellen, objektorientierten Maßnahmen. Aber eben auch hier nicht wie wild LWP fördern - egal für welche Abriss-Laube. Das erinnert mich alles viel zu sehr an die 50% Sonder-Afa (Abschreibung) nach der Wiedervereinigung - jedes zweite Kuhkaff im Osten hatte plötzlich mehr Bau- und Supermärkte als eine Städt hier im Westen. Die Gießkanne ist m.E. meist das falsche Instrument. Deshalb Einsparungen durch persönliches Handeln einerseits und technischen Fortschritt nutzen, wo er sinnvoll genutzt werden kann. Bin gestern vom Stammtisch mal wieder mit beschaulichen 120km/h auf der Autobahn heimgesegelt - wegen der 5 Minuten potenzieller Zeitersparnis, muss ich nicht 5 Liter mehr verblasen.... |
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Sorry, vergessen Ironie als solche zu kennzeichnen.... |
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Hier tritt die Wärmeenergieerzeugung mit Gas bzw. Öl-Brennwertkesseln mit Wirkungsgraden ganz nahe bei 100% gegen eine Stromheizform mit einem COP von z.B. 3,5 an (=> Wirkungsgrad 350%) an, bei dem die Stromerzeugung aber nur einen Wirkungsgrad von etwa 40% hat. (Wirkungsgrade) 3,5 * 0,4 = 1,4 => 140% der Primärenergiemenge. Diese dann schon wesentlich knappere Rechnung ginge aus ökologischer Sicht trotzdem ganz hervorragend zu Gunsten der Wärmepumpe aus, wenn denn die Primärenergie CO2-arm oder gar CO2-frei wäre. Da dies gegenwärtig aber nicht so ist, kann das je nach Strommix sogar gegen die Wärmepumpe und im Vergleich zugunsten einer Öl-Heizung ausgehen (dieser skizzierte Vergleich bezieht sich wohl auf Brennwertgeräte vs. Luft-Wärmepumpe im Neubau). Liege ich damit richtig? Falls ja, habe ich aber meine Schlussfolgerungen parat:
@turboengine Im Bereich Gaskraftwerke kennst du dich doch besonders gut aus. Sind die Gas und Dampf-Kombikraftwerke (noch) nicht überwiegend im Strommix vertreten? Denn dann müsste ich wohl die 40% mit etwa 60% ersetzen und die obige Rechnung würde kaum zugunsten einer Öl-Heizung ausgehen. |
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Aber wenn du unbedingt Nachhilfe brauchst: Im Winter geht die Sonne spät auf und früh unter Im Winter steht die Sonne sehr flach Im Winter ist es oft bewölkt oder neblig dazu kommt noch. Im Winter liegt manchmal Schnee .... An ganz wenig Tagen erzeugt da eine PV überhaupt genug für den Eigenverbrauch, geschweige denn dass da noch was für die Heizung bleiben würde. |
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-3 Grad ist “Gute Nacht”.. Welche Temperatur soll es denn sein? Früher im Thread war von -5 als Auslegungspunkt die Rede. Und das hier zeigt, dass Du überhaupt nicht begriffen hast, worauf es im Kältemaschinen-Kreisprozess ankommt. Zitat:
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Gedankenexperiment: Du hast zwei Heizanlagen im Keller, eine Wärmepumpe und eine Gasheizung. Die kannst Du alternativ einschalten. WP mit viel Stromverbrauch, Gasheizung braucht nur Elektronik und Umwälzpumpen - weniger als 100 Watt. Wo kommt wohl der Strom dafür her? Wenn die Wärmpumpe eingeschaltet wird, weht dann der Wind stärker oder beginnt die Sonne plötzlich zu schienen? Nein. Ein Gas- oder Kohlekraftwerk wir klitzeklein hochgeregelt um das auszugleichen. Daher stammt der Strom hierfür aus einem Kohlekraftwerk und nicht aus dem “Mix”. Dasselbe gilt für Elektroautos vs. Diesel. |
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Das kam schon in der Vergangenheit schon immer mal vor, dass die hin- und hergeht. https://www.reuters.com/business/ene...ng-2021-04-21/ Der Emissionshandel wurde unter anderem dafür eingeführt, den Gaskraftwerken einen Vorteil zu verschaffen um die Emissionsziele zu erreichen. Vorher war Kohle uneinholbar billiger. Ausserdem will man Gas sparen, da man die Gasspeicher schonen will. Daher wird Kohle Priorität eingeräumt. Auch weil sie recht leicht speicherbar ist. Das wird natürlich so offen nicht ausgesprochen. Auch werden alte Ölkraftwerke weiterbetrieben - unter Notrecht (systemrelevant). Z.B. Heilbronn: https://www.bundesnetzagentur.de/Sha...cationFile&v=2 Wenn das nachts anspringt wird mit Öl eine Gasturbine angetrieben und der Strom (Wirkungsgrad ca. 35%) dann in die Wärmepumpe gegeben. Dass dies schlechter ist als das Öl selbst zu verbrennen, liegt auf der Hand. Es ist wieder das alte Muster: Erst Verbieten - dann denken. |
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Stephan |
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Aber danke für die Antworten auf meine anderen Fragen! Zitat:
Insoferne denke ich nicht, dass die Kombination aus Fotovoltaik/Pufferbatterie/Wärmepumpe ein ideales Gespann ist, solange die saisonale Speicherung dafür noch nicht erfunden bzw. ökonomisch sinnvoll geworden ist. Ich habe keine Fotovoltaik-Anlage, sonst könnte ich wohl Diagramme hochladen, die zeigen würden, wie sehr das nicht "harmoniert". Fotovoltaik/Pufferbatterie ist wohl eine Ideallösung für die meisten Tage zwischen März und November - aber selbst da nicht für alle! |
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Das war nur nachgereicht, warum ich noch etwas pessimistischer rechne als der Professor - der energiewirtschaftliche Ansatz berücksichtigt immer die fehlende Speicherfähigkeit von Strom. |
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