Zitat:
Zitat von mrieglhofer
(Beitrag 1533144)
Alle derzeit verwendeten elektronischen Verschlüsse (ausser bei den Handys) haben einen Hilfsverschluss.
|
Die Nikon J1 ist ein Handy? ;)
Zitat:
Zitat von mrieglhofer
(Beitrag 1533144)
Wien schon diskutiert, muss der Chipaufbau doch deutlich anders sein, um die Zellen schnell genug auszulesen und frei bekommen.
|
Richtig aufwendig wird das nur, wenn du das Ganze dann auch noch als Global Shutter realisieren willst (was ich bei Sony allerdings hoffe :cool:), dann brauchst du direkt auf dem Bildsensor einen Cache, der das gesamte Bild mit voller Auflösung und Farbtiefe zwischenspeichern kann. Bei einem vollelektronischen Schlitzverschluß mußt du nur eine einzige Pixelzeile cachen, hast dann allerdings wieder das Rolling-Shutter-Problem und evtl. eine unterirdische Blitzsynchronzeit (1/60 bei der J1, das ist langsamer als bei meiner fast 40 Jahre alten XE-5).
Selbst Hotpixel könnte man mit genügend Rechenleistung prinzipiell on-the-fly ermitteln, indem man die dunklen Bildteile von realen Aufnahmen analysiert - wenn sich da ein einzelnes isoliertes Pixel plötzlich um den Faktor 10 von all seinen Nachbarn unterscheidet, ist das wohl ein Kandidat für die Defektliste.
Das Einzige, was wirklich einen mechanischen Verschluß voraussetzt, ist halt die Langzeit-Rauschunterdrückung mittels Darkframe. Da das Langzeitrauschen gleichzeitig von Belichtungszeit, ISO, Temperatur und evtl. Alterung abhängig ist, glaube ich kaum, daß man das mit einer werkseitigen Kalibrierung erschlagen kann, sonst könnte man der Kamera ja einfach ein paar Darkframes im Firmware-Speicher mit auf den Weg geben.
|