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Koenich 27.11.2020 10:37

Hi,

folgender gekauft bei Cyberport vor ca. 8 Monaten

Lenovo Thinkstation S30
Intel Xeon E5-1620 v2 (3,7 GHz Quad-Core-Prozessor, 10 MB Cache)
16 GB, 1333 MHz, DDR3 PC3-10600
maximal installierbarer Arbeitsspeicher: 256 GB
nvidia Quadro K2000 mit 2048 MB VRAM
128 Gb SSD + 1TB 3.5"
Windows 10 Professional

rudluc 27.11.2020 10:50

Was spricht bei einem neuen PC eigentlich dafür, eine kleine UND eine große SSD einzubauen? Ich finde nichts.
Dann würde ich die kleine SSD doch weglassen und direkt eine große SSD als System-, Programme- und Datenlaufwerk nehmen, sagen wir mal mit 2TB Kapazität. Dann ist alles schnell und man braucht nicht so schnell etwas Neues.
Das eingesparte Geld würde ich dann lieber in eine noch größere zusätzliche HD mit 4TB stecken für ein kontinuierliches Backup.
Ich meine, die immer hochauflösenderen RAW-Dateien, die wir hier mit unseren Kameras produzieren zeigen uns doch, wo hinein wir bei unseren Rechnern das meiste Geld hineinstecken müssen: in Speicherplatz! Und der Trend geht in noch mehr Speicherplatz!
Für meine Bilder und Videos habe ich seit ein paar Tagen sogar eine eigene 2TB SSD!

cbv 27.11.2020 10:59

@rudluc
Ich persönlich ziehe es vor, System, Programme und Daten jeweils möglichst auf unterschiedlichen Physiken zu halten. Geht eine der 'Platten' kaputt, sind nur die Daten auf dieser betroffen.

@avarel, Fuexline
Prinzipiell habt Ihr natürlich absolut recht, aber mal ehrlich, merkt Ihr tatsächlich, ob ein Programm von PCIeX2 oder PCIeX4 startet? Wage ich zu bezweifeln.

Porty 27.11.2020 11:16

Zitat:

Zitat von cbv (Beitrag 2172746)
@avarel, Fuexline
Prinzipiell habt Ihr natürlich absolut recht, aber mal ehrlich, merkt Ihr tatsächlich, ob ein Programm von PCIeX2 oder PCIeX4 startet? Wage ich zu bezweifeln.


Irgendwo hab ich mal gelesen, dass sich die Leistung des Rechners verdoppeln muss, damit man die höhere Geschwindigkeit wirklich spürt......;):lol:
Ich find es immer spaßig, was manche an Geld raushauen für die letzten 10% mehr Leistung.

rudluc 27.11.2020 11:31

Zitat:

Zitat von cbv (Beitrag 2172746)
@rudluc
Ich persönlich ziehe es vor, System, Programme und Daten jeweils möglichst auf unterschiedlichen Physiken zu halten. Geht eine der 'Platten' kaputt, sind nur die Daten auf dieser betroffen.

Ich sehe darin mittlerweile keine Vorteile mehr. Dafür hat man doch das kontinuierliche Backup (auf eine langsame HD oder ein NAS).
Immerhin liegen die Nutzerprofile sowohl bei Windows als auch beim Mac standardmäßig auf der Systemfestplatte.

bjoern_krueger 27.11.2020 11:41

Zitat:

Zitat von averel (Beitrag 2172731)
Korrekt. Ich habe vergessen es zu erwähnen, deshalb sollte man vorher prüfen was der M.2 Anschluss auf dem Board kann.

Zitat:

Zitat von cbv (Beitrag 2172746)
@rudluc
Ich persönlich ziehe es vor, System, Programme und Daten jeweils möglichst auf unterschiedlichen Physiken zu halten. Geht eine der 'Platten' kaputt, sind nur die Daten auf dieser betroffen.

@avarel, Fuexline
Prinzipiell habt Ihr natürlich absolut recht, aber mal ehrlich, merkt Ihr tatsächlich, ob ein Programm von PCIeX2 oder PCIeX4 startet? Wage ich zu bezweifeln.

Interessant.
Ich habe mir ja den Artikel in der c't durchgelesen, und da gibt es auch verschiedene Konfigurationen. Die Basis-Version hat eine normale SSD-Karte verbaut (Kingston A2000 NVMe PCIe SSD 1TB, M.2), und dann bieten sie als Alterntive eine PCI4-SSD (Samsung SSD 980 PRO 1TB, M.2), die mal gut das Doppelte kostet.

Im Artikel steht dann Folgendes:
"Wer eine schnellere SSD bevorzugt, kann die Samsung SSD 980 Pro mit PCIe-4.0 Innterface einbauen. Allerdings spürt man in der Praxis keinen Unterschied"

Ich traue denen zu, dass sie die schnellere Variante auch so eingebaut haben, dass sie ordnungsgemäß funktioniert, und daher finde ich die Aussage, dass kein Unterschied spürbar ist, schon bemerkenswert.

Heißt für mich, dass eine "normale" SSD reicht.

Noch zu der Frage, warum 2 SSDs: Ich sehe es auch so, dass ich gerne das Betriebssystem und die Programme separat von den Daten halte. Am liebsten sogar noch die Programme auf einer eigenen Partition.
Dann kann man sich einfach ein Imange von einer Windows-Grundinstallation erstellen, und wenn mal was ist, ruckzuck neu aufspielen und fertig. Klar, wenn ich zig Programme installiert habe, und dann nur die Windows-Partition neu aufspiele, laufen die Programme nicht mehr richtig, aber die sind ja auch schnell neu installiert.

Früher war das noch relevanter, als SSDs noch erheblich teurer waren, da hat man dann eben für die Daten eine normale Platte genommen, und fürs BS dann eine kleine flotte SSD.

Heute nimmt man dann eben eine schnelle PCIe-4 SSD für Windows, und eine "normale" SSD für die Daten. Wobei, wie oben schon erwähnt, soll der Unterschied da ja auch in der Praxis kaum relevant sein.

Viele Grüße,

Björn

bjoern_krueger 27.11.2020 11:44

Moin!

Ich hab mir jetzt folgendes System zusammengestellt (in Anlehnung an die Empfehlung aus der c't):

SSD1 (für Windows + Programme): Kingston A2000 NVMe PCIe SSD 1TB, M.2 (ca. 85€)
SSD2 (für Daten): Samsung MZ-V7S2T0BW 970 EVO Plus 2 TB NVMe M.2 (ca. 250€)
Prozessor: AMD Ryzen 5 3600, 6C/12T, 3.60-4.20GHz, boxed (ca. 220€)
Speicher: 2x Kingston ValueRAM DIMM 16GB, DDR4-3200, CL22-22-22 (ca. 120€)
Grafikkarte: Sapphire Pulse Radeon RX 5500 XT 8G, 8GB GDDR6, HDMI, 3x DP (ca. 205€)
Mainboard: Gigabyte B550 Aorus Elite (ca. 133€)
Gehäuse: be quiet! Pure Base 500 schwarz, schallgedämmt (ca. 60€)
Netzteil: Seasonic Core GM 500W ATX 2.4 (ca. 70€)
WLAN-Karte: Gigabyte GC-WBAX200, 2.4GHz/5GHz WLAN, Bluetooth 5.0 LE, PCIe x1 (ca. 30€)

Da lande ich dann bei knapp 1200€, also noch deutlich unter dem, was der Dell gekostet hätte, mit einer besseren Ausstattung. Der Dell hatte die bessere Grafikkarte, aber die ist für meine Zwecke sicherlich überdimensioniert.

Mal sehen, vielleicht bestelle ich mir die Teile und dann wird gebastelt!

Was meint Ihr zu dem System? Ich hatte noch bei der Grafikkarte überlegt, oder ob ein Ryzen 7 sinnvoll wäre.

Viele Grüße,

Björn

Porty 27.11.2020 11:48

Zitat:

Zitat von Koenich (Beitrag 2172741)
Hi,

folgender gekauft bei Cyberport vor ca. 8 Monaten

Lenovo Thinkstation S30
Intel Xeon E5-1620 v2 (3,7 GHz Quad-Core-Prozessor, 10 MB Cache)
16 GB, 1333 MHz, DDR3 PC3-10600
maximal installierbarer Arbeitsspeicher: 256 GB
nvidia Quadro K2000 mit 2048 MB VRAM
128 Gb SSD + 1TB 3.5"
Windows 10 Professional


Für was nutzt du diesen Rechner?
Meiner Erfahrung nach bringen diese auf CAD- optimierten Boliden bei den im Heimgebrauch üblichen Programmen keine wirklichen Vorteile und die Quadro´s sind eh nur Hardware- Dongles für die teuren zertifizierten CAD Grafiktreiber (Zitat C´t)
Klar ein sauber aufgebauter Rechner hat seine Reize, habe selbst auf Arbeit eine HP für Creo Pro (ehemals ProEngeneer) unter dem Schreibtisch stehen.
War eine Quälerei, die schwere Kiste fürs Home Office in die 2. Etage zu schleppen...;)

Ditmar 27.11.2020 12:00

Hört sich gut an, beim Mainboard würde ich aber eher zum
"ASUS ROG Strix X570-E Gaming"
oder auch dem
"Gigabyte X570 Aorus Elite, AMD X570-Mainboard" greifen,
die haben jeweils 2x "M.2 (PCIe 4.0 x4 / SATA 6G",
und 10 bzw. 11 USB Schnittstellen inkl. USB-C.

Und bei letzterem weis ich das man irgendwie nicht genug haben kann. ;)

rudluc 27.11.2020 12:05

Zitat:

Zitat von bjoern_krueger (Beitrag 2172762)
Ich hab mir jetzt folgendes System zusammengestellt (in Anlehnung an die Empfehlung aus der c't):

Ich finde, das ist ein sehr gutes System, an dem du lange Freude haben wirst. Mein Windows-Rechner ist sehr ähnlich und folgt größtenteils den Empfehlungen der c't aus dem letzten Jahr. (Obwohl ich ihn nur als Spiele-PC nutze und mit dem iMac arbeite... ;))

Was mich nur wundert, ist die Tatsache, dass die Gehäuse (ich habe das Gleiche wie du) immer noch so groß sind und dass da nicht mal ein neuer Standard geschaffen wird, obwohl auch bei PCs kaum noch Erweiterungskarten eingebaut werden müssen. Nun fallen nach den 5,25" auch noch die 3,5" Laufwerke weg. Alles ist auf dem Motherboard in völlig ausreichender Qualität integriert. Eigentlich sind die größten Bauteile das Netzteil, die Grafikkarte und der Lüfter, ansonsten ist das Gehäuse fast leer.


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