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Zitat von Robert Auer
(Beitrag 2091898)
Soweit ich weiß, kämpfen alle Hersteller gegen die Akkus von Drittherstellern und das nicht nur weil sie die Akkus billiger anbieten.
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Aber offenbar nur halbherzig. Die Kamera könnte ja auch für fünf Sekunden "Falscher Akku-Typ" anzeigen und dann wieder abschalten, wenn es wirklich ein ernsthaftes Problem gäbe.
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Zitat von Windbreaker
(Beitrag 2091905)
Naja Fremdakkus können explodieren, Fremdobjektive jetzt eher nicht. Diesen Einwand empfinde ich mehr als albern!!!
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Expodieren nicht, aber ein Objektiv könnte z.B. zu weit in die Kamera hineinragen, so daß es bei bestimmten Modellen mit dem Verschluss kollidiert. Wir hatten auch schon den Fall, daß sich ein Objektiv so mit dem Bajonett verhakt hat, daß es am Ende nur noch abgesägt werden konnte, um wenigstens die Kamera zu retten. Und von "kleineren" Problemen mit Fremdobjektiven (AF geht nicht, Belichtung stimmt nicht, Objektivkorrektur benutzt ein falsches Profil usw.) können zumindest die A-Mount-Besitzer ein Lied singen.
Zitat:
Es ist legitim, darauf hinzuweisen, dass man für die Verwendung von Fremdakkus keine Garantie übernimmt. Immerhin können Fehlspannung (die Sony nicht überprüfen kann) oder fehlerhafte Zellen (Nicht der erste Akku, der im Akkuschacht aufquillt und sich nicht mehr entfernen lässt) zu Schäden an der Kamera führen
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Dafür gibt es den Warnhinweis in der Bedienungsanleitung. Nachdem die Kamera aber einen Akku nachweislich schon als "fremd" erkannt hat, wäre es rechtlich ziemlich dünnes Eis, die Benutzung trotzdem zuzulassen, wenn davon auszugehen wäre, daß das eine Gefahr darstellt. Wenn irgendwo ein Loch in der Straße ist, reicht es ja auch nicht, ein Schild davor zu stellen "Weitergehen auf eigene Gefahr", sondern es muss so abgesichert werden, daß tatsächlich niemand hineinfällt. Da Sony die Fremdakkus aber letztlich doch duldet, kann das Risiko eigentlich nicht sehr groß sein.
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