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Wenn man als potentieller Käufer nicht genau weiss um was es sich handelt, dann fragt man einfach nach. Ebay bietet diese Möglichkeit!! Kann doch nicht so schwer sein. |
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Anfangs wusste ICH nochnichtmal das es noch andere Objektive von Minolta hab ... Wurde ja überall nur verbreitet das das Alpha das alte Minolta bajonet ist und das man alte Minolta Linsen nutzen könnte ;) (Okay, ich muss zugeben das war gaaanz am Anfang) |
Hallo zusammen,
etwas off topic aber bei uns in Deutschland - gerade durch Herrn Wulff sollte uns das doch aktuell bewusst geworden sein - darf man eine private Kommunikation nicht einfach so veröffentlichen. In diesem Fall kann die Aussage sogar noch einer natürlichen Person zugeordnet werden. Ich würde mich mit der Veröffentlichung von Antworten auf private Emails, die nur an mich gegangen sind, eher zurückhalten. Viele Grüße, Markus |
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Was ist nun richtig? ;):roll: |
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Ich könnte das Forum für Tage mit eBay Geschichten füllen, mache ich aber nicht, weil ich sowas selbst regel, als Erwachsener und mündiger Teilnehmer im online Geschäftsverkehr. Zitat:
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Niemand hier ist als wandelndes Minolta Lexikon zur Welt gekommen und trotzdem wäre der Großteil nicht drauf reingefallen wage ich mal zu behaupten. Warum? Weil man sich sich informiert hat. Wenn der VK hier schon so kritisiert wird, dann muß der TO sich das wohl auch gefallen lassen und an der Stelle möchte ich daher mal anmerken, daß ich mich etwas wundere, daß jemand, der hier nicht gerade erst seit gestern angemeldet ist, auf sowas reinfällt. Aber er hat's ja selbst eigentlich schon erklärt: Unachtsamkeit war die Ursache. Und Unwissenheit oder Unachtsamkeit schützen bekanntlich vor Strafe nicht, so hart wie das sein mag. Nochmal: ich will den VK hier nicht in Schutz nehmen, diese Auktion war sicher nicht fair gestaltet, aber letztlich trägt jeder, der bei eBay kauft (und verkauft natürlich), selbst die Verantwortung für sein Tun, hat die Verantwortung sich zu informieren (z.B. indem er im Zweifel vorher nachfragt, bei Ausbleiben einer Antwort vielleicht auch mal verzichtet usw.). Aber nein, alle sind geil auf Schnäppchen und im Bietrausch. Möglichst viel bekommen mit möglichst wenig Aufwand. Bei mangelndem Fachwissen, ohne vorheriges Informieren oder fehlende Vorsicht passiert dann genau sowas. Das ist aufgrund der Gestaltung der Auktion natürlich auch Schuld des Verkäufers, aber eben nur zum Teil, denn auf "bieten" geklickt haben andere. Informationen sind Geld wert, sie sind leichter zugänglich als je zuvor und ich bin ein großer Freund davon (und helfe auch gerne dabei) sich selbst zu informieren und zu dem zu stehen was man tut (das scheint aber eine aussterbende Mentalität zu sein). D.h. wenn dann mal was in die Hose geht, trägt man eben die Konsequenzen - und daß der TO hier seinen eigenen Anteil an Verantwortung hat, hatte er zumindest anfangs noch selbst eingeräumt. Bis dann das Forum die Forken und Fackeln ausgepackt und den VK durchs Dorf gejagt hat. Wenn ich bereit bin, 130 Euro für etwas auszugeben, dann gehe mal davon aus, daß ich mich vorher soweit informiere, daß ich zumindest halbwegs weiß was ich tue. Tue ich das nicht und es geht wie hier schief, habe ich auf Deutsch gesagt tatsächlich "Pech gehabt". Das mögen manche nun vielleicht zu hart finden und in diesem bestimmten Fall gibt es wie gesagt sicher auf beiden Seiten etwas zu kritisieren, aber es darf und sollte auch mal Kritik am vermeintlichen "Opfer" angebracht werden denke ich - eben weil es kein Opfer in dem Sinne gibt und ich mich an Stelle des TO auch nicht zu einem machen lassen wollen würde (Stichwort Mündigkeit/Eigenverantwortung). Hier werden solche Themen m.E.n. oft zu einseitig abgehandelt wie bereits angemerkt. Zitat:
Um auch mal die andere Seite zu zeigen: Hier im Forum hat kürzlich jemand einen Telekonverter für ein bestimmtes Objektiv gesucht. Ich habe ihm einen angeboten und dazu geschrieben, daß die angestrebte Kombination aus Objektiv und Konverter (egal. welchem) nicht uneingeschränkt sinnvoll ist. Käufer war dankbar für den Hinweis und hat sein Anliegen daraufhin überdacht. Schön für ihn, Aufwand für mich. Hätte man auch vorher anderweitig klären können. Dann gab es gerade einen Interessenten für eins meiner Objektive für 25 Euro. Eins, bei dem gut lesbar und eigentlich eindeutig dabei steht, daß es nicht digital kompatibel ist. Das Geschäft war an sich schon gemacht, da habe ich vorsichtshalber (ich hatte so ein Gefühl) nochmal nachgefragt, ob das mit der Inkompatibilität denn auch gelesen und verstanden worden sei. Die Antwort war dann sinngemäß, daß es wohl gelesen wurde, der Interessent es aber nicht so recht glaube. D.h. er hatte wohl die Hoffnung, daß ich mich irre und das Objektiv doch an seiner Kamera funktioniere. Diese Hoffnung musste ich ihm dann nehmen und seitdem ist Funkstille (mit einem "Danke" oder gar einer vernünftigen Absage rechne ich schon gar nicht mehr, dafür habe ich ähnliches schon zu oft erlebt). Ergebnis für mich: jeweils ca. eine Stunde Zeit vergeudet. Das ist natürlich kein Problem, Zeit habe ich ja JEDE MENGE und natürlich nehme ich anderen auch sehr gerne das Denken ab. Ich wundere mich da einfach nur: warum überlegt/informiert man sich nicht vorher, ob das was man kaufen will sinnvoll ist (oder ob man's z.B. auch bezahlen kann - auch lustig: jemand sucht etwas bestimmtes, man bietet genau das an und bekommt dann als Antwort, es sei gerade kein Geld für den Kauf da!? Kein Witz, schon oft hier erlebt)? Warum liest und versteht man nicht, was da schwarz auf weiß geschrieben ist (und was nicht)? Das Ding ist: hätte mir jemand auf mein Gesuch oder meine Anfrage so geantwortet, wie ich es in diesen beiden Beispielen getan habe, so hätte ich das fast als beleidigend empfunden ("hält der mich für doof, glaubt der ich kann nicht lesen"). Da kommt wieder das mit der Mündigkeit ins Spiel. D.h. wenn ich diese Art ungefragte (und meiner Meinung/Hoffnung nach eigentlich überflüssige) Hilfestellung gebe, muß ich in gewisser Weise auch erstmal über meinen eigenen Schatten springen. Ich will gar nichts gegen die eigentliche Frage des TO sagen (völlig legitim, ich verstehe den Ärger und die Bitte nach Hilfe durchaus), mich wundern aber die Antworten als Gesamtbild, da sie teils eine Geisteshaltung spiegeln, die ich mindestens so erschreckend finde wie die Dreistigkeit, mit welcher der hier angeprangerte Verkäufer agiert hat. Zitat:
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Tut mir leid, aber ich hab gerade keine Zeit den Aufsatz zu lesen, hab nur mal überflogen und will zu deinem Satz der mir herausgestochen ist was schreiben:
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Bei gelegenheit (wenn Zeit) lese ich mir deinen Text mal durch ;) |
Ich freu mich über shootys offenen, selbstkritischen Bericht (Beitrag 79) - und den netten Verkäufer damals!
Und Jens verstehe ich natürlich auch - aber Jens, Du hast ja extra alle wichtigen Angaben gemacht UND sogar noch einmal darauf hingewiesen! "Unser" ebay-Verkäufer hat ja sogar mehrfach Anfragen bekommen UND sie beantwortet - wäre er nur ein wenig fair gewesen, hätte er die Frage einmal öffentlich beantwortet (wird man ja sogar von ebay gefragt: "Wollen Sie, dass alle ebay-Mitglieder die Frage und Antwort lesen können?" - und er hat ja wohl MEHRFACH auf Nein geklickt). Deutlicher kann er seine Absicht, einen Uninformierten zu finden, ja nicht zeigen... FÜr mich ist das wirklich mies. Und eine deutliche negative Bewertung (ohne Beleidigungen oder ähnliches, dann kann er sie entfernen lassen) wird ihm vielleicht ein wenig zu denken geben - und andere vor weiteren "Fallen" warnen. Schöne Grüße! Rüdiger |
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Ich fange z.B. gerade ein neues Hobby an. Ebenfalls ein etwas komplexeres Feld, von dem ich erstmal null Ahnung hatte. Anstatt aber direkt bei eBay viel Geld für irgendwas auszugeben, über das ich mich dann möglicherweise ärgere, habe ich mich vorher ca. drei Wochen lang eingelesen und DANN Geld ausgeben. Zwar auch nicht zu meiner vollen Zufriedenheit, aber das war nichts anderes als meine eigene Schuld. Will ich auf Nummer sicher gehen und das Risiko für Fehlausgaben minimieren, informiere ich mich vorher. Will/kann ich das nicht, nehme ich in Kauf wenn's mal schief geht, zahle im Fachhandel (mit hoffentlich guter Beratung) mehr oder wie auch immer. IMO ziemlich einfach. @Rüdiger: ich würde die Auktion als "unfair" bezeichnen, genau. Wie gesagt hat der VK durch die Gestaltung der Auktion und sein sonstiges Verhalten ganz klar Mitschuld an der Misere und ich sehe auch, daß das wohl absichtlich und mit einer bestimmten Zielsetzung war. Aber -und darum geht es mir- es ist nur eine Mitschuld, der andere Teil der Schuld ist bei dem zu suchen, der auf sowas reinfällt, so hart wie das klingt. Denn es ist doch so: der VK hat wichtige Angaben weggelassen, aber er hat keine falschen Angaben gemacht. Moralisch kann man das verurteilen, aber ob man rechtlich mit einer Beschwerde durchkäme wage ich -als Laie- mal zu bezweifeln. Was beschrieben ist und was ich anhand der Beschreibung erwarte sind nunmal zwei paar Schuhe - der VK kann durch eine möglichst gute Beschreibung dafür sorgen, daß Realität und Erwartung so gut es geht übereinstimmen (was hier sicher nicht der Fall war), aber wenn jemand etwas partout falsch verstehen will oder es mangels Erfahrung (und Eigeniniative?) einfach nicht kann, kann er wenig tun. Will ich mich über eine so gestaltete Auktion aufregen, müsste ich mich fast über alle Werbung aufregen, mit der ich so den ganzen Tag bombardiert werde, denn die funktioniert genauso: weckt Begehrlichkeiten und Erwartungen, verspricht vieles, was das Produkt faktisch oft gar nicht hält. Moralisch oft grenzwertig, rechtlich einwandfrei. Wäre man zynisch, könnte man den VK sogar für seine cleverness bewundern (was ich ausdrücklich nicht tue). Es war ein Bild in der Auktion (für mich und sicher auch für viele andere absolut aussagekräftig, aber da sind wir dann wieder am Punkt mit der Fachkenntnis) und das Objektiv war nicht falsch beschrieben. Das eine wichtige Angabe sowohl auf dem Bild als auch in der Beschreibung fehlt ist unstrittig. Aber wenn ich für jede schlampige oder unvollständig beschriebene Auktion (ich denke da an unscharfe Fotos oder wilde Mixturen von AF und MD Objektiven in irgendwelchen Sets, idR. wohl aus Unwissenheit, aber weiß man das so sicher?), die ich bei eBay finde, einen Euro bekäme, wäre ich reich. Damit will ich nicht sagen "das passiert doch dauernd und ist damit legitim", sondern ich will sagen, daß man bei eBay eben aufpassen und sich mit dem was man kaufen möchte auch ein bisschen auskennen muß. Und das ist ja nun wirklich keine Neuigkeit. |
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Selbstverständlich versucht man sich so gut es geht über alles mögliche zu informieren. Es soll allerdings auch Menschen geben die Fotografieren um Bilder zu machen. Anfangs kam ICH nicht auf die Idee zu recherchieren ob ein Hersteller villeicht zwei oder mehr verschiedene Bajonetarten gemacht hat?! Man kann das so oder so sehen ... Ich frage z.b. auch nicht bei jedem Ebayelektrokauf ob das Gerät einen Eupäischen Stecker dran hat wenn mans nicht sieht und es nicht explizit erwähnt ist ;) Und wenn einer aus England dran is ... pech gehabt? ... naja ... das kann jeder wohl für sich selbst entscheiden ;) Ich denke da kann man nun auch wirklich noch Seitenweise diskutieren ;) |
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Und mir war schon klar auf was du hinaus wolltest - ich kann schlecht nach etwas suchen, von dessen Existenz ich keine Ahnung habe (seien es MD Objektive oder eine andere Art Sprit). Der Einwand ist wie gesagt auch berechtigt, hat aber IMO auch gewisse Grenzen, darum das Beispiel mit der Tanke. Davon abgesehen, dein Beispiel mag für dich damals gegolten haben, hat aber mit diesem Fall hier nur teilweise zu tun: der TO -da bin ich mir sicher- ist sich der AF/MD Sache durchaus bewusst und war es auch vor dem Kauf. Er wusste offenbar nur nicht wie ähnlich so manches MD Objektiv seinem AF Nachfolger sieht oder er hat nicht genau hingeschaut. Jedenfalls hat der TO selbst geschrieben er hätte "nicht genau aufgepasst". Der Einwand mit der Unwissenheit zieht hier daher nur zum Teil wenn du mich fragst. Und ja, man könnte das seitenweise diskutieren (wir sind ja auch schon auf Seite 9), aber da der größte Teil aller Fotografen diese Klippen wohl mehr oder weniger problemlos umschifft haben (weil sie mal irgendwo gefragt, gelesen oder nachgedacht haben), denke ich kann man das von allen erwarten. Muß man aber natürlich nicht, dann haben wir bald Verhältnisse wie in den USA, wo du auf dem Kaffeebecher vor dem möglicherweise heissen Inhalt gewarnt wirst und ähnliches (aber ich glaube das haben wir hier schon). Man kann gewiss versuchen, auch den letzten Intelligenzverweigerer (das ist jetzt allgemein gesprochen, nicht gegen dich, den TO oder sonst eine bestimmte Person) noch ans Händchen zu nehmen, aber ab einem gewissen Punkt wird das sehr anstrengend, absurd und bremst letztlich alle aus. Zitat:
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