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Conny1 16.03.2020 15:13

Zitat:

Zitat von Traumtraegerin (Beitrag 2125038)
(...) An den Kassen Schlange standen viele ältere Paare an. Und nicht nur das. Sie waren auch nicht in der Lage, Distanz zum Vormann zu wahren. *kopfschüttel

Wo die Hamburger doch sonst so distanziert und kühl sind. Corona scheint vieles zu verändern. :crazy:

dey 16.03.2020 15:30

@Conny und hpike
jau, dann macht mal. :zuck:

Ditmar 16.03.2020 15:37

Zitat:

Zitat von hpike (Beitrag 2125042)
Was kann ich nicht? Ich war alleinerziehender Vater mit zwei Kindern und meine wären in dieser Situation garantiert nicht raus gekommen. Da kannste aber sicher sein.

Das hört sich für mich an, wie der Arbeitskollege von mir. Den traf ich nach einem Einkauf an einer Ampelanlage. Seine beiden Kids tobten unangeschnallt über die Sitze, standen aufrecht zwischen den Vordersitzen. Als ich ihn am nächsten Tag darauf ansprach meinte er, die beiden kann man nicht anschnallen, die sind zu wild. Ich hätte meine zur Not geknebelt, aber ohne angegurtet zu sein, wären die garantiert keinen Meter mit mir Auto gefahren.

:top::top::top:

ha_ru 16.03.2020 15:43

Hallo,

ich musste heute morgen etwas im Baumarkt besorgen, damit die häusliche Baustelle nicht wegen meiner zugesagten Eigenleistung stillsteht. Es war kurz nach 9 Uhr voller als an einem Samstag, Gespräche zwischen Mitarbeitern und Kassenpersonal fanden ohne merkbare Vergößerung des Abstands statt. Ich habe mich gefragt, ob viele Coronafrei zum Renovieren nutzen.

Bei uns in der Zeitung wurde berichtete, dass wegen Verdachts getestete Personen den Anruf mit der Mitteilung des Testergebnisses beim Einkaufen, im Spieleland, im Fitnessstudio usw. entgegengenommen haben, obwohl sie beim Test darauf hingewiesen wurden, dass sie bis zum Anruf zuhause bleiben müssen.

Mir scheint, es ging uns zu lange zu gut, so dass wir soziales Verhalten in der Kreise verlernt haben.

Hans

Traumtraegerin 16.03.2020 15:48

Man kann wochenlang seine Kinder in Quarantäne halten. Möglich ist alles, wenn man es dem Nachwuchs erklärt, wie wichtig es ist. Wenn man nur 1 Kind hat, ist man mehr am bespaßen als wenn es mehrere sind, die ja auch miteinander spielen können.

Ich hab bereits 2 x wochenlang mit 3 bzw. 6 Kindern daheim hocken müssen, weil eines nach dem anderen Windpocken hatte.
Beim 2. Mal im Hochsommer. Alle mit Windpocken und die, die sie wahrscheinlich auch noch bekommen sollten wegen der Nähe mussten drinnen hocken, während die Freunde draußen durch die Nachbarschaft tobten.

Im Interesse der Gemeinschaft muss man halt mal die Zähne zusammenbeißen und durchhalten.

In der aktuellen Lage kann man ja immerhin noch mal mit den Kindern im Garten spielen oder einmal um den Block gehen.

Dornwald46 16.03.2020 15:55

Zitat:

Zitat von hpike (Beitrag 2125042)
Als ich ihn am nächsten Tag darauf ansprach meinte er, die beiden kann man nicht anschnallen, die sind zu wild.

Der Mann kann einem leid tun, wenn die erst mal in die Flegeljahre kommen.

felix181 16.03.2020 15:55

Zitat:

Zitat von hpike (Beitrag 2125042)
Was kann ich nicht? Ich war alleinerziehender Vater mit zwei Kindern und meine wären in dieser Situation garantiert nicht raus gekommen. Da kannste aber sicher sein.

:top::top::top:

hpike 16.03.2020 16:04

Genauso siehts aus Sabine. Wenn man will und muss, geht alles. Ich kenne das auch noch aus meiner Kindheit. Windpocken ect., da gabs kein Pardon, da musste man im Haus bleiben und wenn man wirklich will und muss, geht das auch heute noch. Niemand hat gesagt, dass das einfach ist. Aber gehen tut das garantiert.

Vor allem, was will man denn machen, wenn es wirklich zu einer Ausgangssperre kommen sollte? Geht nicht, meine Kids sind zu quirlig um im Haus zu bleiben? Das werden sie uns dann schon zeigen, dass das geht, gehen muss.

Conny1 16.03.2020 16:24

Zitat:

Zitat von hpike (Beitrag 2125054)
Genauso siehts aus Sabine. Wenn man will und muss, geht alles. (...)

Es ist alles eine Frage des freiwilligen Verzichts, des Wollens, der Liebe.
Ich habe ein pflegebedürftiges Elternteil praktisch allein fast 4 Jahre gepflegt, weil meine Schwester im Studium war. Pflegedienste oder gar ein Pflegeheim standen für uns nie zur Diskussion. In der Zeit konnte ich mir nur stundenweise eine Auszeit gönnen.
In dieser Situation leben viele Menschen in Deutschland und beklagen sich nicht.
Ich glaube aber, dass man durch permanenten Freizeitspaß und auch sonst verwöhnte Gören jetzt schlecht im Zaum halten kann. Die gegenwärtige Situation ist aber vielleicht eine Aneinanderreihung von vielen Lehrstunden fürs Leben, die die Schule kaum bieten kann.

dey 16.03.2020 16:33

Ihr glaubt wirklich, dass wir in Deutschland 25 Mio GESUNDE!!!!!!! Kinder in Heimquaratäne "sperren" können.


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