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guenter_w 24.11.2021 17:57

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2223102)
Ich kann mir einige Szenarien vorstellen, in denen ein solcher Datensatz zu Geld zu machen ist. Auch nicht direkt monetär veranlasste Beweggründe sind vorstellbar, Abgesehen davon geht es auch um mögliche Verknüpfung von Datensätzen.

Butter bei die Fische! Plumpe Allgemeinszenarien sind bei Versachwörungstheoretikern bestens aufgehoben. Mach dich damit doch nicht gemein!

minolta2175 24.11.2021 18:07

Zitat:

Zitat von charlyone (Beitrag 2223060)
Hallo,
an den Impfungen verdient man nicht schlecht...harly

Zitat:

Zitat von amateur (Beitrag 2223075)
Echt, bei 20 EUR Pauschale dürfte das wohl kaum kostendeckend sein. Oder hat sich die inzwischen geändert?Stephan

Was bedeutet KOSTENECKEND, biem Kimmich bestimmt nicht.

Ernst-Dieter aus Apelern 24.11.2021 18:12

Wenn die Angst sich zu infizieren größer wird als die Angst vorm Impfen könnte es besser werden!

Alison 24.11.2021 18:54

Wenn wir es hinbekommen würden mit weniger Angst zu leben wäre das auch zielführend.

Ein Leben in Angst ist nur halb gelebt.

Ja, ein Kalenderspruch, aber ich finde ein guter.

berlac 24.11.2021 18:55

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2223090)
Typische Datenschutzhysterie!

Nicht alle Daten, die gesammelt werden, stehen uneingeschränkt zur Verfügung! Nützlich wäre eine zentrale Impfdatenbank allemal. auf die Gesundheitsämter, Krankenkassen und Ärzte zugreifen könnten. Ich möchte nicht wissen, wieviele Impfpässe verschlampert in irgendwelchen Ecken herumliegen. Und dann fragt man sich, wann die letze Tetanusimpfung war...

Das nennt sich Datensparsamkeit, nicht Datenschutzhysterie.

Diese Datenbank aufzubauen um Leuten zu helfen die ihren Impfpass verschlampert haben, ist zwar immerhin ein Beispiel, aber ein denkbar schlechtes. Wenn, dann gehört so etwas auf die elektronische Gesundheitskarte, die dann übrigens auch höchst sensibel bzgl. Datenschutz ist.

Ich hätte auch eher gerne gehört, was das im Zusammenhang mit der Corona Pandemiebekämpfung bringen soll? Wo soll es helfen?

Auch der Satz "Nicht alle Daten, die gesammelt werden, stehen uneingeschränkt zur Verfügung!" zeugt von einer gewissen Blauäugigkeit. Datensammlungen wecken immer Begehrlichkeiten und es gibt auch mehr als genug Beispiele, wo die ach so sicheren Daten dann doch gehackt wurden.

Zudem kostet ein solches System auch einiges, was in dem Fall meiner Meinung nach z.B. besser in Pflegekräfte investiert wäre, denn der Nutzen ist zumindest mir unklar. Ein System zur Kontrolle des Impfstatus gibt es mit den Impfzertifikaten und der Covpass und Corona Warn App schon, das kaum besser sein könnte und wo in dem Fall auch bzgl. Datenschutz so ziemlich alles richtig gemacht wurde.

Alison 24.11.2021 18:56

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2223107)
Butter bei die Fische!

O.k., dann beantworte doch die Frage inwiefern so ein bundesweites Register Vorteile bringt gegenüber einer kommunalen Erfassung.

felix181 24.11.2021 19:26

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2223105)
Was hat das mit Datenschutzhysterie zu tun? Dir den Namen des positiv getesteten Teilnehmers zu nennen, wäre ein Unding. Wenn es ein Freund oder Bekannter von Dir war, der mit Dir zusammen stand, kann und sollte er es Dir persönlich sagen. Punkt.

Ich seh das halt pragmatischer: wenn man wüsste wer es war könnte man entsprechend handeln und es würden sich nicht 24 Leute denken, dass es hoffentlich einer war der weit genug gestanden ist.
Wenn dann alle sorgsam sind und z.B.: die 4 die mit ihm länger und enger zusammenstanden ganz besonders achtsam sind und nachher täglich PCR-Tests machen wäre das aus meiner Sicht sinnvoll. und würde Ansteckungen verhindern können. Ich finde es halt besser die Gesundheit zu schützen als Daten, aber mir ist auch klar, dass das nicht jeder so sieht...
Ich sehe ehrlich gesagt auch keinen Sinn darin zu verheimlichen wer es war - was soll dem das schaden? Es sind ja sowieso Millionen die das Virus bekommen und verheimlichen kann er es ja auch nicht, da er ja in Quarantäne muss und es ausserdem dem Arbeitgeber melden muss...

ingoKober 24.11.2021 19:26

Zitat:

Zitat von Ernst-Dieter aus Apelern (Beitrag 2223110)
Wenn die Angst sich zu infizieren größer wird als die Angst vorm Impfen könnte es besser werden!

Todesrate 0,8% vs Rate ernsterer aber nicht tödlicher Impfenbenwirkungen 0,02%...also 40 x seltener.
Infektionswahrscheinlichkeit Ungeimpfter langfristig: 100%

Ist den Leuten aber immer noch zu abstrakt.
0,8% ist wahrscheinlicher, als dreimal hintereinander eine sechs zu würfeln. Hilft das?

Viele Grüße

Ingo

felix181 24.11.2021 19:31

Zitat:

Zitat von Alison (Beitrag 2223116)
O.k., dann beantworte doch die Frage inwiefern so ein bundesweites Register Vorteile bringt gegenüber einer kommunalen Erfassung.

Also ich könnte mir vorstellen, dass es sinnvoll ist an einer Stelle (in Berlin) ein Programm laufen zu lassen, wo alle Geimpften nach 4 oder 6 Monaten automatisch erinnert werden, dass eine Boosterimpfung ansteht. Wenn soetwas in jeder Kommune läuft kostet es viel mehr, dauert ewig und funktioniert sicher schlechter...
Wenn man solche Dinge aber nicht macht, dann ist es natürlich egal ob sie zentral oder dezentral nicht gemacht werden... ;)

guenter_w 24.11.2021 19:42

Zitat:

Zitat von Alison (Beitrag 2223116)
O.k., dann beantworte doch die Frage inwiefern so ein bundesweites Register Vorteile bringt gegenüber einer kommunalen Erfassung.

Dazu braucht man keine Phantasie, sondern nur ein bisschen Überlegung! Es geht um die Bekämpfung einer Pandemie historischen Ausmaßes - mittlerweile "hätte, hätte, Fahrradkette".

Die digitale Erfassung von Infektionen von Anfang an hätte durch Nachverfolgbarkeit die Ausbreitung schon der ersten Variante nachhaltig bremsen können. Schon bei der Ankündigung der Entwicklung von Impfstoffen hätte man die digitale und dann auch die sachliche und personelle Infrastruktur aufbauen können. Eine gezielte Erfassung und Benachrichtigung der Bevölkerung für Impftermine wäre möglich gewesen, einschließlich der fundierten, sachlichen Aufklärung. Impfnebenwirkungen wären statistisch zuverlässig greifbar geworden und hätten zur Aufklärung weiter beigetragen usw...

Nebenbei - das Mitgliederverzeichnis des SUF wäre garantiert leichter hackbar - und sogar mit direkten monetären Interessen!


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