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So, mal sehen, ob das Forum mitmacht. Der Bilderupload lief zumindest.
Es ging also von Camp Leakey weiter durch wunderschöne Flusslandschaften → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie So lob ich mir einen Game Drive → Bild in der Galerie Auch in der „zweiten Reihe“ ist es noch nett…und sonnengeschützter → Bild in der Galerie Dann kam zum Glück noch ein lange erwartetes Highlight: Der Sunda-Gavial (Tomistoma schlegelii) ist eines der seltensten Krokodile der Welt. Er kann über fünf Meter lang werden, lebt sehr scheu und fällt durch seine extrem lange, schmale Schnauze auf. Eine Anpassung an das Fischfressen, durch die er dem Ganges Gavial sehr ähnelt, obwohl er nicht näher mit diesem verwandt ist. Im Sekonyer-Flusssystem befindet sich eine der bedeutendsten verbliebenen Populationen der stark gefährdeten Art. Meist sind nur als Augen und Schnauzenspitze knapp über der Wasseroberfläche zu erkennen. Für Naturfotografen gilt eine Sichtung als besonderer Glücksfall, da Sunda-Gaviale deutlich seltener beobachtet werden als Nasenaffen, Orang-Utans oder Warane. Noch toller ist es, wenn man mehr als nur Augen und Nasenspitze sieht und spektakulär ist es, ein Exemplar, wie dieses zu sehen. → Bild in der Galerie Ein großer Teil des Oberkiefers fehlt. Die Wunde ist aber verheilt und der Gavial findet offenbar auch so noch genug Beute. Nach diesem Highlight folgten einige alte Bekannte: Storchschnabelliest → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Nasenaffen → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Und Silberlangur Abends hatten wir es dann wieder gemütlich → Bild in der Galerie Obwohl der Tropenregen rauschte. Ein Falter der Gattung Hypopyra leistete und Gesellschaft → Bild in der Galerie Früh am nächsten morgen sah ich gleich neben dem Boot einen Mangrovereiher → Bild in der Galerie Weitere Sichtungen waren ein winziger weiblicher Menintingeisvogel → Bild in der Galerie Interessant ist das Nest des karminbreitrachens. Es hängt dicht über dem Wasser und tartn sich perfekt als ein Stück hängengebliebenes Geschwemmsel. Selbst der fütternde Vogel am Nest fällt nicht auf → Bild in der Galerie Leider habe ich den Voge selber nicht wirklich erwischt → Bild in der Galerie Nach dem nächsten heftigen Tropenguss knipste ich diesen nassen und etwas bedröppelt aussehenden Heckenkuckuck → Bild in der Galerie Immer wieder überquerten kleine Schwärme von Langschwanzsittichen den Fluss. Sieht man genau hin, erkennt man, dass einer sich Proviant mitgenommen hat → Bild in der Galerie Manchmal rasteten sie dann in den Uferbäumen → Bild in der Galerie Am Nachmittag kamen hier an der Rimba Orangutan Ecolodge an. In Indonesien gelten wir Männer nochwas. Ich wurde als einziger willkommen geheissen → Bild in der Galerie Birgit hat das Schild später ergänzt. Die Hütten waren basic aber sauber → Bild in der Galerie Und standen auf Stelzen mitten im Dschungelsumpf → Bild in der Galerie Hier die Aussicht von unserer Terrasse → Bild in der Galerie |
Hallo, Ingo,
schön, dass es weitergeht! Der Heckenkuckuck schaut aus, als sei er in eine Stola eingewickelt - sehr fesch! Die Gavial-Aufnahme ist toll! Ich glaube, es ist fast 45 Jahre her, dass ich zum ersten Mal von diesen Tieren gehört habe, aber ich habe nie eines gesehen. Weiß man, ob die sehr lange Schnauze des Gavials einen evolutionären Vorteil bringt? Spontan würde ich eher denken, seine Länge ist unpraktisch und die Schnauze schwer. Viele Grüße Mainecoon |
Die lange, schmale Schnauze des Sundagavials ist genau wie die des Ganges Gavials eine hochspezialisierte Anpassung an die Fischjagd. Beim schnellen Seitwärtsschlag durch das Wasser erzeugt eine konventionell breite Krokodilschnauze viel Widerstand. Die schmale Gavialschnauze kann dank viel geringerem Wasserwiderstand deutlich schneller beschleunigt werden und so auch schnellere Fische noch erwischen.
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Das Forum macht es einem leider immer noch sehr schwer. Aber nach mehrfachen Hochladesessions, kann ich nun wieder Bilder zeigen. Wie immer ging ich in der Lodge auf Entdeckungstour.
Zuerst begegnete mir dieser nette Mangrovenskink, Emoia atrocostata → Bild in der Galerie Auf einem Blatt saß ein großer Falter → Bild in der Galerie Und auch eine beeindruckend große, schillernde Grabwespe traf ich an → Bild in der Galerie Ein Highlight war der auf Borneo endemische Skink Dasia vittata. Eigentlich ein scheuer Baumbewohner, kletterte er hier an den Häuserwänden herum → Bild in der Galerie Direkt vor unserer Tür hing ein sehr filigranes hübsches Nest einer Solitärwespe. Leider kann ich nicht sagen, welcher. → Bild in der Galerie Nun warteten wir, bis es dunkel wurde und gingen dann im angrenzenden Dschungel auf eine geführte Tour. Überall saßen schlafende Schmetterlinge → Bild in der Galerie Hier wage ich mal zu sagen, Gattung Prothoe → Bild in der Galerie Und hier Hemiplecta humphreysiana → Bild in der Galerie Dieses sollte eine Amblychia Art sein → Bild in der Galerie Am Boden saß eine große schillernde Vogelspinne. → Bild in der Galerie Ich vermute Cyriopagopus doriae, bin mir aber nicht sicher. Dann passierte das, was ich Birgit immer versprochen habe, dass es auch in den Tropen nicht passiert. Eine Riesenkrabbenspinne der Art Heteropoda boiei mit gut 12 cm Spannweite, liess sich von einem Ast fallen…fast…zum Glück nur fast auf Birgits Kopf → Bild in der Galerie Mehrere Vertreter weiterer Arten dieser „Huntsman Spider“ saßen immer mal wieder an Bäumen. → Bild in der Galerie Eine Wolfsspinne liess sich eine Schabe schmecken → Bild in der Galerie Und ich fand einen prächtig gefärbten Tausendfüßer → Bild in der Galerie Bei genauem Hinsehen konnte man auch die eine oder andere Stabschrecke entdecken → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Hübsche Schnecken gibt es da: Hemiplecta humphreysiana → Bild in der Galerie Nachts sollten sei eigentlich herumflattern, aber wir fanden eine schlafende Hufeisennase → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Mehrfach trafen wir auch auf große Raubwanzen der Gattung Amulius → Bild in der Galerie Diese Wanzen bestreichen sich die Vorderbeine mit Harz. Daran bleibt ihre Beute kleben und wird so ohne große Anstrengung gefangen. Wenn man genau hinschaut, sieht man auch den Harzüberzug auf dem Bild. Zurück bei den Hütten sahen wir dann einige Geckos. Hier ein leider unscharfes Bild, es ist aber das einzige von einer Gehyra mutilata. Eigentlich ein häufiger Hausgecko, der mir auf dieser Reise aber nur einmal begegnet ist. → Bild in der Galerie Mit bis zu über 35 cm ist Gekko smithii, Smiths Grünaugengecko, einer der größten Geckos der Welt. Ich habe die schöne Art viele Jahre gepflegt und vermehrt. Er hat einen ähnlich lauten Anzeigeruf wie der Tokeh, aber einfacher gestaltet. Hier saßen die Tiere gut sichtbar aussen an den Hütten. → Bild in der Galerie Nun setzte ich die Suche allein fort und blieb dabei weitgehend auf dem Gelände der Lodge. Dazu später mehr. |
Vielen Dank für deine Fortsetzung und deine Hartnäckigkeit! Ich lese weiter und interessiert mit
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Tja Hartnäckigkeit...da ging das Forum wieder gut......dann gar nicht und nun seit ein paar Tagen wieder flott.
Also versuch ichs und machen wir in der selben Nacht weiter, in der ich aufgehört habe. Nachdem sich die Gruppe aufgelöst hatte, ging ich noch ein wenig alleine umher. Überall quakte es, laut und durchdringend. Aber im Umkreis um 5 Meter um mich verstummten die Frösche sofort. Also war es schwer, irgendeinen zu finden. Nach längerer Suche fand ich diesen hübschen Hylarana baramica: → Bild in der Galerie Aber war diese Art wirklich der Urheber des Lärms? ...ja, sie war es: → Bild in der Galerie Die einzige andere Froschart, die ich fand, war der nette Baumfrosch Polypedates ellioti: → Bild in der Galerie An Schlangen fand ich zwei Exemplare der hübschen - und recht harmlosen - Scheinviper, Psammodynastes pulverulentus → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie An unserer Hütte begrüßte mich dann der schone große Eulenfalter Erebus ephesperis...selbst der Name ist schön → Bild in der Galerie Dieses Bild hier zeige ich trotz der starken technischen Schwächen, da es das einzige Mal war, das mit der in den Tropen weltweit verschleppte Vierkrallengecko, Gehyra mutliata begegnete. → Bild in der Galerie Dann waren da noch Weibchen → Bild in der Galerie Und Männchen → Bild in der Galerie Des großen Malaiischen Hausgeckos, Gekko monarchus Und mehrere Grünaugengeckos, Gekko smithii → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie Deren lauter Ruf mich noch zweimal weckte...dabei kannte ich den doch schon von früher von zu Hause Trotzdem schleifen wir gut, bis dem , äh der Morgen graute → Bild in der Galerie Wobei "graute" den Farben nich tgerecht wird. Mal sehen ob das Forum eine zeitnahe Fortsetzung zulässt...wir nähern uns dem Ende, ein wenig kommt aber noch |
Wow, das wird ja immer besser! Ich glaube ich muss da nochmal hin. Ich war ja auch schon mal ein paar Tage am Sekonyer, habe aber nicht annähernd so viel gesehen wie Du. Hast Du das alles selbst entdeckt - oder wieviel davon geht auf das Konto der Guides?
Danke für die Hartnäckigkeit mit der Du es trotz der Forumsaussetzer schaffst Deinen Bericht fortzusetzen! |
Also bei den Kleintieren schätze ich, 70% ich, 30 % Guides. Fast alles vom Boot aus geknipste habe ich selber gefunden, da war ich schneller als der Guide. Ich hatte aber auch die bessere Sitzposition zum spotten und er hat nicht permanent Ausschau gehalten.
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Trotz der besseren Sitzposition - man benötigt schon ein "geschultes Auge" um die Tiere zu entdecken und dann auch noch so gekonnt, wie zB beim Menintingeisvogel abzulichten.
Ist das eine asiatische Art des Einvogels ? Vielen Dank auf jeden Fall - in diesen Zeiten ist das ja wirklich ein enormer Aufwand!:shock: |
So, auf den Tag genau ein halbes Jahr nach dem ersten Beitrag nähern wir uns dem Ende dieses Berichtes . Wir wenden und fahren den Sekonyer nun stromabwärts.
Vor dem Boot kreuzte ein schwimmendes Tier den Fluss. Zuerst dachte ich ein Otter, aber nein, es war ein Javaneraffe → Bild in der Galerie Die meisten Affen können bekanntlich nicht schwimmen und ersaufen kläglich, wenn sie ins Wasser fallen. In dieser amphibischen Landschaft aber kommt man ohne Schwimmkünste nicht weit und so können die dort ansässigen Javaneraffen alle schwimmen. Ausstiegsmöglichkeiten gibt es auch genug. → Bild in der Galerie Zwischendurch zeige ich mal, was unsere Köchin so leckeres auf den Tisch brachte. Jeden Tag was anderes. → Bild in der Galerie Unter Deck wurde alles vor- und zubereitet → Bild in der Galerie Im Verlauf des Tages änderte sich langsam die Ufervegetation und die Zunahme von Nipapalmen war ein deutlicher Hinweis, dass das Wasser brackiger wurde und wir uns der Mündung näherten → Bild in der Galerie Dann wurde der Fluss auch sehr breit → Bild in der Galerie Und schliesslich tauchte am Horizont Pangkalan Bun auf → Bild in der Galerie Jeder Quadratzentimeter am Ufer ist bis ins Wasser hinein bebaut → Bild in der Galerie Nun hiess es Abschied nehmen: → Bild in der Galerie V.l.n.r.: Faisal, unser Wildlife Guide, der Bootseigner und Kapitän, unsere Köchin, die beiden Mitreisenden, meine Frau Birgit, ich, der Sohn des Koches und Kenny, unser non Wildlife Guide. Vorne sitzt Maran, Student und Guide Lehrling. Trotz des Abschieds sind wir immer noch nicht ganz fertig und darum entlasse ich Euch mit einem Rätsel: welchen Zweck haben wohl diese bunkerartigen Gebäude? → Bild in der Galerie |
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