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Hintermann 23.10.2013 13:08

Zitat:

Zitat von hennesbender (Beitrag 1503948)
Ich glaube er hat gemeint, dass wenn er einen Song hört, der im gefällt, dann gefällt er ihm halt. Wenn er sich aus professioneller Sicht im zweiten Schritt Gedanken darüber macht, ob die Aufnahme sauber ausgepegelt ist, hat das keinen Einfluss auf das "Gefallen" mehr. Umgekehrt analog: Ein schönes Bild muss nicht technisch perfekt sein. Und noch mal erweitert: Ein technisch perfektes Bild muss nicht schön sein. Ersetze das Wort Bild durch "Lied" und die Analogie passt... ;)

100% genau so hab ich es gemeint :D

Dat Ei 23.10.2013 13:15

Nunja, so kann man Musiker und Photograph auch aus der Schusslinie nehmen... ;)


Dat Ei

holger-hb 23.10.2013 13:19

...

hennesbender 23.10.2013 13:22

Ich wusste gar nicht, dass "Dir kann man nicht mehr helfen" ein Friedensangebot ist... :D Du spricht ganz offensichtlich deine ganz eigene Sprache.... ;)

hennesbender 23.10.2013 13:23

Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 1503953)
Nunja, so kann man Musiker und Photograph auch aus der Schusslinie nehmen... ;)


Dat Ei

Was denn für ne Schusslinie?!

Neonsquare 23.10.2013 13:48

Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 1503953)
Nunja, so kann man Musiker und Photograph auch aus der Schusslinie nehmen... ;)

:D - wobei der Fotograf das Bild ja auch "Komponiert" (um bei den Analogien zu bleiben). Der Komponist beim Bild ist ja nicht derjenige der das Motiv gebaut hat. Es sei denn unter Motiv verstehst Du das "Ideal" der späteren Abbbildung im Kopf des Fotografen.

cdan 23.10.2013 13:56

Zitat:

Zitat von holger-hb (Beitrag 1503955)
Und ja, die Bilder sind ok, weil das Licht stimmt. Aber ich bin mir nicht ganz sicher ob die Schärfe dort liegt, wo sie sein soll.

Es ist besser, wenn du in diesem Thread jetzt einfach mal den Mund hältst.

Dat Ei 23.10.2013 14:15

Moin, moin,

Zitat:

Zitat von Neonsquare (Beitrag 1503970)
:D - wobei der Fotograf das Bild ja auch "Komponiert" (um bei den Analogien zu bleiben). Der Komponist beim Bild ist ja nicht derjenige der das Motiv gebaut hat. Es sei denn unter Motiv verstehst Du das "Ideal" der späteren Abbbildung im Kopf des Fotografen.

bei der Photographie gibt es wie in der Musik viele Schritte im kreativen Prozess. Es wird komponiert (zusammengestellt), es wird arrangiert (angeordnet/geordnet), es wird interpretiert (ausgelegt), es wird umgesetzt und "Handwerk vollzogen". Das ist mal ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Nicht immer sind alle Schritte im gleichen Maße oder überhaupt beteiligt. Die Schritte spiegeln sich in verschiedenen Rollen wider, die wiederum nicht zwingend mit verschiedenen, handelnden Personen einhergehen. Nimmt man hier noch die Aufzeichnung hinzu, kommen auch weitere Schritte und Rollen hinzu, die ihrerseits wieder das Ergebnis beeinflussen können.

Das Wort "Motiv" im Sinne eines Antriebs ist in der Tat etwas unglücklich. Ich meinte das Physische, das sich vor der Kamera befindet, und das ich gedenke abzubilden. Vielleicht finden wir ein besseres, treffenderes Wort dafür.

duChemin, den ich gerade lese, spricht von drei Bildern, die bei der Photographie existieren. Das Erste ist das, was ich vor dem geistigen Auge als Vision habe. Das Zweite ist das, was die Kamera aufzeichnet. Das Dritte entsteht in der Aufbereitung/Bearbeitung. Eine interessante Betrachtungsweise, anhand derer er auch aufzeigt, welche der drei Bilder die wichtigen für ein gutes Gesamtbild sind.


Dat Ei

Dana 23.10.2013 14:18

Zitat:

Zitat von gpo (Beitrag 1503157)
man muss nicht Taucher auf Bali sein, oder Irland bereist haben....nur sollte man auch nicht neidisch sein :cool:
weil man solche Geschichten nicht hinbekommt

Es ist schade, dass bei Kritikern immer gerne die Unterstellung des "Neids" kommt. Für mich ist es sonnenklar, dass Klaus
a) bessere Portraits/Beautys/etc schießt als ich, da ich mich mit dem Thema nicht so auseinander gesetzt habe, er aber schon
b) sich wesentlich besser auskennt als ich
c) damit wirklich erfolgreich ist und ich nicht.

Das ist für mich aber völlig ok so. Ich glaube auch, dass Klaus sich nicht beschweren kann, von mir zu wenig Lob zu bekommen. Wenn für mich Bilder richtig gut sind - und dies ist oft der Fall - dann lobe ich viel und spreche meine Begeisterung aus.

Ich mag solche "Kneifereien" nicht, Gerd, auch wenn du vielleicht mich persönlich nicht gemeint hast, das ist auch nicht wichtig.

Ich messe Klaus auch nicht an irgendwelchen Profis oder an "Hochglanzkatalogen" (uaaah) oder an sonstwem. Ich messe Klaus an sich selbst. Und da haben mir diesmal die Bilder nicht so viel an Ausdruck oder WOW gehabt, wie sie es sonst oft tun. Und ich möchte dies sagen dürfen, in einem respektvollen Ton (was ich auch getan habe, so meine ich jedenfalls), ohne dass dann ein großer Zwinkerer kommt, der die Negativkritiker als "die sind ja eh nur neidisch und können nix!!" hinstellt.

Ich weiß, dass Klaus in diesem Metier viel besser ist als ich. Er tut da viel und lernt viel und übt viel und verbessert sich in einem tollen Tempo. Und ich GÖNNE ihm das von Herzen und freue mich, wenn ich ein wirklich gutes Bild sehe. Ich selbst habe mein eigenes Tempo und vor allem meine eigenen Schwerpunkte, die nicht auf der Peoplefotografie liegen. Ich knipse nur noch enge Freunde, weil ich mich sonst nicht wohlfühle. Klaus fühlt sich wohl und die Modelle fühlen sich bei ihm wohl. Und das ist toll.

Aber ich möchte nicht zwei Seiten Positivrede vorweg stellen müssen, wenn ich mal Bilder von ihm nicht so gut finde wie andere von ihm. Und ich sehe auch, dass Klaus das versteht und richtig darauf reagiert. Er braucht also auch niemanden, der für ihn in die Bresche springt und andere Menschen niederkämpft.

Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 1503982)
duChemin, den ich gerade lese, spricht von drei Bildern, die bei der Photographie existieren. Das Erste ist das, was ich vor dem geistigen Auge als Vision habe. Das Zweite ist das, was die Kamera aufzeichnet. Das Dritte entsteht in der Aufbereitung/Bearbeitung. Eine interessante Betrachtungsweise, anhand derer er auch aufzeigt, welche der drei Bilder die wichtigen für ein gutes Gesamtbild sind.

Danke für die Weitergabe dieser Betrachtungsweise!

hennesbender 23.10.2013 14:24

@Dat Ei und Neonsquare: Hintermann hat die Analogie aus Sicht des Hörers gestrickt, nicht aus Sicht des Musikers. Er vergleicht also Hörer/Betrachter, nicht Fotograf/Musiker. Das nur rein vorsorglich, damit ihr drei nicht aneinander vorbeiredet.. :)


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