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Gruß Wolfgang |
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Wenn ich mich nicht darauf verlassen kann, daß ich keine höher verstrahlte Lebensmittel bekomme - bleiben wir mal beim Fisch - und ihn auch nicht selbst testen kann, was bleibt dann? Der Verzicht! Sicher nicht komplett, aber man schaut wo er herkommt. Ergebnis: Vertrauensverlust und weniger Fischkonsum. Nur die denen es egal ist werden ihre Gewohnheiten nicht ändern. BSE, Vogelgrippe, Schweinepest, ... |
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Aber für die Japaner ist das Nahrungsproblem derzeit sicher wesentlich größer als bei uns, denn sie können einheimischen Nahrungsmitteln im Grunde nur noch sehr eingeschränkt trauen! Interessant sind natürlich auch die Zustände, die in der japanischen Industrie herrschen, und die vielleicht auch Anteile an der Entstehung dieser Katastrophe haben. Spiegel Online schreibt hier über "Amakudari", "vom Himmel herabsteigen". Finde ich aufschlussreich. Die Methoden der Mafia sind wohl ziemlich global. |
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In fünf Jahren werden wir alle in unseren Haushalten kleine Strahler beherbergen, von denen wir nichts ahnen. Ich hoffe für die Japaner, dass sie diese Problematik in den Griff bekommen, durch transparente Aufklärung (Produktion in China, Malaysia etc.). Viel wichtiger im Moment ist für mich, dass der Super Gau doch noch eingedämmt werden kann, und sich die unmittelbaren Gefahren kontinuierlich von den japanischen Menschen abwenden. |
Hallo Slowlens,
... Du benutzt da zwei wunderschöne Wörter: transparente Aufklärung > Denkpause< Pffft, genau da ist das Problem! Mir geht es ja noch nicht einmal um die genauen Grenzwerte die ich 1. nicht einschätzen kann, und 2. nicht kontrollieren kann. Aber jeder normal denkende Bürger erwartet doch, daß nun Importware aus Japan besser kontrolliert wird als vorher (oder überhaupt), und NICHT, daß Regeln und Werte geändert werden, die zur Folge haben daß ich mich WENIGER geschützt fühle. Da fühlt man sich doch glatt verar***t! Mal wieder, eigentlich wie immer ... Aber um mal wieder den Blick nach Japan zu wenden, das sind die Betroffenen, nicht wir: Die werden auch nur verar***t, von Tepco und der Regierung. Ich verstehe nicht, wie die ihre eigene Bevölkerung desinformiert der Gefahr überlassen. Ich meine speziell die Sperrzone ... ... und den SuperGAU noch abwenden? Der ist doch schon längst da, scheibchenweise presentiert, verteilt über 14 Tage. Was kann denn noch abgewendet werden? Die haben kein Ass mehr im Ärmel. Umgebung verseucht, Grundwasser verseucht, Meer verseucht. Zitat Spiegel: Fest steht: In dem durch das Erdbeben und eine 14 Meter hohe Flutwelle zerstörten Atomkraftwerk wurden in mindestens drei der sechs Reaktoren Brennstäbe beschädigt. Erstmals gaben die Behörden am Dienstag zu, dass die Schutzhüllen der Blöcke 1, 2 und 3 nicht mehr dichthalten. Dies war schon am 13. März kurz nach einer Wasserstoffexplosion im Reaktor 1 vermutet, aber offiziell nicht bestätigt worden. Reaktor 3: Plutonium, strahlt nicht nur, ist auch hochgiftig ... Ich bin trauriger Erwartung was sonst noch alles scheibchenweise bekannt wird, die Auswirkungen für das Gebiet sind jedenfalls immens, allein der menschliche Aspekt macht mich tieftraurig, der rest eher wütend. Gruß André |
Hey André,
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Posting vom 16.03.2011 Dat Ei |
Hallo Dat Ei,
... wann war die eine Woche rum? Was wird zur Stunde noch für ein Spiel gespielt? Gruß André |
Moin, moin,
zu der EU-Eilverordnung gibt es mittlerweile ein paar Artikel, die ein wenig Licht in die Angelegenheit bringen. Clickclack! @André: Die Woche war am 18.3. vorbei. Die Tatsache, daß nach wie vor Infos tröpfchenweise bekannt und verteilt werden, zeigt, daß man zum einen noch nicht den umfassenden Überblick hat, und zum anderen immer noch Katastrophenmanagement betreibt. Dat Ei |
Hier gibt es eine wie ich finde, recht interessante und wichtige Website!
http://atomfree-eastwest.com/ Gruß Wolfgang |
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