ingoKober |
22.11.2021 17:04 |
Zitat:
Zitat von suchm
(Beitrag 2222850)
Diese Schlußfolgerung setzt aber voraus, dass die Impfung nicht nur beim Eigenschutz (Krankheitsverlauf) hilft, sondern auch bei der Bekämpfung der Ausbreitung.
Das ist bei vielen Impfstoffen in der Tat gegeben und extrem wichtig, weshalb dann eine Impfpflicht sinnvoll ist.
Bei den Corona-Impfstoffen ist das aber NICHT der Fall - mittlerweile wird das auch nicht mubestritten.
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Wie kommst Du darauf? Das stimmt schlicht nicht.
Die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren ist für geimpfte nur knapp 10% derer für Ungeimpfte.
Die Wahrscheinlichkeit, als Infizierter Geimpfter übertragungsfähige Titer zu erreichen ist nicht stark reduziert, aber doch relevant.
Der Zeitraum, in dem ein infizierter geimpfter den Virus übertragen kann, ist deutlich kürzer, als bei Ungeimpften.
Die Todesrate bei geimnoften Infizierten beträgt nur etwa 0,3% der Todesrate ungeimpfter Infizierter.
Daher tragen Geimpfte deutlich weniger zur Ausbreitung der Krankheit bei, als Ungeimpfte und haben auch ein sehr viel geringeres Risiko, daran zu sterben. .
Und das ganze statistisch angewandt zeigt, dass eine hohe Durchimpfungsrate durchaus geeignet ist, die Welle zu brechen und ganz sicher geeignet ist, die Mortalitäten dramatisch zu reduzieren.
Los werden werden wir COVID nie. Aber den Zeitraum drastisch zu verkürzen, bis es zu einer für die meisten harmlosen Erkältung wird, dafür ist eine hohe Durchimpfung entscheidend.
Ohne die, laufen noch ein paar Jahre jedes Jahr mehrere Wellen durch und es werden sechsstellige Zahlen an Deutschen an (nicht nur mit) COVID sterben.
Viele Grüße
Ingo
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