SonyUserforum

SonyUserforum (https://www.sonyuserforum.de/forum/index.php)
-   Café d`Image (https://www.sonyuserforum.de/forum/forumdisplay.php?f=94)
-   -   Energiewende wird abgewürgt (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=114906)

Ellersiek 10.01.2022 21:02

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2228768)
Hauptverursacher der Abholzungen dürfte wohl China sein:....

Dafür betreibt China das wohl größte Aufforstungsprogramm weltweit: click

Lieben Gruß
Ralf

turboengine 10.01.2022 21:22

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2229288)
Ja, amateurhaft, ich weiss ;)

Besser als nix.

Bei mir ist es unterhalb einer gewissen Grenze leider sinnlos, da ich mit Strom heize. Ohne Strom für die Erdsondenpumpe, die Umwälzpumpen und die Wärmepumpe bleibt nur noch der Kamin, der Grill und das Fondue als Wärmequelle…

Rudolfo 10.01.2022 21:38

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 2229289)
Dafür betreibt China das wohl größte Aufforstungsprogramm weltweit: click

Lieben Gruß
Ralf

Das ist auch nur eines der vielen Feigenblätter, die die Sicht auf die Realitäten vernebeln sollen. Wann sind denn die ersten Bäume erntereif, so dass sie als Bauholz eingeschlagen werden können? In 70, 80, 90 oder erst in 120 Jahren? Bis dahin wird das Holz in riesigen Mengen woanders "besorgt"! Die aktuelle Holzknappheit in Deutschland ist eine Auswirkung dieser Aufkäufe. 1)

Aber: Die Chinesen sind in guter Gesellschaft. Bei uns werden für sogenannte Investoren auch jederzeit Wälder in Ortsnähe geopfert. Jedesmal steht dann in unserer Zeitung: Es wurden Ausgleichspflanzungen vorgenommen. Z.B. wurden 3000 Bäume angepflanzt. Niemand macht sich Gedanken, dass ein bis zwei Drittel der Setzlinge die ersten zwei Jahre nicht überlebt. Bis diese Anpflanzung jemals den ökologischen Wert des alten Waldes hinsichtlich Sauerstoffproduktion, Klimarelevanz und Beherbung von Tieren- und Pflanzengemeinschaften erreicht, vergehen 50-100 Jahre. Außerdem ist die von den Investoren überbaute Fläche dauerhaft für die Natur verloren.

Ein großer Baum soll während der Sonnenscheindauer eines Tages Sauerstoff für 150 Menschen produzieren. Leider stand nicht in dem Artikel, woher der Verfasser sein Wissen bezieht. Aber es gibt doch zu denken.

1) Anmerkung: Was ist denn bei den heutigen Abholzungsraten noch in 50- 100 Jahren auf dieser Erde übrig?

PS: Wir können uns das Katastrophenscenario aussuchen:

Haben wir zuerst in Deutschland ein Energieproblem wegen verfehlter Planungsprämissen, ein Trinkwasserproblem wegen unkontrollierten Verbrauchs (in vielen Teilen der Welt ist dies bereits greifbare Realität), ein Ressourcenproblem bei Holz, seltenen Metallen, Elektronikchips, Erdgas, Strom usw. oder eine Finanzkrise (schlimmer als der schwarze Freitag) ?
Bei der aktuellen Verschuldung des Staates, der EU, von Amerika und China sollte uns dies am meisten Sorgen machen.
(Dies ist aber nur meine Meinung.)

Ellersiek 11.01.2022 00:30

Zitat:

Zitat von Rudolfo (Beitrag 2229298)
Das ist auch nur eines der vielen Feigenblätter...

Vielleicht ist es sogar noch perfider: Woanders das Holz, welches benötigt wird, abholzen lassen und kaufen und im eigenen Umfeld mächtig aufforsten.

Ich weiß es nicht.

Ob nun perfide oder Feigenblatt ist letztendlich auch egal: Wenn es funktionert, kann es eine große Hilfe sein. Ähnliche Projekte gibt es auch noch in Indien und in der Sahelzone. Drücken wir die Daumen, dass sie langfristig damit Erfolg haben. Jeder Baum hilft.

Lieben Gruß
Ralf

Porty 11.01.2022 01:10

Zitat:

Zitat von Rudolfo (Beitrag 2229298)
Das ist auch nur eines der vielen Feigenblätter, die die Sicht auf die Realitäten vernebeln sollen. Wann sind denn die ersten Bäume erntereif, so dass sie als Bauholz eingeschlagen werden können?

Hätten unsere Großeltern und Urgroßeltern keine Bäume gepflanzt. hätten wir heute nichts zum abholzen.
Wobei wir in Deutschland es nicht nötig haben auf Andere zu zeigen, da werden in Rumänien die Urwälder abgeholzt um hier Pellets für ein grünes Ökogewissen zu produzieren, oder auch kilometerlange Hecken in Hackschnitzel für "umweltfreundliche" Heizungen verwandelt. Und dann wundert man sich, warum es keine Insekten und keine Vögel mehr gibt.
Oder man schlägt hektargroße Lichtungen in alte Buchenwälder um dort Windräder aufzustellen......

Porty 11.01.2022 01:19

Ich hab heute noch ein weiteres Öko- AHA Erlebnis gehabt.
Die Firma Adelholzener verwendet seit neuesten wieder "umweltfreundliche" Glasflaschen. Da ich mir bei dem 12er- Kasten (e 0,75l) fast einen Bruch gehoben hab, hab ich die leere Flasche gewogen: Glatte 700 g die man sinnlos hin und her karrt. Aber LKW brauchen bekanntermaßen ja keinen Sprit. Macht aber bei vielen garantiert ein gutes Gefühl, ist ja Mehrweg.:roll:

BeHo 11.01.2022 01:40

Mach's doch wie ich und trink Leitungswasser. Ökologischer geht es kaum. Ich kaufe schon seit über zwanzig Jahren kein Wasser mehr für zuhause.

wus 11.01.2022 02:20

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2229319)
Ich hab heute noch ein weiteres Öko- AHA Erlebnis gehabt.
Die Firma Adelholzener verwendet seit neuesten wieder "umweltfreundliche" Glasflaschen. Da ich mir bei dem 12er- Kasten (e 0,75l) fast einen Bruch gehoben hab, hab ich die leere Flasche gewogen: Glatte 700 g die man sinnlos hin und her karrt. Aber LKW brauchen bekanntermaßen ja keinen Sprit. Macht aber bei vielen garantiert ein gutes Gefühl, ist ja Mehrweg.:roll:

Dann hat Adelholzener möglicherweise erkannt was ich schon seit Jahrzehnten weiß: dass Mineralwasser (klassisches, mit Kohlensäure) aus Plastikflaschen einfach nicht schmeckt. Ich kann nicht sagen warum, aber ich habe noch keins gefunden das ich mochte. Und ich habe ziemlich viele ausprobiert.

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2229320)
Mach's doch wie ich und trink Leitungswasser. Ökologischer geht es kaum. Ich kaufe schon seit über zwanzig Jahren kein Wasser mehr für zuhause.

Wenn ich stilles Wasser will trinke ich auch Leitungswasser. Das Münchner ist ja auch bekannt gut.

Aber zum Mischen von Apfel- und anderen Schorlen nehme ich nur klassisches Mineralwasser aus Glasflaschen.

Wir haben auch einen CO2-Sprudler, aber zumindest das Münchner Leitungswasser schmeckt mir aufgesprudelt nicht, und taugt mir auch nicht für die Schorlen.

Ist natürlich Geschmackssache ...

BeHo 11.01.2022 02:45

Laut der Website von Adelholzener wird - abgesehen von Mixgetränken - nur stilles Wasser in Glasflaschen abgefüllt: Klick! :zuck:

Edit: Ich habe mittlerweile erfahren, dass wohl auch Sprudelwasser in Glasflaschen abgefüllt wird.

Porty 11.01.2022 12:06

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2229324)
Laut der Website von Adelholzener wird - abgesehen von Mixgetränken - nur stilles Wasser in Glasflaschen abgefüllt: Klick! :zuck:

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal abgestandene Brühe (Mineralwasser) in Flaschen gekauft hab, ich trinke seit vielen Jahren zu Hause nur noch Leitungswasser, allerdings meist mit einen Schuss Fruchtsaft oder auch eines entsprechenden Fruchtsaftgetränkes. Diese bevorzugt als Zuckerarmes Getränk und deswegen habe ich hin und wieder auch von Adelholzener gekauft, dort "bleib in Form" genannt.
Wenn jetzt denen das Marketing durchgegangen ist, gibt es halt eine Firma weniger, wo man so was kaufen kann.
Und es passt eben nicht zum grünen Mäntelchen der Firma , wenn man das Produkt in einer "trendigen" übermäßig schweren Glasflasche, die wohl eine besondere "Wertigkeit" vermitteln soll, verkauft wird. Wenn man den Kasten mitrechnet ist die Verpackung schwerer wie der Inhalt. Das mag bei Parfüm oder von mir aus teuren Spirituosen noch gehen, aber hier ist es einfach UNFUG, zumal die Flaschen als Mehrwegverpackung ja auch noch hin und zurück gekarrt werden müssen.
Sind ja hin und zurück im günstigsten Fall nur 500 km.
Über den Unfug der Luxus- Mineralwässer aus Frankreich oder Italien ganz zu schweigen. O.k. Flensburger Pils in Bayern oder Paulaner & Co in Norddeutschland ist auch nicht besser. Aber das hat bekanntlich jeder selbst in der Hand, solche Massenprodukte von lokalen Erzeugern zu kaufen.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 12:11 Uhr.