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Ja, definitiv Klasse! :top:...aber es sei nochmal darauf hingewiesen, dass Fotografie am Nest und das auch noch bei seltenen Arten völlig zu recht heiss diskutiert wird.
In vielen Wildlifegruppen werden solche Fotos sogar kategorisch ausgeschlossen oder führen zum Gruppenverweis. Was man gar nicht macht, bedeutet auch definitiv kein Risiko. Nicht die schlechteste Philosophie! Aber man muss das nicht unbedingt soo strikt sehen. Man sollte allerdings auf jeden Fall mit sich selber ins Gericht gehen: Reichen Brennweite und Versteck aus, damit im speziellen Fall sich diese speziellen Vögel definitiv nicht gestört fühlen? Nur wenn das sicher mit ja zu beantworten ist, darf man knipsen! Das ist im übrigen hoch individuell und kann von "ist mir doch egal, wer da wo und wie knipst" bis "huch, in 200m steht eine verdächtige Person, ich verlasse lieber mal die Brut" gehen. Es verlangt also einige spezifische Kenntnis zum Vogelverhalten und den betreffenden Individuen vom Fotografer Also bitte nur am Nest knipsen, wenn man sich ganz sicher ist...und bitte nur nachmachen, wenn das dann genauso ist. Merke: Kein Foto ist einen Brut- oder Aufzuchtabbruch wert. Dund (Dann und nur dann) ...darf man → Bild in der Galerie (von einem gut frequentierten Spazierpfad aus geknipst) Viele Grüße Ingo |
Vielen Dank, Ingo :top: Ein großartiger Beitrag.
Die Bilder sind natürlich äußerst sehenswert! |
Zitat:
2. brüten Wiedehopfe in kultivierten Flächen und brauchen diese Kulturflächen (Weinberge und Streuobstwiesen) um Nahrung zu finden. Alle Brutkästen die ich besucht habe, befinden sich in den Weinbergen und dort in mehr oder weniger frequentierten Rebhütten. Diese werden von den Winzern und im letzten Fall von den Grundstückbesitzern regelmässig und recht häufig genutzt und besucht. Einmal traf ich einen Wiedehopf-Spezialisten des NABU, der mir ein vorsichtiges und passendes Vorgehen bescheinigte und es für unbedenklich hielt. Ich habe stets größte Sorgfalt walten lassen und auch darauf geachtet, ob die Vögel einen irritierten Eindruck gemacht haben. Wären die Vögel nicht mehr regelmässig zum Füttern zurückgekommen oder hätten mehrere Anflugversuche unternommen, hätte ich mich sofort zurückgezogen. Wiedehopfe spazieren auf der Suche nach Insekten übrigens auch durch die Rebzeilen, während die Winzer darin arbeiten und zeigen dabei wenig Scheu vor den Menschen. Auch in den Höfen der Winzer sind Wiedehopfe häufige Besucher. |
Hi,
das war auch gar nicht gegen Dich gerichtet. Ich traue Dir absolut zu, das im Griff zu haben und ich kenne auch Wiedehopfe......wobei selbst bei denen gilt, gerade am Nest gilt anderes als beim zu Füßen der Winzer rumzulaufen. Aber beim Zeigen solcher Bilder fühlen sich oft Hobbykollegen motiviert, "es auch mal zu versuchen"....und sowas kann bei Nestfotografie sehr fatale Auswirkungen haben. Darum die Aufklärung. So etwas sollte eigentlich jeder, der Brutfotos zeigt in Kurzform unten anhängen. Und wie gesagt, das ändert nichts daran, dass Deine Fotos schlicht großartig sind. :top::top: Mehr weiss ich echt nicht zu denen zu sagen. Wow! Viele Grüße Ingo |
Zwei Rotschenkel-Männchen kämpfen um ein Revier, wobei die Agression klar von dem Männchen mit den blasseren Beinen ausgeht:
→ Bild in der Galerie Und gleich noch einen schönen Rehbock im Abendlicht hinterher: → Bild in der Galerie |
Zitat:
Du hast recht, dass es unvorsichtige Nachahmer geben könnte und deshalb war das zeigen der Fotos nicht unbedingt clever. Deshalb auch von mir die Bitte, sich Nestern, in denen gebrütet wird, nicht ohne gewisse Vorkenntnisse zu nähern und das Verhalten der Vögel genau zu beobachten. Sobald eine Störung durch Wegbleiben der Elternvögel erkennbar wird, sofort entfernen. |
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Schönes Foto, Herbert :top: Dein Vogel ist eine Wiesenschafstelze.
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→ Bild in der Galerie Ich habe mich heute gefreut, dass der Sonnentau mit seinen klebrigen Tentakeln in einem Hochmoor bei mir in der Nähe dank Renaturierung-Maßnahmen zahlreich anzutreffen ist. Die "leeren" Chitin-Panzer von verdauten Insekten in mancher Fangfläche zeugen von erfolgreicher Karnivoren-Ernährung. Interessante Pflanze und interessanter Gedanke, dass Pflanzen Tiere fressen. |
Zitat:
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