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Wir stecken doch da in einem Dilema. Du siehst doch was es bedeutet, den Müll von Kernkraftwerken zu entsorgen. Funktioniert praktisch nicht ohne dass wir die Erde "von unten" her zerstören. Der Rückbau ist absolut unwirtschaftlich.
Das Gleiche übrigens für die Batterien, auch unsere Fotobatterien. Ein Recycling oder eine Entsorgung ist nicht gelöst. Wir schlingern von einem Problem ins Andere. Ich habe keine Erfahrung mit PV Anlagen, aber der Invest / die Wartungskosten und das was ich dann im Ergebnis heraus bekomme, hat mich bisher davon abgehalten. Vor Allem, weil unser Verbrauch in den Herbst-, Wintermonat höher ist und die Anlage dort noch weniger liefert. Mit dem Zulegen eines geschäftlichen eFahrzeugs, eines Teslas (und das war eine Überraschung...), hatte ich die fixe Idee, mir eine PV Anlage auf das Dach zu bringen, die mir tagsüber das Auto füllt. Jetzt habe ich das Auto gut ein halbes Jahr und stelle fest, dass es eine Milchmädchenrechnung ist. Selbst nur Teile davon... Naja, ein bißchen finanzieren wurde auch reichen. Meine Bundesland BW hat die PV Pflicht eingeführt. Um mal zu schauen, was da an außerordentlicher Bezuschußung beigesteuert wird, außer Bafa oder KFW..... Satz mit war nix. Die Grünenfraktion geht davon aus, dass eine Bestückung eines Daches sowohl Alt- als auch Neubau zwischen 10.000 und 15.000 Euro kostet, kleinere Investitionen......:lol::lol::doh::kiss: Für mich ist das ad akta gelegt... Ich tanke am HPC für 90 Cent bzw. 64 Cent:doh: ist für mich günstiger, auch abrechnungstechnisch wegen der Karte. In der Summe fur meine Firma teurer als ein Diesel, aber was soll ich machen. Ungeachtet von der Tatsache, dass der Tesla energiegechnisch effizient ist (beim Laden ist der LFP langsam!) und den Deutschen ca. 5 Jahre inklusive OS voraus ist. Allerdings ist Tesla bzgl. Kommunikation, Navigation 9 Jahre den Deutschen hinterher. Der Model 3 ist China. Verarbeitung ganz ok. |
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Ich tanke für 29 Cent an meiner Wallbox und kostenfrei bei Supermärkten, Kommunen, Arbeitgeber, usw. (alles PV Anlagen). |
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Die Wirtschaftlichkeit bei Photovoltaik ist immer eine Frage des Zeitraumes. Recycling funktioniert, wenn es sich rechnet - solange Rohstoffe billiger zu kaufen sindals recyclete, wird das wenig betrieben. |
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Für eine Autarkie von mehreren Tagen bräuchte ich einen Dieselgenerator mit Schalldämpfer in der Garage und einen Dieseltank. Aufwand gut 10.000 CHF aber machbar. Das habe ich bisher gescheut, da ich ja extra eine Erdsondenheizung installiert habe um im Keller keinen Brennstofftank zu benötigen. Mein Haus ist gross, hat aber „Energielabel A“. Aber leider, leider sind die Politiker so dämlich, meine „persönliche Energiewende“ zu torpedieren. Sich voll auf Strom auch zum Heizen zu verlassen, könnte ein Problem werden. Daher denke ich tatsächlich darüber nach, mein derzeit zu 100% CO2-emissionsfreies Haus mit einem fossilen Backup zu versehen. Der muss natürlich dann auch regelmässig laufen um nicht einzurosten und Diesel muss ständig verbraucht werden wegen Dieselpest. Ein Elektrofahrzeug ist dann selbstverständlich auch kontraproduktiv. Am Montag hole ich unser neues Familienfahrzeug ab. Es ist ein Diesel. |
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Ich dachte an einen Benzin- oder Gas-(Inverter)Generator mit dem mal der Rechner, Licht, der Kühlschrank und evtl. die (Gas-) Heizung betrieben werden kann sofern noch Gas kommt, d.h. der Energieversorger Notstrom hat. Wenn kein Gas da ist hat mein Bruder einen Pelletofen, da ziehen wir dann bei ihm ein. USV für das Netzwerk werde ich wohl auf 1-2 Stunden rechnen, wenn es länger dauert braucht es ein Notszenario, ob dann noch Internet auf der Leitung ist weiss man ja auch nicht. Nicht dass das jetzt zum Prepperthread wird, aber für Autarkie würde man ja auch entsprechend Wasser und Essen benötigen? Und wenn man in den USA leben würde natürlich Waffen gegen die neidischen Plünderer? Bei Netflix gab es eine sehr lustige Doku-Serie über Superprepper, muss mal sehen ob die noch da ist. Ich wollte mir Anfang des Jahres eigentlich auch einen schicken gebrauchten Langstrecken-Diesel holen weil die ja keiner mehr will und sie billig sein müssten, aber es gibt nur sehr wenige in Deutschland und billig waren sie nicht. Wird wohl alles exportiert. Mein Diesel-Golf den ich verkauft habe hat anscheinend auch Deutschland verlassen. Abgasreinigung und das ganze unnütze Zeugs ausgebaut und das Zeug läuft in Osteuropa noch lange. Rettet natürlich das Weltklima wenn unsere Schummeldiesel einfach woanders ganz ohne Abgasreinigung fahren. |
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Blöd nur, dass es solche Energiespeicher in der für die Energieversorgung eines Landes wie Deutschland erforderlichen Größe gar nicht gibt..... Einen Stromausfall von ein paar Stunden kann man ohne große Probleme überstehen, man sitzt halt im Dunklen und muss sich ohne die üblichen elektronischen Spielereien die Zeit vertreiben. Lästig wird es halt wenn die Wasserversorgung nicht mehr funktioniert und damit auch die Klospülung streikt. Böse wird es, wenn das Stromnetz großflächig zusammenbricht (Schwarzfall), dann muss das Stromnetz erst wieder Stück für Stück von den wenigen schwarzstartfähigen Kraftwerken aus (meist Wasserkraftwerke, die aber eine separate Eigenbedarfsturbine besitzen müssen) wieder aufgebaut, das heißt aufeinander synchronisiert werden. Das kann Tage dauern. Und gerade die hochgelobten Erneuerbaren sind auf das anliegende Stromnetz als Führungsgröße zwingend angewiesen, da die dort verbauten Inverter sonst nicht wissen, wie sie die Frequenz und Phasenlage einstellen sollen. Wenn man in einen Wechselstrom (Drehstromnetz) 2 Stromkreise mit falscher Phasenlage zusammenschaltet, kann das im Extremfall (180° Phasenverschiebung) zu einen Kurzschluss mit doppelter Netzspannung und entsprechenden gewaltigen Schäden führen..... Über die Auswirkungen eines solchen Blackout möchte ich besser nicht spekulieren, aber danach ist die Welt eine Andere. |
Das "Schattenkraftwerk" wir dsicher in den zukünftigen Stromtarifen eingepreis werden (müssen).
Ich denke aber bei der vorher genannten "Milchmädchenrechnung" ging es darum, dass sich die Anlage als solche nicht rechnet. und heirbei spielt der Faktor Zeit die entscheidende Rolle. Die 100%ige Selbstversorgung ist natürlich auch wieder so ein Thema, welches gleich wieder andere Probleme mit sich bringt: Holzöfen, als sekudäre Heizanlage oder umd Öl/Gas zu sparen....dann das hier: https://www.theguardian.com/environm...cer-risk-study |
Unter der Stromausfall-Perspektive bekommt mein ohne Sonne 4 Tage autarker Kasten-Camper ja noch ein weiteres dickes + auf der Pro Seite.
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Dieselheizung….solange im Tank mehr als 20L Kraftstoff sind, bleibts schön warm.
Und mit 95l Kühlschrank/Eisfach, 100L Frischwasser kann mans dann schon eine Weile aushalten. In den Monaten März bis Oktober kommen über die 200W Solar genug rein, um den Tagesbedarf (ca 50Ah/12V) zu decken. Ohne Sonne oder Fahren reichts aber mit LiFePO4 Batterie für gut 4 Tage. Wenn der Recourcenverbrauch im Haushalt so gering wäre, wie im Camper, wären wir einige Sorgen los. |
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