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minfox 08.11.2021 17:01

Zitat:

Zitat von Mikosch (Beitrag 2220964)
Kannst Du bitte Deine Aussage in verständliche Worte kleiden?

Klar doch. Hier: Eine empirische Studie zur Qualität der journalistischen Berichterstattung über die Corona-Pandemie
Mal ein Zitat:
"In dieser Hinsicht war die Berichterstattung folglich zugleich regierungsnah und regierungskritisch. Sie war regierungsnah, weil die Medien, ähnlich wie die Politik,
überwiegend für harte Maßnahmen plädierten. Sie war zugleich aber auch regierungskritisch, weil den Medien diese Maßnahmen oft gar nicht hart genug erschienen oder zu spät kamen.
Schon eher orientierten sich die Medien folglich an dem, was sie als wissenschaftlichen Konsens wahrnahmen. Dass sie dabei zunächst besonders auf einige Virologinnen und Virologen Bezug nahmen, die zu den weltweit angesehensten ihres Faches zählen, spricht zwar nicht für eine vielfältige Berichterstattung, erscheint, wenn es um hochspezialisierte Kompetenzfelder geht, aber durchaus rational. Allerdings hätte die Berichterstattung durchaus auch von dem ein oder anderen Experten in anderen hochspezialisierten Wissenschaftsdisziplinen profitieren können, um den medialen Blick auf die Pandemie um andere Perspektiven auf das Geschehen zu erweitern. Dass die virologischen Experten während der zweiten und dritten Pandemiewelle schließlich zunehmend durch den SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach ersetzt wurden, lässt sich dann allerdings eher nicht mit dessen virologischer Expertise erklären.Vielmehr war Lauterbach wohl auch deshalb ein in den Medien gern zitierter Experte, weil viele Medien dessen harte Linie im Kampf gegen die Pandemie kannten und schätzten."
Verständlich für dich?

Alison 08.11.2021 17:31

Danke, sehr spannende Studie!

embe 08.11.2021 17:57

Zitat:

Zitat von KSO (Beitrag 2220988)
In Bayern ist die Krankenhausampel jetzt auf rot, d.h. ab Morgen gilt 3G am Arbeitsplatz.
Wie soll das gehen, wenn der Arbeitgeber den Impf/Genesungs-Status nicht erfragen darf? Darauf vertrauen, dass sich Ungeimpfte einfach selbst testen und alle Mitarbeiter bescheinigen lassen "Ja, ich halte 3G ein"?

Wenn im Betrieb 10+ Beschäftigte und möglicher Kontakt (untereinander/Kunden), dann müssen die nicht-immunisierten Beschäftigten mindestens an zwei Tagen die Woche einen negativen Test beibringen.
Da muss der Arbeitgeber den Status gar nicht erfragen, alle Beschäftigten müssen halt die Tests nachweisen.
Dieser kann weiterhin entweder ein PCR-Test sein (einigermassen teuer und aufwendig auf Dauer ;)), oder ein Antigenschnelltest aus einem Testzentrum mit Bescheinigung (etwas weniger teuer, auch aufwendig) oder ein vor Ort unter Aufsicht durchgeführter und dokumentierter Antigenschnelltest als Selbstnicht-immunisierten test sein (sofern der Arbeitgeber das anbietet - siehe SchAusnahmV §2 Nr.7).

Natürlich können diejenigen Beschäftigten, welche geimpft oder genesen sind dem Chef halt das Impf/Genesenenzertifikat geben und müssen dann auch nicht testen. :D

Mangfalltaler 08.11.2021 18:15

- gelöscht weil doppelt -

KSO 08.11.2021 19:51

Zitat:

Zitat von embe (Beitrag 2220997)
Wenn im Betrieb 10+ Beschäftigte und möglicher Kontakt (untereinander/Kunden), dann müssen die nicht-immunisierten Beschäftigten mindestens an zwei Tagen die Woche einen negativen Test beibringen.
Da muss der Arbeitgeber den Status gar nicht erfragen, alle Beschäftigten müssen halt die Tests nachweisen.
Dieser kann weiterhin entweder ein PCR-Test sein (einigermassen teuer und aufwendig auf Dauer ;)), oder ein Antigenschnelltest aus einem Testzentrum mit Bescheinigung (etwas weniger teuer, auch aufwendig) oder ein vor Ort unter Aufsicht durchgeführter und dokumentierter Antigenschnelltest als Selbstnicht-immunisierten test sein (sofern der Arbeitgeber das anbietet - siehe SchAusnahmV §2 Nr.7).

Natürlich können diejenigen Beschäftigten, welche geimpft oder genesen sind dem Chef halt das Impf/Genesenenzertifikat geben und müssen dann auch nicht testen. :D

Ok, es ist möglich sich der Testerei zu entziehen, indem man seinen Impfnachweis zeigt. Wer das nicht möchte muss sich halt testen, egal ob geimpft oder nicht.

embe 08.11.2021 19:58

So ist das. :top::D

(wir hatten ab Sommer auch schon zwei Pflichttests pro Woche, und ich hab noch am selben Tag, an dem ich die zweite Impfung erhalten habe, unserer Sekretärin das Impfzertifikat gemailt, damit sie mich schon mal vormerkt, dass ich zwei Wochen später nicht mehr testen muss :D - so unterschiedlich sind die Menschen)

turboengine 08.11.2021 20:02

Zitat:

Damit die Spitäler nicht noch voller werden, will Kickl eine frühzeitige Behandlung mit Medikamenten. Er geht davon aus, dass dadurch 80 bis 90 Prozent der schweren Fälle verhindert werden könnten. So schlägt er vor, Cortisol oder das Antiparasitenmittel Ivermectin einzusetzen – dass Letzteres nicht wirkt, wurde bereits nachgewiesen. Auch Paracetamol solle zum Einsatz kommen. Es gebe ein "Waffenarsenal" an Medikamenten, das verhindern könne, dass Corona-Positive ins Krankenhaus oder auf die Intensivstation müssen, so Kickl.
https://www.derstandard.at/story/200...-herbert-kickl

Hugh, der blaue Medizinmann hat gesprochen! Wurmmittel für Pferde hilft, eine echte Rosskur. Das ist nicht weit entfernt von seinem Stammesbruder Donald, der intravenöse Gabe von Desinfektionsmitteln empfahl.

https://youtu.be/u0EqStU53Ek

Mikosch 08.11.2021 20:14

Zitat:

Zitat von minfox (Beitrag 2220993)

Das ist eine Studie, die sich mit sage und schreibe 11 unterschiedlichen Formaten befasst hat. Nun, ich bin nicht der Auffassung, dass die Studie im Ansatz die Vielfalt der Berichterstattung erfasst. Allein mit der Auswahl an Medien die man betrachtet, hätte man das Ergebnis der Untersuchung schon vorweg nehmen können, oder?! Ich meine ... Bild, Welt, Spiegel, Focus, RTL aktuell, Tagesschau ... wer erwartet da ernsthaft differenzierte und vielfältige Berichterstattung? Nur mal als Beispiel die Tagesschau ... wie will man in 15 min die Nachrichtenlage der Welt in aller Ausführlichkeit, Sachlichkeit und Meinungsvielfalt inklusive Sport und Wetter hinbekommen? Oder nimm die BILD ... die muss da ja noch ganz andere Themenfelder abarbeiten und beschränkt sich im wesentlichen auf kurze knappe "skandalöse" Äusserungen oder Handlungen von Menschen die in der Öffentlichkeit stehen und für Umsatz an den Tankstellen und Zeitungsläden sorgen sollen. Der Anspruch ein umfassendes Bild der pandemischen Lage zu liefern ist doch da gar nicht gegeben. Wer braucht dazu eine Studie?

Hast Du mal in die Hörfunkprogramme der öffentlich-rechtlichen nachgeschaut oder auch deren Webinhalte? Oder einfach direkt die Pressemitteilungen diverser Unternehmen, Wissenschaftler, den Social-Media-Accounts der Virologen dieser Welt?

Wir sind in der Lage in Sekundenschnelle seriöser Informationen aus unterschiedlichen Quellen weltweit zu beziehen und stellen, hoffentlich und ernsthaft nicht erst mit Hilfe dieser Studie, entsetzt fest, dass ein Wurstblatt wie der Focus eine oft einseitige und sehr stark vereinfachte Berichterstattung pflegt bzw. bestimmten Medien eben hauptsächlich die ihr zugedachten Käuferschichten erreichen wollen?!

Ich hab die Studie jetzt in Gänze gelesen, ja, interessant war es stellenweise. Nur finde ich es z.B. bezeichnend, dass Menschen die bestimmte Maßnahmen ablehnen oder sogar pauschal jegliche Wissenschaft in Frage stell(t)en dort als Skeptiker tituliert werden.

guenter_w 09.11.2021 09:55

Ich bin entschiedener Impfbefürworter und absolut für eine Impfpflicht!

Meinen Termin für die Auffrischungsimpfung bekam ich mit vielen Mühen nicht wie vorgesehen 6 Monate nach der zweiten Impfung, sondern mehr als 7 Monate (Ende Januar 2022) über die Terminvergabe für Arztpraxen!

In unserer Region gibt es einen Impfbus, in dem man sich ohne Termin impfen lassen kann - mit mehrstündigen Präsenzwartezeiten! Total überlastet, die Impfwilligen kommen aus dem ganzen Bundesland. In Anbetracht der notwendigen Auffrischungsimpfungen hätten die Impfzentren nicht geschlosen werden dürfen. Dort wurde pünktlich Ende September alles aufgelöst, eine Neueinrichtung bedeutet einen Wahnsinnsaufwand bei der Logistik, ist deshalb auch nicht vorgesehen.

Viele Arztpraxen lehnen die Terminvergabe für Nichtpatienten aus Kapazitätsmangel ab, aber auch weil ihnen die Impfstoffe schleppend zugeteilt werden.

Die Zahl der Impfwilligen ist anscheinend größer als die verfügbaren Kapazitäten! Das einzige, was im Überfluss vorhanden ist, ist der Impfstoff! Das darf doch nicht wahr sein.

Ernst-Dieter aus Apelern 09.11.2021 10:03

Sehe ich auch so. Werde mich schon jetzt um einen Impftermin für Ende Januar 2022 kümmern und auf Moderna bestehen wenn es möglich ist.


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