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turboengine 17.10.2021 18:23

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2218214)
Ich finde es bemerkenswert dass die Bevölkerung problemlos gewillt ist so etwas zu akzeptieren, aber wenn es darum geht dass das Sammeln und Auswerten von Daten wichtig für die Pandemiebekämpfung ist (wie z.B. contact tracing) gibt es wildeste Proteste und alle laufen Sturm. Deshalb spreche ich vom "Supergrundrecht" Datenschutz das alle anderen sticht.

Ja, das ist wirklich grotesk.

Man lässt sich ohne Federlesens einsperren, aber beim Datenschutz gibt es Sturm im Wasserglas. Seltsame Logik.
Ausserdem gibt es für jeden Quatsch einen Untersuchungsausschuss im Parlament. Missbräuchliche Grundrechtseinschränkungen sind aber dafür kein ausreichender Grund. Man kann irgendwie schon verstehen wenn sich dagegen Protest formiert, dazu muss man kein Aluhutträger sein und an Echsenwesen glauben.

BeHo 17.10.2021 18:42

@turboengine: Das Wort Schwachsinn war mir rausgerutscht, was nicht passieren sollte, wobei eine Aussage als Schwachsinn zu bezeichnen, nur die Aussage meint. "Mach Dich nicht lächerlich" ist da deutlich persönlicher gelagert.

Du bist andauernd provozierend unterwegs und diskreditierst auf der Meta-Ebene ständig u.a. Politik und Journalismus, d.h. Du versuchst es meist so zu formulieren, dass Dir keiner direkt an den Karren fahren kann, aber jeder weiß, was Du meinst. So empfinde ich es zumindest immer wieder. Dazu noch jede Menge abwertende Worte.
Im vorliegenden Beispiel hättest Du auch "Bestimmte Ausgangsbeschränkungen waren verfassungswidrig" schreiben können, aber Du hast gleich wieder das große Fass inklusive ÖR-Hetze - wie so oft - aufgemacht.

Falls frame ein Problem mit meinem Beitrag haben sollte, kann er das gerne an mich direkt adressieren. Ich hätte da auch besser "die Intention meines Beitrags" anstatt "meinen Beitrag" schreiben sollen. Das Nichtverstehen beinhaltet auch immer Sender und Empfänger. Daher hatte ich nochmals klargestellt, was ich genau meinte.

Dass ich mich nicht mit den Beiträgen anderer auseinandersetze, stimmt ganz einfach nicht.

turboengine 17.10.2021 18:59

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2218220)
Du bist andauernd provozierend unterwegs und diskreditierst auf der Meta-Ebene ständig u.a. Politik und Journalismus
[…]
inklusive ÖR-Hetze

Aha, Dir geht es klar nicht um die Diskussion in der Sache sondern Du willst mich „stellen“. Das ist Dein gutes Recht, aber ich hoffe aufrichtig dass Dir das in Zukunft mit sachlichen Argumenten gelingt und Du nicht sofort Angriffe „ad hominem“ startest. Oben der Versuch des „Strohmann-Arguments“, jetzt meine charakterliche Einordnung, diese kognitiven Taschenspielereien sind echt anstrengend.

Und dann das Wort „Hetze“. Kaum etwas wird so defizitär verwandt als dieses Wort.

P.S. Die Denkweise der „Meinungsmacher“ im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird selten offenbar. Hier verrät sich Jan Böhmermann auf frappante Art und Weise…

https://youtu.be/4A1XbUFZMyA
(Ab Minute 34)

Mir ist es unverständlich, wie so ein Mensch in einem Rechtsstaat von Zwangsgebühren finanziert werden kann.

BeHo 17.10.2021 19:19

Nein, ich will Dich nicht "stellen". Ich reagiere nur allergisch u.a. gegen unsachliche und diskreditierende Attribute und Bezeichnungen wie z.B. zuletzt Deine Jubelperser bei den ÖR.

Und natürlich geht es mir um die Sache, und das halt bitte sachlich.

BeHo 17.10.2021 19:31

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2218223)
[...]Mir ist es unverständlich, wie so ein Mensch in einem Rechtsstaat von Zwangsgebühren finanziert werden kann.

Dir ist schon klar, wie der ÖRR in Deutschland - inkl. Aufsichtsgremien - organisiert ist?

Abgesehen davon: Worum geht es Dir? Soll man sich jetzt ein Video - außerhalb des ÖRR - mit einer Länge von über einer Stunde anschauen und raten, was Du meinen könntest?

turboengine 17.10.2021 20:22

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2218230)
Dir ist schon klar, wie der ÖRR in Deutschland - inkl. Aufsichtsgremien - organisiert ist?

Selbstverständlich ist mir das klar. Es wäre mir aber neu, dass diese „Aufsichtsgremien“ irgendeinen Nutzen haben.
https://www.faz.net/aktuell/feuillet...-17413922.html

Ich habe nicht gesehen, dass der Rundfunkrat irgendwie eingegriffen hat als die Berichterstattung während den Lockdowns einem Panikorchester in der Endlosschlaufe gleichkam.

Die Öffentlichen Medien haben die Erwartung erzeugt, eine Pandemie sei durch politische Massnahmen «kontrollierbar», und sie hat damit die angeblich «alternativlosen» politischen Reaktionen mitgeprägt. Wobei sich Journalisten auch stark an dem orientieren, was andere Journalisten machen - nur nichts hinterfragen.

Markus Lanz war einer der rühmlichen Ausnahmen, ansonsten waren die Scharfmacher unter den Pandemie-Apokalypse-Wellenreiter, wie Karl Lauterbach Wortführer in den Talkshows. Hätten die schon früher recht behalten wären wir aber wohl schon wegen Rinderwahn oder SARS vor Jahren ausgestorben. Das hat aber nicht dazu geführt eine ausgewogene Diskussion auch unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen oder psychischen Kollateralschäden zu führen.
Da kam sofort die moralische Keule „Jeder Tote ist einer Zuviel“.

frame 18.10.2021 09:00

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2218230)
Dir ist schon klar, wie der ÖRR in Deutschland - inkl. Aufsichtsgremien - organisiert ist?

Es wäre schön wenn du mal nicht nur Links postest sondern auch mal erklärst was der Link beweisen soll?

Ja, ich weiss wie der ÖR organisiert und beaufsichtigt ist. Nämlich zum allergrössten Teil von politischen oder politiknahen Organen. Fraktionen, Gewerkschaften?

ZDF? Vertreter der Landesregierungen, Vertreter der Bundesregierung, Vertreter der Fraktionen uswusf. Ein Querschnitt der Bevölkerung? Das soll wohl ein Witz sein. Ein Querschnitt der Politik in der natürlich die politischen Mehrheiten die Mehrheit stellen. Und das findest du eine sinnvolle Konstruktion?

Die einzigen die nicht (so) politisch sind sind die Kirchen.

frame 18.10.2021 09:08

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2218217)
Ausserdem gibt es für jeden Quatsch einen Untersuchungsausschuss im Parlament. Missbräuchliche Grundrechtseinschränkungen sind aber dafür kein ausreichender Grund. Man kann irgendwie schon verstehen wenn sich dagegen Protest formiert, dazu muss man kein Aluhutträger sein und an Echsenwesen glauben.

ja, Massnahmenkritiker kann ich durchaus auch verstehen. Gerade bei so etwas schwerwiegendem wie einer Ausgangssperre müsste wenigstens im Nachhinein die Forderung kommen nachzuweisen dass sie etwas gebracht hat.

Bayern und Bawü hatten Ausgansgsperren, die anderen nicht. Ich habe mir die Inzidenzkurven im Vergleich angeschaut und konnte keinen relevanten Effekt im Verlauf sehen. Zwischendurch wurde mal eine Studie aus Oxford gebracht die "nachweist" dass nächtliche Ausganssperre den R-Wert um 13-15% senkt. Dieser Studie wurden nach wenigen Wochen grobe Fehler nachgewiesen.

Ich denke man kann so etwas so drastisches wie eine Ausgangssperre mal machen in einer Notsituation, aber dann müsste man wenigsten verlangen dass im Nachhinein genau belegt wird was der Nutzen war/ist.

Das was die Ausgangssperre verhindern sollte, nämlich Kontakte, war ja eigentlich schon verboten über die Kontaktregeln. Aber da diese schwer/nicht kontrollierbar sind hat man halt nochmal was draufgesetzt was nicht viel besser kontrollierbar ist.

Am Ende halten sich an solche Regeln ja sowieso nur die die sich sowieso an alles halten - aber die sind nicht das Problem.

Alison 18.10.2021 09:36

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2218265)
Bayern und Bawü hatten Ausgansgsperren, die anderen nicht.

Vielleicht nicht flächendeckend aber lokal schon. Ich erinnere mich noch gut daran dass wir aus dem Norden früh losfahren mussten um vor 22:00 Uhr wieder in Aachen zu sein. Am nächsten Tag fiel mir dann auf, dass ich mich fast noch strafbar gemacht hätte, wenn wir die Route über Köln genommen hätten: da galt die Ausgangssperre nämlich schon ab 21:00.

frame 18.10.2021 11:00

Zitat:

Zitat von Alison (Beitrag 2218271)
Vielleicht nicht flächendeckend aber lokal schon. Ich erinnere mich noch gut daran dass wir aus dem Norden früh losfahren mussten um vor 22:00 Uhr wieder in Aachen zu sein. Am nächsten Tag fiel mir dann auf, dass ich mich fast noch strafbar gemacht hätte, wenn wir die Route über Köln genommen hätten: da galt die Ausgangssperre nämlich schon ab 21:00.

das stimmt, das habe ich vergessen und zeigt wie absurd und unausgereift das alles war. Was ist wenn nun jemand im Auto durchgefahren ist durch eine Ausganssperre? Infektionsgefahr nachweislich NULL. Wurden in Bayern und Bawü die Autos nachts von der Autobahn gepflückt? Ich weiss es nicht. Man hat es nie erfahren. Aber Herr Kretschmann fand die Massnahme sehr wichtig.


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