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conradvassmann 21.10.2016 23:35

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1860775)
Weil wahrscheinlich nicht alle Fälle so offensichtlich sind wie der aus dem Ausgangspost (und selbst der war für dey nicht offensichtlich genug - Kein Vorwurf, nur eine Feststellung).

Und die Masse hat sie sicher auch überrascht hat, dass Personal hierfür baut sich auch nicht in kurzer Zeit auf.

Sie werden das, außer dem Anfangsverdacht, kaum automatisieren können sondern müssen den Vorgang manuell bearbeiten und Reaktionen abwarten. Außerdem werden sie sicher verhindern wollen, dass Lieferanten und Marketplace-Teilnehmer zu unrecht gesperrt werden.

Intern ist der Vorgang sicher komplizierter, als es für uns von außen sichtbar ist.

Ärgerlich ist das ganze aber auf jeden Fall, insbesondere für die, die auf die Betrugsmasche reingefallen sind.

Gruß
Ralf

Wenn einer so lange keine Lösung bietet, dann gehört er gesperrt, bis eine Lösung da ist.

Hier, für den Artikel, welchen ich erst heute nachmittag gemeldet habe, ist schon wieder ein (oder sogar 2) Fake-Angebot drauf: :mad:
Die sind eindeutig überfordert und eine Gefahr für die Allgemeinheit der Verbraucher sowie der anderen seriösen Anbieter.

Bild in der Galerie

Ellersiek 21.10.2016 23:42

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 1860778)
Ja, natürlich. Ich weiß, dass auch Inder mit schlechten Deutschkenntnissen zumindest im B2B-Bereich eingesetzt werden....

In England hat mal ein Energieversorgungsunternehmen ein Callcenter in Indien mit der Zählerstandsabfrage per Telefon beauftragt und sind (zu mindestens eine zeitlang) grandios gescheitert, weil die Mitarbeiter im Callcenter keine Ahnung davon hatten, wo in einem Haus in England überall der Zähler sitzen kann.

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 1860778)
...Ich habe aber nicht behauptet, dass die von conradvassmann zitierte Antwort von einem Inder stammt.

Brauchen wir jetzt auch nicht so hoch aufhängen, ich bin einfach kein Fan von Pauschalverurteilungen.

Gruß
Ralf

Ellersiek 22.10.2016 00:13

Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1860780)
Wenn einer so lange keine Lösung bietet, dann gehört er gesperrt, bis eine Lösung da ist....

Genau das wird wahrscheinlich nicht so einfach sein.

Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1860780)
...Hier, für den Artikel, welchen ich erst heute nachmittag gemeldet habe, ist schon wieder ein (oder sogar 2) Fake-Angebot drauf: :mad:...

So ärgerlich das ist, aber es wird sicher nicht einfach sein, innerhalb von wenigen Stunden gesicherte Informationen zu haben. So wie der Anbieter uns bescheissen will, wird er auch Wege kennen, Amazon hinters Licht zu führen.

Zitat:

Zitat von conradvassmann (Beitrag 1860780)

Bis auf den Eintrag unter Zustand in der Tabelle und dem auffälligen Preis ist am Angebot aber erstmal nichts auffälliges zu erkennen.
Ich habe zu mindestens in der Artikelbeschreibung und beim Verkäufer nichts gefunden.
Nur die wahrscheinlich auch noch bewusst falsch geschriebene Emailadresse unter Zustand ("Neu !!!BlackFriday Promotions, Zum Einkaufen, schreiben sie, artikelneu@Web,DE - SOFORT-KAUFEN und LIEFERUNG frei ~ DANKE!! )
Glaub mir: So sehr ich den Betrug verurteile - die Sperrung wird für Amazon nicht ganz trivial sein - sonst würden sie es tun. Amazon hat null Interesse an zerstörtem Kundenvertrauen.
Und ja: Auch ich würde mir eine superschnelle Sperrung wünschen.

Gruß
Ralf

Crimson 22.10.2016 08:44

Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 1860768)
Die Formulierung ginge etwas zu weit. Allerdings wundert es doch sehr, warum so ein Massenhack möglich war/ist, warum Amazon das Problem nicht in den Griff bekommt, warum Amazon immer noch nicht eine einfache Möglichkeit geschaffen hat, Betrugsfälle oder Betrugsverdachtsfälle per One Click zu melden, oder warum sich Amazon immer mehr vor Kundenanfragen schützt / versteckt.

Diese Fragen sind mehr als berechtigt, ich fürchte nur, dass die Antwort im Zeitgeist steckt. Es finden sich ja immer Passende zusammen und in Zeiten, in denen Gesellschaften seit Jahren quasi widerspruchslos das Entfernen eigener fundamentaler Rechte hinnehmen, quasi maximal mit Schulterzucken die Existenz von Hassmaschinen a la Facebook unterstützen, in breiter Mehrheit quasi allein auf den eigenen Vorteil fokussiert sind, in solchen Zeiten sind Konzerne wie Amazon mit genau dem beobachteten Geschäftsverhalten nichts anderes als Spiegel. Würde die Gesellschaft das nicht goutieren, gäbe es das so nicht. Und nein, ich will damit keineswegs dem bösen Verbraucher die Schuld geben, aber ganz unbeteiligt ist er nicht. Ich sehe das alles als elementar im aktuellen Zeigeist (der sich natürlich überall findet), der in geradezu grotesker Weise Pauschalisierung, Egoismen und Opferrollen zusammenbringt.

Zum zufriedenen Kunden bzw. Kundenvertrauen... das ist Schnee von gestern, auch wenn es natürlich anders kommuniziert wird. Interessant sind nur die Kunden von morgen.

conradvassmann 22.10.2016 08:59

Otto Normalbürger bekommt u.U. Probleme, wenn er in seinem WLAN kriminellen Aktivitäten Dritter freien Lauf lässt.
Wenn Amazon den sicheren Betrieb von Shop-Eigenbetrieb und öffentlicher Verkaufplattform nicht hinbekommt, ist das ein Fall für den Verbraucherschutz.
Wer Milliarden an Umsatz macht, muss in der Lage sein, Millionen für dessen Sicherheit auszugeben.
Ich sehe es überhaupt nicht ein, hier die Arbeit zu machen, welche Amazon machen müsste.

NetrunnerAT 22.10.2016 09:11

Sorry das ich es sage. Amazon hat die selben Probleme wie ebay. Jeder Händler der tote Accounds ohne drei Wege Authentifikation offen lässt, ist für mich genau so mit schuldig. Amazon kann zwar mechanismen basteln, die solche billig Angebote filtern. Mir wäre der zwang zur mehrfach Authentifikation lieber. Dann sind diese Hacks Geschichte.

deranonyme 22.10.2016 09:27

So schlimm die Betrugsversuche und die in unseren Augen zu geringen Bemühungen von Amazon so etwas zu unterbinden sind, so schwer ist es sicher auch Betrugsprävention in einem international agierenden Unternehmen rechtssicher zu machen. Es gibt dort mehr Aspekte zu berücksichtigen als man als Außenstehender oft glaubt.
Aber ich glaube auch nicht das es zielführend ist sich als "Wutbürger" zu geben und in unangemessenem Ton Kritik zu üben. Ich arbeite mittlerweile selbst zeitweise im Servicebereich eines sehr in der Kritik stehenden Dienstleisters und werde öfter als mir lieb ist mit immer übleren Anschreiben konfrontiert. Meine Meinung über solche Absender kann sich sicher jeder vorstellen. Aber auch diese bekommen eine im angemessenen Ton formulierte Antwort. Harsch formulierte Schreiben führen zu keiner anderen Reaktion als angemessen formulierte Kritik.
Wen das ja vorgeblich so Verbraucherschutz gefährdende und allgemein rechtswidrige Vorgehen von Amazon oder auch anderen Dienstleistern massiv stört, dem steht doch der Rechtsweg offen. Gerade bei der, in einigen Augen, so eindeutigen Rechtslage empfehle ich den Gang zum Anwalt. Anwälte freuen sich sicher über sicher und einfach zu gewinnende Klagen, noch dazu wenn damit ein "Großer" in die Knie gezwungen werden kann.
Auch wenn das Internet es ermöglicht recht anonym zu wettern, empfehle ich darüber nachzudenken ob man von Angesicht zu Angesicht die selbe Wortwahl treffen würde. Für mich jedenfalls hat sachliche und angemessene Kritik einen hohen Stellenwert, gerade weil sie heutzutage recht selten ist.

dey 22.10.2016 09:35

Zitat:

Zitat von Ellersiek (Beitrag 1860775)
Weil wahrscheinlich nicht alle Fälle so offensichtlich sind wie der aus dem Ausgangspost (und selbst der war für dey nicht offensichtlich genug - Kein Vorwurf, nur eine Feststellung).

Nicht offensichtlich genug trifft es nicht ganz.
Die Auffälligkeit hatte ja zu meiner Verwunderung geführt. Da ich nicht seit 16y bei Amazon zuhause bin war mir die Betrugsmasche nicht bekannt. Und der Umstand, dass Amazon nicht sicherer ist als ebay war mir nicht bewusst.
Zu dem war mein Angebot nur 30% unter Amazon. Wenn ich nicht immer wieder die Preise für A7 und A99 beobachten würde und wüsste, dass es zur Zeit keine Sonderangebote gibt, wäre ich vielleicht darauf reingefallen. Für jemanden, der sich gerade erst umschaut, wäre der Preis verführerisch. Was mich wirklich gewarnt hatte, war das alle A7*/1 so starke Preise vom gleichen Anbieter hatten.

Ich finde auch, dass Amazon hier viel mehr tun müsste. Hier werden Betrugsversuche direkt neben den vertrauenswürdigen Amazonangeboten gelistet und bekommen für mich damit ein vertrauenswürdiges Siegel. Das könnte optisch besser abgetrent sein.

kilosierra 22.10.2016 10:03

Könnt Ihr Euch eigentlich noch ein Leben ohne Amazon und ebay vorstellen?
Der lokale Händler, falls es ihn noch gibt, würde es Euch danken.

LG Kerstin

dey 22.10.2016 10:19

Zitat:

Zitat von kilosierra (Beitrag 1860822)
Könnt Ihr Euch eigentlich noch ein Leben ohne Amazon und ebay vorstellen?

Kaum! :cry:


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