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nex69 07.01.2017 16:43

Zitat:

Zitat von Irmi (Beitrag 1882627)

Hilft aber nix. Muss glaube mal den Provider wechseln.:roll:



Was soll das bringen? Mailanbieter wechseln reicht. Ich kann da nur Googlemail empfehlen. Man kann gegen Google sagen was man will aber Spam haben sie seit Jahren im Griff. Ich bekomme so gut wie keine unerwünschten Mails ins Postfach. Solche mit ausführbaren Dateien im Anhang werden generell geblockt. Andere Mailanbieter bringen das leider nicht fertig.

combonattor 07.01.2017 16:53

Ich hab den Fehler gemacht und vor paar Monaten einen Mail Anhang von angeblich Amazon geöffnet. Jetzt habe ich eine 1Terabyte Festplatte mit Cerber Ransomware encryptet. Dabei auch die Fotos der letzten 3-4 Jahre. Da zur Zeit noch keine Lösung in Sicht ist schläft die Platte.

BeHo 07.01.2017 17:03

@Werni: Den Spam-Ordner von Gmail sollte man aber nicht unbesehen löschen. Da landen auch regelmäßig False Positives, also fälschlicherweise als Spam erkannte seriöse E-Mails.

Spam ist wirklich ein Graus, aber das eigentliche Thema des Threads wird momentan etwas verwässert.

Datendiebstahl kann auch schnell mal zum Identitätsmissbrauch führen. Dass relativ umfangreiche Datensätze über mich im Netz kursieren, bereitet mir schon etwas Bauchschmerzen.

@Alex: Ich kenne Fälle, in denen größere Unternehmen lahmgelegt wurden. Ich hoffe, Du hast den Fall angezeigt.

meshua 07.01.2017 17:28

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 1882662)
(...)
Datendiebstahl kann auch schnell mal zum Identitätsmissbrauch führen. Dass relativ umfangreiche Datensätze über mich im Netz kursieren, bereitet mir schon etwas Bauchschmerzen.

Ich rede mir da zwar seit Dekaden den Mund fusselig und bin auch nicht auf Linie mit unserer Regierung, aber eine zweckmäßige & effektive Maßnahme gegen sowas ist: Datensparsamkeit!:top::crazy:

Viele Grüße, meshua

nex69 07.01.2017 18:25

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 1882662)
@Werni: Den Spam-Ordner von Gmail sollte man aber nicht unbesehen löschen. Da landen auch regelmäßig False Positives, also fälschlicherweise als Spam erkannte seriöse E-Mails.



Ist bei mir wirklich nur extrem selten der Fall. Aber reinschauen muss man natürlich schon.

chefboss 07.01.2017 23:12

Zitat:

Zitat von meshua (Beitrag 1882668)
aber eine zweckmäßige & effektive Maßnahme gegen sowas ist: Datensparsamkeit!:top::crazy:

Datensparsamkeit schon, aber wahrscheinlich nicht in Deinem Sinne.

Ob privat oder geschäftlich habe ich kaum Daten am Arbeitsplatz, ich arbeite vorwiegend mit Cloud Lösungen (Adobe, Microsoft, Swisscom, SecureSafe), inklusive Administrationsprogramm für mein Geschäft, wo ich lediglich einen Internetbrowser benötige.

So reichen für meine 5 geschäftlichen Arbeitsstationen Celeron Prozessoren und für Privat z.Bsp. ein MacBook Pro (mit Netzwerkspeicher für die doppelte Absicherung meiner Fotos, welche sonst auf OneDrive liegen).

Sollte ein Angreifer mal alles lahm legen, kein Problem, ich setze neu auf, Programme und Daten sind im Abo auf der Cloud.

Zugegeben, der Schritt auf die Cloud brauchte für mich etwas Überwindung, aber jetzt möchte ich dies nicht mehr missen.

Identitätsmissbrauch ist wohl allgemein bekannt und hat wie Lügen lediglich kurze Beine. Als reine Privatperson, welche nicht in der Öffentlichkeit steht, ist eine Rufschädigung über längere Zeit nicht möglich. So geniesse ich unbeschwertes Surfen, Facebook, Flickr, WhatsApp, Snapchat, ... (es darf doch auch Spass machen).

Gruss, frank

raul 08.01.2017 08:36

Zitat:

Zitat von meshua (Beitrag 1882668)
Ich rede mir da zwar seit Dekaden den Mund fusselig und bin auch nicht auf Linie mit unserer Regierung, aber eine zweckmäßige & effektive Maßnahme gegen sowas ist: Datensparsamkeit!:top::crazy:

Da stimme ich dir zwar grundsätzlich zu, aber in diesem konkreten und vielen weiteren Fällen geht dieser Tipp doch völlig am Problem vorbei. Denn Datensparsamkeit bedeutet eben nicht, dass man sich nicht bei Ebay & Co. anmelden darf. Um es nochmal ganz deutlich zu sagen: unsere Adressdaten kursieren im Netz, weil u.a. Ebays Cybersecurity-Budget zu niedrig war! Und dabei erwartet auch niemand 100%ige Sicherheit, sondern nur durchdachte mehrstufige Sicherheitssysteme, damit im worst case die Datendiebe mit ihrer Beute wenigstens nichts anfangen können. Da allerdings der Gesetzgeber bisher noch keine hohen Strafen in diesem Kontext bei Verletzung der Sorgfaltspflicht und des Datenschutzes definiert hat, interessiert es die Unternehmen auch herzlich wenig diesen Mißstand zu beheben, da im worst case höchstens ein PR-Schaden entsteht, der im Zweifel weniger kostet als jahrelang gepflegte Netzwerksicherheit. Der Kunde ist dabei der Dumme.:flop:

Gruß,
raul


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