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renus 16.01.2013 22:53

Kompaktkameras
 
Zitat:

Zitat von Tira (Beitrag 1404569)
... Kompaktkameras bietet hierfür inzwischen ebenfalls hohe Serienbildraten und schnelle Auslösezeiten, passen aber oft sogar bequem in Hosentaschen.

Wenn man sich die oben erwähnte Eisenbahnseite anschaut, sieht man, dass für diese Bilder locker eine einfache Kompaktkamera ausreicht.
Wenn's etwas mehr sein soll auch eine NEX.

Jan 17.01.2013 08:48

Zitat:

Sicher kann man auch mit einer Kompaktkamera mit Blende 5.6 fotografieren, doch diese schafft sicher nicht die gewünschte Tiefenschärfe als mit einem Objektiv welches mit einer Offenblende von 1.4 beginnt.
Genau - und die Erde ist eine Scheibe. Ich hoffe sehr, dass ich den Ironie-Tag übersehen habe.

Ich denke, Dein Kumpel sollte wechseln, er wird mehr Freude und vermutlich auch die besseren Bilder bekommen. Der Aspekt Randschärfe spricht tatsächlich gegen Handy und Kompakte.

Ein paar fototechnische Argumente waren halt so neben der Physik, dass der ein oder andere widersprechen musste.

Jan

P.S.: Wenn wir die Kriterien auf andere Bereiche anwenden, werden wir erstaunlich oft feststellen, dass eine Kompakte oder ein Handy gereicht hätte, aber die Freude an einer feinen Kamera mit feinen Linsen ist ja auch Teil des Hobbys.

dey 17.01.2013 10:48

Zitat:

Zitat von Jan (Beitrag 1404913)
Zitat:

Zitat von RRibitsch (Beitrag 1404819)
Sicher kann man auch mit einer Kompaktkamera mit Blende 5.6 fotografieren, doch diese schafft sicher nicht die gewünschte Tiefenschärfe als mit einem Objektiv welches mit einer Offenblende von 1.4 beginnt.

Genau - und die Erde ist eine Scheibe. Ich hoffe sehr, dass ich den Ironie-Tag übersehen habe.
...
Ein paar fototechnische Argumente waren halt so neben der Physik, dass der ein oder andere widersprechen musste.

Wie jetzt Jan. Die Schärfentiefe nimmt beim Abblenden nicht zu?
Es ist doch völlig logisch, dass die Schärfentiefe mehr zunimmt wenn ich von 1.4 auf 5.6 abblende anstatt von 3.5 auf 5.6.

War das nicht der Vorteil von lichstarken Objektiven. Im Englischen heisst es ja fast, und das soll bedeutet schnell viel Schärfentiefe gewinnen.

:D ;) :P :lol:

bydey

Man 17.01.2013 16:20

Zitat:

Zitat von dey (Beitrag 1404943)
...Die Schärfentiefe nimmt beim Abblenden nicht zu?
Es ist doch völlig logisch, dass die Schärfentiefe mehr zunimmt wenn ich von 1.4 auf 5.6 abblende anstatt von 3.5 auf 5.6.

War das nicht der Vorteil von lichstarken Objektiven...

Vermutlich war das eher als Spaß gemeint.

Schärfentiefe ist nicht vom Herstellernamen des Objektivs / der Kamera oder von der größtmöglichen Anfangsblende abhängig, sondern nur von der eingestellten (=wirksamen) Blende, der Brennweite des Objektivs und der Film bzw. Sensorgröße.
Da das Objektiv nichts mit der Film- oder Sensorgröße zu tun hat: ein 50mm-Objektiv mit größtmöglicher Anfangsblende F1,4 bildet bei F5,6 dieselbe Schärfentiefe ab wie ein 50mm-Objektiv mit größtmöglicher Anfangsblende F3,5 bei Blende F5,6, sofern mit derselben Film-/Sensorgröße verglichen wird.

Lichtstarke Objektive haben gegenüber lichschwachen Objektiven mindestens 4 Vorteile:
- der Sucher ist heller (bzw. der Elektronische Sucher muss nicht soviel aufhellen)
- man könnte mit größeren Belndenöffnungen fotografieren und damit die Schärfentiefe mehr reduzieren
- ein Objektiv mit Anfangsblende F1,4 ist bei z. B. F4,0 schon 3-fach abgeblendet und bietet hier bereits seine optimale Abbildungsleistung wohingegen ein Objektvi mit Anfangsblende F3,5 bei F4,0 fast noch bei Offenblende arbeitet und entsprechend schwache Abbildungsleistungen liefert
- der AF funktioniert auch bei eher bescheidenen Lichtverhältnissen noch.

Nachteile sind das höhere Gewicht (mehr Licht = mehr Glas), der höhere Preis und die größere Empfindlichkeit bei Fehl(ein-)stellungen und Verwendung großer Blendenöffnungen.

Ein 50mm Superhyperluxusglas mit Anfangsblende F1,2 mag auch bei F5,6 ein merklich brillanteres, besser aufgelöstes , kontrastreicheres, schärferes Bild wie die F3,5 NoName-Billigscherbe haben, an der Schärfentiefe ändert das nichts.
Das Bild von dem Luxusglas ist (ziemlich sicher) qualitativ besser als das Bild der Billiglinse bei idenitscher Blendeneinstellung - die Schärfentiefe ist identisch.

Ich würde dennoch (fast) immer die bessere (das ist meist auch die teurere und lichtstärkere) Linse vorziehen. Ausnahme: es geht nur um Erinnerungsbildchen und/oder ich bin vom Gewicht her sehr eingeschränkt (lieber eine Minimalausrüstung auf der Wanderung als gar keine) und/oder ich muss mit Fremdeinwirkungen (Bier oder Schlimmeres übers Objektiv kippen?) rechnen.

Die Qualität eines Objektives würde ich (zumindest nicht auschließlich) an der größtmöglichen Blende fest machen: ein 16-80 Zeiss mit F3,5 größtmöglicher Anfangsöffnung muss nicht unbedingt schlechter sein als ein 17-70 Sigma mit F2,8 größtmöglicher Anfangsöffnung.

...und damit ist das alles (ist die Schärfentiefe bei Blende F5,6 von der größtmöglichen Anfangsblende des verwendeten Objektivs abhängig?) ziemlich OT, denn es hat mit der Bildqualität A700/A77 (beides APS-C) nichts zu tun.

vlG

Manfred

dey 17.01.2013 17:19

Zitat:

Zitat von Man (Beitrag 1405076)
Vermutlich war das eher als Spaß gemeint.

Ja! :D

bydey

RRibitsch 17.01.2013 18:53

Ich hab eigentlich Randschärfen und nicht die Schärfentiefe gemeint, sorry für diesen Lapsus:oops:.

Wie Manfred richtig geschrieben hat, hat man bei einer Blende 5.6 bei der 50mm f 1.4 Optik schon mehrfach abgeblendet. Und durch mehrfaches Abblenden wird die Abbildungsleistung einer Optik besser, das wird hier wohl niemand ernsthaft bestreiten.

Liebe Grüße

Jan 18.01.2013 00:26

Selbst das stimmt so pauschal nicht, ein 1,4'er oder 1,8'er Normalobjektiv nehmen sich bei Blende 5,6 sicher nichts, das hochlichtstarke Objektiv kann sogar z.B. anfälliger für Flares sein.
Ein z.B. Leica-R-50'er mit Anfangsöffnung 2 ist leicht vermutlich einem auf 2 abgeblendeten Sony nicht unterlegen.
Jan

padiej 18.01.2013 19:14

Ist zwar OT, aber egal:

Ein 50mm f1,2 (zum Beispiel) erfordert eine strenge Qualitätskontrolle. Auch die Glasgüte wird genau überprüft.
Abgeblendet auf f2 oder mehr, ist es ev. besser, als ein 2/50er Massenprodukt.

Aber !!! Das viele Glas, und da liegt Jan richtig, hat auch Nachteile.

Bei Vergleichen kann ein Makro 4/50 (hat eine Minilinse) mehr auflösen, als ein teures f1,2/50er.

SLT A77 vs. A700 - Bildqualität - was ist nun besser ???

Wenn man die A77 auf 12 MP skaliert, dann die A77.
Wenn man beide 1:1 (Pixelpeepmodus) vergleicht, dann wird (objektivbedingt) die A700 ein klareres Pixelbild liefern.

lg Peter

-Pu 18.01.2013 20:28

wie meinst du objektivbedingt?
kommt jetz wieder das thema auflösung zu hoch für objektive?

wir fotografieren hier mit hochwertigen Objektiven.. nicht mit flaschenböden.
Ich halt von dem ganzen nix. OK ich hab auch lauter gute linsen. Aber ich denke das wird alles hochgespielt. Selsbt mit nem billig-Kit objektiv macht die A77 bessere Fotos als die A700

Christian_1967 18.01.2013 20:37

Zitat:

Zitat von -Pu (Beitrag 1405578)
wie meinst du objektivbedingt?
kommt jetz wieder das thema auflösung zu hoch für objektive?

wir fotografieren hier mit hochwertigen Objektiven.. nicht mit flaschenböden.
Ich halt von dem ganzen nix. OK ich hab auch lauter gute linsen. Aber ich denke das wird alles hochgespielt. Selsbt mit nem billig-Kit objektiv macht die A77 bessere Fotos als die A700

Sorry aber wenn ich so was lese krieg ich echt die Krise.
Die a700 ist meiner Meinung nach immer noch eine Top Kamera.
Klar die 77er hat ihre Vorteile aber mit dem Kit oder so gegen die 700er mit einem Zeiss keine Chance.
Es muß natürlich genug Licht da sein, ab ISO800 gehe ich mit das die 77er klar die Nase vorne hat.


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