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Hoepping 07.05.2021 13:25

Zitat:

Zitat von Stechus Kaktus (Beitrag 2200533)
Das Verhältnis positiver/negativer Testergebnisse würde die Aussagekraft der Zahlen auch nochmal deutlich erhöhen. Alles Daten, die vorhanden sind, aber nur sehr selten publiziert und als Entscheidungskriterium genutzt werden.

Das ist richtig aber jetzt kaum noch möglich. Inzwischen sind die Schnelltests so eine Art Vortest für den "richtigen" PCR-Test. Wer einen positiven Schnelltest hat, läßt dann zur Abklärung einen PCR-Test machen. Die Positivrate der PCR-Tests hat damit die Aussagekraft verloren.

Einfluß auf die Positivrate hat auch die Teststrategie.

Das alles macht internationale Vergleiche oder Vergleiche mit der Vergangenheit sehr fragwürdig. Relevanter wäre die Zahl der Krankenhausaufnahmen wegen Corona pro 100.000.

BeHo 07.05.2021 13:47

Vor einem Jahr wurden Beschränkungen mancherorts schon ab Inzidenzwerten von 30 oder 35 beschlossen: Klick!

Heute reden wir über stärkere Beschränkungen bei dreifach höheren Inzidenzwerten.

Nach den mir bekannten Zahlen, weisen zwischen 20 und 25 Prozent der Infizierten keine Symptome auf. Mit Symptomen haben sich wohl schon vor einem Jahr viele testen lassen.

Insofern ist die Erhöhung der Inzidenz-Grenzen aufgrund vermehrter Test wohl schon in den Grenzwerten für Beschränkungen bzw. Lockerungen berücksichtigt.

felix181 07.05.2021 14:27

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2200558)
Insofern ist die Erhöhung der Inzidenz aufgrund vermehrter Test wohl schon in den Grenzwerten für Beschränkungen bzw. Lockerungen berücksichtigt.

Aber eben zur gleichen Zeit in allen Ländern völlig unterschiedlich...

BeHo 07.05.2021 14:31

Logisch. Es gibt ja keine absolute Wahrheit sondern nur Versuche einigermaßen den Spagat zu schaffen und dabei möglichst große Teile der jeweiligen Bevölkerung mitzunehmen.

P.S.: Ich meinte natürlich "Erhöhung der Inzidenz-Grenzen".

amateur 07.05.2021 23:53

Kinder müssen auch bei höchsten Inzidenzwerten bis zu 165 in den Präsenzunterricht, aber es ist zu gefährlich, sie in ein benachbartes Bundesland einzulassen.

Und die EU Kommission verpasst wohl die nächste Bestellung von Biontech, weil Frankreich vorher Zusagen haben möchte, dass Produktionsstätten nach Frankreich verlegt werden.

https://orf.at/stories/3212129/

Es läuft...

turboengine 09.05.2021 17:03

Zitat:

Zitat von felix181 (Beitrag 2200535)
Ich möchte das gar nicht werten, aber klar ist, dass offenbar jede Nation ab einem ganz anderen Level die Angst packt und die Massnahmen der Regierung auf mehrheitlich positive Resonanz fallen.

In der Schweiz haben sich die Politiker über die „Wissenschaftler“ mit ihren dummen Computermodellen hinweggesetzt und recht behalten. Als der Bundesrat im April die Aussengastronomie und die Fitnesscenter geöffnet hat wurden explodierende Fallzahlen herbeigerechnet. Wir müssten laut Modellrechnungen derzeit 5000 Coronafälle und mehr haben. Es sind aber nur 1500, Tendenz stark fallend.

Der dauerschrille moralgeschwängerte Alarmismus der staatsnahen „Wissenschaft“ gepaart mit zusammenfrisierten Berechnungsmethoden die stets zum erwünschten Ergebnis kommen ist komplett nutzlos. Und wenn dann auch noch die Einschränkung von Grundrechten mit solchen Computermodellen begründet werden muss man sich schon langsam fragen ob man wirklich noch in der „freien Welt“ lebt.

„Hört auf die Wissenschaft!“. In dem Fall lieber nicht.

https://www.nzz.ch/meinung/corona-un...ben-ld.1624036

Zitat:

Ende März schrieb das Berliner Blatt [Tagesspiegel], im Mai sei «mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von etwa 2000 zu rechnen.» Man berief sich dabei auf einen Professor der Technischen Universität Berlin, der diesen Wert modelliert hatte. Unterstützung kam von der sozialdemokratischen Fachkraft für Alarmismus: Der Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach griff das Szenario auf und warnte in schrillen Tönen.

BeHo 09.05.2021 17:31

Die reale Kurve verlief laut der in dem von Dir verlinkten Artikel präsentierten Grafik monatelang über der des mittleren Szenarios. Seit wann ist denn ein Worst-Case-Szenario ein erwartetes? :roll:

Macht es eigentlich Spaß, immer wieder irgendwelche negativen Beispiele aus der Vielzahl der Informationen mühsam herauszusuchen, um damit zu solchen unsinnigen Behauptungen wie "Der dauerschrille moralgeschwängerte Alarmismus der staatsnahen „Wissenschaft“ gepaart mit zusammenfrisierten Berechnungsmethoden die stets zum erwünschten Ergebnis kommen ist komplett nutzlos." zu kommen?

Apropos: Kommasetzung wäre alles andere als nutzlos.

Sorry, aber Deine Wortwahl ist alles andere als dazu geeignet, mit Dir über das Thema ernsthaft diskutieren zu wollen.

turboengine 09.05.2021 18:07

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2200763)
Die reale Kurve verlief laut der in dem von Dir verlinkten Artikel präsentierten Grafik monatelang über der des mittleren Szenarios. Seit wann ist denn ein Worst-Case-Szenario ein erwartetes? :roll:

Dann aber bitte auch den Gesamtzusammenhang und die aus dem Modell hergeleitete Aussage zitieren:

Zitat:

Mitte März schrieb ein Statistiker des Robert-Koch-Instituts auf Twitter: «In vier Wochen haben wir eine höhere Inzidenz als zu Weihnachten.» Das Institut rechnete mit einer Inzidenz von über 300 nach Ostern. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam die «Süddeutsche Zeitung» in einer Modellrechnung. Der tatsächliche Wert lag in den Wochen nach Ostern allerdings nie über 175, teilweise auch niedriger.
Und was steht unter der Graphik?

Zitat:

Vom 6. Februar bis zum 26. März verlief die reale Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz (in Schwarz) ungefähr auf der roten Kurve des Worst-Case-Szenarios. Stand: 7. Mai 2021
Quellen: RKI, SZ
Wenn wir uns genau erinnern wollte man über Ostern einen harten Lockdown verhängen. Schon vergessen? Jetzt hat man die nutzlose „Bundesnotbremse“.

Bezüglich der Kommasetzung, die ich im übrigen sehr befürworte, gelobe ich Besserung. Versprochen.

BeHo 09.05.2021 18:19

Immerhin bleibst Du nicht mehr bei Deiner Extremaussage. ;)

Ich schaute übrigens gerade SWR Aktuell, wo in Dreiland Aktuell natürlich auch die weitreichenden Öffnungen in der Schweiz ein Thema waren. Das war ausgewogen und weit entfernt von Alarmismus.

turboengine 09.05.2021 18:34

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2200771)
Extremaussage

Da ist nichts extrem, das ist leider die Situation.
In der Schweiz gehen die Kinder in die Schule und die Gastronomie ist draussen offen. In Deutschland sperrt man die Bevölkerung nachts ein und die Schulen und fast alles andere ist geschlossen. Trotzdem kann man den Verlauf der Inzidenzzahlen übereinanderlegen.

Finde den Fehler.

https://www.t-online.de/nachrichten/...gegangen-.html


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