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Sensibel fotografiert, vor allem innen! |
Gefällt mir gut. :top: Auch wie sie schauen.
Hattest Du sie vorher ein wenig instruiert? Ich habe viele Bilder mit buddhistischen Mönchen in Vietnam und Kambodscha in meinem Archiv. Wenn ich sie ansprach, spielten sie stets mit. Aber sie schauten dann auch stets ein wenig wie abwesend-durchgeistigt, wie bei Dir hier. Gelacht haben sie jedenfalls nie dabei, eher sehr konzentriert geblickt. |
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Nachmittags in der Moschee
Nachfolgende Bilder entstanden spontan und zufällig in einer der vielen Moscheen der pakistanischen Millionenstadt Multan. Sie nennt sich Shahi Eid Gah Moschee und war 1735 geweiht worden.
Drinnen war es etwas dunkel und stickig, zudem stark gegenlichtig, aber weitaus angenehmer als draußen bei Temperaturen um 40 Grad. Da trifft sich alles, was Zeit hat, in der Moschee, weniger um zu beten, als mehr um abzuhängen, Freunde zu treffen, zu essen, zu telefonieren, abzukühlen (es gab große Ventilatoren und zudem Durchzug), ein Schläfchen zu machen…
Fotografieren war problemlos möglich, selbst für Frauen (wir waren zwei Männlein und zwei Weiblein), nur die Lichtverhältnisse waren mehr als suboptimal. Ich musste viel nachbearbeiten. Und es zeigte sich schnell, dass die Kurta – jenes knielange leichte, luftige Gewand, das die Männer fast durchweg tragen – bei diesen Temperaturen weitaus praktischer ist als T-Shirt und Jeans… |
Moin Harald,
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Dat Ei |
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Danke für deine Beschäftigung mit allen Bildern.:top: |
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Und ja, Du hattest ja letztes Jahr gleich zwei Monatsthemen gemanagt (von denen eines nun immer noch läuft und läuft und läuft... ). Du weiß denn besser als viele andere, dass man das nicht so nebenbei schultert... :? |
Heute gibt es einige Bilder von der katholischen Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt auf dem Hohen Peißenberg, der eine Höhe von knapp 1000m erreicht und eine traumhafte Aussicht auf die Alpen und auch auf das Alpenvorland bietet. Die Wallfahrtskirche ist eine Zwischenstation auf dem Münchner Jakobsweg, der in 11 Etappen über eine Strecke von 291 km von München bis nach Lindau am Bodensee führt. Deshalb befindet sich auf dem Platz vor der Kirche eine hölzerne Pilgerfigur mit einer Jakobsmuschel in der Hand. Die Besonderheit der Kirche auf dem Hohen Peißenberg besteht darin, daß es sich eigentlich um eine Doppelkirche handelt, bei der zwei Kirchen direkt aneinander gebaut wurden.
Im Jahr 1514 wurde zuerst die Gnadenkapelle „Unserer Lieben Frau“ erbaut, in der eine Madonnenfigur aus der Schloßkapelle Schongau aufgestellt wurde. Die kleine Kapelle entwickelte sich recht schnell zu einem wichtigen Wallfahrtsort. Die Kapelle wurde daher schon etwa 100 Jahre später zu klein und so wurde zwischen 1616 und 1619 die zweite, größere Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“ mit Turm und einem Wohnhaus für Priester direkt an die Gnadenkapelle in östlicher Richtung angebaut. Es gibt daher auch nur einen Eingang für beide Kirchen. Die Gnadenkapelle erhielt von 1747 bis 1748 eine Ausstattung im Stil des Rokoko. Im Zuge einer Generalsanierung von 2006 bis 2012 wurde das prächtige Erscheinungsbild von 1747 wiederhergestellt. Die größere Wallfahrtskirche besitzt eine barocke Ausstattung. Besonders erwähnenswert ist der Hochaltar aus dem Jahr 1717. In seiner Mitte befindet sich ein großes Gemälde, das die Aufnahme Mariens in den Himmel zeigt. Auch diese Kirche mußte von 2013 bis 2016 gründlich renoviert werden.
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