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frame 17.04.2021 18:49

Zitat:

Zitat von ddd (Beitrag 2196956)
ich weiß nur von einzelnen GA, wie es dort zu geht: die halbe Stadtverwaltung ist zur Kontaktnachverfolgung abgeordnet, dazu Bundeswehreinheiten und Mitarbeiterinnen von Landesbehörden, gearbeitet wird teils in Turnhallen, die zur Zeit nicht genutzt werden. 10-12 Stunden Tage normal, 7 Tage die Woche, Urlaub = null seit über einem Jahr, von einzelnen Tagen abgesehen. Der Verschleiß der Leute dort ist spürbar, genau wie in den Bereichen Pflege, Krankenhaus, ITS, Labor. Trotzdem machen alle weiter :top:

ok, diesen Einblick habe ich nicht, ich höre nur wiederholt dass es über Ostern natürlich einen meldeverzug gegeben hat weil manche Gesundheitsämter nicht arbeiten.
Das war vor einem Jahr noch tolerabel, aber nun hätte man sich da wirklich organisieren können. Der Meldeverzug lag aber natürlich nicht nur daran sondern auch daran dass nicht getestet wurde über die Feiertage bzw. die Leute mit Symptomen gar nicht zum Arzt konnten.

Allerdings ist die Arbeit im gesundheitsamt ja nun bei weitem nicht so spezialisiert wie auf einer Intensivstation und da weitere Leute zur Unterstützung zu holen sollten kein problem sein. Es gibt genug Leute die derzeit nichts verdienen dürfen. Ein Bekannten von mir hat das gemacht in der ersten Welle, geholfen beim der Kontaktverfolgung, der sagt aber er ist nicht mehr kontaktiert worden und wäre gerne bereit es wieder zu machen.

frame 17.04.2021 18:53

Zitat:

Zitat von nobody23 (Beitrag 2197064)
Eine klassische Impfung benötigt gut und gerne 10 Jahre bis zur Zulassung.
Wer hier nicht nur für einen Moment 'hmmm Moment mal' macht...

Wer hier hmmm macht und ein Hirn hat um selbst zu denken der informiert sich einfach mal WARUM eine klassische Impfung so lange dauert, welche Phasen es in den Studien gibt und welche in der Bürokratie.

Und stellt dann beruhigt fest dass es alle diese Phasen auch für die mRNA-Impfstoffe gab, nur wurden sie parallelisiert bzw. konnten die Zahl konnte schneller erreicht werden weil es sehr viele Infektionen gibt.

Wenn man statt selbst zu denken natürlich lieber einem Professor Schwachkopf von der YT-universtität glaubt der sogar ein Buch geschrieben hat und damit schönes Geld verdient dann ist da nichts zu retten.

Crimson 17.04.2021 19:24

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2197203)
Sag das mal den schwer an COVID-19 Erkrankten - bei den Toten geht es nicht mehr -, die nach landläufiger Meinung gesund leben.

Du liest aue meinen Aussagen etwas raus, was nicht drin steht und was ich auch nie beabsichtigen würde. Klar aber ist wohl, dass weniger Risikofaktoren nicht schlecht wären, oder?
Nachtrag: Deine Unterstellung im zweiten Absatz ist übrigens grenzwertig.

Zitat:

Zitat von Sir Donnerbold Duck (Beitrag 2197207)
Nach meinem Kenntnisstand ist das so nicht zutreffend. Corona rafft auch junge Leute dahin, die gesund im Leben stehen bzw. standen.

auch das habe ich so nicht geschrieben. Auch hier die Frage: wären weniger Risikofaktoren nicht besser?

Ich finde es geradezu interessant (ehrlicher erschreckend), wie schwarz-weiß solche Reaktionen (leider) oft ausfallen und es scheinbar nur noch Polarisierung gibt. Ich habe übrigens (sehr bewusst!) nichts geschrieben in irgendeine leugnende Richtung, wäre auch Unsinn, weil es nicht ansatzweise meiner Meinung entspricht. Ich erlaube mir aber trotz aller Polarisierung nach wie vor sehr differenziert zu gucken. Dass man sich da zunehmend alleine fühlt, ist dann eben so.

BeHo 17.04.2021 21:19

Warum schreibst Du dann so etwas wie den von mir zitierten Absatz?

Das geht besser. So ist es nicht differenzierend, sonder eher ausgrenzend. Sender-Empfänger-Problem.

Crimson 17.04.2021 21:59

sorry, aber Dein Schluss war vollkommen daneben - wo bitte habe ich auf die an C Erkrankten oder gar Gestorbenen gezielt? Weder die, die nach landläufiger Meinung gesund leben (Deine Formulierung!), noch Andere.
Vielleicht liest Du den Satz nochmal ohne Erregung. Nirgendwo habe ich geschrieben, dass man damit C verhindern kann - man kann aber (bzw. hätte können) seine eigenen Risikofaktoren beeinflussen und ich finde es schon ein wenig befremdlich, dass so viele Leute zunächst mal auf Andere zeigen und so wenig auf eigene mögliche Beiträge gucken, womöglich, weil es so unbequem ist. In meinem näheren Umfeld gibt es genau (leider nur) einen (!), der C zum Anlass genommen hat, mal seine eigene Lebensweise zu überdenken.

Nachsatz: dass meine Einlassung vor ein paar Stunden mit dem Thema Vertrauen in Lebensmittel zu tun hat, hast Du mitbekommen?

BeHo 17.04.2021 22:14

Ich bleibe dabei. So wie Du es geschrieben hast, finde ich es nicht gut.

Der Satz "In meinem näheren Umfeld gibt es genau (leider nur) einen (!), der C zum Anlass genommen hat, mal seine eigene Lebensweise zu überdenken." geht leider in die gleiche Richtung. Es scheint ja wirklich schlimm für Dich zu sein, dass Leute für sich selbst entscheiden, wie sie leben wollen.

Was das mit COVID-19 zu tun hat? Eigentlich gar nichts.

P.S.: Ich bin derzeit alles andere als erregt, sondern genieße ganz entspannt das Live-Konzert der Gesangsgruppe Alte Bekannte. Komplett ungesund auf dem Sofa fläzend. :D

Crimson 17.04.2021 22:48

Schlussbemerkung von meiner Seite:
Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2197253)
Es scheint ja wirklich schlimm für Dich zu sein, dass Leute für sich selbst entscheiden, wie sie leben wollen.

äh, nein, ganz und gar nicht schlimm für mich, ist ja deren Leben. Eine Meinung dazu sei mir aber gestattet. Verantwortung einzufordern ist eben schon lange opportuner als Verantwortung zu tragen - nein, auch das ist nicht schlimm für mich.

BeHo 17.04.2021 23:18

Zitat:

Zitat von Crimson (Beitrag 2197256)
[...]Verantwortung einzufordern ist eben schon lange opportuner als Verantwortung zu tragen[...]

Was soll denn das im Zusammenhang mit der aktuellen Pandemie und der von Dir kritisierten 'ungesunden" Lebensweise konkret bedeuten?

nobody23 18.04.2021 10:48

Florian Homm, Analyse zu den Lockdowns Strategien:
https://youtu.be/dBMvTzGI804

Mike Yeadon (ehemaliger VP drug discovery research unit) zu :
https://www.dailymotion.com/video/x7xlxc6

wus 18.04.2021 12:51

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2197203)
Sag das mal den schwer an COVID-19 Erkrankten
...
Ganz ehrlich geht bei mir bei solchen Beiträgen die Hutschnur hoch.

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2197246)
Warum schreibst Du dann so etwas wie den von mir zitierten Absatz?

Das geht besser. So ist es nicht differenzierend, sonder eher ausgrenzend. Sender-Empfänger-Problem.

Mit letzterem hast Du wohl recht. Ich sehe da das Problem allerdings eher auf der Empfängerseite. Ich fand da nichts ausgrenzendes.

Meiner Meinung nach hat Crimson statistisch gesehen wahrscheinlich schon recht.

Nur ist das halt blanke Theorie.
Zitat:

Zitat von Crimson (Beitrag 2197194)
Würden mehr Leute es schaffen, mehr auf sich zu achten,

- und auf ihre Mitmenschen, die Umwelt etcpp., und das nicht erst seit gestern, dann gäbe es weitaus weniger Menschen auf der Erde, kaum ein Klimaproblem, etcpp. Das Risiko von Pandemien wie wir sie gerade erleben wäre dadurch zwar nicht null, aber statistisch eben doch geringer. Schon allein aufgrund der geringeren Anzahl von Menschen.

So sind die Menschen in der Masse halt leider nicht.


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