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Hey Eberhard,
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Dann gibt es noch überregionale Sprachen, die von Mehrheiten gesprochen und/oder vorgegeben werden. Die deutsche Sprache besitzt so viele Wörter, die aus dem Lateinischen, dem Griechischen, dem Französischen und auch Englischen abgeleitet sind. Wer will da noch sagen, welches Wort im Grunde seines Herzens deutsch ist und welches nicht? Selbst das Hochdeutsche ist nur ein Konsens, der sich in der heutigen Form über alle Deutschsprachigen ergießt - das war nicht immer so. Die Veränderungen der Sprache durch das gelebte Leben, aber auch die Globalisierung finde ich nicht so dramatisch, wenn da nicht soviele Kunstworte mit aller Gewalt in den sprichwörtlichen Markt gedrückt würden. Zum Glück etablieren sich solche Worte selten und verschwinden genauso schnell wieder, wie sie gekommen sind. Dat Ei |
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Sprache war schon immer von äusseren Einflüssen geprägt. Wie soll es auch anders gehen? |
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Um nochmal auf das Thema zu kommen, es nervt mich einfach, wenn man auf Teufel komm raus alle möglichen Begriffe unnötiger Weise ins Englische zieht. |
Was mich immerhin leidlich erfreut ist die Tatsache, daß es im Hamburger Hauptbahnhof noch ein "Reisezentrum" und kein "Travelcenter" gibt. Auch werden dort Fahrkarten verkauft, keine Tickets. :D
Es ist noch nicht aller Tage englisch. :lol: Gruß: Joachim |
Leute, ich kann Euch verstehn, und auch nicht.
Zur Information: Ich bin Luxemburger und neben dem Luxemburgischen halt auch des Deutschen, Französischen und Englischen mächtig. Als Informatiker habe ich mit vielen englischen Fachbegriffen zu tun. Und da ist schon das Zauberwort: Fachbegriff. In vielen Berufszweigen gibt es Fachbegriffe die z.B. für Mediziner aus dem Lateinischen, für Informatiker aus dem Englischen, u.s.w. stammen. Dafür gibts oft im Deutschen (Französischen, Luxemburgischen, ...) keine Worte und der Einfachheit halber werden dann die Begriffe aus dem Englischen (Lateinischen, ...) übernommen. Nachteil? Kann ich keinen erkennen. Vorteile: Jeder, ob Deutscher, Franzose, Luxemburger, ..., verteht was der andere meint. Ok, bei den Franzosen stimmt das nicht ganz. Die erfinden doch immer wieder neue Wörter wie "garde-barrière" für 'ne Firewall (= Schranken-Wächter - ja, ja, ich brauchte eine viertel Stunde um zu verstehn was gemeint war!). Das find ich einfach blöd. Andererseits, und da kehr ich jetzt mal meinen luxemburger Nationalstolz raus (gilt aber natürlich für jede Nation), wenn bestehende Begriffe die gut und ausreichend sind ersetzt werden, dann hab ich meine Bedenken. Da sollte man versuchen den bestehenden Wortschatz zu erhalten. Trotzdem, Sprachen entwickeln sich, denn sie sind was lebendiges. Es spricht ja auch niemand von hause aus Hochdeutsch. Man spricht Bayrisch, Friesisch, Schwäbisch, ... Was ist denn dann das "richtige" Deutsch? |
Natürlich hast Du da Recht, gewiße Fachausdrücke sind nunmal nicht sinnig zu übersetzen und ich hab auch kein Problem mit, zb. der Firewall :) Auch finde ich es geradezu wahnsinnig gefährlich, das auf dem Pariser Flughafen neben der "Amtssprache" der Fliegerei Englisch, sich die französischen Piloten mit den Lotsen auf Französisch unterhalten. Ein Wunder, das hier noch nichts gröberes passiert ist, schließlich sollten andere Piloten und Crews schon auch wissen, was die Maschinen um sie rum so für Anweisungen erhalten.
Unsinnig ist es in meinen Augen, vorhandene deutsche Begriffe mit aller Gewalt in's Englische zu ziehen (Basement statt Erdgeschoß etc etc). |
Ich möchte gerne den gequälten Denglisch-Seelen Erheiterung verschaffen. :D
(Ich kanns nämlich auch überhaupt nicht leiden. Ich gebe zwar manchmal meinen Bildern englische Titel, wenn es für mich besser passt [aber auch französische] aber dieses Gemauschel mag ich auch nicht wirklich.) KLICK MICH Wartet das LIED ab. ;) |
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http://www.youtube.com/watch?v=krDRo0Y7WAM |
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Klick Und das ganz ohne Bindestrich... |
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