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Natürlich für mich. Ich habe nicht vor, zu verallgemeinern. Ich habe selbst lange mit APSC fotografiert, bis ich die erste digitale VF hatte. Da habe ich für mich die Vorteile eine VF entdeckt. Macht eine VF bessere Fotos als eine APSC? Nein, aber anders.
Und um einen Sensor-Format-Krieg geht es mir nicht. Die Ausgangsfrage war ja, ob Sony weiterhin auf APSC setzt. Das sehe ich ich nun mal nicht. Und ja, das Foto macht letztlich immer noch der Fotograf. Technik ist hilfreich, kann aber auch behindern, wenn Kameras technisch und haptisch überfrachtet sind. |
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- Der MF Sensor ist immer überlegen. Aber die Auslesezeit kann nicht mithalten und die Objektive sind riesig und für viele Anwendungen nicht geeignet. Zudem trägt der Markt noch nicht die Kosten zur Weiterentwicklung. Zudem kosten die Prozessoren richtig Kohle und werden sehr warm um schnelle Auslesezeiten zu ermöglichen. - Der MFT Sensor ist grade in Bezug auf die Kosten genial. Stacked Sensoren kostengünstig, wahnsinnig gute Stabilisierung, tolle Auslesezeiten, Prozessoren, die das Packen und brutal gute Objektive in "Klein" (aber teuer, da die Marge nicht si riesig ist !). Kleine fein gerechnete Objektive mit schnellen leichten bewegbaren Linsen. Dazu für Makro die Tiefenschärfe gepaart mit schnellem Stacking. Nur es gibt Nachteile. Die Pixel sind klein und mehr als 20-24 wird nicht kommen (Rauschen und Beugung). Dazu wenig Platz auf dem Sensor mit wenig Croppotential. Weniger Dynamik und das Rauschen ab ISO 2500 ist immer noch schwer zu beherrschen. Hab die Olympus Software auf dem Rechner und habe einige Fotos von der OM-1, die ich Wildlife gemacht habe zum Vergleich entwickelt. Zwischen MF - KB - MFT ist eigentlich APS-C verloren, weil es nichts halbes und nichts ganzes ist. MFT und KB nehmen APS-C die Luft zum Atmen. Für APS-C Objektive zu entwickeln ist auch suboptimal. Die wären kaum kleiner als die neuen KB-Objektive und vom Preis her auch nicht günstiger (kein Markt). APS-C ist eine Ergänzung im Markt der großen Player um Lücken zu füllen oder den Einstieg schmackhaft zu machen (Ausnahme Fuji). Die 6700 ist für den Preis ein schöner kompakter Allrounder mit dem man tolle Fotos machen kann, wenn man weiß, wo die Grenzen liegen. APS-C ist fast tot. |
Welches System im Vorteil ist, ist doch meist in erster Linie von den verfügbaren Linsen abhängig.
Von Pentax kommend hat die a7 wider Erwarten bei mir die alte K50 (EDIT:K30 hatte ich auch mal, gerade gedanklich vertauscht. Ist aber eh praktisch identisch.) auch noch nicht abgelöst, sondern nur ergänzt. Mein Lieblings-Alltags-Objektiv an der APS-C ist das DA* 55mm 1.4. Ein 85er habe ich mir zwar auch angeschafft, aber das sitzt wegen der lausigen Naheinstellgrenze von 80 cm deutlich seltener auf der Kamera, sodass ich bei Spaziergängen dann doch immer wieder mal eher die alte Kamera mitnehme. Was fehlt, wäre mal ein 85mm f2 oder offener, kompakter und mit einer Naheinstellgrenze von 45cm oder weniger, dann wäre ich mit der Kleinbild auch rundum glücklich. Danach sieht es aber aktuell nicht aus. |
MF hat für mich den Nachteil des falschen Sensorformats, genau so wie MFT, mit 4:3 werde ich persönlich nicht glücklich. Dazu kommt dass die Senselgröße des 100MP Sensors denen des Sony Sensors mit 61 MP entspricht, es da also keinen Vorteil, zumindest auf Papierlage gibt.
Vielleicht bin ich kein guter Fotograf, aber bei Sportaufnahmen wie bei Tieraufnahmen nutze ich die Cropmöglichkeiten durchaus intensiv, sei es 61 oder 50 MP. Manches ist halt durch die Masse und Größe des Sensors bedingt dass MFT hier Vorteile hat, manche Features gehen dann mehr in Richtung möglicher Patente oder eben "Wollen" von Sony Mittlerweile sind die Bodies von 6700 und ACII ja fast gleich, da ist also der Größenvorteil also auch dahin |
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Die 6700 ist für den Preis ein schöner kompakter Allrounder mit dem man tolle Fotos machen kann. Und genau das wird auch der Nachfolger der a6700 sein - eine Ergänzung im Markt um Lücken zu füllen und den Einstieg schmackhaft zu machen. Genau deswegen ist APS-C für Sony "wichtig". Nicht aus "technischen" Gründen, sondern weil Sony APS-C braucht, um eine möglichst "niedrige" Hürde für den Einstieg in den E-Mount-Kosmos zu haben. Warum wohl lässt Canon ausgerechnet bei APS-C-Objektiven wohl allmählich Dritthersteller zu? Ganz einfach: um APS-C als "Paket" (Kamera + Objektiv) günstiger zu machen, damit der Einstieg in den RF-Kosmos "am unteren Ende" attraktiver zu halten. Und genau deswegen ist die "Nähe" zu Vollformat auch kein Bug, sondern ein Feature. Weil es problemlos den Wechsel oder die Hinzunahme von Vollformat erlaubt. Auch ich hab natürlich - neben originären APS-C-Objektiven - auch einige Vollformat-Objektive in meiner Tasche. Einfach weil es sie so als APS-C-Linse nicht gibt, z.B. ein wirklich lichtstarkes Telezoom. Aber das ist für mich auch kein Muss. Ich muss kein orignäres 70-200/f2.8 für APS-C haben, natürlich nehm ich auch die Vollformat-Version. Und natürlich habe ich ein Vollformat-85/f1.8. Ich hab sogar einen großen 150-600/f5-6.3-"Brocken" für meines "kleine" APS-C-Gehäuse. Und auch das Makro, das ich habe, ist ein Vollformat-Objektiv. Warum? Weil ich gar nicht den Anspruch habe, dafür noch spezielle APS-C-Linsen haben zu müssen, eben weil mir die Vollformat-Objektive auch an APS-C gut zu pass kommen. So what? Aber jetzt mal ehrlich: wie geil ist das eigentlich? Ich habe eine Linse und kann sie dierekt und problemlos mit zwei verschiedenen Kameras verwenden. Mit MFT ist das schwierig. Wenn ich von dort auf Vollformat wechseln will (oder als Ergänzung holen will), müsste ich mich komplett neu eindecken. Oder kennt jemand ein Vollformatobjektiv mit MFT-Bajonett? Dirk Segl hat die Vorteile von MFT wunderbar aufgezählt. Volle Zustimmung. Aber wenn du MFT hast, dann hast Du nur MFT. Willst Du zu Vollformat wechseln, musst Du alles neu anschaffen. Komplett. Ich brauch hingegen Im Prinzip für eine Vollformat-Kamera nur noch ein lichtstarkes Standard-Zoom und ein starkes "nifty fifty" holen und ich bin voll ausgestattet. Sony braucht APS-C, weil APS-C eine unumgängliche Ergänzung im Markt ist um Lücken zu füllen und den Einstieg schmackhaft zu machen und weil bei allen Einschränkungen dann doch APS-C-Kameras für ihren Preis schöne kompakte Allrounder sind, mit dem man überraschenderweise dann doch tolle Fotos machen kann. |
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ich bin aber wieder weg, totdiskutiert mal schön weiter und endlos technischen Kram ;) |
@DerGoettinger
Ich glaube nicht das du Vollformat-Objektive besitzt, eher Kleinbild. Und zum Thema MFT, wenn du Unterschiede zwischen Kleinbild und MTF auf Fotos siehst, würde mich wundern. Und Kleinbild Objektive habe ich auch an MFT, sogar mir AF. ( Wenn auch sehr Langsam ) :D Und ob es Sinn macht Kleinbild Objektive auf APC zu verwenden? Welchen Vorteil hat denn das? |
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Und ansonsten Vorteile? Ich weiß nicht, ob man es unbedingt als "Vorteile" bezeichnen kann, aber es gibt ein paar Dinge, über die es sich vielleicht nachzudenken lohnt bzw. die man sich bewusst machen könnte. Man kann sich das mit dem Bildkreis bewusst machen. Damit der Sensor vollständig beleuchtet wird, muss der Durchmesser des Bildkreises ja mindestens so groß sein wie die Diagonale Sensorformats, und die ist bei Kleinbild ja eben deutlich größer. Andersherum bedeutet das ja aber auch, dass bei einem APS-C-Sensor nur der innere Bereich des Bildkreises "genutzt" wird - und damit sind wir beim Thema Randunschärfe. Bei den aktuellen Objektiven ist das kein Thema mehr, aber wenn man mal 10 Jahre zurückgeht, dann musste man bei diversen Objektiven an den Rändern und insb. in den Ecken mit Schärfe- und/oder Kontrastabfall rechnen. Verwendet man ein solches Objektiv jedoch an einer APS-C-Kamera, dann fällt das entsprechend weg. Für Menschen, die sich mit dem Thema "Altglas" beschäftigen wollen, könnte das interessant sein. Als einen weiteren "Vorteil" könnte man auch die "scheinbare Brennweitenverlängerung" im Telebereich ansehen (Anführungszeichen bewusst gesetzt). Ob es wirklich ein echter Vorteil ist oder nur ein eingebildeter, ist glaub ich auch ein Thema, über das jeder seine eigene Meinung hat. Man kann die Bilder ja im Nachhinein auch immer selbst noch zuschneiden. Dem kann man entgegenhalten, dass man dabei an Auflösung verliert - wenn man nicht gerade ein a7RV hat. Ich persönlich finde das Zuschnittsargument immer ein bisschen schwach. Niemand nimmt ein Bild auf mit der gezielten Absicht, es hinter deutlich zuzuschneiden - es sei denn der Person fehlt die entsprechende Brennweite ("bräuchte ein 300er, hab nur ein 200er"). Ich persönlich mag es, möglichst viel schon "in der Kamera selbst" zu machen, möglichst viel schon beim Foto selbst. Und dazu gehört für die Art, wie ich fotografiere, auch, dass ich idealerweise auch schon den Ausschnitt so wähle, wie ich ihn möglichst final bei der Bearbeitung dann auch habe. "Bildinformationen" beim Fotografieren drumherum zu haben, die ich nicht haben möchte, stören mich dabei eher, selbst wenn ich weiß, dass sie hinterher beim Zuschnitt eh wegfallen. Für mich ist die "scheinbare Brennweitenverlängerung" ein Vorteil. Aber darüber will ich mich nicht streiten. Das ist jedem sein Ding. |
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Ich weiß nicht, ob bei Sony für APS-C „noch etwas kommt“. Vermutlich weiß das keiner hier bzw. dürfte es, wenn er es denn tatsächlich wüsste, nicht öffentlich äußern.
Insofern eine Fragestellung zum totdiskutieren. Ein ideales Sensorformat gibt es ebenso wenig wie ein ideales Auto. Kommt darauf an, was man benötigt oder glaubt zu benötigen. Das ideale Auto sieht für den Familienvater vermutlich anders aus wie für einen Hobbyrennfahrer. Und manchmal (ziemlich häufig, jedenfalls bei mir) spielt auch der finanzielle Aufwand eine Rolle. Selbst bin ich bei VF gelandet und da auch zufrieden – obwohl mich die hohen Preise schon stören. Wenn man komplett neu anfängt kommt man für eine qualitativ hochwertige Standardausrüstung (Kamera, Speicherkarten, Bildbearbeitungssoftware, evtl. PC mit Monitor oder Laptop sofern das nicht eh schon vorhanden ist, diverses Zubehör wie Ersatzakkus, Ladegerät, Blasebalg, evtl. Nassreinigungsutensilien, Fototasche oder Rucksack, Weitwinkelzoom F/2,8, Standardzoom F/2,8, Telezoom F/2,8) leicht in den 5-stelligen Bereich. Spezialitäten wie Stativ und Stativkopf, Blitz(e), Fernauslöser, Festbrennweiten (mit noch höherer Lichtstärke), Makroobjektiv, langes Telezoom 150/200-500/600 sind da noch nicht dabei. Sparmöglichkeiten zumindest bei Weitwinkel- und Telezoom gibt es, wenn man sich mit Anfangsblende F/4 zufriedengibt. Je nach Interesse (und Geldbeutel) kann man auch auf Brennweitenbereiche und damit Objektive verzichten - wird dann natürlich auch etwas billiger. Oder man wird spartanisch und nutzt nur "billig" Festbrennweiten (F/1,8) statt Zooms. Geld sparen kann man auch, wenn man bei Objektiven und Blitzsystem auf Fremdhersteller zurückgreift. Bei APS-C wäre die Kamera billiger und (teilweise) auch die Objektive. Wenn Kamera und Objektive nur 50% der VF-Version kosten würden, käme man auf geschätzt rd. 30% Ersparnis gegenüber derselben Ausrüstung in VF – kommt halt darauf an, was man noch alles so drumherum benötigt. Dass jede Sparvariante und auch eine VF-Ausrüstung ihre Nachteile hat, wurde hier schon ausführlich besprochen – das muss man jetzt nicht nochmal aufwärmen. Ich halte APS-C für eine gute Möglichkeit, relativ preiswert in das System einzusteigen. Die Geräte dürfen nicht unausgereift/veraltet sein, da es wahrscheinlich ist, dass der Neukunde auch mal bei VF reinschnuppern möchte und vielleicht sogar dabeibleibt. Wäre das APS-C-Material schlecht, würde er sein Hobby drangeben oder sich bei einer anderen Marke umsehen. Das kann eigentlich nicht im Sinne von Sony sein - ich vermute deshalb, dass der APS-C-Bereich auch noch zukünftig von Sony bedient wird. Beweisen kann ich das aber nicht. |
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