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Irrtum Nummer 1: Um Bildbearbeitung betreiben zu können, braucht man zwingend einen High-End-PC!
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Grundsätzlich richtig, ein gut abgestimmtes System, mit den richtigen Prioritäten für die wichtigsten Aufgaben reicht. Aber: Ein High-End-System ist nie fehl am Platz
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Irrtum Nummer 2: Für eine effektive Bildbearbeitung braucht man eine schnelle, teure Grafikkarte! Gerade wenn man mit Photoshop arbeitet.
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Dort widerspricht sich der Schreiber selber:
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Eine eigene Grafikkarte macht für aktuelle Bildbearbeitung durchaus Sinn. Unser Tipp: Eine ältere Karte aus der Quadro-Serie für Profis von Nvidia oder eine aktuelle Consumer-Karte der unteren Mittelklasse genügt vollkommen.
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Auch eine ältere Quadro Karte für Profis war mal eine schnelle, teure Grafikkarte.
Und die macht den PC für die Bildbearbeitung einfach um Längen schneller als eine im Prozessor integrierte Grafik.
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Irrtum Nummer 3: Durch den Einbau einer Grafikkarte wird Software für die Bildbearbeitung (wie Photoshop) automatisch viel schneller!
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Mit der richtigen Grafikkarte schon, aber man kann auch eine falsche einbauen :D
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Irrtum Nummer 4: Je mehr Kerne ein Prozessor hat, umso besser für die Bildbearbeitung!
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Kommt auf die Software an, einige unterstützen viele Kerne gut, andere weniger.
Lightroom z.B. nutzt die Kerne, also da ist's ein Vorteil.
Dem Fazit stimme ich trotzdem zu, besonders für private Anwender:
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Das Thema Bildbearbeitung ist ein weites Feld. Es gibt Workflows, die tatsächlich nach einer enorm leistungsstarken Hardware verlangen. Die Frage, die Sie sich stellen sollten ist, ob Sie solche Workflows überhaupt anstreben. Unsere Grafikabteilung bei HARLANDER.COM zum Beispiel setzt selbst bei sehr aufwändigen DTP- und Bildbearbeitungsaufgaben nicht auf neueste Computertechnik – weil es einfach nicht nötig ist und im Grunde unwirtschaftlich wäre.
Die Leistungsfähigkeit etwas älterer Hardware genügt unseren professionellen Ansprüchen vollkommen. Statt also auf die neueste Prozessor-Generation zu setzen, haben wir viel Arbeitsspeicher verbaut und auf die Hochwertigkeit und Stabilität der Komponenten geachtet. Auf diese Weise haben wir eine sehr leistungsstarke und insbesondere absolut stabile Arbeitsumgebung geschaffen, die auch noch leise ist.
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