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ulle300 12.04.2018 20:51

Das sind Gedanken...
Bedenkenswert.
Und sehr gehaltvoll und begründet.
Gefallen mir sehr gut.
:top::top::top:

*thomasD* 13.04.2018 00:33

Ich habe für mich entschieden, wenn überhaupt, von der A7II auf die A7III upzugraden. Bei mir kam eben der Vorteil des deutlich besseren Augen-AF gegenüber der A7II hinzu, ansonsten würde ich sicher bei letzterer bleiben. Die 42 MP brauche ich nicht, da sind dann die Objektive oft der limitierende Faktor. Landschaften croppe ich nicht so sehr. Das mache ich wenn dann bei (Familien-)Portraits, und da reicht eine noch deutlich geringere Auflösung da ich die nicht auf 1m vergrößere sondern die nur auf dem Monitor betrachte oder für die Omas mal bis 18cm drucke.
Kurz: Wann wird gecroppt und wofür werden die Bilder dann gebraucht?

Im Zweifelsfall mal beide Kameras ausprobieren. Ich muss bspw. auch erst sehen wie ich als Brillenträger mit dem Sucher der A7III klarkomme.

kjebo02 13.04.2018 08:42

Zitat:

Zitat von Foto2016 (Beitrag 1989371)
An den TO:

Nach meinem Gefühl bist Du unentschieden, weil hier zwei Ebenen miteinander vermischt werden:

...

Das hier Gesagte betrachte ich nicht als Belehrung, sondern als Nachdenkhinweis.

Viel Erfolg bei Deiner weiteren fotografischen Entwicklung.

WOW! :top:

Nach dem Lesen dieser Zeilen merke ich, wie ich selbst immer wieder gern in diese Falle reintappe. Schwierige Gratwanderung! Einerseits der Spaß an neuster Technik. Andererseits die von dir genannten Wahrheiten. :?

An den TO: Ich würde mich, je nach vorhandenem Geldbeutel, für eine der IIIer entscheiden.

mark.891 13.04.2018 09:19

Zitat:

Zitat von Foto2016 (Beitrag 1989371)
Du bist mit Deinem jetzigen technischen Equipment meilenweit von den damaligen Möglichkeiten entfernt. Der jetzige technische Sprung bewegt sich in Relation hierzu im Millimeterbereich. Was glaubst Du, wird sich für Dich fotografisch ändern können?

Da gebe ich dir vollkommen recht, man benötigt eigentlich diese ganze Technik nicht wirklich. Vor allem wenn ich mir anschaue wie mein Opa damals fotografiert hat, da ist die heutige Technik wirklich schon ein Quantensprung, egal welche A7 man hat...

felix181 13.04.2018 10:04

Zitat:

Zitat von mark.891 (Beitrag 1989431)
Da gebe ich dir vollkommen recht, man benötigt eigentlich diese ganze Technik nicht wirklich. Vor allem wenn ich mir anschaue wie mein Opa damals fotografiert hat, da ist die heutige Technik wirklich schon ein Quantensprung, egal welche A7 man hat...

Also es steht völlig ausser Zweifel, dass gute Technik noch lange kein gutes Bild machen. Aber diese Erkenntnis setzt man bei Leuten die sich ein bisschen mit der Fotografie befassen sowieso voraus - trotzdem wird sie immer wieder bei solchen Diskussionen gebracht. Soll sein...

Gute Technik kann einem aber schon das fotografische Leben erleichtern bzw. Freude bringen. Klar, in der Landschaftsfotografie macht sich das nicht so stark bemerkbar, aber bei Wildlifefotografie hilft neuere Technik schon enorm bzw. sie kann helfen, wenn man sich darauf einlässt.

In Deinem Fall würde ich zur A7III tendieren, weil es einfach das Gerät mit der neueren Technik ist - der bessere AF, usw.

Ich hatte früher selbst die A7RII und bin dann auf die A7RIII umgestiegen - der Unterschied ist schon gross. Aber wieder: den Unterschied merkt man sicher nicht am Bild, aber den Unterschied merkt man am Weg zum Bild.

In Wahrheit musst Du entscheiden, ob Du 24MP oder 42 MP haben willst. Da ist es allerdings auch nicht zulässig dies nur auf Ausdrucke im Format 2m x 1m zu reduzieren (die man tatsächlich nicht sehr oft macht ;)), sondern man muss auch das Croppotential mit berücksichtigen.

In Deinem Fall würde ich die A7III der A7RII auf alle Fälle vorziehen - da Du ja nur zwischen den beiden wählen möchtest. Ansonsten gäbs halt auch noch die RIII :lol:

aidualk 13.04.2018 10:33

Zitat:

Zitat von felix181 (Beitrag 1989441)
Also es steht völlig ausser Zweifel, dass gute Technik noch lange kein gutes Bild machen. Aber diese Erkenntnis setzt man bei Leuten die sich ein bisschen mit der Fotografie befassen sowieso voraus - trotzdem wird sie immer wieder bei solchen Diskussionen gebracht. Soll sein...

Ja, das ist eine immer wieder kommende Binsenweisheit. ;)

Für mich ist die beste Kamera die, die mich bei meiner Art zu fotografieren am wenigsten behindert.
Jede Sekunde die ich mich, in welcher Form auch immer, auf die Kamera/Technik bzw. deren Mängeln konzentrieren muss, geht für das Motiv verloren.

Auch wenn man früher mit einem nicht synchronisierten Schaltgetriebe im Auto ebenfalls in Urlaub fahren konnte, möchte ich heute auf ein modernes Automatikgetriebe nicht mehr verzichten. ;)

tuebox 13.04.2018 10:39

Zitat:

Zitat von Yonnix (Beitrag 1989341)
Bei mir schwang der Gedanke an leere Akkus immer mit, ich hatte in Summe sieben NP-FW50 für die A7ii.

Mit der Nikon D750 habe ich erst gelernt was es bedeutet, eine Kamera mit wirklich langer Akkulaufzeit zu haben - Der Gedanke, an 90% aller Tage den Akku nicht wechseln zu müssen ist mehr wert als die reine Laufzeitverlängerung! Klar ist ein Tausch schnell gemacht, aber die Akkus sind gefühlt immer dann leer, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.

Ohne Unterbrechungen und mit weniger Hintergrundgedanken arbeiten zu können ist signifikant.

Dass die Akkus immer gerade dann leer werden, wenn es gerade nicht passt, habe ich auch schon beobachten können :)
--> Ein Batteriegriff ist auch eine Option, um eine längere "Laufzeit" hinzubekommen.

Reisefoto 13.04.2018 12:48

Zitat:

Zitat von mark.891 (Beitrag 1989431)
Da gebe ich dir vollkommen recht, man benötigt eigentlich diese ganze Technik nicht wirklich. Vor allem wenn ich mir anschaue wie mein Opa damals fotografiert hat, da ist die heutige Technik wirklich schon ein Quantensprung, egal welche A7 man hat...

Zitat:

Zitat von felix181 (Beitrag 1989441)
Also es steht völlig ausser Zweifel, dass gute Technik noch lange kein gutes Bild machen.

Die Technik allein macht noch kein gutes Bild, aber sie erleichtert einem das Handwerk und reduziert den Ausschuss. Bilder, für die früher gute Fotografen viel Zeit aufbringen mussten, entstehen heute manchmal in Null Komma Nix. Tierdokus sind ein gutes Beispiel dafür. Grzimek, Sielmann und Co. hatten Budgets für sehr lange Aufenthalte in Afrika, davon können heutige Tierfilmer nur träumen. Aber sie brauchen auch nicht so viel Zeit, weil es mit Hilfe aktueller Technik viel einfacher ist, zu einem guten Resultat zu kommen.

Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 1989449)
Ja, das ist eine immer wieder kommende Binsenweisheit. ;)

Die passende Beschreibung.

matti62 13.04.2018 16:01

das ist wahrscheinlich wie mit den alten Autos oder Telefone, man kann einem alten Telefon auch gute Gespräche durchführen oder einem Auto der vorletzten Generation auch eine tolle Urlaubsfahrt haben...

Aber das was aidualk sagt, stimmt, sofern die Technik sinnvoll unterstützt.

MaTiHH 14.04.2018 06:31

Zitat:

Zitat von fbenzner (Beitrag 1989344)
Wahlrad: 1+2 wird in der Kamera gespeichert, M1-M4 wird auf der Karte gespeichert,
nach formatieren der Karte ist das Gespeicherte weg.

Silent Shutter: habe ich gerade ausprobiert, ist absolut lautlos und Qualitativ wie ohne.

Was bei dir falsch gelaufen ist???

Eben, man muss seine Kamera auch beherrschen. Mittels der Speicherkarten habe ich im Zweifel unendlich viele Speicherplätze, weil ich auf unterschiedlichen Speicherkarten auch unterschiedliche Programme abspeichern kann.

Und der Silent Shutter ist gut nutzbar, wenn ich weiß, wofür man ihn gebrauchen kann.

Ich möchte noch eines anführen: Es wird immer so getan, als ob man die 42MP nur für Croppotenzial und für Riesenausdrücke bräuchte. Das ist nicht ganz richtig, eine Aufnahme aus der R-Kamera, heruntergerechnet auf 24MP hat eine bessere Detaildarstellung als das direkt mit 24MP fotografierte Bild, insbesondere bei höheren ISO.

Bzgl. Rauschen und R2: Das ist mehr eine Frage des Anwendungsfalls, da wurde oben etwas aneinander vorbeigeredet: Wenn ich die ISO benötige, um Dunkelheit zu kompensieren, also hinterher die Schatten entsprechend hochzuziehen, dann würde ich Matti62 zustimmen und bei ISO3200 aufhören. Wenn ich die ISO benötige, um bei Tageslicht oder Hallenlicht auf notwendige kurze Verschlusszeiten für z.B. Sport zu kommen, dann würde ich bei 12.800 die Grenze setzen.

Für meine Anwendungsfälle würde ich wahrscheinlich die R2 nehmen (habe aber schon die R3). Allerdings würde ich den erheblichen (!) Komfortvorteil beim Fotografieren nicht unterbewerten: Der Sucher macht manuelles Fokussieren wesentlich einfacher, der Joystick und das Touchpad sind ein erheblicher Komfortgewinn zur Feldauswahl, die Batterie braucht man im normalen Einsatz nie wechseln,... Das macht das Arbeiten mit der 3. Generation einfach sehr viel angenehmer.


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