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Es wird nach der A77 oder A6000 gefragt, jeder schildert hier seine Erfahrungen zu beiden Modellen um den Fragesteller zu informieren. Ich muss mich doch nicht für MEINE Ausrüstung rechtfertigen! Es geht um MEINE Erfahrungen und MEINEN Bedarf! Leider wird von einigen Leuten Streit angefangen, weil... (keine Ahnung, aus Langeweile). Geht lieber fotografieren! |
Wenn du meinst wird es schon so sein.
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A-Mount und E-Mount bedienen unterschiedliche Anwendungsbereiche: A-Mount ist eher mit dem Handling von DSLRs vergleichbar, also großer Body, flotter AF über separates AF-Modul - aber Nachteil bei den High-ISO-Qualitäten, da der fest eingebaute teildurchlässige Spiegel immer etwas (ca. 0,5 Blende) schluckt. E-Mount ist vom Handling eher mit Edel-Kompaktkameras zu vergleichen - allerdings mit EVF statt Guckloch, Wechselobjektiven, Einstellungsmöglichkeiten wie bei einer DSLR. Die vergleichsweise kleine Gehäusegröße kann Vor- und Nachteil sein, der AF ist für mich nicht zufriedenstellen (zumindest indoor mit Kunstlicht bei A6000, A6300 und A7RII, bei der neuen A9 soll das (AF) besser geworden sein. Die spielt mit 5.900 EUR nur für den Body hier aber wohl keine Rolle). Objektive in vergleichbarer Güte sind für A-Mount eher preiswerter wie für E-Mount zu bekommen. Bei E-Mount könntest du, einen entsprechenden Adapter vorausgesetzt, deine Canon-Optiken weiter nutzen - mit A-Mount ist das aus technischen Gründen (Auflagemass) nicht möglich. Wenn du keinen sehr schnellen AF benötigst, z. B. für Landschaft, Makro, Studio, dann bist du mit E-Mount gut bedient. Wenn du einen schnellen AF benötigst, z. B. für Sport, Tiere, Kinder, dann bist du mit A-Mount (noch) besser bedient. Wenn es "nur" ums Geld geht (also möglichst preiswert sein soll), dann bist du eher bei A-Mount gebraucht besser aufgehoben. E-Mount ist bei Sony die neuere Schiene. Ob E-Mount irgendwann einmal A-Mount vollständig ersetzen soll, weis hier keiner. Sony versucht derzeit (wie auch die anderen Hersteller), den rückläufigen Markt mit eher hochpreisigen Produkten zu bedienen, um unter dem Strich keine großen Gewinneinbußen zu haben - bei E-Mount geht das anscheinend besser wie bei A-Mount, da bei A-Mount reichlich DSLR-Konkurrenz vorhanden ist (Canon, Nikon) wohingegen bei Spiegellosen mit großem Sensor (E-Mount) Sony der Platzhirsch ist. Auch wenn es mir gegen den Strich geht (ich habe A-Mount und bin damit sehr zufrieden), kann man Sony wohl kaum vorwerfen, dass es den Markt vorwiegend bedient, in dem am meisten Geld zu verdienen ist. vlG Manfred |
Hi MrCookie,
ich habe die A77ii gehabt und war mit der super zufrieden. Es gibt für die Kamera viele richtig gute Optiken und die auch gebraucht zu erschwinglichen Preisen. Ich hatte als Immerdrauf das Sony 16-80Zeiss und war von den Bildern immer wieder begeistert. Ich war vor dem Kauf auch nicht sicher ob ich die A77ii oder die - damals noch aktuelle - A6000 nehmen soll. Es ist dann eher zufällig die A77ii geworden. Die A6000 habe ich bei einem Freund später aber auch ausprobieren können. Meine Meinung dazu: Wenn ich den Größenvorteil der Kamera auch nutzen möchte muss ich eigentlich das kleine Kit-Zoom 16-50 nehmen und dann ist die Bildqualität nicht mehr sooo brilliant... ich würde mal vermuten, dass sie mit dem Objektiv einen direkten Vergleich mit einer RX100iv verliert und die wäre dann wirklich kompakt... Aber, wie schon gesagt, meine Meinung... Wie schon einige vor mir geschrieben haben solltest Du Dir klar werden was Dir beim Fotografieren wichtig ist, wenn Du das weißt fällt die Entscheidung fasst von alleine... Viele Grüße Klaus |
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Mir geht das generelle Gejammer über die ach so teuren E-Mount Objektive auf den Senkel, weil es einfach nicht stimmt! Die sind nur zum Teil teurer als bei DSLRs. Aber nicht generell. Es kommt drauf an was an braucht. |
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Hans |
Hallo!
Ich glaube schon, dass sich die Bildqualität bis zum RX100iv noch verbessert hat. Wenn ich mir auf http://www.dkamera.de/testbericht/bildqualitaet/ mal Vergleiche zwischen der RX100iv und der Mark i als auch der a6000 mit dem Kit-Objektiv ansehe, dann sehe ich schon - zumindest in den Ecken - meine Aussage bestätigt. Aber wie schon gesagt, wichtiger ist, dass MrCookie die Kamera findet die zu ihm passt. Viele Grüße vom linken Niederrhein Klaus |
Man hat mal wieder eine hervorragende Zusammenfassung geschrieben.
Für mich lohnt sich Neuaufbau eines A-Mount-Systems auch heute noch. A-Mount hat andere Eigenschaften und ist mit EVF und SLT-Phasen-AF einmalig. Wer ein güstiges gutes Standardzoom sucht und das auch nocht mit f/2.8 ist bei aps-c A-Mount auch heute noch gut aufgehoben. E-Mount hat auch seinen Charme und sicherlich die rosigere Zukunft. |
Finde die Zusammenfassung auch passend.
Ich überlege auch seit längerem auf e-Mount zu wechseln, da mir meine A65 mit allem drum herum auf Reisen zu schwer ist. Mir ist auf Reisen aber auch eines aufgefallen: Die Leute nehmen entweder ihr Handy oder eine "richtige" DSLR. Die, die mit e-Mount oder ähnlich fotografieren sind so selten wie die, die mit Tablet fotografieren. Ich bin auch echt unentschlossen. Ich brauche einen vernünftigen Sucher und will die Bildqualität u.a. meines 70-200 2.8 oder des 50 1.8 nicht missen. Ich habe das Gefühl, das bekomme ich bei der e-Serie nicht. Wenn ich unter Freunden/Bekannten die "Neueinsteiger" höre greifen die auch ehesten zum e-Mount. |
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