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Klappern gehört zum Handwerk, das ist schon immer so.
Auf Jahrmärkten stehen das Publikum dort, wo sich etwas bewegt, oder wo etwas zu hören ist, und wer dort etwas vorführt, der verkauft sein Produkt sehr viel schneller als der Konkurrent, der in seiner Werkstatt sorgfältig das selbe produziert hat, was qualitativ sogar besser ist. Die Sinne wollen bedient werden, das ist nur allzu menschlich, und was der Bauch dann sagt, das zählt. Warum sollte das beim Fotografieren anders sein? Man erzählt doch später lieber von dem Fotografen mit der Riesentüte als von dem, der seine kleine Knipse dabei hatte. Dass die Riesentüte zum größten Teil aus Streulichtblende besteht, spielt gar keine Rolle. In dem Moment zählt nur, was das Auge zu sehen glaubt, und das ist ein riesiges Ding. Die wahren Werte offenbaren sich natürlich später im Fotobuch. Und ich bin sicher, dass dem, der vorher die Aufmerksamkeit auf seiner Seite hatte, mehr Fehler verziehen werden als dem, der artig und still, aber voller Herzblut seinen Job macht. Die Welt ist subjektiv, und alles andere als gerecht. Wenn man's weiß, kann man es nutzen: Klappern gehört zum Handwerk. |
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Meine Antwort: youporn. Seit dem ich die Olympus E-M1 habe, fragt mich niemand mehr. Und das ist auch gut so. Irgendwie falle ich nicht so gerne auf. Gruss |
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Gruß: Joachim |
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Hi,
mir ist es recht egal ob meine Kamera für voll genommen wird, meiner Kamera auch. Ich weiß was ich von ihr zu halten habe! Beide Varianten haben ihren Vorteil: Understatement oder Auffallen, beides kann Türen öffnen, oder auch verschließen! Hier lese ich eher die negative Version, warum eigentlich? Sind wir wirklich so unkommunikativ? Ich erlebe hin und wieder positive Begegnungen mit Fragenden, manche sind nur neugierig, manche aufdringlich, manchmal aber auch begründet interessiert. Interessierte sind meistens nett, und manchmal sind sie auch Türöffner, die einen hinter Absperrungen, oder Türen lassen können, Ladenbesitzer die einen auch im Geschäft fotografieren lassen, wenn man das möchte, oder andere Örtlichkeiten. Gruß André |
Eine nette Unterhaltung hatte ich im Sommer mit einem am Stuttgarter Flughafen, der hatte so eine Bridgekamera(? - also groß, aber mit festem Objektiv).
Sonst komm ich eigentlich nicht mit anderen fotografierenden ins Gespräch. Meistens bin ich allein. Ich mag die kompakte a6000 - darum hab ich sie ja gekauft. Die passt zur Not auch mal in Frauchens Handtasche, samt 55210. Lieber das als mit einem 10"-Tablet Edition "Brett vorm Kopf" zu fotografieren, so im Legoland erlebt. Vor einigen Tagen durfte ich meinen Vater beim "Schaupflügen" fotografieren - mit seiner Canon (genaues Modell nicht bekannt, irgendeine Mittelklasse-DSLR) - während der 15 Minuten bekam ich fast nen Tennisarm. :lol: Grüße Torsten |
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Nach dem, was ich in jüngster Zeit so erlebt habe, würde ich für Hochzeiten, (Firmen-)Events, Konzerte usw. doch lieber zu einer dicken DSLR mit Batteriegriff und Blitz samt großem Lichtformer greifen. Tatsächlich reagieren die meisten zu fotografierenden Personen darauf ganz anders. Die Größe macht's, und der Fotograf sollte selbst möglichst ebensolche Präsenz zeigen. Mein Glück, dass diese Art von Fotografie normalerweise nicht zu meinem Repertoire gehört. Das Gehabe und die entspr. Reaktionen mag ich nämlich überhaupt nicht. |
Also meine Erfahrung ist, dass es auf die Situation ankommt. Wenn ich ein Bild abliefern muss, dann nehm ich das größte Ding, was ich gerade habe, mit Blitz, Kameratasche und allem was es noch imposanter macht. Dann dränge ich mich vor und die Leute machen maximal ein böses Gesicht.
Wenn ich im Urlaub bin, oder privat fotografiere, oder einfach auf einer Wanderung bin, kommt so wenig wie möglich mit, ich mache unauffällig Bilder und leg mich auch mit keinem an. Da ist dann auch schon die A6000 mit Tamron 18200 Ausrüstung der Wahl. |
Ich fühlte mich diese Woche auf einer Hochzeit als Co-Fotograf nicht nicht ernstgenommen. Weder von dem Hauptfotografen noch von den Gästen. Und das, obwohl nur zwei kleine A7R2 an mir baumelten. Und wenn es anders gewesen wäre, so hätte es mich nicht interessiert. Warum auch. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Ein Bild vom Getting-ready findet sich in der Galerie, wen es interessiert.
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