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Vermutlich verschwindet ein Großteil der Unsicherheit, wenn man die Situation mal durchgespielt hat, wie hier im Thread. Ich finde, Alberich hat es hier treffend zusammengefasst.
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Ganz ehrlich? wenn mich jemand so anmachen würde und ich wäre unschuldig, was ich eigentlich von Geburt aus bin ;) und ich ihm auch ausdrücklich gesagt hätte das ich ihn oder sonstwen nicht fotografiert habe, würd ich ihm ziemlich deutlich sagen das er sich verp....... soll und ich bin groß genug das dass wirkt. Das hilft jetzt allerdings der Kerstin wohl auch nicht.:?
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Zitat:
"There is always a bigger Fish" Also immer schön souverän und locker bleiben. :D |
Mir ist es auch egal ob jemand größer ist.
No risk no fun.:lol: |
Menschenskinder Guido, mit Dir möchte ich auch nicht hintereinander kommen. Da wird mir ganz bange :shock:
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Aaaach alles halb so wild.;)
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Zitat:
Mann Anscheinend gab es einen Grund, aus seiner Sicht, dir zu misstrauen. Möglicherweise wollte er sein Kind schützen und verhindern, dass Dritte (du) Aufnahmen seines Kindes machen/haben. Wenn dem so ist, muss er hinsichtlich der Bilder Befürchtungen haben und die können nur in Richtung Missbrauch der Bilder oder des abgelichteten Kindes (zu einem späteren Zeitpunkt) gehen. Sein Handeln ist für ihn also zunächst mal richtig. Erst, wenn Fotograf seine Befürchtung zerstreuen kann, unabhängig ob nun überhaupt das Kind aufgenommen wurde, wird er Ruhe geben und Fotograf ziehen lassen. Fotograf Fotograf (ist hier immer die Fotografin) macht Bilder aus Hüfte, Fotograf weiß nicht, was auf Bildern ist. Beide Dinge tragen wesentlich zur Unsicherheit von Fotograf bei. Fotograf ist mit der eigenen Unsicherheit beschäftigt und analysiert das aggressive Vorgehen von Mann als Angriff gegen die eigene Person statt die Befürchtung von Mann zu erkennen. Letztere Erkenntnis hätte Fotograf in die Lage versetzt Manns Befürchtung zu entkräften, indem Fotograf sie gezielt angesprochen und besänftigend auf Mann eingewirkt hätte: "Ich kann mich nicht entsinnen Kinder fotografiert zu haben. Sollte es unbeabsichtigt geschehen sein, werde ich die Bilder natürlich gerne bei Durchsicht löschen." Mit so einer Aussage bleiben Fotograf mehrere Reaktionen übrig. Sollte Mann nicht einlenken, kann Fotograf die Taktik der klaren rechtlichen Abtrennung verfolgen und Front machen oder Fotograf kann technische Gründe vorschieben, warum ein Durchsehen der Bilder aktuell nicht möglich ist. Also, genügend Möglichkeiten, um ein Gespräch zu beenden, das aus dem Ruder zu laufen droht. Die technischen Gründe sind natürlich immer recht praktisch, der der Verursache nicht habhaft zu machen ist, die "Wut" des "Angreifers" also ins Leere läuft. Souveränität Souverän zu bleiben ist eine grundsätzliche Einstellungssache. Man bleibt souverän, solange man den Handlungsstrang vorgibt. Sollte die Gegenseite den Handlungsstrang vorgeben bzw. übernehmen, sind Gegenfragen ggf. ein gutes Mittel, um die Handlung wieder zu leiten. So schwer ist das mit der Souveränität nicht mehr, wenn man Situationen vorher einfach mal durchspielt und sich vergegenwärtigt wie man die Handlung in der Hand behält. |
Zitat:
Ein gut Alkoholisierter wollte meine Kamera. Er gab sich jedoch mit der Gehäusenummer zufrieden, welche ich Ihm auf einem Notizzettel übergab, mit dem Hinweis, er könne mit dieser Nummer bei der Polizei mich anzeigen, sofern er sein Bild irgendwo veröffentlicht sehe. Gruss, frank. |
Zitat:
Ich habe jetzt hier alles durchgelesen und bin entsetzt. Dieser Themenstrang ist wunderbar als typisch deutsche Paranoia vorzuführen! Wie man sich in solchen Situationen richtig verhält ist doch sonnenklar: Sage Deinem Kontrahenten einfach er soll Dich verklagen, reiche ihm eine Visitenkarte und laß ihn stehen! Wenn Du weiterhin belästigt wirst brülle ihn an, errege Aufmerksamkeit und rufe eventuell laut nach Polizei. Ich bin überzeugt das wirkt in den allermeisten Fällen. Ich würde niemals irgendwelche Bilder zeigen oder gar löschen. Gegen Querulanten bin ich allergisch. Insbesondere, wenn ich ganz klar in meinen Rechten beschnitten werden soll. Servus Gerhard |
Um die Sache zu verkomplizieren Kerstin. Es hängt vieles davon ab in welchem Staat Du dich aufhälst. Oder einfach: Andere Länder, andere Sitten.
Nach meinem Recherchen - über die USA gibt es dort so etwas wie das Recht am eigenen Bild nicht. Dort ist es -- wohl auch von Bundesstaat nach Bundesstaat unterschiedlich - verboten, Polizisten bei der Arbeit zu fotografieren. Ich glaube, ich hätte in deiner Situation, vorgeschlagen / angedroht, die Polizei zu holen. Gerade bei seinem Versuch, dein Recht am eigenen Bild zu missachten. Möglicherweise hätte es in deiner Situation anfänglich auch gereicht, ihn zu fragen, wann ich sein Kind fotografiert haben soll und dann über die Exifs - der wenn auch privaten Bilder nachzuweisen, dass sein Kind nicht zu entdecken ist. Außer vielleicht die Bilder sind zu privat. Was ich auch in USA gelernt habe. Ein 70/200 oder 70/400 fällt immer auf. Und führt manchmal zu Diskussionen ohne Ende. In USA war schon das Fotografieren eines Brunnens vor dem Lincoln Center Anlass für Überprüfung mit Security. Bridgekameras mit hohem Telefaktor fallen da gar nicht auf. VG Jürgen |
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