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Genau das ist der Spagat der uns bevorsteht:
Zwischen der 6A Lösung von Porty`s Oma und zur Aufrüstung mit mehr KKWs. Wie immer wird die Lösung in der Mitte liegen - wie Porty schrieb sind wir bequem geworden, oder sagen wir besser sehr verschwenderisch mit Energie. Ich habe gerade ein altes 70qm Siedleräuschen, welches wir verkaufen sollen besichtigt: 4 Nachtspeicheröfen und zwei Durchlauferhitzer...wahrscheinlich verbrauchen die dort pot. neu entstehenden 4 Doppelhaushälften kaum mehr als die alte Hütte in Winterzeiten. |
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Sind es nicht die versammelten Oko- Gutmenschen mit ein paar m² Solar auf dem Dach gewesen, die hier Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt haben, als es darum ging, den für die Erneuerbaren zwingend notwendigen Netzausbau in die Wege zu leiten? Momentan gehen hier wieder die Bauer auf die Barrikaden, weil es sich rumgesprochen hat, dass man für die Kabeltrassen etwas mehr Fläche braucht, wie für die 230V- Hausanschlussleitung. Dass sind aber genau die Leute, die mit ihren Öko 3 Tonnen Pickup vorm Supermarkt 3 Parkplätze brauchen. Und wenn du denkst, das die Industrie, die man hier vertreibt, nach Norddeutschland kommt liegst du auch quer. Die geht dann gleich nach China oder vermutlich nach Afrika, da in China auch mehr und mehr Auflagen kommen. Mein Gott, wie kann man nur so weltfremd sein:flop::flop::flop: Aberdie hauptsache, du glaubst an die bunten Investorenprospekte der Industrie, die schon fleißig um Fördermillionen für einen völlig unrealistischen Wasserstoffausbau buhlen. Die Wasseerstofftechnologie ist schon sei mindestens 110 Jahren im Industriellen Einsatz und entsprechend gut erforscht. Aber seltsamerweise wachsen nicht reihenweise Anlagen in den Himmel, wo doch die Technik so supertoll ist. Im Gegenteil, es hat immer wieder Startups gegeben, die nachdem die Fördermittel weg waren sang und klanglos Pleite gegangen sind- Choren Industries z.b..... Vielleicht beschäftigst du dich einfach mal ein wenig intensiver, was hinter so einen Technologiewechsel zum Wasseerstoff steht und ein Griff zum Taschenrechner kann auch nicht schaden. Über die kleinen Gemeinheiten von Wasserstoff, wie miserable volumetrische Energiedichte und hochproblematische Speichertechnologie in den den dazu nötigen Mengen, reden wir danach. Von solchen Nebensächlichkeiten wie Energieaufwand zur Verflüssigung von Wasserstoff und dem Umgang mit tiefstkalten Flüssigkeiten bei 20 Kelvin über dem absoluten Nullpunkt und den damit verbundenen Werkstofffragen (Da ist Stahl spröde wie Glas) und der notwendigen Superisolation können wir später noch reden. Selbst in der Raumfahrt, wo Geld praktisch keine Rolle spielt, geht der Trend weg vom Wasserstoff hin zu Kerosin oder Flüssigmethan, Obwohl Wasserstoff einige Vorteile hat, ist der Aufwand, mit dem Handling von Flüssigwasserstoff so groß, das z.B. SpaceX für die Falcons RP1 (Kerosin) und für die Starship- Rakete flüssigen Methan verwendet. |
Wie wäre es mal mit etwas mehr Mäßigung bei der Wortwahl und den Smileys, und am besten auch bei den teils grotesken Verallgemeinerungen?
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Wenn jemand die Naturgesetze so beharrlich ignoriert, kann ich irgendwann nicht anders. |
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Wir haben in der öffentlichen Diskussion das Problem, dass sich ein Grossteil der Bürger immernoch der Realität nicht stellen will und kann. Woher kommt das? Nun, in den Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften haben sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten unterschiedliche wissenschaftstheoretische Herangehensweisen etabliert. Vertreten Sozial- und Geisteswissenschaften mehrheitlich konstruktivistische Positionen, so dominiert in den Naturwissenschaften zumeist eher eine realistische Weltsicht: - Der Realismus geht davon aus, dass objektives Wissen möglich ist und anhand geeigneter empirischer Verfahren gebildet werden kann. - Konstruktivistische Weltverständnisse entstehen durch soziale Erzeugung von Wirklichkeit(en) in alltäglichen Praxen, also im sozialen Miteinander entstehenden Handlungsmustern und „heben ab“. Seit der Entwicklung sozialkonstruktivistischer Perspektiven in den 1960er Jahren entstanden zahlreiche Forschungsrichtungen, die sich diese Grundperspektive zu eigen machen, wie beispielsweise die Gender Studies, die Cultural Studies, der Dekonstruktivismus und der Poststrukturalismus sowie allgemeiner die Postmoderne. Gemein ist diesen Perspektiven eine kritische Haltung gegenüber jenem, was wir als selbstverständliche Verständnisse der Welt, einschließlich unserer selbst, verstehen. Da Journalisten m.E. zu 95% ein konstruktivistisches Weltverständnis haben, wird dieser Bias auch vorwiegend multipliziert und „der Mann auf der Strasse“ hat keine Chance mehr einen unverstellten Blick auf das Problem zu bekommen, da die Ranga Yogeshwars dieser Welt den Blick verstellen. Wir sehen das auch sehr schön an der bisherigen Diskussion: Man verweigert sich der Analyse der Gesamtsituation und mümmelt sich argumentativ in sein kitschiges „Eigenverbrauchsidyll“. Nur nicht aufschauen, der Sturm wird schon vorbeiziehen. |
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Oder wie war das mit den 6% des bundesweiten Erdgasverbrauches, der allein in die BASF geht? Auf die Idee, das Erdgas überwiegend als Rohtstoff Zur Herstellung von Stickstoffdüngemitteln, hauptsächlich Harnstoff (In dem dann auch das CO2 gebunden ist) und Kuststoffen ist da auch keiner gekommen. Oder: Zitat:
Mir fällt eigentlich nur ein Sektor ein, wo Energie rücksichtslos verschwendet wird: Individualverkehr! Und vieleicht vielfach völlig überdimensionierter Wohraum. In der Industrie war Energieverbrauch schon vor 150 Jahren ein Riesenthema und ist es heute immer noch. Beispiele gefällig? Früher wurde Roheisen im Hochofen gewonnen gegossen und kalt werden gelassen. Dann kam es in den Siemens Martin Ofen, wurde zu Stahl gekocht, in Blöcke gegossen und kalt werden gelassen, wieder warm gemacht und dann gewalzt. Heute macht man das alles in einer Hitze und nutzt die Energie des flüssigen Roheisens bis zum Fertigprodukt. Nebenher wurde der Koksverbrauch im Hochofen so optimiert, dass heute 400 kg Koks für die Tonne Stahl ausreicht, früher brauchte man 2 Tonnen. Haben halt einige Stahlwerke nicht überlebt...... Wenn man vor 30, 40, Jahren an einer Rafffinerie vorbei gefahren ist, standen überall Fackeln, wo Restgase verbrannt wurden, heute geht das alles in die Kraftwerke oder wird in anderen Produktlinien mit verarbeitet. Wobei die Prozesse oft mit hohen Aufwand angepasst und optimiert wurden, um entweder höherwertige Produkte herzustellen oder den Material- und Energieeinsatz zu verringern. Wenn du weißt, wie eine Destillationskolonne arbeitet, ist dir bekannt, dass unten die Flüssigkeit verdampft wird um am oberen Ende wieder kondensiert zu werden. Früher gab es unten einen Ofen und oben einen Kühler (mit Kühlwasser). Heute nimmt man eine Wärmepumpe, die die Wärmeenergie des Kondensators zur Verdampfung nutzt. Einsparung bis 90%. Und vieles mehr. Energieeinsparung war eine meiner beruflichen Hauptaufgaben der letzten 30 Jahre. |
@Porty & turboengine: Ich hoffe, ihr habt euren Kropf geleert und es geht euch nun besser!
Sorry! Ich werde auch auf meine alten Tage weder mit dem Rechenschieber rumlaufen noch die AKWs so unkritisch verteidigen wie ihr beiden das tut (und ich bin auch kein Grüner). Mag sein, dass die heutige Wasserstofftechnik noch nicht die beste und einzige Lösung ist und dass es da noch Verbesserungen geben muss und wird. Für mich hat die Wasserstofftechnik eher das Potenzial einer schnellen Befreiung aus dem Dilemma der Abhängigkeit von russischem Gas als AKWs, dies schon allein angesichts der zunehmenden Trockenheit. Dagegen sehe ich immer noch keine grundlegenden Lösungen bei den vielen Handicaps bei AKWs (Brennstoffversorgung, Entsorgung, Kühlung, Flexibilität, Gefahren im Kriegsfall usw). Unstrittig ist für mich auch, dass Stromspeicher mit der heutigen Batterie-Technologie nicht die einzig wahre Lösung sind, daher kann zB eine Elektrolyse zu einem anderen speicherfähigeren Stoff durchaus eine vernünftige Lösung sein, auch wenn sie noch nicht so effizient ist. |
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Das ist doch der Offenbarungseid, dass jede Diskussion mit Dir eigentlich sinnlos ist. Unreflektierte Linksammlungen sind für mich kein Diskussionsbeitrag. Algorithmen auf Social Media weisen sowas keinen Wert zu. Zu Recht. |
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Wer eine zu grosse Wohnung belegt: umziehen in eine kleine. Wer zu viel verdient: umziehen in eine Wohnung aus dem freien Markt. Dazu müsste man allerdings die urbane Boheme verärgern, was aus naheliegender Gründen nicht geschieht. Manche sind eben „gleicher“. |
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Ich habe immer nur gelesen, die AKWs würden nur noch einstellige Prozentbeträge des gesamten Stromverbrauchs erzeugen, wären also easy verschmerzbar. Bei Dir ist es unser Untergang, watn nu? |
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"Man hätte mir doch sagen müssen, dass man nicht mit Badelatschen im Hochgebirge wandern geht und dass man damit verunglücken kann." "Man hätte mir doch sagen müssen, dass man in Hochwasser ertrinken kann". Im Ahrtal können 183 elendiglich Ertrunkene, dies nicht mehr sagen. Wäre vermeidbar gewesen. Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Besonders lustig oder traurig finde ich die von technischem, physikalischem und biologischem Unverstand geprägten Vorschläge zur Gestaltung unserer Zukunft. Nur ein Beispiel gefällig: In der Sahara gibt es massig Sonnenenergie zu ernten. Also lasst uns dort Wasserstoff und Strom produzieren und Europa damit versorgen. :roll: Besonders erstaunlich finde ich die Tatsache, dass diese Schwurbler nie etwas dazu lernen wollen. Vielleicht liegt das am Herdentrieb und der Angst, die eigene Schwurblergruppe zu verlieren. Wenn ich zu den Erdscheibenanhängern und den Mondlandungsleugnern gehöre, darf ich mich ja nicht durch Fakten von dieser Meinung abbringen lassen, weil ich dann meine liebgewordene Schwurblergruppe verlassen müsste. Fazit aus diesen Überlegungen: Ich solle in diesem Thread nichts mehr schreiben. Es ist sowieso sinnlos. Abweichende Meinungen werden ignoriert oder totgeredet. |
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Das ergibt aber nur dann Sinn, wenn man es zu 100% aus nicht fossilen Energieträgern gewinnt. Das Haber-Bosch Verfahren ist relativ energieintensiv und wird heute noch zum größten Teil mit fossilen Brennstoffen betrieben. Aber NH3 wird überall gebraucht, es bestehen bereits mehrere tausend Kilometer Pipeline für den Transport und es verbrennt bei Zufuhr von reinem Sauerstoff (der bei der Gewinnung des H2 quasi als Abfallprodukt anfällt) wieder zu N und H2O. In den 1940er Jahren war das sogar mal als Ersatz von Diesel im Einsatz. Leider ist Ammoniak stark toxisch … aber als Energiespeicher nicht sooo schlecht. |
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11kw werden i.d.R. über 3 Zuleitungen mit je mindestens 16A abgesichert angeschlossen (in der Regel nimmt man für von den 3 Phasen je eine). Oder anders: für 11kw auf eine Platte muss man ziemlichen Aufwand betreiben (3 Heizwendel/Magentspulen, andere Zuleitungen mit stärkerer Absicherung, keine anderen Platten an). Eine Zweikreisplatte könnte dann 7,2kw ziehen, bei den Herden die ich kenne sind die 5-6 Heizkreise so auf die 3 Phasen verteilt, dass jede Phase mit maximal 16A ~ 3,6kw belastet werden. Ich denke da ist die Beschreibung ungenau und die 11kw sind doch der Maxmimalwert, den der Herd insgesamt ziehen kann. Bei 11kw auf einer Platte würde zudem 1 Liter kaltes Wasser in rund 1 Minute zum Kochen gebracht werden. Alles andere als Wasser würde ruckzuck anbrennen. Ich bin mittlerweile ziemlich desillusioniert, was das Fachwissen von Fachleuten von Systemzusammenhängen angeht. Die kenne Normen und sind was Einzelfragen angeht in der Regel kompetent, aber wenn es um eine Systemauslegeung angeht wird zu oft auf vorgefertigte "Kochrezpete" der Industrie zurückgegriffen, weil jedes System zu durchdenken zu aufwändig ist und vom Ludnen emist nicht bezahlt werden würde. Und damit haben sie darin keine Übung. Und in der Energieversorgung wird auch von der Politik und den Energieversorgern nach Generallösungen gesucht und wegen des Aufwands die kleinen Einzelmaßnahmen den inititaiven Bürgergruppen überlassen, dann fehlt es ab aber an der Einbindung und Abstimmung. Deshalb hat jede hier aus seiner Sicht ein Stück weit recht und man kommt nicht zu einem Nenner. |
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Eigenverantwortung, Vernunft (nicht nur monetäre Prinzipien!) und angewandtes Faktenwissen vermisse ich nicht nur bei diesen. |
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Du drückst dich nicht nur davor, die Probleme "Deiner Lösung AKW" in den Zeiten des Klimawandels ernsthaft zu reflektieren, du verweigerst dich auch noch allen alternativen Lösungen indem du diese vielfältigen Projekte klein redest und die Initiatoren diskreditierst. Man wird nicht größer, wenn man andere klein macht - ganz im Gegenteil! Von mir wird es jedenfalls keine unkritische Unterstützung bezüglich "Weiter mit den AKWs" geben. Dies auch, aber nicht nur, deswegen: http://www.bund-rvso.de/atommuell-endlager-info.html |
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Habe von meinem Stromanbieter eine Mail bekommen, ich soll meine Abschläge anpassen damit ich mir teure Nachschlagsbezahlungen erparen kann. Also die Gelbe Karte, es droht Ungemach.Deswegen suche ich einen Stromverbrauchsmesser um mehr Klarheit zu haben.
Also einen Arschtritt werde ich eh bekommen. |
Moin, moin,
auch wir haben ein 11kW Kochfeld in der Küche, das über 400 V/16A versorgt wird. Nachdem unser Kochfeld zweimal defekt war und vor Ort repariert wurde, weiß ich, dass es intern aus 3 Modulen mit je zwei Spulen aufgebaut ist. Die Leistungen oberhalb von 3,6kW auf einer der 3 Zonen oder der 6 Kochfelder werden nicht über eine Phase, sondern über mehrere Phasen intern bereitgestellt. Dat Ei |
Moin,
es ist - irgendwann - komplett egal, was der Inhalt ist, wer so schreibt, wie @turboengine und @Porty, hat jedweden (!) Respekt verwirkt. So kann man respektiert vielleicht im eigenen (bedauernswerten) Kreis formulieren, aber nicht in der (sogenannt) zivilisierten Welt. Letzlich sagen solche armseligen Formulierungen einzig über die Urheber etwas aus - und das düften inzwischen alle hier begriffen haben. |
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Wir haben also jedweden Respekt verwirkt und sind damit aus der Glaubensgemeinschaft ausgestoßen? Dumm nur dass wir nie Teil davon waren. Insofern ist das Urteil Dein höchstpersönliches und mir ziemlich egal. Wenn Du Dir Deinen schönen Glauben nicht nehmen lassen willst - Dein Problem. |
Du willst - und ich nehme sogar stark an, Du kannst - es nicht verstehen, weil Du in Deiner Blase so gefangen bist. Es geht schlicht um ein Mindestmaß (!) an Respekt, den ihr vollkommen vermissen lasst.
Ich gehöre keiner Glaubesngemeinschaft an und wüsste nicht, wo ich euch Ketzer genannt habe - ihr verwendet stetig Begriffe, die bewusst beleidigen und diffamieren sollen, aber vermutlich einzig aus Gründen eures eigenen Innersten - armselig leider. Wer aber stetig nur armeslig schreit, dem hört man (zu natürlich existierenden Ausnahmen schreibe ich besser nichts) nicht zu - egal, ob gute Argumente dabei sind, oder nicht. Ich glaube nichts, aber das wirst Du sicher auch besser wissen. Und nein, ich habe auch kein Problem. |
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Trittins Kugel Eis wird halt teuer. Sonderinflation. |
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Aber so sehen halt die Antworten aus, wenn man auf wissenschaftlich untermauerte Argumente keine Antworten hat. Dann wird man beleidigend. Verdammt, eigentlich wollte ich mich nicht auf dieses Niveau begeben....:oops:;) |
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Was NH3 angeht, bin ich gespaltener Meinung. Zu einem lässt es sich wesentlich effektiver lagern und transportieren, und hat eine gute Energiedichte. Andererseits ist es halt eine ziemlich unangenehme Chemikalie, in geringen Dosen von unangenehmen, penetranten Geruch und wenn es mehr wird, tödlich giftig. In Erfurt ist 1985 ein Anhänger mit 5 t NH3 umgekippt: https://www.youtube.com/watch?v=ZLfkEdDetFM Ergebnis 3 Tote und auf Monate unbewohnbare Wohnungen. Mit dem Sohn des getöteten Dr. Rambach war ich 1987 zusammen zur Reserve....... Bei meinen Eltern in der Nähe war eine große Schweinezuchtanlage. Das sich aus der Schweinegülle entwickelde Ammoniak sorgte für massive Schäden in den umliegenden Wäldern. Auch wenn es in kleinen Mengen ein wertvoller Stickstoffdünger ist, wenn es zu viel wird, haben auch Pflanzen damit ihre Probleme. Also wenn verwendbar, dann nur in entsprechend sorgfältig abgedichteten und überwachten Großanlagen. Als Ersatz für den Gastank im Wohngebiet - Bitte nicht. Der Einsatz von gasförmigen NH3 für Düngezwecke wurde nach diesen Unfall in der DDR aufgegeben und verboten. |
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- der Stopp der Erderwärmung durch den Klimawandel gelingt nur unter Beibehaltung der Stromerzeugung aus AKWs - mit regenerativen Energien lässt sich die Stromversorgung aus AKWs nicht bzw nicht im erforderlichen Umfang substituieren - die Erzeugung und Speicherung von grünem Wasserstoff oder die Elektrolyse von anderen speicherfähigen Stoffen wird keinen geeigneten Beitrag bei der Energiewende spielen - die Kühlung von AKWs wird durch die in den letzten Jahren immer häufiger zunehmenden (Hitzeperioden mit extremen) Perioden der Trockenheit nicht beeinträchtigt - Für die Kühlung von großen Kraftwerken reichen Kühltürme völlig aus - für die AKWs gilt, dass Risiken für die Kühlung von Brennelementen im externen oder internen Störfall durch geeignete Maßnahmen so abgesichert sind, dass es nie zu Kernschmelze kommen wird, dies ist jedenfalls für die deutschen AKWs auszuschließen - die Energieeinsparungsmöglichkeiten in industriellen Produktionen sind bereits so erschöpft, dass es für weitere Einsparpotentiale keine Möglichkeiten mehr gibt - für eine sichere Energieversorgung nennenswerte Einsparpotentiale gibt es nur noch in der Mobilität und in der Gebäudesanierung Diese hier sinngemäß von Porty und turboengine aufgestellten Behauptungen lassen sich mMn wissenschaftlich nicht abgesichert belegen, auch habe ich Zweifel ob man dabei über Zweckbehauptungen der Kernkraftlobby hinaus kommt. |
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Ein Kraftwerk der 1 GW Klasse benötigt je nach Ausbau und Fernwärmeauskopplung 1- 2 Mio t Kohle im Jahr Umweltauswirkungen laut Greepeace (Zitat Wikipedia für das Kraftwerk Mannheim): "Kritiker bemängeln am Großkraftwerk Mannheim die hohen Emissionen an Stickstoffoxiden, Schwefeloxiden, Quecksilber und Feinstaub, an dem Krebs erzeugende Substanzen (Blei, Cadmium, Nickel, PAK, Dioxine und Furane) haften können.[16] Eine von Greenpeace bei der Universität Stuttgart in Auftrag gegebene Studie kommt 2013 zu dem Ergebnis, dass die 2010 vom Kraftwerk ohne Block 9 ausgestoßenen Feinstäube und die aus Schwefeldioxid-, Stickoxid- und NMVOC-Emissionen gebildeten sekundären Feinstäube statistisch zu 759 verlorenen Lebensjahren und 15.996 verlorenen Arbeitstagen pro Jahr führen (Rang 11 der deutschen Kohlekraftwerke); die erlaubte Maximalemission des neuen Block 9 wird mit 512 verlorenen Lebensjahren und 10.817 verlorenen Arbeitstagen abgeschätzt.[17][18] Außerdem stehen angesichts des Klimawandels die CO2-Emissionen des Kraftwerkes in der Kritik von Umweltverbänden.[19][20] Auf der im Jahr 2007 vom WWF herausgegebenen Liste der klimaschädlichsten Kraftwerke in Deutschland rangierte das Großkraftwerk Mannheim mit 840 g CO2 pro Kilowattstunde auf Rang 28.[21] Im Jahr 2010 war es laut europäischem Schadstoffregister PRTR[22] mit circa 6,5 Mio. Tonnen CO2 das Steinkohlekraftwerk mit dem zweithöchsten Kohlendioxidausstoß in Deutschland " Also wenn du das besser findest? Zitat:
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"Problematisch ist dabei neben der notwendigen Energiemenge auch die Bereitstellung des benötigten Wassers: „Um alle Flugzeuge, die auf dem Frankfurter Flughafen tanken, mit Wasserstoff aus der Elektrolyse von Wasser zu versorgen, wäre die Energie von 25 Großkraftwerken nötig. Gleichzeitig würde sich so der Wasserverbrauch von Frankfurt verdoppeln.“[6] Und so was in der Wüste? Nicht zu vergessen, das Wasser für die Elektrolyse muss absolut sauber sein, Verunreinigungen würden die Katalysatorschichten auf den Elektroden kaputt machen und Reste von Salz würden zur Chlerentwicklung führen. Alles Sachen die man nicht braucht. Zitat:
Und zur Erinnerung, auch Kohlekraftwerke benötigen wie alle Wärmekraftwerke Kühlung, Nur sorgen die dafür, dass das Problem immer schneller immer schlimmer wird. - Zitat:
Dann schaut von Schwerin nur noch der Kirchturm raus. Zitat:
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Aber wir verbrennen im Straßenverkehr runde 45 Mio t Kraftstoff im Jahr, was rund ein Drittel der CO2 Emmissionen verursacht. Und was für Autos führen die Zulassungsstatistiken an? Jedenfalls nicht die sparsamen kleinen Fahrzeuge. Dafür werden 2,5 Tonnen schwere Plug in Hybride massiv steurlich gefördert....... Und noch mal für dich: Ich habe mit dem, was du Kernkraftlobby nennst, michts am Hut, habe nie für einen Energieversorger oder gar in einem Kernkraftwerk gearbeitet. Allerdings war ich 25 Jahre nebenher Strahlenschtzbeauftragter (der ist auch dem Geschäftsführer in Sachen Strahlenschutz weisungsberechtigt und hat rechtlich einen ähnlichen Status wie ein Betriebsratsvorsitzender). Dementsprechend kann ich mit den mitunter etwas schwer verständlichen Messwerten etwas anfangen und bekomme nicht gleich einen Herzkaspar, wenn der Strahlendedektor auf dem Schreibtisch etwas knistert. Und nein, das ist nicht wie bei einem Führerschein (ein mal gemacht und gilt bis zum Ende) Die Qualifikation muss mindestens alle 5 Jahre verlängert werden. Ist ein 2- Tageskurs mit anschließender schriftlicher Prüfung, bei der man auch durchfallen kann. Übrigens hab ich eine Armbanduhr mit Tritium Leuchtzeigern. Aktivität 1GBq. Kann man ganz legal kaufen. Ach so 1 GBq sind 1 Milliarde Zerfallsprozesse je sek..... https://h3uhr.com/ |
Diese ganze Debatte um die Energie (nicht hier) beelendet mich immer mehr.Nicht die Mittelschicht die sich beklagt sondern die Unterschicht, ich stamme aus der mittleren Unterschicht,ist betroffen.Nur verstecken das die Politiker hinter schönen Beschwichtigungen."You`ll Never walk alone" als Spruch kam. Als nächstes kommt dann vielleicht "Uns sind die Hände gebunden".
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@Porty: Danke für deine Antwort.Ich antworte hier via Handy, daher versuche ich es erst einmal kurz aber spontan:
Wir sind uns (entgegen deiner sprachlichen Suggestion) also einig, dass auch die nur kurze Verlängerung des Betriebs von Kohlekraftwerken für das Klima und die Energiewende ein Fiasko ist und ich füge hinzu, dass es sich wie bei einem eventuellen kurzen Weiterbetrieb der drei noch arbeitenden AKWs auch nur um eine Verzweiflungslösung handeln sollte, um sprichwörtlich über den nächsten Winter zu kommen. Mit zu erwähnen gilt es für mich allerdings dabei, dass es bei einem Ausfall der Kühlung bei den AKWs zu höheren Risiken kommen kann. Wohl auch, dass die Stromversorgung über die AKWs das Problem nicht zu lösen imstande sind. Dass man höhere Speicherkapazitäten benötigt ist ja auch von mir nicht angezweifelt worden. Aber der Spruch "Nachts ist es dunkel" gilt zB nicht für Windenergie und Biogas, daher Windräder-Ausbau auch Offshore. Und dass Batteriespeicher auch Materialien benötigen, die umweltfeindlich gewonnen werden und zudem knapp sind, spricht mMn auch dafür, dass man auch zusätzlich neue Wege wie die Elektrolyse einbeziehen sollte. Ich stelle mich hier nicht hin und behaupte das alles berechnen kann. Ich habe Respekt vor der Komplexität und bezweifle, dass man zeitlichen Ablauf der notwendigen Maßnahmen selbst berechnen könnte. Aber ich kann darauf verweisen, dass - selbst die Fluggesellschaften nicht damit gerechnet haben, dass die Fliegerei wieder so schnell an Fahrt gewinnen wird (Urlaub ist vielen Leuten offenbar wichtiger als Klimawandel) - die Industrie an eigenen Lösungen arbeitet, Abhängigkeiten bei Produktion und Produktentwicklung energetisch zu optimieren - die Herstellung von Zement zB deutlich effizienter werden kann (um nur mal ein Beispiel zu nennen). Das hast du sicher nicht alles auf dem Taschenrechner. Und, dass man die Elektrolyse in der Wüste machen muss, ist ja auch kein Dogma. Meiner Meinung ist die Gefahr für die Energieerzeugung durch die Starkregen und Brände der letzten Zeit noch aktueller als dein Ostseestrand in Berlin. Aber ohne Populismus und dann noch einen Schuss pro Kernkraft kannst du mir nicht antworten. |
Sparen ist angesagt, aber womit?
https://www.focus.de/finanzen/news/p...136872534.html |
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Die hohen Gehälter und Altersvorsorge der Sparkassenmanager sind in Relation zu deren Leistungen eigentlich ein Skandal, da kann man sparen. :crazy: |
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Wenn man danach geht, dürfte man schon lange kein kein Öffentlich-Rechtliches Fernsehen mehr schauen. Da sind eigentlich alle gegenüber der Privatwirtschaft und vergleichbaren Funktionen des übrigen öffentlichen Diensts „überversorgt“. Zitat:
Ich glaube nicht, dass der Sparkassendirektor besser verdient als eine vergleichbare Funktion bei der Deutschen Bank. |
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Wenn man diese nett gemeinten Ratschläge von Spitzenpolitikern mit Handlungsvollmacht mit den Aussagen der beiden oben erwähnten Herren vergleicht, dann erkennt man den dahinter steckenden Respekt vor dem Amt und vor dem Bürger. Da sind mir persönlich die Einlassungen der Herren mehr als lieb. |
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Leider nehmen die Pharisäer immer mehr Platz ein in Deutschland. |
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