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lampenschirm 22.01.2021 18:47

ingo + gerd...danke übrigens.......
das sind mir viel eindrücklichere Infos wie irgendwelche dauernde Statistiken von Fällen ect...

https://www.sonyuserforum.de/forum/s...postcount=5647

https://www.sonyuserforum.de/forum/s...postcount=5652

wie gehts eigentlich der Dame welche mal Lead war in einem Monatsthema ?


und ja ingo....wie lange hats gedauert bis wieder liegen - sitzen konntest um die Nächte etwas erholsamer durch zu bringen....als irgendwie an die Wand gelehnt

berlac 22.01.2021 19:07

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2182151)
Jetzt erkläre mal...

Es geht um den Schutz personenbezogener Daten. Den sorgsamen, sparsamen und transparenten Umgang damit. Und darum, dass jeder die Kontrolle über seine Daten behalten soll. Auf die Gesundheit bezogene Daten sind natürlich personenbezogene Daten. Im Gegensatz zu Name, Adresse und ähnlichen unterliegen Gesundheitsdaten und ein paar weitere nochmals verschärften Bedingungen. Nach Zustimmung des Betroffenen können diese natürlich trotzdem verarbeitet werden und es gibt auch Ausnahmereglungen die z.B. bei öffentlichem Interesse greifen, z.B. bei schwerwiegenden Gesundheitsgefahren.

Wenn wir jetzt nicht von der Kontaktnachverfolgung reden, geht es ja auch eher um statistische Daten. Und die Verwendung anonymisierter Daten ist schon leichter möglich.

Welche Technik für die Datenverarbeitung verwendet wird ist der DSGVO allerdings egal. Es spielt also keine Rolle ob man Kugelschreiber und Papier oder Computer und Speicher verwendet.

guenter_w 22.01.2021 19:35

Konkret geht es darum, dass die Krankenkassen in ihren Datenbanken technisch sehr leicht die Prioritäten zur Verfügung haben, auch bereit wären dies zu tun, die derzeitige Rechtslage das aber nicht erlaubt. Ein Gesetz oder eine Gesetzesänderung könnte das ermöglichen. Dafür braucht man aber die derzeit deaktivierte Legislative! Das ist nur ein Skandälchen von vielen, die uns am raschen Ende der Pandemie hindern...

Robert Auer 22.01.2021 19:46

Die Legislative ist nicht deaktiviert, da sie jederzeit das Initiativrecht hat! Wenn man es wollte, könnte man ja tätig werden. Aber das wäre ja mit dem Problem unpopulaerer Entscheidungen verbunden und da ist es m.M.n bequemer in der Komfortzone zu bleiben und die Opferrolle zu kultivieren. :roll:

Dat Ei 22.01.2021 19:50

Moin, moin,

ich halte die Aussetzung der informellen Sebstbestimmung zur Organisation und Priorisierung einer freiwilligen Impfung für nicht angemessen.


Dat Ei

ingoKober 22.01.2021 19:57

Zitat:

Zitat von lampenschirm (Beitrag 2182184)
i


und ja ingo....wie lange hats gedauert bis wieder liegen - sitzen konntest um die Nächte etwas erholsamer durch zu bringen....als irgendwie an die Wand gelehnt

4 Nächte waren wirklich schlimm. Danach warens nur noch Gliederschmerzen, wie bei einer Grippe.

Viele Grüße

Ingo

guenter_w 22.01.2021 20:03

Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 2182195)
ich halte die Aussetzung der informellen Sebstbestimmung zur Organisation und Priorisierung einer freiwilligen Impfung für nicht angemessen.

Dann gib mal die Idee einer Alternative! Mit der Selbstverantwortung ist es bei so manchen nicht sehr weit. Kurzsichtige Egoismen erscheinen vielen wichtiger als die Einsicht in Notwendigkeiten.

(Ich habe in den späten 60ern auch gegen die Notstandsgesetze demonstriert...)

berlac 22.01.2021 20:14

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2182191)
Konkret geht es darum, dass die Krankenkassen in ihren Datenbanken technisch sehr leicht die Prioritäten zur Verfügung haben, auch bereit wären dies zu tun, die derzeitige Rechtslage das aber nicht erlaubt. Ein Gesetz oder eine Gesetzesänderung könnte das ermöglichen. Dafür braucht man aber die derzeit deaktivierte Legislative! Das ist nur ein Skandälchen von vielen, die uns am raschen Ende der Pandemie hindern...

Prioritäten zur Impfung? Ist das wirklich so? Ich erinnere mich, dass meine Mutter von ihrer Krankenkasse durchaus für verschiedene Vorsorgemöglichkeiten angeschrieben wurde. Ich sehe jetzt nicht, dass eine Impfung hier etwas komplett anderes wäre.

Aber ist das wirklich das Problem? Mag sein, dass gerade ältere Leute da vielleicht nicht so die Initiative übernehmen, aber eigentlich muss man ja fast hinterm Mond leben um nicht mit zu bekommen für wen gerade Impfungen möglich wären.

Crimson 22.01.2021 20:34

Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 2182195)
ich halte die Aussetzung der informellen Sebstbestimmung zur Organisation und Priorisierung einer freiwilligen Impfung für nicht angemessen.

da wirst Du nicht alleine sein bzw. es würde umgehend kassiert werden.

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2182198)
Kurzsichtige Egoismen erscheinen vielen wichtiger als die Einsicht in Notwendigkeiten.

das ist genau die richtige Rhetorik, um Menschen zu überzeugen :top:

Dat Ei 22.01.2021 21:05

Moin, moin,

Zitat:

Zitat von guenter_w (Beitrag 2182198)
Mit der Selbstverantwortung ist es bei so manchen nicht sehr weit. Kurzsichtige Egoismen erscheinen vielen wichtiger als die Einsicht in Notwendigkeiten.

es gibt keine Notwendigkeit, dass die Krankenkassen die Daten an Behörden weitergeben. Wo soll hier die Notwendigkeit sein?

Trotz eines Corona-Todesfalls in der Familie und einer freiwilligen, sebstauferlegten Quarantäne zum Schutze der Schwiegereltern, die zu einem Weihnachtsfest am 30.12. führte, halte ich den Eingriff in die informelle Selbstbestimmung für zu weit reichend. Mit den bayrischen Verordnungen, die für mich gelten, habe ich hingegen kein Problem.


Dat Ei


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