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Robert Auer 11.01.2021 18:04

Genau das ist der Punkt! :top:

kiwi05 11.01.2021 18:45

Diejenigen, die am lautetsten nach ihren Freiheitsrechten rufen, kosten uns alle durch ihr Verhalten unsere Freiheit.

Millefiorina 11.01.2021 18:52

Zitat:

Zitat von kiwi05 (Beitrag 2180613)
Diejenigen, die am lautetsten nach ihren Freiheitsrechten rufen, kosten uns alle durch ihr Verhalten unsere Freiheit.

Haargenau auf den Punkt gebracht!

Porty 11.01.2021 18:58

Zitat:

Zitat von kiwi05 (Beitrag 2180613)
Diejenigen, die am lautetsten nach ihren Freiheitsrechten rufen, kosten uns alle durch ihr Verhalten unsere Freiheit.


Noch schlimmer, sie sorgen auch dafür. dass ihre eigene Freiheit noch länger eingeschränkt bleiben wird.
Aber das Begreifen und Verstehen von Zusammenhängen geht heute den Leuten zunehmend verloren.......

TONI_B 11.01.2021 20:18

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2180617)
Noch schlimmer, sie sorgen auch dafür. dass ihre eigene Freiheit noch länger eingeschränkt bleiben wird...

Genau das ist ja das Unlogische an der Sache: sie wollen all diese Einschränkungen nicht, merken aber auch nicht, dass sie letztlich selber dafür verantwortlich sind.

KSO 11.01.2021 21:03

Die Psychologie der Masse, ist halt doch nochmal etwas anderes, als die des Individuums.
Es wird immer einen geben, der bei freiwilligen Maßnahmen nicht mitmachen wird und wenn der das machen kann, dann kann ich das ja auch machen etc. etc.
Bei freiwilligen Maßnahmen, muss man auch die Selbstdisziplin haben, nicht sofort mitzumachen, wenn jemand nicht mitspielt. Man muss schon etwas „gönnen können“.
Für mich sind das relativ hilflose Maßnahmen, weil sich die Politiker, die Ultima Ratio nicht trauen, jeder bleibt Zuhause, außer wegen den drei A‘s. Arbeit, Arzt oder zum Alimentari. ;)

turboengine 11.01.2021 21:37

Zitat:

Zitat von TONI_B (Beitrag 2180624)
Genau das ist ja das Unlogische an der Sache: sie wollen all diese Einschränkungen nicht, merken aber auch nicht, dass sie letztlich selber dafür verantwortlich sind.

Gelöscht von Joe. Politischer Kommentar.

Man kann sehr wohl wirkungslose, unsinnige Massnahmen kritisieren und sich trotzdem daran halten. Und man kann blödsinnige Massnahmen ignorieren und trotzdem niemanden anstecken.

Anfang des Jahres sind meine Tante und mein Onkel im Altersheim in Bayern mit einer Coronainfektion innerhalb von drei Tagen gestorben. Beide waren über 90 Jahre alt (die Tante starb an seinem 90. Geburtstag, er drei Tage später) und sie wohnten gemeinsam in einer Wohnung. Dort gab es einige weitere Infektionen mit tödlichem Verlauf.

Geholfen hätten wohl ständige Tests bei Personal und bei den den alten Leuten. Die Landesregierung hat das auch richtig erkannt, aber das kam wohl zu spät.

https://www.br.de/nachrichten/bayern...sucher,SK0tLZz

Es tut mir in der Seele weh, ich hätte die beiden gerne nach der Coronaepedemie wiedergesehen.

Ich bin davon überzeugt dass es wesentlich sinnvoller gewesen wäre sich schon früher auf die Risikogruppen zu konzentrieren als mit Symbolpolitik zu agieren. Je blödsinniger die Mehrheit der Regelungen desto weniger werden die sinnvollen befolgt.

Ja, es gibt jede Menge Idioten, die den Sinn von Social Distancing nicht verstehen wollen.
https://www.aargauerzeitung.ch/schwe...ffen-140422795

Aber dauerhaft die Bevölkerung einzusperren, kann es nicht sein. Wer die Regelungen nicht einhalten will, macht das sowieso nicht. Egal ob man den Radius auf 1, 3, 15 oder 100 km festlegt.

Und ich habe die Befürchtung, dass die Politik nun die Impfkampagne vergeigt weil sie schon wieder in Symbolpolitik betreiben und alle weiter so lange einsperren bis die Corona-Krise offiziell beendet wird. Viel besser wäre es denjenigen, die geimpft sind so schnell als möglich ihre Freiheiten wiederzugeben. Sobald man mir eine Impfung anbietet, bin ich beim Arzt. Aber ich möchte dann auch nicht länger als notwendig eingesperrt werden.

peter2tria 11.01.2021 21:51

Schade Klaus, dass Du mit Deinem Vergleich eingangs so daneben haust. Das hätte ich jetzt nicht erwartet. Da sagt man besser nix drauf.

Es tut mir sehr leid, was Deiner Familie passiert ist.

Klar, wurde und wird einiges falsch gemacht. Sowas hatten wir noch nicht. ALLE lernen - leider. Natürlich wäre es besser in die Schublade zu greifen.

Trotzdem leben und profitieren wir von der Gesellschaft. Da muss man sich auch mal zurücknehmen - das macht man wo anderes ja auch jeden Tag, nur fällt es einem nicht so auf.
Aber klar - man muss die Maßnahmen nicht gut heißen - hilft nur nix.

Crimson 11.01.2021 22:20

jein, denn wenn man ernsthafte (!) Diskussion und sogar juristische Überprüfungen sein ließe, dann gewännen die eh schon viel zu breite gedankenlose Verallgemeinerung (sieht man leider auch hier allzuoft) und bedenkenlose Aufhebung der Gewaltenteilung.

Dieser Satz
Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2180640)
...
Man kann sehr wohl wirkungslose, unsinnige Massnahmen kritisieren und sich trotzdem daran halten. Und man kann blödsinnige Massnahmen ignorieren und trotzdem niemanden anstecken.
...

ist durchaus ein Schlüsselsatz.

turboengine 11.01.2021 23:10

Zitat:

Zitat von peter2tria (Beitrag 2180642)
Schade Klaus, dass Du mit Deinem Vergleich eingangs so daneben haust. Das hätte ich jetzt nicht erwartet. Da sagt man besser nix drauf.

Gelöscht von Joe. Politischer Kommentar.

Ich verstehe einfach nicht warum man seit März nicht in der Lage war herauszubekommen, welche Kontakte gefährlich sind und welche nicht. Das RKI und andere haben genügend Daten erheben können um das nachzuvollziehen. Angeblich gab es ja das Contact-tracing. Welche Bevölkerungsgruppen tragen denn bei welchen Gelegenheiten den Virus weiter?
Schulkinder? Arbeitnehmer im Büro? Öffentlicher Verkehr? Gaststätten? Sport unter freiem Himmel? Grossfamilien und Hochzeiten?
Haben sie aber nicht gemacht, da vermutlich unbequeme Wahrheiten herausgekommen wären.

Und die moralische Verteufelung der Wirtschaft ist mittlerweile sowas wie Journalistenfolklore geworden.
Zitat:

Das Büro, eine lebensfeindliche Umgebung
https://www.spiegel.de/politik/deuts...2-0929384e68df
Ja spinnt der Beppi?
Wenn schon die „Qualitätspresse“ es nicht mehr kleiner hat...


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