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Mehr als ärgerlich ist dabei (wohl nicht nur für mich), dass viele von denjenigen Personen, die am lautesten (und aus egoistischen Motiven) nach ihren persönlichen Freiheiten rufen, selbst am Wenigsten zur Überwindung der Pandemie beitragen. Ich bin mal gespannt, wie lange die schweigende Mehrheit sich das verantwortungslose Verhalten noch gefallen lässt? |
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Meine Toleranz schwindet zusehens. :evil: |
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Im Sommer, als die Zahlen überschaubar waren, hies es immer, dass es bei Inzidenzwerten > 35 oder 50 zu LOKALEN Maßnahmen kommen würde. Hier ist aber (nahezu) nichts passiert. Schon Anfang Oktober waren die Werte in vielen Regionen deutlich größer und es ist immer noch fast nichts passiert, erst als die Werte Ende Oktober nahezu flächendeckend > 100 waren hat man halbherzig reagiert. Und was China angeht, würde ich mal einen Blick nach Taiwan werfen. Das ist eine gut funktionierende Demokratie, das Risiko einer massiven Ausbreitung war zum Beginn der Pandemie aus verschiedenen Gründen mit Abstand am höchsten. Dort hat man schon bei den ersten Gerüchten im November schnell und umfangreich reagiert. Resultat: Aktuell gibt es ~ 100 akut Erkrankte und insgesamt 7 Todesfälle (bei ~23 Mio Einwohner) Sicher kann man nicht alles vergleichen (inselage, rechtliche Lage und Einstellung der Bevölkerung zum Datenschutz und zu einschränkenden Maßnahmen, etc.) aber wenn ich mir ansehe, wie Taiwan helfen wollte und von nahezu allen ignoriert wurde, kann ich nur den Kopf schütteln. |
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Wenn jemand sein Recht auf Freiheit einfordert und damit mich und andere in Gefahr bringt, habe ich ein Problem damit! Zudem wird hier dieser Freiheitsbegriff zu Unrecht(!) mit dem Recht alles tun und lassen zu können verwechselt! |
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Die "gemäßigten" Lockdowns, welche gar keine Lockdowns im eigentlichen Sinne sind, waren halt ein Versuch es möglichst vielen Recht zu machen und trotzdem etwas gegen das Virus zu tun. War in der Retrospektive doch nicht schlecht durchdacht, aber hat einfach nicht wie gewünscht funktioniert.
Ein echter Lockdown würde halt heißen, wie Mangfalltaler schreibt, wirklich alles zu außer unverzichtbarer, systemrelevanter Infrastruktur und komplette Kontaktbeschränkungen. Das ist meiner Meinung nach wirkungsvoller und letztlich weniger schmerzhaft als diese dauerhaften, längeren Einschränkungen, wie wir sie jetzt haben. Ich sehe da aber die Schuld bei uns Bürgern und nicht der Politik. Sie haben den kritischen Stimmen in der Gesellschaft gelauscht auf die Verantwortung der Einzelnen gesetzt und weniger beschränkt. Insofern noch ironischer von einer Corona-Diktatur zu sprechen btw. :roll:. |
Und das war Mist. Hätte man im Oktober knallhart einen echten harten Lockdown durchgezogen, sähe es jetzt sehr wahrscheinlich viel besser aus.
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Und Dank der ganzen Covidioten wird diese "Quarantäne" jetzt wohl noch um einiges verlängert. Zitat:
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