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Speichere die OOR-JPG mal mit den gleichen JPG-Parametern, wie die OOC-JPG hat, dann verliert auch die OOR-JPG an Brillanz und Details. Allerdings sind dir die Parameter, mit denen die OOC-JPG generiert wurde völlig unbekannt. Die Dateigröße ist nur ein Indiz, und kann und darf nicht als Referenz Kriterium verwendet werden um nachträgliche Vergleiche darauf basierend durchzuführen. Viel wichtiger sind die JPG-Generierungs-Parameter in Erfahrung zu bringen, und diese dann auf das Bild Out-of-RAW anzuwenden. Natürlich sieht das RAW Bild heller aus (lokales Aufhellen: Lokales Auto-DRO + lokale DRO entrauschen). Dass die OOC-JPG unter der viel zu AGGRESSIVEN Entrauschen leidet, zeigt sich im Verlust der Details wieder. Zusätzlich zerstört die minderwertige OOC-JPG-Qualitäts-Stufe die Details. Immer dann, wenn der Sensor nicht korrekt belichtet wird (Abweichung von Basis ISO 100) UND der Bildinhalt den Dynamikumfang um X-Blendenstufen des Sensors übersteigt, ist das RAW-Format hilfreicher als das JPG-OOC. |
Also ab und an bearbeite ich auch JPGs wenn nötig. WB, Schärfen, Kontrast. Natürlich sind dem engere Grenzen gesetzt, als dem RAW. Wenn das Ausgangsbild aber nicht völlig daneben liegt, reichen die Reserven (mir) völlig. Blättert doch mal durch meine Galerie - und findet die drei vier Bilder, die mal RAW waren.
Wie gesagt, jeder darf, wie er will und was er braucht. Ich brauch kein RAW und behaupte, dass ich ab und an trotzdem vorzeigenswerte Bilder dabei habe.. Viele Grüße Ingo |
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raw1.jpg= Miniaturansicht. Der Laie wird hier kaum Unterschiede erkennen. Das Anwenden von DRO/HDR ist im RAW Bild aber für mich deutlich sichtbar. Die Farben sind im RAW kräftiger. Das JPG teils überbelichtet, aber das ist bei JPG-OOC GENERELL so. OOC-JPG haben IMMER einen größeren "Weiß-Anteil" im Histogramm, auch bei Bilder am Tag zeigt sich das. raw2.jpg= Durch die Highlichts gehen im JPG die Details verloren, allerdings ist das nicht etwas wo der Laie rein schaut um nach Details zu suchen.... raw3.jpg= Ein typisches Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte... Durch übertiebenes "Schärfen per Software" löst sich der Schriftzug "buchhaus Wittwer" vom Gesamtbild (siehe auch harte helle Konturen der leuchtenden Fenster und bei Lichtern). Es tritt plötzlich in den Vordergrund und man sieht sich als Bild-Betrachter mit 2 Ebenen auf dem Bild konfrontiert. Das OUT-OF-RAW-JPG Bild wirkt unrealistisch und SURREAL. Das OOC-JPG ist realistischer und gewinnt eindeutig, trotz mehr Bildrauschen. Fazit (anhand der obigen Beispiel-Bilder): Das JPG hat ein anderes Ergebnis geliefert als das RAW. Deutlich schlechter war das OOC-JPG dabei nicht. Teilweise konnte das OOC-JPG ein realistischeres Bild-Ergebnis und Erlebnis liefern. |
Gings hier nicht mal um DxO?
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Interessanter Thread.
Bei meiner Sony a65 nutzte ich auch raw, weil mir jpg ooc persönlich nicht zusagte. Nun nutze ich raw+jpg und bin zufrieden. Zu 95% bin ich mit den jpg ooc zufrieden in jeglicher Hinsicht. Will ich doch mal mehr ebv betreiben nutze ich das raw. Nutze normal LR, habe mir aber mal DxO zugelegt und bin bisher zufrieden. Das entrauschen klappt super und ansonsten ist das Programm sehr gut zu bedienen, auch für Anfänger. gruß |
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Du verlierst durch die Presets nicht deine Einstellungen von der Aufnahme selbst. Perfekt belichtet macht dxo gar nix. Falsch belichtet korrigiert es nach. Flauer Kontrastumfang wird wird gespreizt. ETTR mit abgesoffenen Tiefen wird per DRO aufgehellt. Alles, was du an jpg-Einstellungen machst ist weg. Ist aber alles kein Hexenwerk auszuprobieren. c1 und dxo sind kostenlos. Presets kannst du erfragen. Jetzt musst du nur noch jpg+raw einstellen und du kannst es feststellen. Wie schon gesagt, es ist auch eine Frage, wann du die Zeit in die Optimierung deiner Bilder stecken möchtest. Ich bin an der Kamera zu langsam. Da bin ich mit Belichtung und Fokus voll ausgelastet. Gerade bei deiner Menge an Bildern frage ich mich, ob ich da bei der Aufnahme die Zeit hätte. Solltest du jetzt antworten, dass du für hundert Bilder einer Situation die gleichen Parameter nimmst, das kannst du im RAW-Konverter auch. Wenn ich das Gefühl habe, das Preset ist nicht gut genug, nehme ich wichtigste Bild einer Serie, optimiere es und übertrage die Einstellungen auf die anderen. bydey |
Ja, vielleicht bin ich einfach zu faul.
Aber...wenn ich wirklich mal volle Kontrolle brauche, male ich mir das Bild meistens gleich selber → Bild in der Galerie Viele Grüße Ingo |
[OT]...deine Pinsel rauschen aber heftig, sind bestimmt schon ältere Modelle, Auflösung scheint auch eher schwach zu sein. Mit den entsprechenden Anpassungen in DXO/LR könnte man da bestimmt noch einiges rausholen...[/OT]
Mir gefällt das Bild - ich könnte das schon mal nicht. Der Aufwand für das Bild (Stunden) ist vermutlich deutlich höher, als der Aufwand im Bildbearbeitungsprogramm (Minuten). Wenn du solche "Traumbilder" im Bildbearbeitungsprogramm (Composing) genau so nachbauen möchtest, bist du vermutlich dann doch wieder mit Pinsel und Farbe schneller. Probier für dich mal aus, ob dir RAW Spaß macht. Ich selber komme gut mit LR zurecht - aber das mag auch Geschmackssache sein (da ich ggf. Weiterbearbeitung in PS mache, ist LR für mich das richtige Programm, da es auch von Adobe stammt und gut mit PS zusammen arbeitet). Bevor du dir eine Testversion organisierst und "den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst": setz dich mit einem Routinier des Programms (da gibt es hier im Forum bestimmt einige in deiner Nähe) zusammen und bearbeite mal 5 RAWs mit ihm zusammen. Dann blickt man deutlich schneller durch, als wenn man im Modus "Versuch und Irrtum" seine Bilder bearbeitet. vlG Manfred |
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Kann es sein, dass du vor Jahren einfach die falsche Erfahrung gemacht hast? bydey |
Kann sein, kann auch sein, dass ich bequem bin...
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Wenn jemand meint, das seine JPEG-OOC für ihn vollkommen ausreichend sind, dann ist vollkommen in Ordnung.
Wenn jemand allerdings behauptet, das die JPEG-OOC besser sind als das bearbeitete RAW-Ergebnis oder meint, dass die selben Bearbeitungen bei JPG möglich sind, die auch bei RAW möglich sind, dann ist das nachweislich falsch und wird auch nach der zehnten Wiederholung nicht richtiger. Interessanter Artikel. http://fokussiert.com/2007/07/31/roh...fotografieren/ |
Also ich hab *keinerlei* Probleme mit RAW. Im Augenblick steige ich gerade von DNG zurück auf ARW um, weil die XMP´s einfach weniger Gewicht im Backup haben, und ich sowieso so gut wie nie RAW-Dateien weitergebe.
Bei 3000 Urlaubsbildern bin ich mit einem guten Plan an einem Nachmittag durch... ok, besser vielleicht drei Tage mit je einer guten Stunde (angenehmer für Hirn und Augen ;) ). |
Hi all,
erst mal danke für die vielen Infos zu dem Thema! Ich habe bisher nur selten Raw genutzt und wenn dann nur einzeln mit dem Image Data Converter entwickelt. Nach verfolgen von diesem Thread habe ich mal ein paar Konverter ausprobiert und dabei besonders in Hinblick auf Entrauschen und Schärfe bei hohem ISO. Ich hatte nämlich immer das Gefühl, nicht mit dem Entrauschen der Kamera mithalten zu können, wenn ich mal ein anderen Konverter getestet habe. Hier mein Testbild aufgenommen mit A35, 35/1.8 bei ISO 1600: JPG ARW Zuerst ein Vergleich von 100% Crops mit verschiedenen Tools: → Bild in der Galerie Wie man vlt sehen kann, bekomme ich das entrauschen nicht wirklich hin mit Darktable und RawTherapee. DxO schien mir am Besten zu funktionieren. Als Hinweis, ich habe mit keinem der Tools Erfahrung ausser mit dem Image Data Converter (IDC)! Also ist das vermutlich ein Benutzer-Problem! Da mir DxO aber auch von der Bedienung am besten gefällt, habe ich noch mal die PRIME Rauschunterdrückung ausprobiert und davon ein 400% Crop Vergleich erstellt: → Bild in der Galerie Lange Rede kurzer Sinn: ich komme mit DxO am besten klar und habe das erste Mal das Gefühl, bessere Ergebnisse beim Entrauschen zu erhalten! Danke für die Tipps und frohes Fest! Mathias |
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