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jrunge 02.06.2008 14:44

Zitat:

Zitat von morifot (Beitrag 665015)
...
Vielleicht hilft das dem Einen oder Anderen weiter.

Gruß
Richard

Hallo Richard,

es ist immer wieder gut, dass in realen Situationen die Funktion dann so ist, wie man sie erwartet. :top:

Die ganze Testerei bringt oftmals unnütze Zweifel an einem System (hier AS/SSS), das seinen Zweck gut erfüllt. :roll:

Trotzdem macht mir das Testen manchmal richtig Spaß, weil man vorher nicht weiß, was dabei rauskommt. ;)

fhaferkamp 02.06.2008 17:18

Zitat:

Zitat von jrunge (Beitrag 664859)
@ fhaferkamp
Es ging übrigens nich um die starre Kupplung Objekt - Sensor, sondern Objekt - Kamera(objektiv), die sich zueinander nicht bewegen. ;)

Das hatte ich schon richtig verstanden, danke trotzdem. Ich hatte mir nur Gedanken über den gesamten Weg des Lichts vom Objekt durch die Linsen des Objektivs, durch den Verschluß auf den Sensor gemacht und dabei überlegt, ob alle Verbindungen hinreichend starr sind, um die Annahme von Tom zu rechtfertigen, dass ein Einschalten des SSS/AS nur eine Verschlechterung bringen kann.

Tom 10.06.2008 13:38

Zitat:

Zitat von fhaferkamp (Beitrag 665222)
...ob alle Verbindungen hinreichend starr sind, um die Annahme von Tom zu rechtfertigen...

Das ist natürlich Vorraussetzung meiner Ausführung.
Aber ich gehe davon aus, daß es so ist, denn der Schlitten des Bildsensors hat einen deutlichen (gewollten) Reibungswiderstand.

Das tatsächliche Vorhandensein einer mechanischen Verriegelung ("locked position") ist mir dagegen unbekannt. Ich nehme an, daß damit einfach die Position gemeint ist, die mit einer Gabellichtschranke erfaßt wird, um die Ausgangsstellung des Schlittens zu definieren und der Regelelektronik mitzuteilen.

Durch einen Test mit starr gekoppelte Anordnung von Kameragehäuse und aufzunehmendem Objekt auf einem Linearschwingungsprüfstand könnte man die Beschleunigung zu ermitteln, ab der dann der Bildsensor auf seinem reibungsgebremsten Schlitten anfängt zu rutschen (aber das führt jetzt wohl zuweit..., und nein, ich werde weder meine A2 noch die D7D auf den Schwingungsprüfstand schnallen ;))

Das Prinzip der Ultraschall-Piezomotors des AS/SSS ist bekannt?
Schneller Piezohub -> Antriebsstang rutscht durch die Reibungsbremse am CCD-Schlitten.
Langsamer Piezo(gegen)hub -> Antriebsstang rutscht nicht durch die Reibungsbremse am CCD-Schlitten und "nimmt ihn mit".
Durch wiederholte langsame Bewegung in der einen und schneller Bewegung in der Gegenrichtung läßt sich so eine Bewegung des Schlittens erreichen.
Zur "quasikontinuierlichen" Bewegung des Schlittens ist also eine sägezahnförmige Bewegung des Piezos (-> Ansteuerungsspannung) erforderlich.

Durch Drehbeschleunigung wird sich der Schlitten auch nur indirekt bewegen lassen, da diese sich sich abhänging vom Abstand des betrachteten Teil-Massepunktes von der Drehachse natürlich wieder in einer linearen (Bahn)-Beschleunigung bemerkbar macht.

Die Reibung des Schlittens ist aber recht groß, die Winkelbeschleunigung beim Schwenken recht gering, dazu noch der geringe Abstand des Bildsensors von der Rotationsachse (Photographen-Achse), so daß der Bildsensor in der Praxis beim Schwenken wohl als starr zum Gehäuse angenommen werden kann (im Gegensatz zum Anschlagen des Gehäuses an irgendwelchen festen Hindernissen, wobei schon einige AS den Geist aufgegeben haben).

TorstenG 13.06.2008 14:21

Die Beiträge bezüglich der Graukarte habe ich abgetrennt, sind jetzt hier zu finden!


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